Durch Streiks zur Umweltsau

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Vandalismus Ekel Morallosigkeit Zorn

Ich wohne hier seit einigen Jahren in einer süddeutschen Großstadt, wo es mir ganz gut gefällt. Ich verdiene mein Geld in der Privatwirtschaft und bin von den ganzen Streiks des öffentlichen Dienstes sehr genervt und seit dem letzten Warnstreik der Müllabfuhr auch selbst Betroffener. Meiner Meinung nach sollen die froh sein, dass ihnen - unabhängig von der Art und Weise wie der Betrieb wirtschaftet - zumindest am Monatsende ein Gehalt überwiesen wird, welches in den meisten Fällen die Arbeitsleistung auch adäquat entlohnt. Jedenfalls findet dank diversen Warnstreiks seit nunmehr zwei Wochen keine Leerung der Mülltonnen mehr statt, was ich schon aus hygienischen Gründen für unverantwortlich halte. Die Mülltonnen des Mehrfamilienhauses, in dem ich wohne, sind mittlerweile so voll, dass nichts, aber auch wirklich nichts mehr hineingeht, geschweige denn sich der Deckel noch schließen ließe. Da ich zwar viel Müll produziere, allerdings alles andere als ein Messie bin, der seinen Müll in der Wohnung aufbewahren möchte, stand ich vor einem kleinen Problem. Wohin damit?

Und hier fängt auch meine Beichte an, ich glaube, ich bin eine Umweltsau: Die erste Ladung hat der öffentliche Nahverkehr abbekommen, bzw. deren Mülltonnen an der nächsten Bushaltestelle. Leider waren die sehr schnell voll, sodass ich weiter ziehen musste. Den zweiten Sack habe ich mitten in der Nacht in den Altkleidercontainer des DRK geworfen. Meiner Meinung nach haben die es ohnehin verdient, weil sie mich trotz des Hinweises "Bitte keine Werbung einwerfen" am Briefkasten ständig mit ihren Flyern terrorisieren. Selbst Schuld, wenn sie in diesen den Standort ihrer Tonne preisgeben. Bei dem dritten Sack bin ich mir noch unschlüssig. Entweder wieder DRK, oder beim Nachbarn über die Hecke, dessen Katze immer bei uns in den Garten scheißt, oder in einen dieser Zeitungsstände, bei welchen man eine Zeitung entnehmen kann und selbst Geld einwerfen sollte. Hier würde ich mir den von der Bildzeitung aussuchen. Mittlerweile finde ich das sogar lustig und hoffe, dass ich damit aufhören kann, sobald die Tonnen wieder gelehrt werden. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032951 vom 29.03.2014 um 14:27:13 Uhr (11 Kommentare).

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Der Knödel in der Unterhose

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Ekel Faulheit Dummheit Kinder Kindergarten

Der Knödel in der Unterhose
In meiner Kindergartenzeit trug sich eines Tages Folgendes zu: Ich stand alleine auf dem Spielplatz, um mich herum tobende und spielende Kinder. Plötzlich merkte ich, dass ich kacken musste, hatte aber keinen Bock reinzugehen, da mir der Weg zu lang war, und habe mir kurzerhand spontan einfach in die Hose geschissen. War zum Glück nur ein einzelner trockener Knödel, doch anscheinend hat eine Erzieherin meinen Gesichtsausdruck bemerkt und fragte mich, ob alles in Ordnung bei mir sei und ob ich nicht mit jemandem spielen will. Ich verneinte und fragte sie dann, ob man eigentlich einmal ausgeschiedene Kackwürste wieder in den Körper reinkriegen kann. Ich dachte mir nämlich, es wäre doch extrem clever, das Missgeschick damit quasi ungeschehen zu machen, um mich dann drinnen im Hort erneut zu entleeren. Die Erzieherin schaute mich perplex an und sagte, dass das nicht ginge. Daraufhin griff ich mir hintenrum durch die Hose meine Unterhose und zubbelte kurz rum, sodass der kleine Haufen mir aus dem Hosenbein kullerte. Dann habe ich das Bein kurz ausgeschüttelt, den Knödel mit dem Fuß in den Sand gedrückt und bin kommentarlos spielen gegangen. Die Erzieherin stand noch eine Weile ratlos da und schaute mir nach, bis sie dann kopfschüttelnd von dannen zog. Im Nachhinein schäme ich mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00032939 vom 28.03.2014 um 02:15:24 Uhr (13 Kommentare).

