Die Wahrheit über Windräder

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Dummheit Lügen Kinder Landshut

Als mein Sohn mich fragte, wozu diese Dinger überall herumstehen (er meinte die Windkraft-Räder), gab ich ihm folgende Antwort: "Junge, Du weißt doch, dass die Erde sich dreht. Das sind Propeller, wie bei einem Flugzeug, die machen dass die Erde sich immer schön weiter dreht". Als etwa zwei Wochen später die Lehrerin fragte, ob einer weiß, was diese Windräder machen, meldete sich mein Sohn als einziger, dafür aber sehr euphorisch. Die Antwort hat natürlich bei der Lehrerin und den Mitschülern große Heiterkeit ausgelöst. Ich glaube, sie verarschen ihn bis heute deswegen. Drittklässler können ganz schön grausam sein. Es tut mir so leid, nie wieder werde ich einem Kind so einen Schwachsinn erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00030940 vom 28.03.2013 um 15:40:07 Uhr in Landshut (26 Kommentare).

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Der 25 Kilo Diätplan

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Lügen Rache Ex Zwietracht

Der 25 Kilo Diätplan
Ich (m/22) beichte, dass ich aus Rache gemeine Gerüchte über meine Ex-Freundin verbreitet habe. Ich war mit ihr drei Jahre zusammen. Als wir uns kennenlernten, hatte sie etliche Kilo zu viel auf den Rippen und deshalb hatte sie noch nie vorher einen Freund. Ich habe sie aber trotz des Übergewichts immer geliebt. Ende 2011 beschloss sie, 2012 endlich abzunehmen und ich tat alles, um sie zu unterstützen. Ich habe stundenlang mit ihr Sport gemacht, ihr gesunde, fettarme Mahlzeiten gekocht, sie aufgemuntert, wenn das Gewicht mal längere Zeit stagnierte und war mit ihr shoppen, wenn ihre Klamotten zu groß geworden waren. So hat sie insgesamt ungefähr 25 Kilo abgenommen. Und wie hat sie mir meine Unterstützung gedankt? Sie hat Schluss gemacht! Ohne wirkliche Begründung, sie sagte nur so etwas wie "meine Gefühle haben sich halt geändert". Ich war echt sauer! Richtig wütend wurde ich dann, als ich zufällig erfuhr, dass sie sich an einen gemeinsamen Bekannten ranmachte. Dieser hatte irgendwann vor ihrem Gewichtsverlust mal geäußert, dass er sie echt hübsch fände, nur wäre sie ihm zu dick. Als ich sie zur Rede stellte, hat dieses Miststück doch tatsächlich die Frechheit besessen, mir ins Gesicht zu sagen, dass sie sich jetzt, da sie schlank wäre, ja nicht mehr mit zweitklassigen Männern zufrieden geben müsse. Ich hätte ihr in dem Moment am liebsten ein paar geklatscht, aber konnte mich noch beherrschen. Aus Rache habe ich jetzt überall im Bekanntenkreis herum erzählt, ihr Gewichtsverlust sei hauptsächlich auf Medikamente wie Appetitzügler zurückzuführen und durch den Gewichtsverlust wären ihre Brüste nur noch leere Hautlappen, die auf Bauchnabelhöhe herumbaumelten.

Beichthaus.com Beichte #00030807 vom 19.02.2013 um 23:58:45 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Das Trinkspiel mit Frodo und Co.

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Trunksucht Last Night Maßlosigkeit Hannover

Mein (m/28) extremstes Trinkerlebnis war an einem Samstag vor einiger Zeit. Meine Kumpels und ich waren alle bei mir für eine "Herr der Ringe"-Nacht. Natürlich musste dafür die extended version her, sodass jeder Film gut vier Stunden lang war. Da nur Filme schauen unter Typen langweilig werden kann, haben wir das Ganze mit einem Trinkspiel verbunden. So wurde immer getrunken, wenn zum Beispiel Legolas mal wieder in die Ferne schaute, oder Frodo und Sam einen intimen Moment miteinander hatten. Nachdem wir alle stockbetrunken waren, ist der Abend dann ausgeartet und meine Kumpels haben sich Alkohol aus meinem Schrank geklaut und sich überall im Haus versteckt. Den dritten Teil konnte dann niemand mehr anschauen, weil alle schon zu dicht waren. Dieses Trinkspiel kann ich nur empfehlen! Bereuen tue ich eigentlich nur, dass ich meine Kumpels nicht dazu verdonnert habe, mir am nächsten Tag beim Aufräumen zu helfen. Es ist beängstigend, wo man überall Flaschen finden kann.

