Hinterhältige Mobbing-Attacken

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Hass Vorurteile Aggression Gesellschaft Schule

Ich (m/22) lebe seit vierzehn Jahren in Deutschland, damals sind meine Eltern aus Weißrussland hier hergekommen. Wir haben nie von der Sozialhilfe gelebt und ich habe eine abgeschlossene Lehre und einen Realschulabschluss, dabei möchte ich darauf hinweisen, dass ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033038 vom 11.04.2014 um 11:33:04 Uhr (30 Kommentare).

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Begehrenswerte Halbschwester

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Familie

Das, was ich (m/31) zu beichten habe, liegt nun schon mehrere Jahre zurück. Ich stamme aus einem kleinen Dorf. Mein Vater war ein echter Don Juan, er hatte überall in unserem und den umliegenden Dörfern seine Liebschaften. Darunter waren einige junge Mädchen, aber auch verheiratete Frauen. Im verhängnisvollen Sommer von 1982 schaffte er es, gleich drei verschiedene Frauen zu schwängern. Darunter meine Mutter, die noch sehr jung und auch alleine war, aber auch zwei vergebene Frauen. Auf Druck ihrer Eltern heiratete mein Vater meine Mutter, aber niemand erfuhr vorerst von den anderen beiden Kindern. So wurde ich also absolut ahnungslos mit meinen zwei Halbschwestern in eine Klasse eingeschult. Eine der beiden war unbeschreiblich hübsch und vom Verhalten her ziemlich wild und jungenhaft, was mir sehr imponierte. Es kam, wie es kommen musste: Eine Sandkastenliebe entstand. Mein Vater und ihre Mutter, die ja beide wussten, was Sache war, versuchten uns zwar den Umgang zu verbieten, aber das bestärkte uns eher noch. Außerdem konnten sich die beiden nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, denn dann hätte ja etwas herauskommen können. Wir trafen uns immer in einer abgelegenen Scheune meines Onkels, die als unser geheimes Versteck fungierte. In der achten Klasse schließlich begannen wir dort, unsere ersten sexuellen Erfahrungen zu sammeln. Erst nur knutschen, dann über dem T-Shirt fummeln, dann drunter.


Dummerweise wurden wir bei genau so einer Aktion erwischt, und es gab ein übles Donnerwetter, als es herauskam. Ab da wurde uns, mit der Begründung wir wären noch zu jung für so etwas, tatsächlich der Umgang verboten. Die Scheune wurde abgeschlossen, und wir wurden recht gründlich kontrolliert, wo wir wann mit wem unterwegs waren. Egal wie wir uns beide anstrengten, der Kontakt kam einfach nicht mehr zustande. Nach dem Abitur zogen wir beide weg, und hörten zwar immer mal wieder was voneinander, aber wir waren beide inzwischen anderweitig vergeben. Dieser Zustand hielt an, bis mein Vater sich mit seinem nagelneuen Audi auf der Landstraße überschätzte, sich um einen Baum wickelte, und noch am Unfallort verstarb. Die Mutter meiner Sandkastenliebe, deren Mann zwischenzeitlich zum Alkoholiker geworden war, begann daraufhin ebenfalls zu trinken und plauderte im Suff öffentlich aus dem Nähkästchen. Sie wusste so ziemlich alles über die Affären meines Vaters und löste damit ein ziemliches Chaos in den umliegenden Dörfern aus. Einige Scheidungen waren unter anderem die Folge. Im Zuge der ganzen Lawine erfuhr ich auch, dass meine Sandkastenliebe in Wahrheit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meine Halbschwester war.


Wir nahmen also wieder Kontakt zueinander auf, und näherten uns an. Eine tolle Freundschaft entstand. Eines Abends waren wir mit der Dorfclique von früher unterwegs, und es floss verhältnismäßig viel Alkohol. Ich war zu dem Zeitpunkt Single und sie in einer sehr komplizierten Beziehung mit einem schwierigen Egomanen. Ihr werdet euch schon denken können, was passierte. Sie wollte nicht mehr heimlaufen, und ich bot ihr an, bei mir zu übernachten. Erst kuschelten wir nur, doch dann küssten wir uns, und sie schlug vor, dass wir nur dieses eine Mal vergessen sollten, dass wir verwandt wären, und dort weitermachen könnten, wo wir damals in der Scheune aufgehört hatten, nämlich mit unseren Händen jenseits der Gürtellinie. Den Rest überlasse ich mal der Fantasie der Leser. Nur soviel: Es war die Nacht meines Lebens, auch wenn sie so falsch war, wie sonst kaum irgendetwas. Ich habe nie mit einer Frau vorher oder nachher auf Anhieb derart perfekt harmoniert im Bett. Seitdem benehmen wir uns aber wirklich nur wie Geschwister und machen auch den typischen Geschwisterkram zusammen, auch wenn ab und an schon noch einige Funken fliegen, aber das merkt außer uns glücklicherweise keiner.

