Der Ruf einer Schlampe

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Begehrlichkeit

Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich kann mich seit etwa einem Jahr schlecht konzentrieren, während der Arbeit oder sonst wo. Ich denke ständig nur an das Eine! Ich kann keinen Mann kennenlernen, ohne dass es beim ersten Date zum Sex kommt, auch wenn ich ihn von Herzen mag und mir Zeit lassen möchte. Ich bin dermaßen scharf, dass es mir immer einen Strich durch die Rechnung macht, auch wenn ich es mir vorher selber mache und mir verbiete, Mist zu bauen. Ich schaue sogar im Netz gezielt nach neuen Fängen - möglichst junge, unerfahrene und hübsche Jungs oder 40-Jährige mit viel Erfahrung und gutem Körper. Da ich wenig Hemmungen habe und attraktiv bin, ist das ziemlich einfach und ich bekomme in der Regel auch, worauf ich Lust habe. Irgendwann wird sich das rächen, ich werde einen Ruf als Schlampe haben und meinen Traummann wahrscheinlich mit meiner hemmungslosen Art erschrecken. Ich schäme mich, nicht stark genug zu sein, um ein anständiges Leben zu führen!

Beichthaus.com Beichte #00035814 vom 29.05.2015 um 09:53:07 Uhr (12 Kommentare).

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Undankbare Freunde

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Zorn Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Egestorf

Meine Freunde sind alle undankbare, geizige und unzuverlässige Egoisten. Es regt mich unglaublich auf, dass die meisten von ihnen sich nie für irgendetwas bedanken oder Eigeninitiative zeigen, selbst mal etwas für andere zu tun, als immer nur zu nehmen. Ein gutes Beispiel ist es, wenn ich bei mir zu Hause Partys mache oder einfach so zum Videospielen einlade. Meine Kumpels kommen immer zu spät und entschuldigen sich für selbiges tendenziell nur zu 10 Prozent. Mittlerweile scheint es für sie selbstverständlich zu sein, zu erwarten, dass Bier und Co. bei mir frei zur Verfügung stehen. Würde mich an sich nicht stören, wenn sie nicht selbst immer darauf beharren würden, dass man Alkohol und anderes mitbringen muss, wenn sie selbst mal etwas bei sich veranstalten. Diese Art des alles für selbstverständlich nehmen, zeigt sich besonders, wenn ich auf dem größten sozialen Netzwerk zu Treffen bei mir zu Hause einlade. Von den 10-15 Eingeladenen bedankt sich eigentlich nie jemand, was ich echt einfach dreist finde. Abgesehen von dem Zusage-Button habe ich gar keine Reputation erhalten.


An meinem letzten Geburtstag haben einige abgesagt, als der Grill schon an war, und ich extra das entsprechende Fleisch für eine der Personen eingekauft hatte. Das musste ich dann selbst essen, weil kein Anderer sein bescheuertes Bauchfleisch mochte. Den Typen hab ich dann selbstverständlich nicht mehr eingeladen. Ich verstehe wirklich nicht, wie man so ignorant sein kann. Ich will die negativen Verhaltensweisen nicht annektieren, aber wie kann man diesen Trotteln eine Lektion erteilen?! Meine Beichte sind meine Rachegedanken, die immer stärker werden.

Beichthaus.com Beichte #00035793 vom 26.05.2015 um 14:11:06 Uhr in Egestorf (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Folgen einer Orgie

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Peinlichkeit Maßlosigkeit

Im betrunkenen Zustand habe ich damals im Kreise meiner Freunde und Freundin gesagt, dass ich meine Freundin auch während eines Gangbangs schwängern könnte. Irgendwie hat der Gedanke meine Freundin ziemlich angemacht, und da wir ziemlich offen sind, kam es, wie es kommen musste. Sie wurde während einer Orgie schwanger. Unsere Tochter ist mittlerweile zwei Jahre alt und die Zahl potenzieller Väter beläuft sich auf ungefähr zehn Männer. Ich traue mich nicht, einen Vaterschaftstest zu machen, geschweige denn es jemals unserer Tochter zu beichten.

Beichthaus.com Beichte #00035758 vom 20.05.2015 um 14:38:36 Uhr (23 Kommentare).