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Natursekt-Spiele

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Ekel Fetisch Unreinlichkeit Bückeburg

Natursekt-Spiele
Ich möchte beichten, dass ich einmal eine sehr seltsame und eklige Phase hatte. Es bereitete mir (m/28) zunehmend Erregung, mit meinem Urin zu spielen. Dies fing damit an, dass ich eines Tages in sexuell erregtem Zustand bewusst meine Unterhose nass machte. Der besondere Reiz lag darin, gegen den physischen und psychischen Widerstand des eigenen Körpers das Wasser zum Laufen zu bringen. Es gefiel mir überaus gut, mit nasser und nach Urin duftender Unterhose in der Wohnung herumzulaufen, jedoch mussten im Laufe der Zeit Steigerungen her. Alsbald also begann ich damit, auch meine langen Trainingshosen (und ungewollt den Teppich) einzunässen.

Es war ein Gefühl völliger Freiheit. Doch irgendwann war mir auch das nicht mehr genug, und ich sah die nächste Steigerung darin, mich in mein Bett zu legen und zu versuchen, mir ins Gesicht zu pinkeln. Ich zielte besonders auf meinen Mund. Das klappte dann auch recht gut und zufriedenstellend, allerdings fand der Strahl nicht immer sein Ziel. So ging jedes Mal einiges vom Pipi aufs Kopfkissen und auf die Matratze, die von Mal zu Mal gelber wurde und natürlich streng zu riechen begann. Da ich zurückgezogen lebte, war es mir jedoch relativ egal. Ich gurgelte und schluckte, brauchte immer stärkere Kicks, und so kam es, dass ich bald in der Badewanne lag und mich im eigenen Urin nur so wälzte. Der Duschvorhang bekam dabei auch immer viel Flüssigkeit ab, sodass sich der allgemein vorherrschende Uringeruch in meiner Wohnung in den kommenden Wochen noch verstärkte. Quasi jede tägliche Dusche endete im Urinbad, wobei ich mir einredete, dass Eigenurin ja schließlich auch gut für Haare und Haut sei.

Dieser Gedankengang führte dazu, dass ich immer öfter bewusst statt Tagescreme den Urin in meinem Gesicht verteilte und vollständig einziehen ließ. Den traurigen Höhepunkt meiner Piss-Phase markierte dann irgendwann ein selbst gemachter Urin-Einlauf. Dazu benutzte ich eine 1,5-Liter-Pfandflasche, die ich in mehreren Schritten nach und nach befüllte, um sie dann mehr oder weniger genüsslich in der für Einläufe vorgesehenen Körperöffnung zu entleeren. Mich schaudert es, wenn ich daran zurückdenke. Das alles ist jetzt viele Jahre her, und ich bin froh, dass ich diese Begierden komplett ablegen konnte. Teppichboden, Bett und Duschvorhang habe ich entsorgt. Mittlerweile bin ich wieder gesellschaftstauglich, achte sehr auf mein Äußeres und werde von Frauen als sehr gepflegt wahrgenommen. Diesbezüglich werden mir immer wieder Komplimente gemacht. Zum Glück weiß niemand, dass ich ganz im Gegenteil eine Zeit lang ein Ferkel war.

Beichthaus.com Beichte #00032936 vom 27.03.2014 um 16:31:53 Uhr in Bückeburg (15 Kommentare).

