Die Verwandlung

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Zwietracht Engherzigkeit Unfall Gesundheit Partnerschaft Salzgitter

Ich bin seit ungefähr 10 Jahren mit meiner Frau verheiratet. Unsere Ehe entwickelte sich sozusagen aus einer etwas aus dem Ruder gelaufenen Sandkastenliebe. Meine Frau ist zwar wirklich wunderschön, aber ihr Charakter hatte sich in letzter Zeit sehr ins Negative gewandelt, sie war aufbrausend, herrisch und selbstgerecht. Ich tat alles dafür, sie glücklich zu machen, aber sie auch nur in irgendeiner Weise zufriedenzustellen grenzte zuletzt an ein Wunder. Insgeheim hatte ich schon mit meiner Ehe abgeschlossen, aber ich hätte es wohl nicht übers Herz gebracht, unseren beiden Kindern eine Trennung zuzumuten, obwohl meine Frau auch ihnen gegenüber unfair und willkürlich handelte. Ich hege außerdem den begründeten Verdacht, dass sie mehrere Affären hatte. Dann kam jedoch der Tag, an dem sich sprichwörtlich Alles veränderte. Meine Frau hatte einen Unfall auf unserem Gestüt beim Einreiten eines jungen Hengstes, mit dem umzugehen ich ihr abgeraten hatte. Sie hörte jedoch wie in so vielen Dingen nicht auf mich, und so kam es dazu, dass das Tier ihr mit voller Wucht gegen den Kopf trat. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen, und die Ärzte sagten mir, dass sie nur mit Glück überleben würde, und ich in diesem Fall mit Behinderungen und Persönlichkeitsveränderungen ihrerseits rechnen müsse. Es folgten mehrere Wochen Koma, aus dem sie schließlich mit partieller Amnesie erwachte.


Glücklicherweise konnte sie einigermaßen sprechen und sich bewegen, aber sie wusste nur noch schemenhaft wie ihre Lebensumstände gewesen waren. Am Anfang dachte ich, dass sich das zu meinem Vorteil das Sorgerecht für die Kinder betreffend nutzen ließ, wenn denn tatsächlich eine Scheidung bevor stünde. Mein Anwalt machte also alle Papiere fertig und ich fasste den Plan, sie ihr eines Tages in der Reha, wenn sie wieder soweit hergestellt war dass sie es verkraften konnte, zu überreichen. Ich kümmerte mich inzwischen um eine Bleibe für sie und darum, dass sie nach der Scheidung gut versorgt wäre. Mit diesen Gedanken fuhr ich zum ersten Besuch zu ihr in die Reha. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Sie sah mich erst ganz lange nur an, dann lächelte sie zaghaft. Das war so verletzlich und zerbrechlich zugleich, dass es mir fast die Sprache verschlug, denn ich hatte so etwas bei ihr vorher fast noch nie gesehen. Sie nahm meine Hand und hielt sie die ganze Zeit während des Besuches, als ich ihr alles erzählte, an das sie sich nicht mehr richtig erinnern konnte. Als ich dann schließlich gehen musste, musste ich ihr versprechen, am nächsten Tag wiederzukommen. Ich wartete anschließend monatelang darauf, dass meine Frau zu ihrem alten Selbst zurück fand, doch das passierte nie. Sie weinte als ich beim dritten Besuch wieder gehen musste, so herzzerreißend, dass ihre Pflegerin uns noch eine halbe Stunde mehr Besuchszeit gab. Außerdem bemerkte ich bei ihr im Umgang mit unseren Kindern das erste Mal wirkliche Liebe und Fürsorge. Irgendwann verbrannte ich die Scheidungspapiere im Kamin. Mittlerweile lebt sie wieder bei uns und sie ist wirklich wie ausgewechselt. Vor den Pferden hat sie jetzt etwas Angst, auch wenn sie sich an den Tag des Unfalls und diesen selbst nicht erinnern kann. Sie kuschelt sich jetzt jede Nacht an mich und fragt mich regelmäßig vorm Einschlafen, ob ich für immer bei ihr bleibe, und wie sie so einen Mann wie mich verdient hat. Unser Liebesleben ist neu aufgeflammt und besser denn je. Ich habe ihr nie gesagt, dass sie vor dem Unfall in meinen Augen eine derart schlechte Mutter und Ehefrau war, dass ich die Scheidung erwogen habe. Ich konzentriere mich darauf, ihr Geschichten der glücklichen Zeiten zu erzählen, und diese auszuschmücken. Sie hat mit der Frau vor dem Unfall nur noch das Aussehen gemein, aber ihre neue, nette und liebevolle Version gefällt mir um Längen besser. Ich glaube, dass ich mit ihr jetzt doch tatsächlich mein Leben verbringen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00029679 vom 03.01.2012 um 23:56:07 Uhr in Salzgitter (48 Kommentare).

