Mein Traumjob macht mich unglücklich!

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Verzweiflung Arbeit

Ich werde langsam aber sicher ein richtiges Wrack. Alles läuft scheiße in meinem Leben, zumindest kommt es mir oft so vor. Ich habe im September eine kaufmännische Ausbildung begonnen, worüber ich eigentlich froh sein müsste, wenn man sich mal die vielen arbeitslosen Jugendlichen anschaut. Am Anfang hat mir die Arbeit auch noch wirklich gefallen, außer das lange Arbeiten, was ich von Schulzeiten her nicht gewohnt war, aber sonst war alles optimal. Nur langsam wird meiner "ach, das ist nicht so schlimm wenn es nicht 100prozentig ist"-Einstellung gegengelenkt. Ich habe nur noch Stress auf der Arbeit. Heute habe ich ne halbe Stunde lang einen riesen Anschiss von zwei Mitarbeiterinnen bekommen, weil ich bei der Auftragsbearbeitung totalen Bockmist baue und auch sonst alles vergesse oder eben nicht 100-prozentig erledige. Es ist ja nicht so, dass ich das absichtlich mache. Ich gebe mir Mühe und versuche alles perfekt zu machen, nur je mehr ich das versuche, desto schlimmer wird es und desto mehr Fehler mache ich.

Okay, Fehler machen ist eigentlich nicht schlimm, ich bin ja auch Azubi, aber wenn ich nach einem halben Jahr immer noch Sachen falsch mache, die ich am Anfang gezeigt bekommen habe und schon mindestens 100 Mal gemacht habe, frage ich mich oft selbst, ob ich überhaupt für diesen Beruf geeignet bin. Vielleicht hätte ich Landschaftsgärtner oder Tierpfleger werden sollen. Aber nein, ich hatte seit der vierten Klasse nur ein Berufsziel, Kaufmann. Ich habe mich nie über andere Berufe informiert und nie an die Nachteile gedacht, ich wollte immer nur Erfolg im Beruf haben und meinem Vater nacheifern, der übrigens auch Kaufmann ist. Das Einzige, was mir auf der Arbeit noch Spaß macht, ist das Telefonieren und das Rauchen, ansonsten fast nichts. Ich bete sogar bevor ich ins Büro gehe, dass es ein ruhiger Tag wird und ich keinen Anschiss bekomme. Mein Selbstwertgefühl leidet extrem darunter und ich möchte mich ja auch bessern, aber wie gesagt, je mehr ich das versuche, desto schlimmer wird es.

Ich fühle mich auch selbst nach einem halben Jahr nicht als Teil dieser Firma. Ich weiß nicht, was ich mit den Leuten reden soll, außer über irgendwelche Aufträge etc. Wenn ich etwas nicht weiß, dann trau ich mich nicht zu fragen, weil ich es sicherlich schon 50 Mal erklärt bekommen habe, und wenn ich es dann einfach in meiner Ablage verstecke, wird es von jemand anderem gefunden und es gibt wieder Anschiss. Ich möchte eigentlich ein guter Azubi sein, weil ich die Leute im Büro mag, bis auf eine Ausnahme und ich möchte auch, dass mein Chef sagen kann: "Man der Junge ist gut, es war eine gute Entscheidung, ihn einzustellen". Jedoch habe ich mittlerweile das Gefühl, dass es alle bereuen, dass ich die Probezeit überstanden habe. Ist jetzt ein ziemlich langer Text, aber es hat auf jeden Fall gut getan, sich die Sachen mal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00021190 vom 05.02.2007 um 20:50:31 Uhr (3 Kommentare).

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Ich stelle eure Beichten nach!

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Sucht Neugier

Ein Kumpel hat mir (m/20) vor einiger Zeit diese Seite hier gezeigt. Er hat mir natürlich gleich seine witzigsten und skurrilsten Beichten gezeigt und wir haben uns beide totgelacht. Am nächsten Tag habe ich dann selber auf der Seite rumgesurft und mir ist dabei die Idee gekommen, einfach mal eure "bösen" Sachen, die ihr gemacht habt und die man nachmachen kann, auszuprobieren. Mittlerweile ist es ein Hobby von mir geworden. Ich gehe regelmäßig auf diese Seite, suche mir die Sahnestücke raus und probier sie dann draußen aus. Ich glaube, ich bin süchtig. Ich habe sogar mein DSL-Modem verkauft, um nicht so oft hier reinzukommen. Aber nach einer Woche bin ich dann ins nächste Fachgeschäft gegangen und schon war ich am Nachmittag mit dem neuen Modem wieder im Internet. Scheiße. Was soll ich bloß machen.

Beichthaus.com Beichte #00021177 vom 05.02.2007 um 06:56:45 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Unser Staat nimmt immer nur!

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Zorn Ungerechtigkeit Geld Politik

Ich möchte beichten, dass ich diesen verdammten Staat hier hasse. Bin seit wenigen Tagen arbeitslos und musste einen Antrag auf Hartz IV stellen. Heute kam Post vom Amt wo drin stand, dass ich keinen Anspruch auf Leistungen habe. Arbeitslosengeld 1 bekomme ich auch nicht. Im Brief vom Sozialamt stand sogar, dass ich nicht mehr versichert bin und mich privat versichern muss. Wie kommen diese dummen Beamten dazu, mir zu schreiben, dass ich mich privat versichern soll, obwohl ich noch nicht einmal von irgendwoher Geld bekomme?!

Ich fühle mich vom Staat allein gelassen und das, obwohl ich immer brav arbeiten war und meine Abgaben bezahlt habe. Der Staat will nur haben, aber wenn es mal an das geben geht ist er ganz kleinlaut. Ich hoffe, dass dieser Staat, so wie er ist, in sich zusammenfällt und wir bald eine zweite Französische Revolution feiern können. Das ganze Staatsorgan gehört ausgetauscht und durch Leute ersetzt die Ahnung haben, wie es dem einfachen Volk geht. In dem Sinne bereue ich es nicht, den Staat zu schröpfen wo es geht, er macht es ja mit mir auch.

Beichthaus.com Beichte #00021153 vom 04.02.2007 um 08:18:39 Uhr (10 Kommentare).

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Ich zocke die Tankstellen ab!

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Geiz

Ich tanke absichtlich immer 1 bis 3 Cent über einen glatten Betrag, weil ich genau weiß, dass ich sowieso z. b. nur 30,00 Euro und nicht 30,02 Euro zahlen muss. Natürlich ist das für mich kein großer Gewinn, aber ich fühle mich gut dabei.

Beichthaus.com Beichte #00021147 vom 04.02.2007 um 03:48:09 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Zeugen Jehovas für den Juden

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Neugier Engherzigkeit Trägheit Nachbarn

Ich muss gestehen, dass ich einen Großteil meiner Arbeitszeit damit verbringe, Seiten wie diese hier zu besuchen. Hier bekam ich auch die Idee, selbst einmal die Zeugen Jehovas zu bestellen, um zu sehen, ob es funktioniert. Ich habe sie also zu einem Nachbarn geschickt und vom Fenster aus geguckt, ob sie auch wirklich erscheinen. Pünktlich wie die Maurer standen zwei Zeugen Jehovas vor der Tür meines Nachbarn. Er ist Jude.

Beichthaus.com Beichte #00021140 vom 04.02.2007 um 01:57:42 Uhr (4 Kommentare).

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