Der SM-Fetisch meiner großen Liebe

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fetisch

Ich beichte hiermit, dass ich die Liebe meines Lebens abserviert habe, weil ich mit ihren Wünschen nach sexueller Freiheit nicht zurechtkomme. Zur Vorgeschichte: Wir kannten uns aus frühester Jugend, waren schwer verliebt, wurden aber der Umstände halber getrennt. Nach weit über 20 Jahren fand ich sie durch Zufall im blauen sozialen Netzwerk wieder. Sie ist dort mit einem Bekannten aus der damaligen gemeinsamen Heimatstadt befreundet und kam mir so bekannt vor, also schrieb ich ihr. Nunja, es stellte sich aber gleich heraus, dass sie verheiratet ist, aber räumlich getrennt lebt und auch die Scheidung will. Wir ließen uns wieder aufeinander ein. Obwohl sie sehr weit weg wohnt, sahen wir uns wieder und es war alles wunderschön. Doch dabei passierte auch etwas - sie merkte, dass sie sich durch 15 Jahre Ehe sexuell eingeengt fühlte und erbat von mir eine Zeit, sich austoben zu dürfen. Sie nannte mir auch eine spezielle Präferenz, die ich nicht erfüllen kann, da sie auf SM steht und ein sogenannter Switcher ist, das heißt, sie kann zwischen devot und dominant wechseln. Ich bin aber rein dominant, wenn überhaupt, eher ganz gewöhnlich, es hatte aber was, muss ich zugeben. Sie suchte aber speziell fürs Ausprobieren einen devoten Mann.

Einige Wochen nach unserem Wiedersehen wurde sie auf einmal seltsam. Sie war mit Freunden auf einem Wochenendurlaub und dort hatte sie sich mit einer Frau in ähnlicher Situation viel unterhalten. Danach war sie wie ausgewechselt. Sie schaltete den Chat für mich ab, meldete sich eine Woche gar nicht mehr, in der sie sich klar werden wollte, was sie wirklich will, und dann erfuhr ich, dass sie sich in einer Kontaktbörse angemeldet hatte, bei der es nur um Sex geht. Der Kontakt zu mir wurde nur noch sporadisch und wir stritten viel. Ich ließ dann gestern eine gute Freundin, die ebenfalls dort angemeldet ist, ihr Profil ansehen und mir auch zusenden und fiel aus allen Wolken. Sie hat sich als devot dort eingetragen und gab dann auch zu, dass ihr dort Sachen geschrieben werden, die wir beide uns in unseren wildesten Träumen nicht ausmalen konnten. Sie wolle diese Sachen alle ausprobieren, sie sei auch durch mich durch eine Türe gegangen, von der es kein Zurück gäbe, und sie müsse dies tun.

Was sie nicht kapiert, und warum ich solche Angst hatte und habe, ist, sie ist nicht nur devot, sondern daraus resultierend auch leicht manipulierbar, was ich aber nie tun wollte. Dort treiben sich aber Männer herum, die genau so etwas suchen. Über kurz oder lang wird sie dort an einen der Typen geraten, die sich devote Frauen hörig machen und jeder Aspekt ihres Lebens wird unter Kontrolle stehen, ohne dass sie es merkt. Es war ja in ihrer Ehe zum Teil schon so und sie sah es nicht einmal. Ich habe dieses Szenario schon bei stärkeren Frauen erlebt, die nicht in einem Gefühlschaos stecken. Also bat ich sie, den Kontakt abzubrechen und ließ mich von ihr auch überall sperren, damit ich nicht wieder schwach werde. Denn ich weiß, in zwei Monaten ist sie entweder ungewollt schwanger, oder steht eben so in der Kontrolle ihres neuen "Meisters" dass sie in eine Beziehung gezwungen wird, und ich will mir diese Ängste und Sorgen nicht jeden Tag antun, denn es hat mich schon über mehrere Wochen regelrecht gelähmt.

Ich habe ihr das auch mitgeteilt, aber sie sagt, keiner würde das schaffen. Ich sehe das anders. Ich liebe sie so sehr, aber ich bin auch erleichtert, das alles jetzt nicht mehr miterleben bzw. mir diese Sorgen direkt machen zu müssen, auch wenn ich sicher noch oft an sie denken werde - und das immer in Liebe. Aber so kann man doch keine Beziehung anstreben und glücklich werden, und ich hoffe für sie, dass alles gut ausgeht. Aber kontaktieren werde ich sie nie mehr.

Beichthaus.com Beichte #00034576 vom 11.12.2014 um 10:26:11 Uhr (3 Kommentare).

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Ich habe meine Chefin angeschrien!