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Chemotherapie meiner Freundin

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Engherzigkeit Fremdgehen Gesundheit Partnerschaft

Ich bin meiner Freundin fremd gegangen, als sie gerade wegen einer Chemotherapie im Krankenhaus lag und es ihr ziemlich beschissen ging.

Beichthaus.com Beichte #00029591 vom 04.12.2011 um 16:12:32 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Mixtur für meinen Ex

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Rache Boshaftigkeit Gesundheit Arbeit Ludwigsburg

Ich (w/22) war lange Zeit in einer unglücklichen Beziehung. Ich habe alles für meinen damaligen Partner gegeben und getan. Bin für ihn 400 km hergezogen, nachdem wir uns auf der GamesCom kennengelernt haben und meine Ausbildung abgebrochen, damit dies möglich war. Selbstverständlich begann ich eine Neue hier. Allerdings begann er vor einem dreiviertel Jahr mir fremdzugehen. Ich war so blauäugig und wollte es nicht sehen. Bis er mich vor die Tür setzte um sie einziehen zu lassen. Ich war lange Zeit sehr fertig. Viele meiner Freundinnen meinten, ich sollte Rache ausüben. Doch das Bedürfnis danach hatte ich nie. Ich arbeite als Pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke in der ich hauptsächlich ärztlich verordnete Rezepturen herstelle und auch kaum vorne stehe, die Stelle dort habe ich auch noch nicht lange. Eines Tages, als ich nur im Labor Rezepturen herstellte, kam eine Kollegin und bat mich, aus Zeitmangel eine zu machen, die bei ihr abgegeben wurde. Für mich waren es Überstunden, aber sie hätte sonst den Abiball ihrer Tochter verpasst. Alles klar, kein Problem in dem Fall. Doch las ich auf der Rezeptur: Richtig, den Namen meines Ex. Und es ging um ein Mittel gegen Hämorrhoiden. Schadenfreude machte sich in mir breit. Und leider kamen auch Rachegelüste. Selbstverständlich stellte ich die Zäpfchen her. Jedoch vergaß ich die Wirkstoffe und setzte stattdessen eher reizende Stoffe ein und steril gearbeitet habe ich auch nicht. Erzählt habe ich es niemandem, da ich zum einem die Schweigepflicht über seine Krankheiten habe und zum anderen diese Sache alles andere als legal war. Hiermit möchte ich beichten, dass ich sowohl meine Probezeit als auch den guten Ruf der Apotheke riskiert habe. ich hoffe es wird mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00029585 vom 03.12.2011 um 14:53:23 Uhr in Ludwigsburg (23 Kommentare).