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Die Wahrheit über die USA

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Dummheit Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (m/24) verbringe gerade ein Jahr in den USA. Ich war nie ein großer Fan des amerikanischen Lifestyles, nichtsdestotrotz übte die amerikanische Kultur immer eine gewisse Faszination auf mich aus. Mir war klar, dass ich es einfach für mich selbst herausfinden muss, ob alles nur Bullshit ist, und all die Klischees wahr sind oder doch etwas dran ist, am amerikanischen Traum. Schließlich sind wir ja selbst in vielen Lebensbereichen stark amerikanisiert. Nur lebe ich seit knapp zehn Monaten im Süden der USA. Ich habe studiert und gearbeitet, in einer Familie gelebt und die Kirche besucht. Ich habe mich amerikanisch ernährt - ums Scheiße fressen kommt man hier schlicht nicht herum und ironischerweise habe ich in den USA abgenommen - Freundschaften geknüpft und Liebeleien gehabt. Meine Beichte ist: Es ist genauso, wie man es sich vorstellt und ich hätte es besser wissen müssen. Die meisten Menschen sind von den amerikanischen Idealen überzeugt. Negative Seiten des Systems werden mit persönlichem Versagen abgetan (He didn't try hard enough) und den Heldentod fürs Vaterland zu sterben, ist für die meisten Menschen, die ich getroffen habe, kein abwegiger Gedanke. Selbst wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass alles auf einer Lüge basiert.

Vielleicht muss man als Volk erst die absolute Katastrophe verursachen und scheitern, um all dem argwöhnisch gegenüberzustehen. Auch der religiöse Fanatismus hat mich unvorbereitet erwischt. Da darf man sich in der Kirche anhören, dass die 68er-Bewegung das Frauenbild versaut hat und dass man zu biblischen Werten zurückkehren müsse, die Frau gehöre an den Herd und habe folgsam zu sein. Homosexualität ist gegen den Willen Gottes und deshalb nicht duldbar, und sexuelle Aufklärung ermutigt die Jugend ja nur dazu, herumzuhuren. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass in dem Amerika, das ich kennengelernt habe, die meisten Frauen unter 20 schwanger werden. Und die Kinder dann mit den Eltern ohne den Erzeuger großziehen. Das kommt eigentlich in fast jeder Familie vor. Und das vor allem aufgrund nicht vorhandener Aufklärung. Da wundert es auch nicht, dass mit Einverständnis der Eltern die Prügelstrafe an Schulen - zumindest bis zur Middle School - noch zum Alltag gehört.

Auch die Medien sind erschütternd. Es ist reinste Propaganda ohne Maß und Blick für das große Ganze. Es wird vermittelt, dass es das Ziel aller Muslime sei, alle Christen zu töten. Das stände im Koran. Und das Schlimme ist: Es wird nicht hinterfragt, sondern geglaubt. Ich habe Menschen kennengelernt, die tatsächlich glauben, dass es das Ziel von über einer Milliarde Menschen auf diesen Planeten sei, sie umzubringen. Darauf, dass es sich dabei aber um Extremisten handelt und deren Beweggründe vielleicht auch im außenpolitischen Auftreten der USA in den letzten Jahrzehnten zu suchen sind, kommt keiner. Dagegen sieht unsere "Lügenpresse" doch auf einmal ganz vertretbar aus. Es sind gerade diese Dinge, die einem als Europäer selbstverständlich vorkommen, die einen hier so hart treffen. Man stellt schlicht fest: Die Amerikaner sind von Gleichberechtigung, Weltoffenheit und persönlicher Freiheit weitaus weiter entfernt, als wir guten alten Europäer. Auch und vor allem der allgegenwärtige Rassismus hat mir zu schaffen gemacht. Man kann sich hier mit Leuten anfreunden, die aufgeschlossen und nett wirken. Erst nach einiger Zeit, wenn sie sich sicher fühlen (denn ein Gespür für "political correctness" haben sie alle), darf man sich Sachen anhören wie "Rassentrennung war nicht das schlechteste Modell." Nicht umsonst gäbe es hier den Spruch "Don’t let the Sun rest on your black ass", was ziemlich offen angekündigt hat, was passiert, wenn sich ein Schwarzer noch nach Sonnenaufgang im falschen Landkreis sehen lässt.