Beichthaus.com Beichte #00033037 vom 11.04.2014 um 11:09:02 Uhr (19 Kommentare).

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Meine erste homosexuelle Erfahrung

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Neugier Intim Kinder

Ich (m/25) experimentierte im Alter von circa elf Jahren, gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund, mit meiner Sexualität. Wir berührten uns gegenseitig überall und haben uns auch gegenseitig eine geblasen. Wir waren uns vollends bewusst, dass dies homosexuelle […]
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Beichthaus.com Beichte #00033034 vom 10.04.2014 um 22:38:09 Uhr (22 Kommentare).

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Um das Erbe betrogen

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Rache Ungerechtigkeit Habgier Selbstsucht Familie Herford

Die Geschichte ist jetzt einige Zeit her und begann damit, dass meine (m/26) Urgroßmutter verstarb. Diese war in den letzten Jahren dement und hatte ihrem Sohn eine Konto-Vollmacht gegeben. Nun ergab sich Folgendes: Auf der Trauerfeier zur Einäscherung kam es so, dass der Pfarrer ausschließlich den Sohn meiner Urgroßmutter und dessen Frau und Tochter als Familie ansprach, alle anderen Anwesenden lediglich als "Freunde und Bekannte". Auch war niemand von ihren Freunden zu der Trauerfeier eingeladen worden und der Pfarrer wurde kreidebleich, als er erfuhr, dass es noch eine Tochter, nämlich meine Großmutter, gab - das hatte mein Großonkel anscheinend verschwiegen. Auch war die Trauerfeier mehr als trostlos: keine Blumen, bis auf die Kränze der Gäste, Orgelmusik vom Band und so weiter.
Dann wurde das Testament eröffnet: Meine Großmutter sollte Alleinerbin sein, mit dem Vermächtnis, meinem Großonkel den Pflichtteil auszuzahlen. Auf Nachfrage hieß es dann jedoch von dessen Seite aus, es sei nichts mehr da, meine Großmutter könne sich aber aus der Wohnung holen, was sie wolle. Ich bin dann mit meiner Großmutter zur Bank gefahren und habe namens meiner Großmutter erklärt, wir hätten gerne eine Umsatzübersicht für die letzten drei Jahre, in denen die Vollmacht bestand, da wir vermuteten, dass da etwas getürkt wäre. Die Beraterin verweigerte dieses zunächst, wollte auch das notariell beglaubigte Testament im Original nicht als ausreichend anerkennen und verlangte außerdem die Zustimmung meines Großonkels. Als ich mich dann als gelernter Bankkaufmann zu erkennen gab und überlegte, was ihr Vorgesetzter wohl dazu sagen würde, meinte sie nur noch, das würde so und so viel kosten und hat dann die Konten auf unseren Wunsch hin aufgelöst. Einige Tage später kamen dann die Umsätze - und ab dem Datum der Vollmacht ging es dann los: häufige Barabhebungen, zum Teil auch über 1.500 Euro pro Monat und selbst nach dem Tod noch hohe Abhebungen. Kurz und knapp: Es stank zum Himmel!


Auch stellte sich mittlerweile heraus, dass aus der Wohnung meiner Urgroßmutter teure Deko-Stücke, Silberbesteck und wertvolle Ringe abhandengekommen waren. Nun hatten wir einen Vorteil, den die Gegenseite nicht kannte: Ich arbeitete zu dieser Zeit bei einem Anwalt, der mir die Fallleitung unter seiner Aufsicht übertrug und mir weitgehend freie Hand ließ und die Briefe, die ich dafür verfasste, abzeichnete. Ich listete also alle fraglichen Beträge und die genannten Gegenstände auf und fragte nach, wo das alles denn geblieben sei. Nach einer Fristverlängerung in letzter Minute kam dann auch drei Wochen später die Antwort: Die größeren Abhebungen seien vor allem für die Miete gewesen, da das Haus meinem Großonkel gehört. Außerdem hätte es eine mündliche Vereinbarung gegeben, dass meine Urgroßmutter Telefon, Heizung und Strom für das gesamte Haus zahlen würde. Auch wären Gelder an die Frau des Großonkels als "Gesellschafterin" geflossen, zum Teil bis zu 800 Euro im Monat. Große Abhebungen erklärte er mit der Anschaffung eines neuen Bettes - die Belege wären leider verloren gegangen - sowie einer Bad-Renovierung, ungefähr zwei Jahre zurückliegend. Jetzt kommt aber der Kracher: Die Abhebungen nach dem Tod erklärte er mit "anteiliger Entlohnung an der Entrümpelung der Wohnung" sowie einer dreifachen Monatsmiete für das Nichteinhalten der Kündigungsfrist. Seine Antwort endete damit, dass er erklärte, meine Großmutter könne froh sein, dass er die Wohnung durch Freunde entrümpeln ließ und er keinerlei Forderungen gegen sie geltend machen würde. Achja, die wertvollen Besitztümer meiner Urgroßmutter hatte sie zu Lebzeiten natürlich noch an meinen Großonkel, seine Frau und Tochter verschenkt. Fassungslos und wütend haben wir alle die Antwort geschluckt. Einige Monate später wollte meine Großmutter dann das Grab ihrer Mutter besuchen - und fand es mit einem völlig anderen Grabstein vor. Auf Nachfrage erklärte ihr mein Großonkel dann, dass er das Grab mit einer anderen Grabstelle zusammenlegen ließ, um Geld zu sparen - ohne meine Großmutter zu fragen, geschweige denn zu informieren.