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Nicht fair

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Hass Zorn Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit Hamburg

Ich (m/23) wollte nur mal loswerden, dass ich es scheiße finde, wie erbärmlich die Leute sind, die egoistischerweise nur an sich denken und auf niemanden Rücksicht nehmen. Ich hatte mit circa 18 Jahren Sex mit einem Mann, mit dem ich mich schon öfter getroffen habe und wusste von vornherein was passiert. Mitten im Spiel der Körper hat er wohl das Kondom abgezogen, was ich aber erst im Nachhinein gemerkt habe. Monate später fing ich an öfter krank zu werden und hatte einen schlimmen Verdacht. Circa ein Jahr später ging ich dann zum Arzt und machte einen anonymen HIV-Test und mein Verdacht bestätigte sich. Ich bin HIV Positiv und das nur wegen der Geilheit eines Menschen, der es toll fand ohne Gummi mit mir zu schlafen. Ich habe zwei mal versucht, mir deswegen das Leben zu nehmen und muss jetzt täglich, für den Rest meines Lebens, Tabletten nehmen. Ich möchte nicht, dass es einem Menschen schlecht geht, aber ich finde es nicht fair, dass ich für etwas bestraft werde, für das ich nichts kann und hoffe das mir verziehen wird, dass ich schon einige schlimme und sehr böse Gedanken diesem Menschen gegenüber hatte.

Beichthaus.com Beichte #00029578 vom 30.11.2011 um 11:34:39 Uhr in Hamburg (37 Kommentare).

Gebeichtet von essay
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Zufallsbeichte
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Kopf-Blockade

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Verzweiflung Gesundheit Sex

Ich (m/28) habe ein sehr peinliches Problem in Sachen Sex. Wenn ich mit einer Frau im Bett bin und wir beim Vorspiel sind, ist noch alles in Ordnung. Ich bin ein offener Mensch ohne Scheu vor Nacktheit gegenüber Frauen, zudem bin ich weder schüchtern noch verklemmt. Im Gegenteil, die Frauen mit denen ich bisher Sex hatte waren allesamt sehr zufrieden mit meiner "Leistung" und auch für mich ist es immer wieder die schönste Nebensache der Welt. Normalerweise. Vor einigen Jahren begab es sich, dass ich mit einer Frau im Bett landete, die nicht unbedingt meinem Ideal entspricht. Sie war sehr dünn und hatte keinen sonderlich weiblichen Körper, was mich im Grunde abtörnte. Aber trotzdem waren wir heiß aufeinander und auf dem Besten Wege, "es" zu tun. In dem Moment, in dem ich in sie eindringen wollte, ging jedoch da unten nichts mehr. Tote Hose! Wir haben es dann noch eine Weile versucht, es hat aber alles nichts genützt. So musste ich dann nach einer Weile beschämt und unverrichteter Dinge das Weite suchen. Das Mädel war natürlich, wie Ihr Euch denken könnt, sehr enttäuscht. Ich selber war völlig ratlos und hätte vor Scham im Boden versinken können. An sich ist das ja keine so schlimme Sache - ich stand halt einfach nicht auf sie, dachte ich.
Mittlerweile hat sich diese Szene aber derart in meinen Kopf gefressen, dass mir das immer wieder passiert, auch bei Frauen die ich unglaublich geil finde. Ich weiß, das körperlich alles in Ordnung ist bei mir, ich habe keinerlei Erektionsstörungen oder so. Aber jedes mal wenn ich "ihn" reinstecken will geht nichts mehr, und wenn ich noch so scharf auf sie war Sekunden vorher. Mir spukt mein damaliges Versagen dann plötzlich im Kopf rum, ich fange an mir Gedanken zu machen und die ganze Geilheit ist dahin. Es ist wie eine unsichtbare Blockade im Kopf, die ich nicht umgehen kann.
Jetzt bändele ich gerade mit einer wirklich tollen Frau an, die sich auch für mich interessiert. Außer küssen lief noch nichts, aber ich habe jetzt schon Angst vor dem Moment, in dem wir im Bett landen und starten wollen. Meine Beichte ist somit, dass ich aufgrund meiner Versagensängste keinen Sex haben kann. Was soll ich bloß tun?

Beichthaus.com Beichte #00029564 vom 28.11.2011 um 14:15:53 Uhr (39 Kommentare).

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