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Peinlichkeit Zwang Chef Arbeit

Meine Chefin ist eine wirklich Liebe. Wahnsinnig nett, privat wie geschäftlich, wir kommen super miteinander aus. Die einzige Macke: Sie ist der totale Kontrollfreak. Sperrt sie z.B. das Auto ab, so umkreist sie es etwa drei Mal und rüttelt wie eine Verrückte an jedem Türgriff, Kofferraum und sogar der Motorhaube, um, wie sie es nennt, "wirklich sicher zu sein, dass man nichts öffnen kann." Das mit der Motorhaube kann sie mir bis heute nicht erklären. Nun aber zum eigentlichen Fall: Wir fuhren zu einem Kundentermin, deren Auftrag etwas gehobenere Klasse war. Es handelte sich um einige Politiker und die Einweihung eines Forschungsinstitutes.


Am Treffpunkt - dem Parkplatz des Institutes - angekommen, fing meine Chefin bereits an, in Anwesenheit ebendieser hohen Tiere ihr "Ritual" zu vollführen und war bereits am Kofferraum angekommen. Nun stand ich da und war der vollen Überzeugung, sollten diese Politiker jetzt wirklich beobachten, wie meine Chefin versucht, die Motorhaube "abzureißen", ich würde vor Scham im Boden versinken! Der Gedanke schoss mir so blitzschnell durch den Kopf, dass ich urplötzlich meine Chefin anschrie: "Schluss jetzt!" Es war totenstill, sie war starr und kreidebleich, ich vermutlich auch. Die Herrschaften sahen uns mit großen Augen an. Drei Sekunden später redeten sie weiter, als wäre nichts passiert. Das ist jetzt zwei Jahre her, ich wurde nie von ihr drauf angesprochen. Der Auftrag wurde zugesagt. Wir verstehen uns immer noch prächtig und haben ein super Verhältnis miteinander. Aber trotzdem tut mir das immer noch ein bisschen leid, sie vor versammelter Mannschaft angeschrien zu haben. Auch wenn es im Affekt war. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034575 vom 11.12.2014 um 03:29:26 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Gangsterrap verpasst

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Boshaftigkeit Rache Bahn & Co. Hannover

Gangsterrap verpasst
Ich (m/35) habe etwas gemacht, was ziemlich unfair war. Vor ein paar Wochen bin ich mit dem ICE von München nach Hamburg gefahren, da ich durch meinen Beruf viel in Deutschland reisen muss. Jedenfalls saßen an diesem Tag am Tisch nebenan vier Jugendliche, denen man schon anhand ihres Kleidungsstils ansah, dass sie diesen Hip Hop/Gangsterrap hören. Im Laufe der Fahrt erfuhr ich durch die nicht zu überhörenden Gespräche dieses pubertierenden Haufens an Jungs, dass sie nach Hannover auf ein Konzert irgendeines bekannten Rappers fahren wollten und sich scheinbar cool vorkamen, 80 Euro für ein Ticket gezahlt zu haben. Ich schluckte meine Missgunst über ihren Lärm runter und konzentrierte mich auf die Arbeit auf meinem Laptop.

Nach circa zwei Stunden Fahrt versuchten die Jungs dann, eine Runde zu schlafen und stellten sich den Handywecker auf einem ihrer Smartphones, damit sie nicht verschlafen. Nach einer weiteren Stunde bemerkte ich, dass auch der letzte der Viererbande eingepennt war, klappte meinen Laptop zu und schaute mich um. Bis auf eine ältere Frau und einen Mann in meinem Alter, die beide sichtlich erleichtert waren, dass dieses von Hormonen gesteuerte Pack endlich eingeschlafen war, war das Abteil ziemlich leer. Also stand ich leise und sachte auf, um keinen der Jungs zu wecken. Ich schnappte mir das Handy mit dem aktivierten Wecker und war positiv überrascht, dass kein Pin erforderlich war, um das Handy zu entsperren. Den Wecker stellte ich von 9:30 Uhr, kurz bevor der Zug in Hannover gehalten hätte, auf 10:30 Uhr, 20 Minuten, bevor er in der Endstation Hamburg Hbf einfuhr. Wie ich es erwartet hatte, verpennten die Jungs ihre Haltestelle und fuhren schlafend weiter mit nach Hamburg.

Exakt um 10:30 Uhr begann dann die lästige Melodie des Weckers und es dauerte ein paar Minuten, bis die Jungs merkten, dass sie weiter gefahren sind, als gewollt. Als ich gefragt wurde, ob der Zug schon durch Hannover durch war (diese Jungs konnten sogar eine ganz normale Frage stellen), spielte ich den überraschten Zugpassagier und sagte, dass die nächste Station Hamburg Hbf die Endstation war und man in Hannover schon vor einer Stunde gehalten hatte. Dann war das Geschrei natürlich groß und es wurde, wie nicht anders zu erwarten, der Besitzer des Handys beschuldigt, den Wecker falsch eingestellt zu haben. Seine Ansage, dass er den Wecker garantiert auf 9.30 Uhr gestellt hatte, wurde von den anderen ignoriert. Einer der Jungs brach sogar in Tränen aus. Ich saß am Tisch nebenan und hatte, kurz bevor das Geschehen losging, heimlich meine Webcam am Laptop angestöpselt und hielt natürlich voll drauf. Man will ja was in Erinnerung behalten.