Beichthaus.com Beichte #00030761 vom 06.02.2013 um 14:09:23 Uhr in Hannover (Bischofsholer Damm) (8 Kommentare).

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Der bunte Hund

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Boshaftigkeit Rache Tiere Nachbarn Heusenstamm

Der bunte Hund
In dem Wohngebiet, in dem ich lebe, wohnt in der Nachbarschaft ein neureiches Ehepaar. Dieses Ehepaar hat einen Hund, einen Golden Retriever. Als sie sich den Hund angeschafft haben, haben sie ausgiebig allen in der Nachbarschaft erzählt, wie teuer der Hund war. Er sei nämlich absolut reinrassig und habe einen exzellenten Stammbaum. Keine Ahnung, ob das stimmt, jedenfalls scheint ihnen der Hund nicht so wertvoll zu sein. Er büxte nämlich ständig von ihrem Grundstück aus, weil er unter dem Zaun ein Loch gegraben hatte, das groß genug für ihn war, um sich unter dem Zaun durchzuzwängen. Seine Besitzer bemerkten das aber meistens erst einige Stunden später, da sie den Hund immer draußen im Garten ließen, sich selber aber lieber im Haus aufhielten.

Der Hund rannte dann im Wohngebiet herum. Zwar ist er wirklich lieb, aber er hat die Angewohnheit, jeden anzuspringen. Da erschrickt man natürlich. Außerdem hat er auch schon einige Kinder und Rentner zu Fall gebracht, bisher wurde zum Glück niemand dabei verletzt. Außerdem hinterließ er in fremden Vorgärten überall seine Häufchen und pinkelte dahin. Wenn man seine Besitzer darauf ansprach, beteuerten sie immer wieder, sie würden sich darum kümmern. Das Loch unter dem Zaun wurde notdürftig zugeschüttet, aber es dauerte natürlich nicht lange, bis der Hund sich erneut da durchgegraben hatte.
Mein Freund und ich überlegten, wie wir den Besitzern eine Lektion erteilen könnten. Schließlich hatten wir eine Idee. Wir besorgten uns farbiges Haarspray, welches man zum Beispiel an Karneval benutzen kann, um sich die Haare zu färben. Einige Dosen in den Farben Blau, Grün und Pink holten wir uns. Als der Hund wieder mal in der Gegend herumlief, lockten wir ihn mit Würstchen ins Haus. Wir sprühten ihn bunt ein, was er dank Bestechung mit weiteren Würstchen problemlos mit sich machen ließ. Dann ließen wir ihn wieder raus. Die Geschichte vom "bunten Hund" machte in den nächsten Tagen die Runde im Wohngebiet und alle lachten darüber. Bis auf die Besitzer. Die Farbe ist zwar auswaschbar und nach einem Besuch im Hundesalon sah der Hund aus wie vorher, aber die Besitzer waren trotzdem sauer. Sie haben aber nie herausgefunden, dass wir das waren. Es dauerte jedenfalls nicht lange und das Grundstück wurde neu eingezäunt, jetzt mit einem Zaun, den der Hund nicht untergraben kann. Seitdem herrscht endlich wieder Ruhe, daher bereuen wir das Ganze nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030747 vom 02.02.2013 um 14:56:39 Uhr in Heusenstamm (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der ekelhafte Mitbewohner

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Ekel Hass Unreinlichkeit WG Berlin