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Stinkende Flaschen

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Faulheit Trägheit Ekel

Seit geraumer Zeit kann ich nachts nicht mehr einschlafen und verbringe die Nächte vor dem Computer. Soweit nicht schlimm, jedoch bin ich auch äußerst faul und pinkle deshalb in leere Pfandflaschen, anstatt aufs Klo zu gehen. Diese Flaschen leere ich dann in den nächsten Tagen wieder aus und gebe sie danach ab. Dabei werden die Flaschen allerdings nicht komplett leer - ein Teil meiner Körperausscheidungen bleibt immer zurück. Und wenn ich sie dann beim Discounter um die Ecke abgebe, werden meine Flaschen zerhäckselt, wodurch der Automat gewaltig nach Pisse stinkt. Mir tun die Mitarbeiter leid, die diese Sauerei dann wegwischen müssen, ebenso die Kunden, die diesen Geruch am Automaten ertragen müssen. Ich werde mein Verhalten jedoch nicht ändern, da ich zu faul bin. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00032927 vom 26.03.2014 um 04:38:08 Uhr (24 Kommentare).

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Gefangen im Kotzmarathon

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Maßlosigkeit Misstrauen Sucht Verzweiflung Gesundheit

Seit mehr als 15 Jahren habe ich (w/34) ein essgestörtes Verhalten. Momentan fresse und kotze ich mehrmals am Tag riesige Mengen an Nahrungsmitteln. Ich tue den ganzen Tag nichts anderes als einkaufen, fressen und kotzen. Nebenbei noch fernsehen. Ich bin total ausgeschaltet und habe Angst, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Ich habe eine lange ambulante und mehrere stationäre Therapien hinter mir. Wirklich geholfen haben sie mir alle nicht, eher meine Situation verschlimmert. Ich finde mich selbst ätzender denn je, kann mich nicht ausstehen. Ich bin zu faul, mich mit der Lösung der Essstörung auseinanderzusetzen, zu faul zum Leben und zu faul zum Sterben. Der Sinn, gesund zu leben, ohne Fressanfälle erschließt sich mir auch irgendwie nicht. Das Wort "lebensmüde" hat für mich eine neue Bedeutung bekommen.


Zwischenmenschliche Kommunikation finde ich anstrengend. Deshalb lebe ich ziemlich zurückgezogen. Wenn ich mal rausgehe, merke ich schon, dass es mir irgendwie gut tut. Aber dann spüre ich schnell wieder den Drang, alles in mich hineinzustopfen, bis ich fast platze. Um mich dann wieder zu erleichtern und dann total erschöpft, leer und ausgeschaltet rumzuhängen. Mein Freund weiß, dass ich Bulimie habe, bekommt aber von den Fressattacken nichts mit. Wir treffen uns meistens abends, da habe ich dann schon meinen Kotzmarathon hinter mir und bin meistens völlig neben der Spur. Es ist dann unglaublich anstrengend ihm zu folgen, ihm zuzuhören und mich zu konzentrieren. Ich habe das Gefühl, alles läuft nur so nebenher - leben, arbeiten, meine wenigen Freundschaften. Ich bin eigentlich nur Zuschauerin in meinem eigenen Lebensfilm.


Ich könnte ein Buch über mein Leben schreiben, habe vieles hinter mir: schwierige Kindheit, psychisch kranke Mutter, Schläge, emotionaler und körperlicher Missbrauch durch die Mutter, mehrmaliger sexueller Missbrauch durch verschiedene ältere Männer in der Kindheit, Drogenkonsum, eine Zeit lang promiskuitive Kontakte im Jugendalter und so weiter. Trotz all dieser Erlebnisse habe ich mein Abi gemacht, eine gute Ausbildung, ein Studium und habe jetzt einen guten Job im sozialen Bereich. Ich sollte stolz auf mich sein, doch ich bin es nicht - kann es nicht sein. Ich heule nie rum, äußere aber auch nicht meine Lebenszweifel vor anderen Menschen. Nicht mal in der Form in der Therapie. Ich fresse alles in mich hinein und kotze alle meine Zweifel, meine Wut und auch meine gedanklichen Aggressionen ins Klo. So wird niemand vollgeschwallt, niemand belastet oder hilflos gemacht. Ich bin innerlich maßlos aggressiv, misstrauisch, beschämt und traurig, aber auch irgendwie gierig nach irgendetwas, das ich nicht benennen kann. Deswegen beichte ich hier, wenn auch mit einem emotional distanzierten Grundton.

Beichthaus.com Beichte #00032847 vom 10.03.2014 um 17:02:07 Uhr (15 Kommentare).

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