Wetten auf Computerspiele

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Falschheit Betrug Selbstsucht Games

Ich möchte etwas beichten, was leider nicht so schnell erklärt werden kann: Beim E-Sport Computerspiel Counterstrike Global Offensive kann man auf Spiele zwischen professionellen Teams wetten. Besonders die Websites, auf denen man diese Wetten platzieren kann, verdienen sich daran eine goldene Nase. Es werden virtuelle Gegenstände gesetzt und zusätzlich werden diese Seiten im Ausland gehostet, das heißt, es gibt keine deutschen Gesetze zum Schutz der teilweise Süchtigen. Auf einzelne Spiele werden oft mehrere Millionen insgesamt gesetzt. Ich bin Teil eines großen YouTube-Kanals, über den wir offiziell Wetttipps geben. Natürlich ist es nicht sicher, dass jeder unserer Tipps richtig ist.


Meine Beichte ist jetzt, dass wir bei Spielen, in denen "unerwartet" Ersatzspieler einspringen oder Ähnliches, was den Ausgang des Spieles stark beeinflussen kann, falsche Tipps geben und auf das Gegenereignis setzen. Teilweise ändern unsere Tipps die Quote um geschätzte 20-30 Prozent, was bei Wetten teilweise einen Unterschied von zwei- bis dreitausend Euro macht, wenn man 10.000 Euro einsetzt. Und diesen Unterschied gibt es dann ohne erhöhtes Risiko. Trotzdem sind unsere Tipps aber mehrheitlich richtig. Wir missbrauchen nur das Vertrauen unserer Zuschauer.

Beichthaus.com Beichte #00036130 vom 10.07.2015 um 09:59:49 Uhr (6 Kommentare).

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Ein Fötus ist wie ein Parasit

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Selbstsucht Feigheit Partnerschaft Schwangerschaft Horb-Altheim

Ein Fötus ist wie ein Parasit
Ich (w/26) bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Wir sind schon nach wenigen Wochen zusammengezogen, und entgegen aller Proteste von Freunden und Familie, dass das zu früh sei und wir uns dass doch noch einmal überlegen sollten, läuft es fantastisch. Er hat aus seiner letzten Beziehung auch ein Kind mitgebracht, was für mich von Anfang an kein großes Problem war. Ich hatte zwar persönlich nicht viel Erfahrung mit Kindern, aber ich verstehe mich toll mit seiner Tochter und habe offensichtlich auch ein gewisses Händchen für Kindererziehung.

Nun kommt immer öfter das Thema auf, dass er gerne auch mit mir ein Kind hätte. Er drängt mich nicht oder so, aber er hat ganz offen und ehrlich gesagt, dass er sich das wünschen würde, und ich liebe es wahnsinnig an ihm, dass er so ein Familienmensch ist. Prinzipiell geht es mir auch so, ich sehe ja, dass er ein toller Vater ist, und das bestimmt auch für unser Kind wäre. Ich stelle es mir irgendwie schön vor, eine "kleine Version" von ihm zu haben, auch gesundheitlich steht uns beiden nichts im Weg. Das Problem ist nur, dass ich die Vorstellung, schwanger zu sein, absolut abstoßend finde. Ich wünschte, ich könnte das Kind einfach haben. Ich kann mir noch nicht einmal vorstellen, bewusst die Pille abzusetzen und von da an nur noch Sex zu haben, mit dem Ziel, davon schwanger zu werden.

Ich weiß schon, eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber das, was mir Freundinnen und Arbeitskolleginnen berichten, klingt ganz danach. Übelkeit, Anämie, Kreislaufprobleme, Wassereinlagerungen. Mir kommt so ein Fötus vor wie ein Parasit. Ganz abgesehen davon war ich immer schon sehr schlank, und ich habe angst, mit mir selbst nie wieder richtig glücklich zu sein, wenn Streifen oder ausgedehnte Haut zurückbleiben, oder ich einfach nicht mehr zu meinem ursprünglichen Gewicht zurückfinde. Ich bin davon überzeugt, dass ich einem Kind alles an Zeit und Liebe und Aufmerksamkeit schenken kann, was ich zu geben habe, sobald es auf der Welt ist, aber ich bin offensichtlich extrem egoistisch, wenn es darum geht, dafür erst einmal meinen eigenen Körper zur Verfügung zu stellen. Und als würde das noch nicht reichen, steht natürlich immer der düstere Zweifel im Raum, was passiert, wenn ich das Baby verlieren sollte, oder wenn es krank zur Welt kommt.

Vielleicht sind alle diese Ängste auch nur noch deswegen so manifestiert, weil ich schlicht und einfach noch nicht bereit bin. Ich befürchte aber, dass ich das nie verlieren werde, und dass der Ekel und die Wut die ich davor empfinde, quasi als lebender Brutkasten herzuhalten, mich endgültig davon abhalten, eigene Kinder mit dem Mann zu haben, den ich eigentlich über alles liebe.

Beichthaus.com Beichte #00036106 vom 07.07.2015 um 13:42:17 Uhr in Horb-Altheim (21 Kommentare).