Nun zu meiner Beichte: Ich war mir sehr sicher, dass mein Großonkel die Einnahmen durch Miete und das Einkommen seiner Frau als "Gesellschafterin" niemals angegeben hatte. Nach der Nummer mit dem Grab nahm ich dann die Akte, kopierte die Konto-Übersicht und die Antwort meines Onkels, schrieb eine nette kleine Erläuterung dazu, und rief beim Finanzamt an. Die Dame dort war sehr freundlich und freute sich, wie sozial ich doch bin, meinem Onkel bei seiner Steuererklärung zu helfen und sagte, sie würde sich über die Unterlagen freuen. Am nächsten Tag schleppte ich dann zwei dicke C4-Umschläge zum Finanzamt. Was daraus wurde, kann ich leider nicht sagen, der Kontakt zu meinem Großonkel brach vollends ab. Auch bereue ich es nicht, meinen Großonkel und seine Frau beim Finanzamt angeschwärzt zu haben, es tut mir lediglich um meine Großmutter leid, dass die feststellen musste, dass mein Großonkel - ihr Bruder - sie so hintergangen und die eigene Mutter so ausgenommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00033025 vom 09.04.2014 um 19:13:12 Uhr in Herford (14 Kommentare).

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Die vernachlässigten Kinder

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Ignoranz Kinder Gesellschaft

Ich (w) bin jetzt knapp 30 und hatte bei meiner alleinerziehenden Mutter keine schöne Kindheit. Neben körperlicher Gewalt gab es vor allem viele Demütigungen und Zurückweisungen, aber zumindest konnte ich mich finanziell nicht beklagen und meine Mutter achtete stets auf ein sauberes Heim. Als ich zehn Jahre alt war, lernte meine Mutter einen herzensguten Mann kennen, der auch ein guter Freund und Kumpel von ihr wurde und ihr nach der Scheidung besonders bei handwerklichen Dingen half. Dieser gute Freund hatte noch eine Frau und 5 Kinder, die leider sehr verwahrlost und wirklich im Dreck lebten. Schon beim ersten Besuch bei ihnen zu Hause bekam ich mit, dass die Kinder von der Frau schlimm geprügelt und vernachlässigt wurden, während unser Bekannter und Vater dieser fünf Kinder scheinbar nichts zu sagen hatte oder sich nicht aus dieser ganzen Misere herauszuhelfen wusste. Einmal bemerkte ich in der ganzen verdreckten und mit Müll beladenen Wohnung, dass sich in den Betten der Kinder bereits Maden und Fliegen breitgemacht hatten. Meine Mutter wusste zwar um diese ganzen Zustände und fand es ebenfalls schlimm, aber sie unternahm nichts. Ich konnte nur zu gut nachempfinden, was diese Kinder durchmachen mussten, war damals aber selbst mit meinen eigenen Problemen beladen und wohl noch viel zu jung, um zu verstehen, dass ich das Jugendamt hätte einschalten können. Im Laufe der Zeit wurde das Verhältnis zu meiner Mutter immer schwieriger und ich drängte die Sorgen um die andere Familie dadurch in den Hintergrund, ich war viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt.

Mittlerweile ist die Ehe unseres Bekannten geschieden, seine älteste Tochter ist gerade mal 20 und hat selbst schon zwei Kinder, die anderen Schwestern sind noch nicht mal volljährig und schon Mütter. Ich habe letztens zufällig den Sohn des Bekannten getroffen, der damals die meisten Schläge seiner aggressiven Mutter abbekommen hatte. Er ist dadurch geistig zurückgeblieben und heute tut es mir von Herzen leid, nie etwas unternommen zu haben. Meine Kindheit und Jugend war sicher kein Vergnügen, aber das, was diese Kinder durchleben mussten, war der Horror schlechthin. Alle haben gewusst, was bei dieser Familie abgeht, ganz sicher damals auch die Erzieher und Lehrer und niemand hat etwas unternommen, niemand. Ich bin nur ein paar Jahre älter als diese Kinder und dennoch quält mich oft das schlechte Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00033022 vom 09.04.2014 um 01:07:00 Uhr (12 Kommentare).

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