Erzwungene WG-Gespräche

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Feigheit Faulheit Trägheit WG Studentenleben

Ich lebte bis vor Kurzem in einer WG. Mein Zimmer lag aber außerhalb der Wohnung, so dass ich immer durch das Treppenhaus musste, um mal kurz zu pinkeln. Immer wenn ich in die Wohnung kam und ein Mitbewohner da war, wollten diese immer eine Konversation mit mir führen. Das heißt aus einem geplanten 2-minütigem Erleichtern, wurde schnell ein 20-minütiges erzwungenes Gespräch, während dem ich mich nach meinem Bier im Zimmer sehnte. Eines Tages musste ich wieder und ich hörte, dass sie gemeinsam aßen. Da sah ich das leere Weizenglas. Und erleichterte mich. Das eignete ich mir dann so an. Ich pisste nur noch in Weizengläser, abgeschnittene Plastikflaschen oder normale Gläser. Manchmal standen die Gläser tagelang mit meiner Pisse herum und es stank entsetzlich. Ich konnte die Gläser nur nachts aus dem Fenster schütten.
Ich beichte, dass ich eine Wildsau bin, in Gläser pisste, um nicht mit meinen Mitbewohnern reden zu müssen und auch weil ich zu faul war auf Toilette zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00030161 vom 12.08.2012 um 03:22:07 Uhr (36 Kommentare).

Gebeichtet von aoewir
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Ghostwriter für die Bachelorarbeit

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Betrug Falschheit Studentenleben

Ich (m/29) beichte, dass ich in den kommenden Tagen einen Ghostwriter engagieren werde, der meine Bachelorarbeit für mich schreibt. Ich habe sämtliche Kurse absolviert, alle Hausarbeiten geschrieben, alle Klausuren bestanden und jede einzelne Präsentation gehalten. Irgendeine innere Blockade hält mich jedoch davon ab, diese finale Abschlussarbeit zu schreiben. Es liegt definitiv nicht an mangelndem Wissen oder ähnlichem, sondern hat psychische Ursachen, die ich leider nicht selbst lösen kann. Um nicht völlig umsonst studiert zu haben, wähle ich diesen Schritt - wenn auch mit echt schlechtem Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00030093 vom 15.07.2012 um 16:59:16 Uhr (36 Kommentare).

Gebeichtet von demi
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Zufallsbeichte
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Geld sammeln für den guten Zweck

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Studentenleben United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich eine gemeinnützige Organisation bestohlen habe. Die Tat liegt lange zurück, ich war damals Studentin bei der University of Portsmouth, England, und ich machte ein Access-Year in Art und Design. Das Studentenleben machte mir Freude, und ich wollte damals unbedingt Künstlerin oder Designerin werden. Doch dieses Leben hatte auch seine harten Seiten. Die meisten anderen Gast-Studenten hatten Eltern, die es sich leisten konnten, ihre Kinder finanziell zu unterstützen. Mein damaliger Freund bekam auch alles von ihnen reingestopft, er konnte entspannt und ohne Sorgen sein Studium abschließen, während ich in der Anfangsphase schon zu kämpfen hatte. Um mir wenigstens das Nötigste leisten zu können, jobbte ich für Personalleasing-Firmen, und einmal in der Woche betreute ich einen schwer behinderten Mann, in dessen Wohnung ich auch übernachtete. Ich musste oft mehrmals in der Nacht aufstehen, und ihm beim Wasserlassen helfen, dadurch war an guten Schlaf nicht zu denken und ich musste so manches Mal eine wichtige Vorlesung ausfallen lassen. Meine Mutter half mir manchmal mit einer finanziellen Überbrückung, doch mein Stolz ließ es nicht zu, immer wieder von ihrem Brot zu leben.

