Unfähiges Personal in der Arztpraxis

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Engherzigkeit Falschheit Dummheit Hass Gesundheit

Ich hasse diese Art Menschen, die denkt, dass sie immer alles besser wüssten, als die anderen. Am Schlimmsten empfinde ich die sogenannten medizinischen Fachangestellten bei Ärzten, die sich benehmen, als hätten sie selbst Medizin studiert. Ich arbeite bei einem überregionalen ambulanten Pflegedienst als examinierte Kraft. Bei meiner Tätigkeit muss ich mich wohl oder übel oft mit diesem "Fachpersonal" auseinandersetzen - zum Beispiel um Verbandsmaterial zu besorgen. Für alle, die sich nicht damit auskennen: Das Material wird vom Arzt verschrieben und dann von einer Apotheke zum Patienten gebracht, wenn dieser es nicht selbst abholen kann. Als kleines Beispiel für die pure Ignoranz dieser Personen habe ich natürlich auch. Eine meiner Patientinnen bekommt Putter-Binden für Kompressionsverbände an den Beinen. Das sind übrigens feste Wickel mit einem gewissen elastischen Anteil, der nach einiger Zeit einfach nicht mehr vorhanden ist. Die besagte Patientin hatte allerdings Binden, die so elastisch waren wie ein Lederlappen. Der Nutzen des Ganzen war also kaum noch vorhanden. Ich habe ihr das natürlich erklärt und sie gebeten, sich beim Arzt Neue aufschreiben zu lassen. Da die Dame allerdings etwas korpulenter ist, habe ich ihr gesagt, dass sie sich eine bestimmte Größe aufschreiben lassen sollte, da es für mich dann einfacher ist, ihre Beine zu wickeln. Die gute Dame, die auch nicht mehr die Jüngste ist, rief also bei ihrem Arzt an und wollte sich die neuen Wickel verschreiben lassen.

Die nette Dame am Telefon sagte ihr aber erst mal, sie müsse persönlich vorbei kommen, um das Rezept abzuholen. Normalerweise geht das auch telefonisch, aber die gute Dame quälte sich dann extra zum Arzt - nur um zu hören, dass sie keine Wickel verschrieben bekommt. Und zwar mit der Erklärung, dass sie diese Größe noch nie verschrieben hätten und sie das deshalb auch nicht machen würden - das ist übrigens die Aussage der netten Dame am Tresen. Da ich den Hausarzt der Patientin allerdings auch persönlich kenne, habe ich ihn bei einem Bierchen mal darauf angesprochen, ob er weiß, was seine Damen am Tresen so treiben. Das Ende vom Lied ist, dass diese unfähige Person dann entlassen wurde, da dies wohl nicht die erste Situation war, bei der sie den Arzt bevormundet hat und unfreundlich zu Patienten war. Meine Äußerungen waren dann der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ich möchte beichten, dass es mir leidtut, dass die Dame vom Tresen entlassen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00032206 vom 10.11.2013 um 13:57:50 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Freundin ist zu heiß

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Eifersucht Zwietracht Partnerschaft Münster

Meine Freundin ist zu heiß
Ich (m) möchte beichten, dass ich manchmal sehr unfair gegenüber meiner Freundin bin. Sie ist die wunderschönste und geilste Frau der Welt für mich. Sie hat blonde Haare, große Brüste, eine super Figur und ein unfassbar schönes Gesicht. Auch ihr Charakter ist wundervoll. Ich liebe sie wirklich über alles, eine absolute Traumfrau! Sie ist zwei Jahre älter als ich und wird wirklich oft angemacht, selbst von Kerlen, die noch jünger sind als ich. Ich kann sie nirgends für 30 Sekunden alleine lassen, ohne dass ein Kerl kommt und sie anspricht. Das ist mir jetzt schon mehrmals passiert, und obwohl ich eigentlich ruhig und zurückhaltend bin, raste ich innerlich immer mehr aus. Und das lasse ich teilweise an meiner Freundin aus. Ich unterstelle ihr, sie würde mit anderen flirten und mache ihr viele Vorwürfe deswegen. Sie fängt meistens an zu weinen und sagt zwar, dass das nicht stimmt, entschuldigt sich aber trotzdem, weil sie keinen Streit will. Ich habe mich dafür bei ihr nie richtig entschuldigt und merke jetzt erst, was für einen Mist ich da gebaut habe. Die anderen Kerle haben mich so sauer gemacht, aber statt sie anzuschreien, ließ ich es an meiner Freundin aus. Ich bin ein Feigling. Es tut mir so leid. Ich hoffe sie verzeiht mir und verlässt mich niemals. Auch wenn ich es gerade echt verstehen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00032200 vom 09.11.2013 um 23:41:26 Uhr in 48153 Münster (Hafenstraße) (43 Kommentare).

