Ich benutze keine Kondome

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Lügen Falschheit Waghalsigkeit

Ich (m/32) beichte, dass ich ein strikter Kondom-Verweigerer bin, mitunter auch gegen den Willen meiner Partnerinnen.
Die meisten Frauen bestehen ja heutzutage auf "geschützten" Sex. Ein Kondom zu benutzen finde ich allerdings absolut unmännlich, und da ich ehrlich gesagt keinen Bock habe, mit irgendwelchen Zicken dieses Thema auszudiskutieren, willige ich meist zum Schein ein. In einem unbeobachteten Moment nehme ich also den Gummi ab (hierbei hat es sich bewährt, zeitgleich mit der anderen Hand abzulenken, zum Beispiel durch Massieren) und dann nichts wie ran an den Speck! Die Reaktionen der Frauen reichen von Ohrfeigen bis Verwunderung, aber ab und zu ist auch mal eine dabei, die es geil findet. Tja, manche Menschen muss man halt zu ihrem Glück zwingen! Manchmal bekomme ich im Nachhinein doch Gewissensbisse, da es ja nicht gerade die feine englische Art ist - andererseits ist es meine Philosophie, das Leben aus vollen Zügen zu genießen, und ein Mann sollte seinen Prinzipien treu bleiben. Und allen, die jetzt wahrscheinlich anfangen über Geschlechtskrankheiten zu spekulieren, sei gesagt: über 10 Jahre lang ist nichts passiert und das ist mehr als gut so.

Beichthaus.com Beichte #00036939 vom 29.10.2015 um 03:25:50 Uhr (47 Kommentare).

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Ich belüge meine Eltern

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Lügen Falschheit Familie

Vor fast zwei Jahren bin ich (w/25) in meine erste eigene Wohnung gezogen, da meine Eltern umzogen und ich ihnen nicht weiter auf der Pelle sitzen wollte. Außerdem wollte ich in der Nähe meines Freundeskreises bleiben. Leider gibt es in dieser Gegend überwiegend teure Wohnungen. Ich hatte jedoch Glück und fand eine kleine, wunderschöne bezahlbare, trotzdem aber überteuerte kleine Wohnung. Ich arbeite in der Pflege und verdiene nicht sehr viel. Leider komme ich nur ganz knapp mit meinem Geld zurecht. Und das, obwohl ich wirklich nur das Nötigste damit bezahle. Nun habe ich einen Zweitjob in der Gastronomie angenommen, um finanziell nicht ganz unterzugehen. Nun zu meiner Beichte: Ich belüge regelmäßig meine Eltern, indem ich ihnen vorgaukle, dass ich ein wunderbares Leben führe. Sie wissen nichts von meinem Zweitjob und dass ich teilweise 7-Tage-Wochen habe.


Ich möchte sie nicht belügen - und trotzdem tue ich es, weil ich sie nicht enttäuschen möchte. Als sie mich neulich fragten, ob ich mit ihnen zusammen in den Urlaub fahren möchte, verneinte ich. Das kann ich mir einfach nicht leisten. Ich erzählte ihnen aber, dass ich keine Lust auf dieses Urlaubsland hätte. Es tut mir so unglaublich leid, aber ich bringe es nicht übers Herz, ihnen die Wahrheit zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00036934 vom 28.10.2015 um 14:59:24 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Sparfüchse der Oberklasse

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Falschheit Geiz Peinlichkeit

Meine Freundin und ich haben zusammen ein Jahresbrutto von 140.000 Euro. Gleichzeitig sind wir die größten Sparfüchse, die es gibt. Wir kommen beide aus einfachen Verhältnissen und träumen von einem Haus mit riesigem Garten. Dafür tun wir eine ganze Menge und vor allem legen wir eine Sparsamkeit an den Tag, die ich sonst von niemandem kenne. Ein paar Beispiele:

1. In meiner Firma gibt es kostenlos Obst für die Mitarbeiter. Ich greife mehrfach täglich zu, nehme das meiste aber mit nach Hause, damit ich privat kein Obst mehr kaufen muss.
2. Wenn irgendwo Pfandflaschen auf der Straße liegen, nehme ich sie mit.
3. Nirgendwo brennt unnötig Licht, Spülmaschine und Waschmaschine werden erst eingeschaltet, wenn sie komplett voll sind und wenn wir überlegen, was am Wochenende gekocht wird, gucken wir erst einmal, was noch da ist und wo das Haltbarkeitsdatum bald abläuft. So haben wir seit drei Jahren keine Lebensmittel mehr wegwerfen müssen.
4. Wir fahren beide knapp 12 Jahre alte Autos. Wenn etwas kaputt ist oder Wartungsarbeiten anstehen, fahre ich in eine günstige Mietwerkstatt in einer eher schlechten Gegend und die Menschen, denen ich da begegne, würden niemals glauben, dass ich eigentlich in einer Führungsposition arbeite.
5. Normalerweise würde mir alle drei Jahre ein neuer Audi A4 als Firmenwagen zustehen. Ich habe ausgehandelt, dass mir der geldwerte Vorteil dieses Fahrzeugs aufs Gehalt aufgeschlagen wird, damit ich weiterhin mein billiges Auto fahren kann.
6. Wenn Freunde oder Kollegen aus ähnlichen Positionen zu Besuch kommen, stehen zwar teure Spirituosen oder Weinflaschen da, die ich auch gerne anbiete, tatsächlich habe ich diese Flaschen, nachdem sie leer waren, mit deutlich günstigerem Inhalt wieder aufgefüllt. Bemerkt hat dies noch nie jemand.

Ich könnte noch zig andere Sachen aufführen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich den Konsumterror, der in weiten Teilen der Gesellschaft vorhanden ist, einfach nicht mitmache, sondern Folgendes: Ich fürchte, dass mein Drang nach dem großen Garten und auch der Wunsch, so große Rücklagen zu bilden, dass ich vielleicht nicht bis 67 arbeiten muss, sondern schon viel früher Zeit mit meinen Enkeln verbringen kann, mich langsam immer seltsamer macht. Auch wäre ich gerne ein Vorbild für meine Freunde und Kollegen, weil ich weit mehr als die Hälfte meines Gehaltes jeden Monat an die Seite packen kann, aber irgendwie traue ich mich nicht so recht, offen darüber zu sprechen, um nicht als Freak zu gelten. Auch heuchle ich manchmal Bewunderung und Anerkennung, wenn sich ein Kollege eine teure Uhr oder ein Auto der Oberklasse gekauft hat oder ich in eine Wohnung komme, die aussieht wie ein Apple-Store, obwohl ich innerlich nur den Kopf schütteln kann und mich frage, wie man sein Geld derart verbraten kann

Beichthaus.com Beichte #00036920 vom 26.10.2015 um 10:59:15 Uhr (38 Kommentare).

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Meine Schwester ist schuld am Tod ihrer Familie!

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Verzweiflung Mord Selbstverletzung Hass Kinder

Ich (w) halte das, was im Dritten Reich passiert ist, für abgrundtief bösartig - keine Frage. Trotzdem kann ich nicht anders: Aufgrund eines Vorfalls in der eigenen Familie bin ich bei ganz "harten Fällen" für Zwangsverhütung und Zwangssterilisation. Meine Schwester […]
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Beichthaus.com Beichte #00036918 vom 25.10.2015 um 16:03:37 Uhr (30 Kommentare).

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Ein perfektes Praktikumszeugnis

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich (w) beichte, dass ich ein exzellentes Praktikumszeugnis bekommen habe, und nichts dagegen sagen werde. Klingt nach einem Luxusproblem, aber: ich habe während des Praktikums so gut wie nichts getan. Zugegeben, währenddessen habe ich ein kleineres Projekt betreut, aber wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich das auch problemlos in der Hälfte der Zeit fertigstellen können, wenn überhaupt. Den Rest der Zeit habe ich damit verbracht, auf meinem Handy zu surfen oder dergleichen. Die Kollegen waren auch unglaublich nett, auch der Chef, alles wunderbar - nur eben ich saß in einem kleinen Büro, ganz für mich allein, und der Chef hat mich auch schon einmal eine halbe Woche lang gar nicht besucht, und auch auf mehrfache Nachfrage meinerseits hat er einfach nie nachgesehen, was ich getan habe. Ihm zwischendrin mein Projekt zeigen? Das habe ich mehrfach angeboten, und andauernd kam nur, dass er sich das bald ansehen würde. Hat er nie. Und jetzt ist das Praktikum vorbei, ich kriege ein wirklich tolles Praktikumszeugnis fürs Nichtstun. Ich versuche, mich damit zu trösten, dass ich nicht so viel Schaden zugefügt habe, weil ich für das Praktikum kein Geld gekriegt habe und ich mir nie etwas zuschulden kommen ließ. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036916 vom 25.10.2015 um 14:25:12 Uhr (11 Kommentare).

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