Ich (w) hasse den Mitbewohner meines Freundes. Wir sind beide 20, der Typ ist 24. Ich würde ihn nicht mal als kindisch beschreiben, sondern einfach als unzivilisiert. Da ich mich in meiner WG nicht wirklich wohl fühle und ich auch anderweitig Probleme habe, bin ich oft bei meinem Freund, auch mal mehrere Tage hintereinander. Dementsprechend muss ich diesen Penner von Mitbewohner ertragen. Er schafft es, grundsätzlich nie das Licht auszuschalten. Dauernd brennt irgendwo sinnlos tagelang Licht oder er lässt den Fernseher, den PC und einen Ventilator einfach laufen, während er den ganzen Tag unterwegs ist. Wenn er sich seine Haare von seinem Kopf rasiert, liegen diese dann stunden- oder tagelang auf dem Badezimmerfußboden. Einmal hat er sie ins Klo geworfen, ohne zu spülen und die Haare waren schwarz und gekräuselt. Ich dachte, ich muss kotzen. Und was eine Klobürste ist, weiß er anscheinend auch nicht. Manchmal vergisst er übrigens auch dabei, zu spülen. In der Küche geht das Chaos weiter. Der werte Herr befindet es nämlich nicht für nötig, leere Wurst- und Käsepackungen, Joghurtbecher, Milchtüten und so weiter in den Mülleimer zu werfen. Er wirft sie einfach neben den Kühlschrank. Außerdem ist für ihn die ganze Welt ein riesiger Aschenbecher. Wieso den Aschenbecher also ausleeren, wenn man in Tassen, Schüsseln und Ähnliches aschen kann? Überall hinterlässt er seinen Dreck. Ich habe neulich unter einem Blumentopf ein Brotmesser voller angetrocknetem Pflanzenfett hervorgezogen. Allgemein betrachtet er den Blumentopf als Ablagemöglichkeit. Ich habe da drin schon Besteck, Geschirr, Deckel von Katzenfutterdosen und Zigarettenstummel gefunden. Und nur, um es zu verdeutlichen: In diesem Blumentopf ist Erde und eine Pflanze.


Wenn wir den Geschirrspüler einräumen, gehen wir in sein Zimmer, um das Geschirr zu suchen, das vor Wochen irgendwann mal verschwunden ist. Was wir dabei manchmal finden, ist schon nicht mehr nur eklig, sondern abartig. Seine Katze ist total durchgedreht. Sie rennt in einem Affenzahn von einem Punkt zum anderen, ist nur am maunzen und niest sich halbtot und dieser Typ bringt sie nicht mal zum Tierarzt, oder macht auch nur regelmäßig ihr Klo sauber. Und dann wundert er sich noch, dass sie ihm irgendwann aufs Bett scheißt. Er selbst stinkt bestialisch. Sobald er den Flur lang kommt, riecht man, dass er da war. Seine ekligen Schweißfüße machen mich wahnsinnig. Überall klebt der Boden und in seinem Zimmer ist der Kreis um seinen Drehstuhl herum komplett schwarz auf hellen Dielen. Beim Zocken schreit er immer so laut herum, dass wir nicht schlafen können und von so etwas wie Rücksichtnahme hat er sowieso noch nie was gehört. Weil mein Freund jemand ist, der grundsätzlich alles verdrängt und es einfach erträgt um Streit zu vermeiden und ich persönlich mich als Gast nicht in der Rolle sehe, hier irgendwelche Ansprüche zu stellen - obwohl ich schon oft genug gemeckert habe und ausgerastet bin -, räche ich mich mit Kleinigkeiten. Lässt er sein Handtuch mal wieder zusammengeknüllt in der Badewanne liegen, dann ist es binnen Sekunden klatschnass. Liegt sein T-Shirt mitten im Flur, trete ich mit den Straßenschuhen aus Versehen darauf. Latsche ich in einen Katzenfutterdeckel, der aus unerfindlichen Gründen auf dem Boden liegt, dann schmeiße ich ihn in seine Glaskanne, in der er sich immer Krümeltee macht. Neulich habe ich einer Freundin einen Gegenstand von ihm geschenkt, der mich schon seit Wochen genervt hat, weil er in der Küche herumlag und als er dann fragte, wo der Gegenstand sei, habe ich noch ganz scheinheilig beim Suchen geholfen. Wenn Lebensmittel von uns schon abgelaufen sind, dann jubele ich sie ihm großzügig unter. Ich kippe Salz in seinen Krümeltee, ich stecke die Friteuse aus, wenn er sie mal wieder benutzt, was so viel bedeutet wie: er saut die ganze Arbeitsplatte mit Fett ein, das er nie wegwischen wird, und und und. Da ich ihn nicht töten darf, muss ich mich an diesen kleinen Gemeinheiten erfreuen, bis er jetzt im Februar endlich auszieht. Ich weiß, dass diese kleinen Aktionen total kindisch sind, aber Reden hilft nicht und irgendwie kann ich es so besser ertragen.

Beichthaus.com Beichte #00030689 vom 17.01.2013 um 13:44:07 Uhr in Berlin (Zelterstraße) (37 Kommentare).

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