Fressorgie mit Fast-Food

18

Völlerei Falschheit Ernährung Marktzeuln

Ich (m/45) führe ein ziemlich gutes Leben. Ich habe einen gut bezahlten Job in einer angesehenen Firma, wohne in einem schönen Haus und habe eine tolle Frau (43), mit der ich schon seit knapp 21 Jahren verheiratet bin. Vor einigen Jahren bekam ich eine Beförderung mit einem dicken Plus auf dem Gehaltsscheck, weshalb man uns sozusagen zur oberen Mittelschicht zählen kann. Mit der Zeit habe ich mir, aufgrund der Bequemlichkeit im fortgeschrittenen Alter, eine Art "Wohlstandsbäuchlein" angefressen und wirke, seit ich nicht mehr schwimmen gehe und kein Fitnessstudio mehr besuche, allgemein etwas "gemütlich". Deshalb haben meine Frau und ich vor knapp einem Jahr beschlossen, mich auf Diät zu setzen. Ich ging regelmäßig nach der Arbeit joggen, ernährte mich einigermaßen gesund und tat etwas für meinen Körper. Und siehe da: Die Pfunde begannen zu purzeln und ich nahm in den letzten 12 Monaten knapp 13 Kilo ab. Nun zu meine Beichte: Ich bin mittlerweile der Meinung, dass ich nicht mehr abnehmen müsste, da ich mich besser den je fühle und sehr zufrieden mit meiner Figur bin.


Meine Frau ist da allerdings anderer Meinung und hat seit Neuestem den Gedanken im Kopf, nur noch Bio-Produkte oder vegetarische bzw. vegane Sachen zu kaufen. Auch gehen wir nach einem Kinobesuch nicht mehr zum "Goldenen M", sondern fahren direkt nach Hause und ich muss mir ansehen, wie sie vegane und fettfreie Chips aus der Küche mitbringt. Es ist ja nicht schlimm, wenn man sich gesund ernährt, ich allerdings stehe sehr auf den ungesunden Scheiß vom Schachtelwirt. Ich habe auch keine große Lust, nach einem stressigen Tag in der Arbeit veganes Schnitzel oder Tofu in mich hineinzuwürgen. Ich will meine Frau ja nicht schlechtmachen, da ich weiß, dass sie es gut mit mir meint, aber irgendwann ist es auch zu viel des Guten. Deshalb hat es sich bei mir eingespielt, mindestens einmal die Woche nach der Arbeit zur "Goldenen Möwe" zu fahren und mich dort mit den fettesten Burgern und den pappigsten Softdrinks einzudecken, die ich dann genüsslich auf einem Rastplatz in der Nähe verdrücke. Dabei achte ich überhaupt nicht auf die Kalorienanzahl oder Sonstiges auf den Verpackungen - ich liebe es einfach, das blanke Fett auf meiner Zunge zu schmecken oder den geschmolzenen Käse zu riechen.


Auch achte ich in dieser Fressorgie überhaupt nicht auf meine Manieren und ich fresse und schmatze wie ein Schwein, das es nicht mehr feierlich ist und meine Frau vermutlich die Scheidung einreichen würde, wenn sie mich sehen könnte. Manche Leute, die an mir vorbeifahren oder beim Rauchen auf dem Parkplatz auf und ab gehen, sehen mich schon etwas skurril und angeekelt an, da mein Mund teilweise ziemlich verschmiert ist. Aber es ist einfach so gut. Ich beichte hiermit, dass ich die gut gemeinten Ratschläge meiner Frau in den Wind schlage und mich mit den ungesündesten Fast-Food-Produkten eindecke, die ich dann wie ein halb Verhungerter in mich reinschlinge.

Beichthaus.com Beichte #00034839 vom 11.01.2015 um 23:05:28 Uhr in Marktzeuln (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Elixier des Lebens

13

Drogen Verschwendung Verschwendung Ernährung

Ich (m/20) muss etwas beichten! Vorhin habe ich einen Joint geraucht und mein Mund war schrecklich trocken. Auf meinem Schreibtisch war ein Glas mit Kirsch- und Bananennektar, welches ich auch getrunken habe. Dabei ist mir aufgefallen, wie ekelig das eigentlich schmeckt […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00034838 vom 11.01.2015 um 22:50:38 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ich breche die Herzen der stolzesten Männer

37

anhören

Engherzigkeit Ignoranz Partnerschaft Lychen

Ich breche die Herzen der stolzesten Männer
Ich möchte hiermit beichten, dass ich regelmäßig Männern das Herz breche. Der Grund, warum ich das tue, ist der, dass mir selbst das Herz zweimal gebrochen wurde, durch meinen ersten und meinen zweiten Freund. Dem Ersten war ich damals zu weiblich gebaut, denn er steht auf extrem dünne Frauen und ich war ihm zu kurvig. Daraufhin trainierte ich mir einen guten, wie ich sagen würde, sexy Körper an.

