Im Bett meines Freundes

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Masturbation Falschheit

Ich möchte beichten, dass ich noch im Bett in der Wohnung meines Freundes liege. Er ist schon auf der Arbeit und ich habe es mir gerade zwei Mal mit meinem Vibrator gemacht. Aber er ist eigentlich selbst schuld - schließlich wollte er gestern keinen Sex mehr! Ich beichte, dass ich meinen Freund somit hintergangen habe und es mir selbst machte.

Beichthaus.com Beichte #00032403 vom 16.12.2013 um 08:18:42 Uhr (26 Kommentare).

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Nach dem Tod meines Vaters

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Verzweiflung Ignoranz Selbstverletzung Tod

Vor fast zwei Jahren wurde mein Vater plötzlich krank und verstarb. Aufgrund der langen Distanz, die uns trennte und anderer Sachen konnte ich nicht zu seiner Beerdigung. Ich hatte ihn die Jahre davor auch nicht sehen können, wir haben immer nur telefoniert. Ich hatte mir immer vorgenommen, ihn zu besuchen, doch dann kam alles ganz anders. Alte Gefühle kamen wieder hoch, vorhergegangene Todes- und Suizidfälle in meinem Familien- und Freundeskreis, die ich noch nicht verdaut hatte. Alles sammelte sich an und ich platzte. Meine Mutter war keine Unterstützung, da sie meinen Vater hasste und nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Daraufhin fing ich an, zu hungern, aus Traurigkeit und Reue, hin und wieder trank ich auch heimlich. Nun hatte ich seit Wochen nicht ordentlich gegessen, ich war zu diesem Zeitpunkt ziemlich untergewichtig, konnte nicht wirklich klar denken und sah nicht "gesund" aus. Ich machte viel Scheiß, benahm mich anders als sonst, ging oft aus. Ich wollte nicht mehr die brave Tapfere sein, sondern versuchte, eine innere Wut loszuwerden. Mir machte vor allem diese Ungerechtigkeit zu schaffen.

Bei einer Feier lernte ich dann einen älteren Mann kennen, der sich als Seelendoktor erwies. Ich unterhielt mich mit ihm und fühlte mich endlich geliebt und verstanden. Was ich übersehen wollte, war, dass er nur mit mir ins Bett wollte. Kurz und knapp: Er fickte mich und warf mich dann weg, er begleitete mich nicht einmal nach Hause. Ich konnte es erst einige Zeit verdrängen, sogar kurz vergessen, aber dann holten mich die Gefühle und verdrängten Erinnerungen ein. Dass alle meine Freunde und vor allem meine Familie nicht auf mich zugegangen sind, mich nicht gefragt haben, wie es mir geht und alle meinen Zustand tabuisiert haben, tut immer noch sehr weh. Inzwischen habe ich wieder etwas Gewicht zugelegt, aber die inneren Wunden bleiben. Seitdem kann ich keinem mehr vertrauen und habe jegliche Hoffnung an so etwas wie (Menschen-)Liebe verloren. Ich lebe vor mich hin, bin nicht wirklich anwesend. Neben dieser Taubheit verspüre ich nur noch eine tiefe Traurigkeit. Ich kann mir selbst nicht verzeihen, dass ich nicht besser auf mich aufgepasst habe. Und dass ich mir selbst die Illusion aufgebaut habe, dass ich vertrauen und lieben kann. Ich möchte aber auch meinen verantwortungslosen Umgang mit mir selbst beichten, denn ich bereue das heute.

Beichthaus.com Beichte #00032399 vom 14.12.2013 um 21:46:05 Uhr (13 Kommentare).

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“Folge

Der Dreier für 60 Euro

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Prostitution Verschwendung Hochmut

Der Dreier für 60 Euro
Bei einem Besuch in einer, für ihre blühende Rotlichtszene bekannten, Stadt in Norddeutschland hatte ich (m/22) eine unvergessliche Begegnung. Der Abend lief nicht besonders erfolgreich, was die Frauensuche anbelangte und so kam es, wie es kommen musste - ich ließ […]
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Beichthaus.com Beichte #00032398 vom 14.12.2013 um 15:02:07 Uhr (37 Kommentare).

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Der unfähige Manager

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Feigheit Verrat Ungerechtigkeit Kollegen Arbeit

Ich (m/37) werde wohl bald meinen Job kündigen. Ein Angebot von einem anderen Unternehmen habe ich schon. Damit dürfte ich dann der Dritte dieses Jahr sein und es tut mir um die Firma leid, da ich dort bereits seit siebzehn Jahren arbeite. Der Grund dafür ist, dass mein Chef vor zwei Jahren aufgrund einer Krankheit in den Ruhestand gehen musste. Und da er keine Kinder hatte, hat er sein Unternehmen dann verkauft. Die Firma ging dabei an eine größere Unternehmensgruppe, die hier dann einen Manager eingesetzt hat. Der allerdings nur von betriebswirtschaftlichen Dingen eine Ahnung hat, aber nicht von der Arbeit, die wir hier ausführen. Einzig und allein wichtig war, dass die Zahl unter dem Strich stimmt und möglichst hohe Gewinne eingefahren werden. Dabei war vieles sehr widersprüchlich, auf der einen Seite mussten wir Seminare besuchen, um das Teamwork zu verbessern, auf der anderen Seite wurden Mitarbeiter gegeneinander in Konkurrenz gestellt. Beispielsweise wurde zwei Sekretärinnen erzählt, dass man eine entlassen würde, allerdings würde sich das erst in einem halben Jahr entscheiden.