Jede Woche wollte mein Landlord, bei dem ich in Untermiete wohnte, seine 45 Pfund Miete haben. Eines Tages kam er zu mir mit einer glorreichen Idee. Eine bekannte Organisation würde in der Stadt für ihre Zwecke sammeln. Ich könnte mich doch als freiwillige Helferin einschleusen und das Geld für mich behalten. Mir war sehr mulmig dabei, doch am Ende habe ich es getan. Aus einem leeren und säuberlich gereinigten Chlor-Behälter, der in Farbe und Form sehr den Sammelbüchsen ähnelte, bastelte ich mir eine Dose, setzte ein lustiges Hütchen auf und ging am besagten Tag in die Einkaufsstraße. Viele Passanten lächelten, ich lächelte zurück und sagte mein Sprüchlein auf, und in nur wenigen Stunden hatte ich einen prall mit Pfundstücken gefüllten Behälter. Mein Vermieter kam auch in gewissen Abständen vorbeigeradelt um nach dem Rechten zu sehen. Am Ende, als der Behälter schon zu schwer wurde, habe ich zusammengepackt und bin nach Hause gegangen. Meine Ausbeute betrug ungefähr 150 Pfund. Davon konnte ich zwei Wochen lang meine Miete bezahlen und mich mit Lebensmitteln eindecken. Ich schwöre, ich habe nur dieses eine Mal im Leben so etwas Verachtenswertes getan. Ich schäme mich heute sehr für diese Tat, und ich weiß auch, dass es nicht ungefährlich war. Denn das hätte, abgesehen von meinem Betrug an der Organisation, auch für mich schlimme Folgen haben können. Mich wundert es, dass hier keine Kontrollen am Werk gewesen sind. Ich erwarte in Beichthaus keine Absolution für diese Tat, aber ich musste das Ganze einfach einmal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00029979 vom 05.05.2012 um 11:36:41 Uhr in United Kingdom (Portsmouth) (22 Kommentare).

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Meine ahnungslose Mutter

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Lügen Falschheit WG Familie Studentenleben München

Meine ahnungslose Mutter
Ich (m/28) möchte beichten, dass ich während meines Studiums meine Eltern derbe angelogen habe. Es war damals sehr schwer in München eine günstige Wohnung zu finden. Zum Glück konnte ich in eine WG bei zwei Typen (Mitte dreißig) einziehen. Nachträglich habe ich dann erfahren, dass beide schwul sind, aber kein Pärchen. Sie waren sehr nett und es war nur zu Anfang komisch, ein paar Freunde haben auch ihre Witze gemacht. Wenn man aber eine Freundin hat, halten sich diese Witze in Grenzen. Meine Eltern sind sehr konservativ, sie würden niemals zulassen, dass ich mit Schwulen in einer WG wohne.

Also musste ich sie zwangsläufig anlügen. Meine beiden Mitbewohner wussten darüber Bescheid und haben gerne mitgespielt. Meine Mutter ist hin und wieder zu Besuch gekommen und hat die beiden regelrecht angehimmelt. Sie seien so ordentlich und ich könne mir da mal ein Beispiel dran nehmen. Einem hat sie sogar mal gesagt, dass er einen richtig guten Einfluss auf ihren Sohn hat, er sei wie ein großer Bruder. Ich wäre jedes Mal fast explodiert vor unterdrücktem Lachen. Meine Eltern wissen bis heute nicht, dass ich fast fünf Jahre mit zwei stockschwulen Typen in einer WG gelebt habe. Manchmal denke ich, dass ich zumindest jetzt mal reinen Tisch machen sollte. Aber ich glaube, dass ich damit viel kaputt machen würde, gerade weil meine Mutter so ahnungslos war.

Beichthaus.com Beichte #00029932 vom 11.04.2012 um 13:52:09 Uhr in München (31 Kommentare).

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“Beichte

Bücher verstecken

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Habgier Selbstsucht Ungerechtigkeit Studentenleben Berlin

Ich (w) beichte, dass ich in der Uni-Bibliothek immer den Stapel Bücher, mit denen ich gerade arbeite, vor dem Verlassen der Bibliothek irgendwo in einem Regal hinter anderen Büchern verstecke, damit ich am nächsten Tag nicht alle Bücher noch mal zusammensuchen muss und damit andere Studenten mir keins davon wegschnappen. So waren in fast den ganzen Semesterferien gewisse Bücher für andere Studenten nicht auffindbar.

Beichthaus.com Beichte #00029926 vom 10.04.2012 um 09:11:18 Uhr in Berlin (Garystr. 39) (31 Kommentare).

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