So kam es dann irgendwann dazu, dass ich meinen letzten Freund kennenlernte, bei dem ich dachte, es wäre perfekt. Wir waren in jeder Hinsicht kompatibel und ich dachte endlich einen anständigen, tollen Typen kennengelernt zu haben. Aber nein, er wusste nicht was er will, wollte mich in seinem Leben aber nicht als feste Freundin. Wir hatten deshalb noch einige Zeit lang eine sogenannte Freundschaft plus, in der ich mir immer wieder erhoffte, er würde seine Meinung ändern und mich doch noch zu seiner festen Freundin erklären. Das Ganze ging eine ganze Weile, bis er meinte, dass es so nicht weitergehen kann und er ja möchte, dass ich jemanden finde und es unter diesen Umständen nicht geht. Natürlich wollte er mich aber nicht als Freundin verlieren und seitdem sind wir nur noch Freunde. Das bedeutet, ich bin im Grunde die beste Freundin, bei der er sich immer den Kummer von der Seele reden kann und die immer da ist, wenn er ein Problem hat. Das Ganze ist ein äußerst merkwürdiges Verhältnis, das sich zwischen Hass und Liebe zu ihm abwechselt.

Seit dem Ende dieser zweiten Beziehung habe ich überhaupt kein Vertrauen mehr in Männer und glaube nicht mehr, dass sie es je ernst meinen könnten. So kommt es immer wieder, dass ich Typen date, sie sich mehr und mehr auf mich einlassen, hier und da gibt es auch mal Küsse und mit einem habe ich auch geschlafen. Aber immer, wenn es wirklich ernst werden könnte, lasse ich die Männer fallen, damit es gar nicht erst dazu kommen kann, dass sie mich verlassen könnten. Durch dieses Verhalten habe ich schon einigen Männern sehr wehgetan, mir selbst aber auch. Ich hasse mich selbst dafür, aber ich schaffe es einfach nicht mehr, einem Mann zu vertrauen. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00034834 vom 11.01.2015 um 17:37:58 Uhr in Lychen (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Beschwerdekönig

5

anhören

Zorn Verrat Selbstsucht Shopping Restaurant

Ich beichte, dass ich die teilweise gegebene Anonymität im Internet nutze, um mich über Gott und die Welt zu beschweren. Persönlich würde ich mich nie trauen ein schlechtes Erlebnis beim Einkaufen dem Marktleiter vorzutragen oder jemanden vom Personal zur Rede zu stellen. Das auch, weil ich mein cholerisches Ich kenne und ich Angst vor dem Ausgang der Diskussion habe.

Zu meinen Opfern gehören bereits eine Fast-Food-Kette (von der Toilettenfrau angepöbelt, da ich ihr kein Geld gegeben habe), eine Supermarkt-Kette (hatte samstags um 17 Uhr bereits nur noch 1/4 der eigentlichen Frischware verfügbar und ein einziger teilweise funktionsfähiger Pfandautomat an einem riesigen Knotenpunkt in der Großstadt plus 15 Minuten Wartezeit), eine andere Fast-Food-Kette (Hälfte der Bestellung vergessen) und ein Schuhhändler (undichte Schuhe). Die Liste ließe sich noch viel weiter führen. Das Problem ist, dass ich eigentlich weiß, dass ich mit meinen Beschwerden recht habe, aber es nicht auf die Reihe bekomme, sie den Menschen ins Gesicht zu sagen. Ich bekomme es nicht einmal hin mir einfach mal keinen zu scheißen und solche Sachen gut sein zu lassen. Für die Unternehmen tut es mir nicht leid, die können höchstens noch positive Vorschläge aus meinen Beschwerden ziehen. Da ich auch nettes Personal immer hervorhebe, bin ich mir nicht bewusst, jemandem unnütz zu schaden, außer mir selbst.

Beichthaus.com Beichte #00034833 vom 11.01.2015 um 15:01:04 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Arzt mit Husten-Phobie

3

anhören

Zwang Feigheit Verzweiflung Gesundheit Arbeit

Ich habe eine eigenartige Phobie: Ich kann Husten nicht ertragen, das verursacht mir innere Beklemmungen. Nun ist es leider so, dass ich Arzt bin. Ich kann es aber einfach nicht ertragen, wenn jemand hustet. Einmal habe ich einen netten älteren Herrn angeschrien, er solle gefälligst damit aufhören. Als ich dann in die Pulmologie (Lungenabteilung) unseres Hauses wechseln sollte, habe ich gekündigt. Jetzt arbeite ich in einem theoretischen Fach, kein Husten mehr, gleiche Bezahlung wie in der Klinik, keine Dienste. Alle alten Kollegen beneiden mich. Allen Freunden und Familienmitgliedern, Freundin inklusive, habe ich erzählt, ich hätte wegen der Arbeitsbelastung gekündigt. Ich langweile mich aber zu Tode und möchte eigentlich zurück in meinen alten Job. Ich beichte, dass ich als Arzt nicht den Schneid habe, mich therapieren zu lassen und deswegen unglücklich bin.

Beichthaus.com Beichte #00034829 vom 11.01.2015 um 00:00:13 Uhr (3 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht