Ich würde meine Kollegin bumsen!

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Kollegen

Ich (m/22) möchte etwas beichten. Seit ein paar Wochen habe ich eine neue Kollegin. Wir waren uns von Anfang an sympathisch und zudem finde ich sie körperlich sehr anziehend. Nun war es heute so, dass ich sie in meinen Bereich einarbeiten sollte. Die meiste Zeit unterhielten wir uns, und wie sich rausstellte, hatte sie keine Tabuthemen. Irgendwann kamen wir dann natürlich auch auf das Thema Sex zu sprechen und sie erzählte mir, dass ihr Freund höchstens zwei Mal im Monat mit ihr schläft, obwohl sie gerne viel öfter würde. Was für ein Lappen. Anschließend erzählte ich, dass meine Freundin auch nicht so oft mit mir schläft, wie ich es mir wünschen würde. Nun zu meiner Beichte: Wenn ich so darüber nachdenke, würde ich ohne zu zögern meine Kollegin ordentlich durchbumsen und dabei überhaupt keine Rücksicht auf meine Freundin nehmen. Ich weiß, es ist falsch und ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037388 vom 13.01.2016 um 00:16:09 Uhr (25 Kommentare).

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Containern gegen das Leid der Welt

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Verschwendung Diebstahl Ungerechtigkeit

Ich beichte, dass ich einer größeren Gruppe von Menschen angehöre, die "containern" gehen. Kurz zur Erklärung, beim Containern wird Essen, was noch verpackt und essbar ist, bei dem aber das MHD abgelaufen ist, aus den großen Müllcontainern der Supermärkte geholt. Im rechtlichen Sinne ist es Diebstahl, aber ich war einmal in Nepal und habe das Leid und die vielen hungernden Kinder persönlich gesehen. Und es verändert einen total. Deshalb könnte ich jedes Mal ausrasten, wenn ich sehe, was bei uns alles im Müll landet. Auch hohe Zäune halten uns nicht davon ab, wir haben da schon unsere Mittel und Wege. Und wir machen weiter. Und wir lassen uns weder von irgendwelchen Gesetzen etwas vorschreiben, noch vom Personal und am wenigsten von der Staatsmacht.

Beichthaus.com Beichte #00037387 vom 12.01.2016 um 18:22:45 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Arbeit in der Flüchtlingshilfe

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Rache Vorurteile Ungerechtigkeit Ernährung

Ich arbeite in der Flüchtlingshilfe. Und das sehr gerne - ich liebe meinen Job, weil er wirklich notwendig ist, man direkt helfen und seine Tatkraft sinnvoll einsetzen kann. Viele Flüchtlinge sind dankbar dafür, hier freundlich aufgenommen zu werden. Sie haben in ihrer Heimat viel Schlimmes erlebt und hoffen auf einen guten Neuanfang. Ein gewisser Teil jedoch ist anders. Hier wird keine Dankbarkeit gezeigt, sondern beständig gefordert und zum Teil auch bewusst und mutwillig herumgestresst.


Hiermit beichte ich, dass wir jedem Flüchtling, der das Personal verbal oder physisch unnötig angeht, unmittelbar ab dieser Tat zu Pulver zerriebenes Schweinefleisch in jedes einzelne Essen mischen. Anders dürfen wir uns nicht wehren. Daher ist das Essen vieler Flüchtlinge definitiv haram.

Beichthaus.com Beichte #00037385 vom 12.01.2016 um 17:45:37 Uhr (24 Kommentare).

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Tampon-Bomben nach durchzechten Nächten

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Vandalismus Diebstahl

Als 15-Jährige haben wir immer bei einem älteren Freund ordentlich gesoffen! Als wir alle hackedicht waren und den Heimweg antreten wollten, bin ich immer noch kurz ins Bad gegangen und habe ein paar Tampons seiner Freundin geklaut. Diese wunderte sich immer, wieso immer so viele fehlen, nachdem wir da waren. Übrigens bin ich männlich, wir haben die Tampons dann nass gemacht und gegen Scheiben und Häuser geklatscht. Mann, hat das Spaß gemacht! Obwohl es mir für die Hausbesitzer leidtat.

Beichthaus.com Beichte #00037383 vom 12.01.2016 um 13:26:00 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Alles läuft falsch...