Das Schlimmste aber war, dass wir unter einem enormen Zeitdruck gesetzt wurden, der noch in Verbindung mit Kontrollwahn stand. Bei einer Arbeit, bei der man viel denken muss, ist so etwas fatal, es sind nur noch Fehler passiert! Teilweise richtig Teure, die mit einem enormen Aufwand wieder beseitigt werden mussten. Natürlich hat auch die Anzahl der Krankentage bei meinen Kollegen zugenommen, viele davon haben auch zugegeben, dass sie krankfeiern, weil sie sich ein paar Tage erholen müssen. Wir haben versucht, den Manager darauf anzusprechen, und auch die Unternehmensgruppe, aber die Leute haben es wirklich nicht begriffen. Hauptsache schnell, alles andere ist egal. Nachdem jetzt vor einigen Tagen wieder ein langjähriger Kunde abgesprungen ist, werde ich den Laden endgültig verlassen. Die Firma macht dieses Jahr das erste Mal in ihrer dreißigjährigen Geschichte Verluste, unser Manager gibt den Mitarbeitern dafür die Schuld und da seine Vorgesetzten aus demselben Holz sind wie er, glauben sie es auch. Ich beichte also, dass ich viele meiner Kollegen, die nicht einfach so ihren Job wechseln können, im Stich lasse. Im Grunde genommen verlasse ich das sinkende Schiff.

Beichthaus.com Beichte #00032392 vom 12.12.2013 um 14:03:30 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Meine Angst vor der Familienvereinigung

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Feigheit Verzweiflung Familie

Ich (w) möchte beichten, dass ich meine Lieblingstante schon seit Jahren nicht besucht habe, obwohl sie an Krebs erkrankt ist. Jeden Tag frage ich mich, wie es ihr geht, und habe Angst um sie. Ich traue mich jedoch nicht, sie selbst zu fragen. Ich leide seit vielen Jahren an Depressionen und sozialen Ängsten, den Großteil der Zeit unbehandelt, und habe vor diesem Hintergrund in meiner Jugend einige ziemlich beschränkte Dinge getan, wenn es mir wirklich dreckig ging. Ich bin weggelaufen, habe die Schule abgebrochen, mich an den Hals x-beliebiger Männer geworfen und dergleichen. Auch wenn ich jetzt wieder ein ordentliches Leben führe, schäme ich mich deswegen noch immer so sehr vor meiner Familie, dass ich nur noch zu meinen Eltern und meiner Schwester Kontakt habe, mich jedoch nicht traue, mit meinen zahlreichen Cousinen und Tanten, die früher meine besten Freundinnen waren, Kontakt zu halten. Oder zu meiner Oma, die sehr lieb ist und die auch nicht jünger wird, nicht einmal anrufen kann ich sie. Ich habe große Angst, dass ich diesen Kontakt nie wieder aufbauen kann, traue mich jedoch nicht unter die Augen dieser Menschen. Nun, da sogar eine so liebe Verwandte eine Krankheit erleiden muss, die die Dauer ihres restlichen Lebens ungewiss macht, habe ich jeden Tag den Wunsch dort einfach hinzufahren.


Wenn ich mir dann aber wieder vorstelle, ein Gespräch führen zu müssen, in dem all die Dinge wieder aufkommen könnten, die man in meiner Familie über mich weiß - all die Fehlschläge und Entgleisungen und nicht zuletzt auch die Tatsache, dass es mir noch immer nicht gelungen ist, alles in den Griff zu bekommen - schäme ich mich so sehr, dass ich den Schwanz einziehe. Ich beichte, dass ich ein Feigling bin, und mich von meiner Angst leiten lasse, statt die verbliebene Zeit mit den Menschen, die mir viel bedeuten, zu verbringen. Da ich weiß, dass es so nicht weitergehen kann, habe ich mich meinen Eltern anvertraut und sie gebeten, dass wir uns einmal in größerer Runde treffen könnten, damit ich alle wiedersehen, mich im Notfall aber auch etwas in den Hintergrund zurückziehen kann. Ich bete, dass ich auf diese Weise wieder öfter meine Tante sehen kann. Es tut mir leid, dass ich das erst meinen Eltern aufhalsen musste, um mich zu überwinden, diese Menschen wiederzusehen, die mir so lieb und teuer sind - auch wenn bestimmt viele behaupten würden, dass sie mir nicht so viel wert sein können, wenn ich mich so verhalte. Ich bitte um Absolution und wünsche mir die Stärke, um mich dauerhaft zu überwinden, diesen Menschen zu zeigen, wie wichtig sie mir sind und wie sehr ich sie vermisse.

Beichthaus.com Beichte #00032388 vom 12.12.2013 um 21:08:58 Uhr (11 Kommentare).

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