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Der Tod meiner großen Liebe

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Hass Verzweiflung Ungerechtigkeit

Nachdem ich (m) nun schon seit Ewigkeiten hier Beichten lese, möchte ich nun auch etwas beichten, das mich seit Jahren zerfrisst. Vorne weg, wer eher auf etwas Lustiges aus ist, sollte eine andere Beichte lesen. Ich lernte irgendwann ein wunderbares Mädchen kennen. Sie war vergeben, aber wir verstanden uns einfach nur gut. Wir konnten uns stundenlang unterhalten und es wurde uns nie langweilig. Nach einiger Zeit verliebten wir uns ineinander. Es bedurfte keiner Worte, es war uns einfach klar, dass wir zusammengehören. Eigentlich war alles perfekt, wir waren mehr als glücklich. Doch wie das so ist, muss ja das Schicksal alles auseinanderreißen und meine Freundin bekam Lungenkrebs. Sie verschwieg es mir erst, weil sie Angst hatte, mich zu überfordern. Und damit hatte sie auch recht. Ich war anfangs maßlos damit überfordert. Aber auch damit kamen wir klar. Es änderte sich auch eigentlich nicht viel. Wegen der Therapie war sie manchmal wirklich sehr erschöpft, aber sie hatte auch Tage, an denen sie mehr Lebensfreude zeigte, als sonst irgendjemand. Wir hatten uns, das genügte. Irgendwann ließ sie sich jedoch komplett hängen und war psychisch einfach nur noch komplett kaputt. Natürlich stellte sie sich die Frage "warum gerade sie?!". Sie machte Schluss, aber das war eigentlich egal. Am nächsten Tag raffte sie sich auf und alles war eigentlich beim Alten, ich verzieh ihr natürlich. Niemals vergesse ich, wie sie sagte "Nein Schatz, ich werde kämpfen, ich möchte leben. Mit dir!" Aber hier nahm das Ende seinen Anfang. Jede freie Minute opferte sie auf, um mit mir in Kontakt zu sein. Ich freute mich auch darüber, aber mit anzusehen, wie sie von Tag zu Tag kaputter wurde, machte auch irgendwie mich kaputt. Und wir kamen an den Punkt, an dem wir uns fragten, ob die Beziehung noch Sinn macht, da sie uns beide sichtlich auffraß. Nun ja - wir machten dann Schluss, weil es eigentlich das Sinnvollste war. Letztendlich war das aber ein großer Fehler. Wir wussten auch gar nicht, wie wir miteinander nun umgehen sollten. Es ging irgendwie nicht mit, aber auch nicht ohne. Irgendwann brach der Kontakt ab, aber es verging einfach keine Sekunde, während der ich mich nicht fragte, wie es ihr wohl geht.


Die Nachricht erhielt ich dann zwei Tage vor meinem Geburtstag von einer ihrer Freundinnen. Knapp 18 Tage nach ihrem Tod. Ich war am Boden zerstört, vor allem, als ich hörte, dass sie noch auf dem Sterbebett sagte, dass sie mich liebt. Es machte mich kaputt, zu wissen, dass ihre Gedanken nur mir galten, während ich nichts davon wusste und nur ein komisches Gefühl hatte. Die ersten Tage verbrachte ich mit reichlich Alkohol und Zigaretten. Aber was das betrifft, konnte ich mich aufraffen. Hier fängt dann meine Leidensgeschichte an. Denn ich gebe mir die Schuld an ihrem Tod. Ich hätte damals einfach auf die Zähne beißen sollen und hätte die Beziehung nicht beenden dürfen. Ich frage mich auch oft genug, warum sie starb und nicht ich, sie hat doch schließlich so viel mehr durchgemacht als ich. Wie sie wohl von mir denkt? Ich könnte hier auch noch stundenlang von meinen Selbstzweifeln reden, aber das täte mir selbst einfach nicht gut.