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Verzweiflung Trägheit Dummheit Gesundheit Schule

Ich, eine Frau von 23 Jahren, habe in meinem Leben bisher beeindruckend wenig auf die Beine gestellt. Ich habe einen mittelmäßigen Realschulabschluss, eine mittelmäßige Ausbildung an einer mittelmäßigen Schule mit mittelmäßigem Ruf mittelmäßig abgeschlossen und seitdem keinerlei Ziele mehr erreicht. Keine Firma stellte mich ein, weder um dort zu arbeiten, noch um mich dort neu ausbilden zu lassen - nur kostenlose Praktikanten waren willkommen. So lebte ich nach meiner Ausbildung drei Jahre lang bei meinen Eltern, meine Begeisterung, Bewerbungen zu schreiben, nahm zusehends ab, bis ich irgendwann gar nichts mehr machte, so wie schon immer. Schon in der Schule machte ich nichts, oder zumindest weit weniger als ich hätte tun müssen und können. Ich wurde gehänselt, nicht extrem, aber mehr als ausreichend, um mich regelmäßig krank zu stellen und mich nachmittags lieber in virtuellen Welten und Büchern zu verlieren als in der realen zu leben. Das hat sich nie geändert.

Vor ein paar Jahren lernte ich einen Mann kennen, der sein Leben ebenfalls etwas holprig begonnen hatte und nun gerade dabei war, es wieder aufzubauen, indem er sein Abitur nachholte. Er empfahl mir, das Gleiche zu tun, um meine Chancen zu verbessern und ich fand Gefallen an der Idee. Mein Leben änderte sich schlagartig. Meine Eltern waren dagegen, dass ich das tat. Sie meinten, dass die drei Jahre Schule, die dafür nötig wären, pure Zeitverschwendung seien. Also musste ich mich zum ersten Mal völlig alleine um alles kümmern - die Schule, die Wohnung, das BAföG - und ich habe es geschafft. Mittlerweile lebe ich seit eineinhalb Jahren in dieser Wohnung, aber so viel mehr hat sich dann doch nicht geändert. Nach knapp zweieinhalb Monaten stellte sich bei mir erneut die mich immer begleitende Lustlosigkeit, Trägheit, Müdigkeit, Prokrastination und das Desinteresse an den meisten Dingen, die mich umgeben, ein. Obendrein reagierte mein Körper darauf, dass ich dennoch versuchte, mich in die Schule zu schleppen, und nagelte mich morgens an die Toilette - Durchfall, immer dann, wenn ich gerade los gehen wollte. Anfänglich ging ich hinterher immer noch zum Arzt, um ein Attest zu holen, und ließ mich auch untersuchen, nur um herauszufinden, dass alles okay ist, doch irgendwann hörte ich auch damit auf, fehlte unentschuldigt und schottete mich noch mehr ab.

Ich machte regelrechte Großeinkäufe von Getränken, Dosennahrung und Unmengen an Süßkram, um die Wohnung nicht allzu häufig verlassen zu müssen, die sich nach und nach in eine Müllhalde verwandelte. Als dann Briefe von der Schule und vom Amt von Ausbildungsförderung folgten, wurde mir klar, dass ich etwas tun musste. Ich ging zur Schulleitung, um meine Situation zu erklären, um Entschuldigung zu bitten, mich für das laufende Schuljahr ab- und für das kommende neu anzumelden und um zu erklären, dass ich vorhatte, die Zeit dazwischen zu nutzen, um meine Probleme in den Griff zu bekommen, so wie ich es auch dem Amt für Ausbildungsförderung schrieb. Ich wollte zu einem Psychologen und ihm all das erzählen, konnte mich aber nie dazu aufraffen. Doch irgendwie regelte sich alles in der Zeit von selbst, oder jedenfalls fühlte ich mich besser und begann alles in den Griff zu bekommen. Ich begann, mich regelrecht auf das neue Schuljahr zu freuen, auf die neuen Menschen, die neue Chance, die ich dieses Mal ganz bestimmt nicht vergeigen wollte.