Man bekommt dann auch in Ruhe erklärt, dass eine geladene Waffe im Kleiderschrank zum Selbstschutz eine durchaus gute Idee ist und dass Schwarze im Allgemeinen ungebildet, faul und von niederen Trieben gesteuert sind. Die Angst vor rassistisch motivierten Übergriffen ist hierbei übrigens eine ernst gemeinte, obwohl noch keiner selbst negative Erfahrungen gemacht hat, mit dem ich gesprochen habe. Aber man sieht es ja täglich. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass der KKK hier noch Ende der 70er Jahre vermummt durch die Städte zog - laut Aussage einer Lehrerin die hier aufwuchs. Verwundert hat mich auch, dass man hier ohne Weiteres eine versteckte Feuerwaffe tragen darf. Für das offene Tragen braucht man übrigens gar keine Genehmigung. Es sind aber nicht nur die Weißen, die hier Rassisten sind. Ich habe mich in meinem Leben noch nie unwohler gefühlt, als an dem Abend, an dem ich als einziger Weißer in einem schwarzen Club aufgetaucht bin, um ein Jazzkonzert zu hören - jaja, dummer Tourist. Ich war geduldet. Das war es aber auch. Ich bin dann auch schnell wieder gegangen. Ein ähnliches Erlebnis hatte ich in der Filiale eines bekannten Fast-Food-Restaurants in einer hispanischen Gegend, in der wir nach einer durchzechten Nacht frühstücken wollten. Wir wurden angeschaut und behandelt wie Aliens.

Es gibt übrigens auch die tollen, intelligenten und aufgeschlossenen Amerikaner. Diese sind aber - hier im Süden - schwer zu finden. Und nichts hat mich hier härter getroffen als ein 7-jähriges Mädchen, das in einem "weißen" County aufwächst und Dinge wie: "What do you expect? He is black" von sich gibt. Der Brunnen wird hier schon von klein auf vergiftet. Und es gibt keine Chance für diese Kinder, aus diesen Denkmustern auszubrechen. Sie werden zu Rassisten erzogen. Und sie werden als Rassisten sterben. Erstaunlich ist übrigens auch, dass ich mit meinem bisschen Schulgeschichte in der Oberstufe oft mehr über amerikanische Geschichte weiß, als viele Amerikaner. Zudem habe ich mich noch selten in meinem Erwachsenenleben weniger frei gefühlt. Pinkeln in der Öffentlichkeit wird als "sexual offense" gehandelt und mit Gefängnis bestraft. Trunkenheit in der Öffentlichkeit ist eine Straftat und ratet mal, womit das bestraft wird. Selbiges gilt für alkoholisiertes Fahren, jeglichen Drogenbesitz und stark überhöhte Geschwindigkeit.

Eine ehemalige Freundin von mir muss im Sommer für drei Tage ins Gefängnis, weil sie einen Strafzettel nicht bezahlt hat. Dass sie während dieser Zeit für ihr Master-Studium ans College muss, interessierte den Richter nicht. Hier wird nicht resozialisiert. Gefängnisse sind privat und deren Auslastung ist staatlich garantiert. Meine Beichte? Vieles hiervon wusste ich schon im Voraus. Ich wollte es nur nicht wahrhaben. Ich wollte das schöne, saubere Hollywood-Amerika erleben. Diesen Traum gibt es aber nur in der Traumfabrik. Ich musste mir diese Lektion persönlich abholen. Ich habe das wohl irgendwie gebraucht, um für mich mit dem Thema Amerika abschließen zu können. Das Schöne ist, dass ich Deutschland mehr zu schätzen weiß als je zuvor. Man hat zwar, gerade wenn man die Nachrichten verfolgt, nicht das Gefühl, dass zu Hause allzu viel Vernunft regiert, aber im Vergleich zu dem, was ich hier erlebe, erscheint die Aussicht auf Zuhause einfach nur paradiesisch.

Beichthaus.com Beichte #00035743 vom 18.05.2015 um 22:10:33 Uhr (35 Kommentare).

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Werbung im Briefkasten

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Teltow

Ich möchte beichten, dass ich vor einiger Zeit stapelweise Werbung und Flyer aus meinem Briefkasten gesammelt habe, um diese dann bei einem abendlichen Spaziergang im Briefkasten einer ahnungslosen Freundin zu entsorgen. Und zwar regelmäßig. Ich habe mir extra die Mühe gemacht, das schwere Sammelgut bis dorthin zu tragen, statt es im Hausmüll zu entsorgen. Meine Freundin hat nie ein Wort darüber verloren und manchmal habe ich Angst, dass sie ahnt, was ich getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00035710 vom 14.05.2015 um 19:07:53 Uhr in 14513 Teltow (Mahlower Straße) (8 Kommentare).

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