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Depressionen und Burn-out

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Zorn Ungerechtigkeit Falschheit Feigheit Kollegen

Meine Kollegin hat seit acht Monaten Burn-out und daraus resultierende Depressionen und ist seither krankgeschrieben. Sie kann nicht arbeiten, nicht einmal für eine Stunde pro Woche. Natürlich haben die andere Kollegin und ich jetzt die doppelte Belastung. Ich habe ihre Krankheit nie infrage gestellt, obwohl wir seinerzeit überhaupt keine stressige Situation hatten, aber vielleicht ist sie ja viel labiler als andere, und als ich sie letztens auf einem Stadelfest sah, dachte ich mir auch nichts weiter. Jemand mit Depressionen muss ja auch mal unter Leute, sonst ändert sich das nie.


Aber jetzt habe ich sie an darauf folgenden Sonntag wieder auf einer Feier gesichtet und am nächsten Dienstag am Abend mit einer Freundin im Biergarten! Wir sind eine kleine Stadt, da begegnet man sich öfter. Aber da begann es, mich doch zu wurmen. Keine Stunde arbeiten können und dann im Abstand von zwei Tagen unterwegs sein? Und sie wirkte fröhlich! Ich nehme ihr die Depression nicht mehr ab. Die möchte Geld für Nichtstun, und je mehr ich darüber nachdenke, denke ich auch, dass sie eine große Schauspielerin ist, denn vor sieben Jahren ist ihre Mutter gestorben und sie sagte damals selbst, dass sie das nicht so betrifft, weil sie mit ihrer Mutter fast keinen Kontakt hatte. Doch jedes Mal, wenn sie seither etwas in der Arbeit nicht machen wollte oder Ähnliches heulte sie quasi auf Knopfdruck, dass sie ja die Sache mit ihrer Mutter nicht verarbeitet hätte. Das wird mir erst jetzt so richtig klar.


Ich beichte, dass ich mich trotzdem nicht trauen werde, etwas zu unternehmen, und sie nicht ansprechen will, einfach nur, weil ich zu feige bin! Es geht mir nicht einmal um diese Person selbst, ich akzeptiere, dass es sie gibt, aber mehr auch nicht, sie ist mir schlichtweg eigentlich egal. Aber ich will keine Buhfrau sein. Ich weiß nicht, wie ich sie ansprechen soll, was ich sagen soll. Daher nehme ich weiter in Kauf, dass ich oder meine Kollegin vielleicht selbst mal ein Burn-out haben, vor lauter Stress.

Beichthaus.com Beichte #00036092 vom 04.07.2015 um 23:14:34 Uhr (18 Kommentare).

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Blaskonzert mit Folgen

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Ekel Peinlichkeit Wollust

Ich (w/23) studiere und bin Single, also nutze ich dies auch immer gerne aus und nehme mir ab und an einen Stecher mit nach Hause! Da spricht ja auch nichts dagegen. Eines Abends also ereignete es sich, dass ich im englischen Garten an einem ruhigen Fleckchen lag und […]
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Beichthaus.com Beichte #00036071 vom 01.07.2015 um 22:31:03 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Überraschung im Grill

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night Leinefelde

Am Wochenende hatte ich mit meinem Kumpel eine geile Grill- und Cuba Libre-Session. Wir hatten uns nachmittags getroffen und sind erst einmal beim Rewe ordentlich einkaufen gewesen und habe uns das Feinste vom Feinsten geholt. Am Abend war es dann so weit. Den Grill angeschmissen und jede Menge Steaks drauf. Nebenbei ging es dann mit den Cuba Libre los. Ich weiß gar nicht, wie viel ich getrunken habe, es war jedoch jede Menge. Gegen drei Uhr ging dann nichts mehr - wir waren beide schon total breit und haben rumgealbert. Irgendwie meinte ich dann etwas von in den Grill scheißen und da meinte mein Kumpel, dass sein Nachbar so einen billigen 10-Euro-Grill hat, bei dem das gut gehen könnte.


Eine Stunde später musste ich dann wirklich mein Geschäft machen und erinnerte mich an die Sache mit dem Grill. Anstatt aufs Klo zu gehen, schlich ich zum Nachbarn rüber und habe da in den Grill geschissen. Da der nur ca. 30 Zentimeter hoch war, konnte ich mich gut rüberhocken. Danach bin ich heimlich ins Bad und habe bei mir alles abgewischt. Danach ging ich zurück in den Garten, wir tranken noch einen Drink und gingen dann ins Bett. Ich habe meinem Kumpel von der Sache nichts erzählt, habe aber ein schlechtes Gewissen. Heute Nachmittag fragte ich ihn, ob er am Wochenende mit mir ins Kino will und er sagte dann, dass die Nachbarn ihn zum Grillen eingeladen haben. Scheinbar hat noch niemand den Grill gesehen. Ich hoffe, sie erleben am Wochenende keine böse Überraschung. Und noch mehr hoffe ich, dass mein Kumpel nichts davon erfährt oder mich verletzt, denn es wäre mir mehr als peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00036065 vom 01.07.2015 um 18:29:16 Uhr in Leinefelde (4 Kommentare).

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