Und doch tat ich es, erneut und schneller als zuvor. Die Menschen, mit denen ich zusammen war, waren fabelhaft, vor allem die in der Klasse, die ich derzeit besuchen sollte, die Lehrer waren ebenso. Alles war gut, sogar das BAföG wurde mir noch einmal genehmigt. Und doch überfiel mich nach kurzer Zeit wieder diese Welle an Ungefühlen, die mich an meine Wohnung fesselten, bis ich irgendwann wieder unentschuldigt zu Hause blieb. Zwischenzeitlich konnte ich mich an einem besseren Tag einmal dazu aufraffen, endlich etwas zu tun. Ich ging zum Arzt, erklärte meine Situation, ließ mir endlich eine Überweisung zum Psychologen schreiben und einen Krankenschein ausstellen, den ich gleich in der Schule abgeben wollte. Die Sekretärin verlor das Verständnis allerdings langsam, was mich betraf. Als ich ihr den Krankenschein gab, fragte sie mich, wo denn die anderen seien. Die hatte ich natürlich nicht, und so sagte sie mir, dass das so nicht mehr lange weitergehen könne. Aus Frust kaufte ich eine ganze Menge Zeug, das ich mir eigentlich nicht leisten konnte.

Ich habe seitdem nicht mehr mit der Schule kommuniziert, habe nicht auf die Kontaktversuche reagiert. Derzeit drücke ich mich davor, mich schriftlich abzumelden, obwohl das unabdingbar ist, um Arbeitslosengeld II zu beziehen, da ich seit Beginn des Jahres aus nachvollziehbaren Gründen erneut kein BAföG mehr bekomme. Ich brauche Hilfe, das weiß ich. Im Internet meinte jemand, ich hätte Depressionen. Innerlich zeigte ich ihm einen Vogel. Wie kommt ein Fremder auf die Idee, mir Depressionen zu unterstellen? Aus Interesse habe ich allerdings einmal die Symptome gegoogelt und erkannte dabei unheimlich viele Parallelen. Definitionen und mehrere Tests halfen mir, mich in diesem Gedanken zu bestärken, was gut war, da ich nun etwas Handfestes hatte, das ich dem Psychologen erzählen könnte, wenn ich um einen Termin bitten würde.

Mittlerweile hatte ich auch einen ersten Termin. Der Psychologe gab mir weitere Tests mit, deren Auswertung auffällig war, woraufhin mir ein Schein für einen Bluttest mitgegeben wurde, um eine Unterfunktion der Schilddrüse auszuschließen. Der Termin wäre im Dezember letzten Jahres gewesen. Ich hätte schon lange einen neuen Test machen müssen, aber wie auch jetzt, da ich lieber einen ellenlangen Text ins Internet stelle. Warum weiß ich nicht. Ich will Klarheit, ich will wissen, was mit mir los ist, und ich will etwas dagegen tun, bevor es mein Leben vollends kaputt macht. Vor allem aber will ich dem Psychologen ein Ergebnis vorlegen können, denn solange er nicht weiß, dass mit meiner Schilddrüse alles in Ordnung ist, kann es gut sein, dass wir völlig umsonst miteinander reden. Aber bis dahin wird noch eine gewisse Zeit vergehen, denn so wie es aussieht, wird er die nächsten zwei Monate keine Zeit für mich haben. Noch bin ich ja kein fester Patient mit festen Zeiten.

Was beichte ich nun? Ich beichte all das. Dass ich mein Leben verkorkse, es nicht mal schaffe, das auf Kosten des Steuerzahlers zu tun, sondern derzeit von dem Geld lebe, das es zu Weihnachten gab. Vor allem aber, dass niemand in meinem Familien- Freundes- oder Bekanntenkreis etwas davon weiß, außer ein paar Fremden aus dem Internet, denen ich mich mehr oder weniger vollständig anvertraut habe, weil es dann kein Bild von mir gibt, das ich zerstören kann und ich mir keine Gedanken darum machen muss, was nun aus der zwischenmenschlichen Beziehung wird. Menschen, die danach noch eine wollen, kennen mich dann schon so, wie ich wirklich bin. Ich beichte, dass ich fremde Menschen und eine Plattform wie diese einem offenen Gespräch mit meinen Liebsten vorziehe, dass ich meine Eltern belüge, die außer dem Verdacht auf eine Depression nichts von all dem wissen, und durch eine wachsende Distanz in dem, was ich noch immer Beziehung nennen will, selbst zu dem Mann, den ich liebe, das Vertrauen nicht groß genug ist, um zu wissen, dass ich ihm all das ruhigen Gewissens erzählen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037381 vom 12.01.2016 um 09:34:38 Uhr (24 Kommentare).

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