In Hamburg trennten sich unsere Wege und auf meiner restlichen Fahrt kam ich aus dem Lachen und Grinsen nicht mehr heraus. Und auch heute noch, wenn ich mies drauf bin oder einen schlechten Tag habe, krame ich meinen Laptop hervor und sehe mir das Video an. Besonders wenn dann das oben erwähnte Schluchzen einsetzt, kann ich mich vor Lachen nicht auf einem Stuhl halten.

Beichthaus.com Beichte #00034574 vom 10.12.2014 um 23:54:10 Uhr in Hannover (Ernst-August-Platz) (31 Kommentare).

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Fliegende Schuhe in der Vorlesung

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Aggression Eitelkeit Zorn Studentenleben

Fliegende Schuhe in der Vorlesung
Ich (m/23) muss etwas beichten, das mich bis heute nicht loslässt. Ich studiere in Zürich im ersten Semester Jura und bin das, was man wohl einen Einzelgänger nennen würde. An sich nichts Schlimmes, schließlich sitzen doch in den Vorlesungen immer viele Studenten an Einzelplätzen, da man sich so auch besser konzentrieren kann. Gestern habe ich mir in er Pause, die ich wie immer alleine verbrachte, teure Lederschuhe gekauft. Ich zog sie gleich an und ließ mir die alten, jedoch immer noch schönen Schuhe in einem Sack mitgeben. Am Nachmittag störte ein fetter, arabisch aussehender Kommilitone andauernd die Vorlesung, indem er sich lautstark mit seinen Freunden unterhielt. Ich wurde wütend und wies ihn mehrere Male barsch zurecht. Er saß zwei Reihen vor mir und nahm das wohl schlecht auf, denn er verspottete mich, weil ich alleine saß, und nannte mich einen Streber. Weiterhin machte er sich über meine leichte Stirnglatze lustig. Ich ließ mir nichts anmerken, wurde jedoch sehr wütend.

Am Ende der Vorlesung schleuderte ich ihm nacheinander meine beiden alten Schuhe an den Hinterkopf und begab mich schnellen Schrittes aus dem Hörsaal. Ich bereue die Aktion vor allem, weil ich die Schuhe mochte und man die noch gut tragen konnte. Allerdings habe ich später herausgefunden, dass für viele Muslime das Bewerfen mit einem Schuh eine schlimme Beleidigung ist. Deshalb tut es mir schon sehr leid und ich bitte um Absolution. Heute war er übrigens nicht in der Vorlesung, hoffentlich leidet er nicht zu sehr unter meiner Aktion.

Beichthaus.com Beichte #00034573 vom 10.12.2014 um 23:00:11 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gefangen in einer unglücklichen Beziehung

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Verzweiflung Falschheit Feigheit Internet Partnerschaft

Ich (m/19) bin seit über vier Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir haben uns auch schon immer oft gestritten, nie wirklich schlimm, aber fast jeden Tag hat sie etwas zu meckern - worauf ich dann auch mit schlechter Laune reagiere. Wir ziehen uns also gegenseitig total runter. Sex haben wir auch so gut wie nie, obwohl sie sagt und ich es auch merke, dass es ihr gefällt, wenn wir Sex haben. Ich habe auch schon oft über eine Trennung nachgedacht, habe aber einfach nicht den Mut dazu. Ich hatte vorher nie eine ernsthafte Beziehung, ich war ja erst 15, als wir zusammenkamen. Sie leidet unter Depressionen und hat sehr viel Stress in der Schule. Ich helfe ihr sehr viel, mache viele Hausaufgaben für sie, koche für uns und so weiter. Alles um sie zu entlasten, da sie ihre Zeit trotzdem noch bis spät abends vor dem Schreibtisch verbringt.


Manchmal schreibe ich andere Mädchen an, um einfach mit ihnen zu flirten, da ich keinerlei Kontakt zu anderen Mädchen habe, da meine Freundin sehr eifersüchtig ist. Jetzt schreibe ich aber regelmäßig mit einem Mädchen, das ich auf diese Art kennengelernt habe. Wir verstehen uns sehr gut und ich würde sie auch gerne kennenlernen. Sie wohnt aber 600 Kilometer weit weg und weiß nicht, dass ich eine Freundin habe. Ich fühle mich schlecht, weil ich meine Freundin hintergehe und der anderen verschweige, dass ich eine Freundin habe, aus Angst, dass sie den Kontakt abbricht. Ich bin sehr oft unglücklich mit meiner Beziehung, ich bringe es aber einfach nicht übers Herz, mit ihr Schluss zu machen, da ich merke, wie sehr sie auf mich angewiesen ist.

Beichthaus.com Beichte #00034570 vom 10.12.2014 um 21:12:41 Uhr (11 Kommentare).

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