Ich beichte, dass ich wohl niemals jemanden so lieben werde, wie dieses Mädchen. Und dennoch bin ich Jahre nach ihrem Tod eine Beziehung eingegangen. Ich stahl dieser Frau drei Monate ihres Lebens, die ich damit verbrachte, einen Grund zum Schluss machen zu finden. Ich konnte sie einfach nicht lieben. Das tut mir sehr leid, aber diese Frau hat inzwischen wenigstens ihren Weg gefunden und führt eine glückliche Beziehung. Des Weiteren möchte ich beichten, dass ich bis heute nicht das Grab meiner großen Liebe besucht habe, da ich ihren Tod einfach nicht akzeptieren will. Ich kann einfach nicht Abschied nehmen. Ich will nicht loslassen. Ich habe unzählige Briefe an sie adressiert, die in einer Schublade meines Schreibtisches herumliegen. Manche sind optimistisch - manche nicht. Ich habe ihr versprochen, in meinem Leben das zu tun, was mich glücklich macht und habe mir dieses Versprechen zur Lebensaufgabe gemacht. Und nach und nach erfülle ich mir meine längst ersehnten Träume. Aber letztendlich kann ich ohne sie nicht glücklich werden. Es tut mir einfach nur so leid.

Beichthaus.com Beichte #00032199 vom 09.11.2013 um 20:25:18 Uhr (15 Kommentare).

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Eine falsche Antwort

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Boshaftigkeit Lügen Falschheit Ungerechtigkeit Internet

Auf einer bekannten Frage und Antwort Seite schilderte ein Junge ein Problem, welches er mit seiner teuren Spielkonsole hatte. Ich kannte das Problem nicht, hatte also auch keine Lösung parat. Jetzt hätte ich natürlich still sein sollen - doch stattdessen beteuerte ich ihm, dass dieses Problem allseits bekannt sei und sich schon viele darüber beschwert hätten. Ich erklärte ihm, dass es keine Lösung für dieses Problem gibt. Zumindest keine, die bekannt ist, und dass seine Konsole daher nicht mehr zu retten wäre. Er war natürlich nicht begeistert, nahm das aber so hin. Rein aus Interesse habe ich mich dann nachträglich über das Problem, dass er hatte, informiert. Der Fehler ist zwar tatsächlich bekannt - aber sehr leicht zu beheben. Das hätte er sogar selbst tun können. Falls es da draußen jetzt einen Jungen gibt, der eine völlig intakte Konsole weggeschmissen hat, um sich eine neue zu kaufen: Es tut mir sehr leid. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032197 vom 09.11.2013 um 22:32:53 Uhr (5 Kommentare).

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Meine Dentalphobie

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Dummheit Unreinlichkeit Zorn Verzweiflung Gesundheit

Ich habe panische Angst vor dem Zahnarzt, seit dieser vor drei Jahren mit dem Bohrer abgerutscht ist und auch noch genervt reagiert hat, als ich ihm deutlich zu verstehen gegeben habe, dass das ziemlich wehtat, trotz Betäubung. Davor war meine Angst schon schlimm, aber seitdem ist sie wirklich zur Panik geworden. Den nächsten Termin habe ich immer vor mir hergeschoben, bis ich dann letzte Woche zu einem anderen Arzt gegangen bin, der mir auch mal den Kiefer geröntgt hat. Das Fazit waren zwei undichte Füllungen, bei denen die Karies schon so nah am Nerv ist, dass nun Wurzelkanalbehandlungen mit anschließender Überkronung nötig sind. Drei neue Löcher, die einfach "nur" gefüllt werden müssen und eine fortgeschrittene Parodontitis, bereits mit Knochenrückgang des Kiefers. Alles in allem steht mir also nun eine Totalsanierung meines Mundes bevor und diese wird mich knapp 1000 Euro kosten.


Ich weiß, dass ich selbst an dieser Lage schuld bin. Ich habe nur gedacht, dass alles in Ordnung sei, solange ich weder Schmerzen noch Mundgeruch habe. Meine Zähne sehen ja auch normal aus wenn ich lache, und so konnte ich den Besuch immer schön lange nach hinten verschieben. Meine Angst vor der Behandlung ist so groß, dass ich diese am Liebsten einfach verstreichen lassen würde. Ich gebe meinem alten Zahnarzt die Schuld, dass er mich nicht damals schon geröntgt hat und die Parodontitis nicht früher aufgefallen ist. Und ich hasse ihn dafür, dass er mir undichte Füllungen gemacht hat. Auf der anderen Seite ist mir natürlich klar, dass das ganz anders verlaufen wäre, wenn ich früher zu einem anderen Arzt gegangen wäre. Dennoch möchte ich dem alten Arzt am liebten einen dicken Haufen vor die Praxistür setzen.

Beichthaus.com Beichte #00032193 vom 08.11.2013 um 19:27:01 Uhr (12 Kommentare).

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