Horror in der Waschstraße

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Peinlichkeit Manie Auto & Co.

Ich (m/29) leide unter keinerlei Ängsten oder Phobien, erst recht nicht unter Platzangst. Ein voller Fahrstuhl oder eine volle U-Bahn machen mir nichts aus. Am vergangenen Wochenende fuhr ich mit meinem Auto in die Waschstraße. Das mache ich sehr selten, weil die Anlage teurer ist als die konventionelle Waschanlage und das Auto auch nicht sauberer wird. Die Faulheit hat jedoch dieses Mal gesiegt. Schon der Anfang wirkte bedrohlich auf mich. Drei Männer machten die Vorwäsche mit Dampfstrahl, Handbürsten und sonstigen Hilfsmitteln. Ich fühlte mich ab diesem Zeitpunkt komplett ausgeliefert. Danach musste ich ein paar Meter in Richtung Fließband fahren und anhalten. Dann dauerte es ungefähr eine halbe Minute, bevor das Band mein Auto wegzog. Meine Angst wurde stärker, das Lenkrad bewegte sich immer ein klein wenig nach rechts und links, was aber wohl normal war. Dennoch fühlte ich mich komplett unsicher, ich war nur umgeben von den Bürsten, Wasser und Lärm. Mir wurde schlecht und mein Herz begann zu rasen.

Ich kann es mir nicht erklären, aber die Waschstraße hat mir tatsächlich Angst gemacht. In jeder Sekunde hatte ich Angst, dass irgendetwas Schlimmes passieren könnte. Das Gefühl der Machtlosigkeit und des Ausgeliefertseins versetzte mich fast in Panik. Als ich wieder draußen war, brauchte ich noch eine ganze Weile, um mich zu beruhigen. Ich konnte es niemandem erzählen, da man mir sonst etwas attestieren würde. Um es zusammenzufassen: Ja, ich bin tatsächlich 29 Jahre alt und hatte Angst in der Waschstraße.

Beichthaus.com Beichte #00038523 vom 19.07.2016 um 19:37:27 Uhr (17 Kommentare).

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Verpflegung für den Urlaub

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Diebstahl Ungerechtigkeit Morallosigkeit Geld Urlaub

Ich (m) muss etwas beichten. Ich muss dieses Schuljahr wiederholen und meine alleinerziehende Muutter war verständlicherweise wütend und wollte mich bestrafen. Meine Mutter fliegt mit ihrem Freund in der vierten und fünften Ferienwoche in den Urlaub und eigentlich hatte sie vor, mir etwas Geld dazulassen, damit ich mir etwas zu essen kaufen kann. Da ich sitzen geblieben bin, gibt sie mir jedoch kein Geld mehr - ich soll schauen, wo ich bleibe. Da ich aber kein Taschengeld mehr übrig habe, gehe ich jetzt jede Nacht an ihren Geldbeutel und nehme mir ein kleines bisschen Geld raus. Immer nur ein oder zwei Euro, damit es nicht auffällt. Wenn sie im Urlaub ist, habe ich hoffentlich genug Geld gesammelt, um mir etwas zu essen zu kaufen. Ich weiß natürlich, dass Diebstahl eine schwere Sünde ist, und will das Geld von meinem nächsten Taschengeld auch zurückzahlen.

Beichthaus.com Beichte #00038516 vom 18.07.2016 um 04:02:53 Uhr (23 Kommentare).

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Geld macht euch nicht besser!

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Zorn Hochmut Gesellschaft Geld

Geld macht euch nicht besser!
Ich (m/21) beichte, dass ich Menschen hasse. Das war natürlich nicht immer so. Allerdings bin ich mit 19 Jahren durch ein Erbe an einen Betrag gekommen, der es mir ermöglicht, den Rest meines Lebens in Luxus zu verbringen. Nun bin ich von meinen Eltern so nicht erzogen worden, sondern habe die Chance genutzt und kann nun in meinem Traumjob arbeiten, von dem man sonst niemals leben könnte. Allerdings nutze ich das Geld, um gelegentlich teuer Essen zu gehen und mir und meiner Freundin einen Luxusurlaub zu bezahlen. Da fängt dann der Hass auch an, die Leute, die man dort trifft, sind meistens arrogant und bilden sich ein, sie wären etwas Besseres weil sie Geld haben. Dabei hat die Hälfte von denen noch nie einen Tag wirklich gearbeitet. Wenn ich sehe, wie sie auf andere Menschen heruntersehen, dann könnte ich kotzen und hoffe oft, dass sie alle irgendwann finanziell ruiniert sind. Ich beichte also, dass ich zu solchen Leuten freundlich und höflich bin, aber jeden von ihnen sofort in den finanziellen Ruin treiben würde, wenn ich könnte.

Beichthaus.com Beichte #00038499 vom 13.07.2016 um 08:46:35 Uhr (19 Kommentare).

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Politisches Meinungs-Chaos

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Engherzigkeit Falschheit Gesellschaft Politik

Ich (w) möchte jetzt eine Denkweise aussprechen, die mich schon seit Jahren verfolgt. Über all die Jahre, in denen ich die Nachrichten täglich verfolge, habe ich eine Schadenfreude gegen die mehrheitliche Meinung verschiedenster Themen entwickelt. Diese Schadenfreude resultiert zumeist aus der parteiischen Berichterstattung vieler Verlage und deren News-Plattformen im Netz und auf Print. Allein wenn ich schon das Gefühl habe, dass sich in meiner Gesellschaft einer mit diesen breiten Konsensmeinungen zeigt, versuche ich die Dinge genau von der anderen Seite zu sehen und die positiven Dinge darin zu erkennen. Das gilt größtenteils für politische Themen. So durfte ich mich schon über die Wiederwahl Merkels 2009 erfreuen, als auch über die hohen Wahlergebnisse der AFD bei den Landtagswahlen und dem guten Abschneiden der Grünen in BW. Sehr paradox für andere, aber für mich zufriedenstellend!

Natürlich habe ich auch den Brexit mit einem breiten Grinsen vernommen und warte nur noch gespannt auf die amerikanischen Präsidentschaftswahlen und einer gewissen Person am angeblich wichtigsten Posten der Welt. Für die Wahl 2017 werde ich voraussichtlich die Koalition wählen, damit wir unsere Kanzlerin auf ihrem Posten behalten können. Das Chaos muss perfekt sein! Ich beichte, dass ich meinem Umfeld gegenüber mit meiner Meinung nicht ehrlich bin und ich mir die merkwürdigsten Konstellationen in der Weltpolitik herbeisehne. Ich wünsche mir immer das gegenteilige Ergebnis herbei, um mich an den langen Gesichtern zu ergötzen und denen damit eins auszuwischen, die komplett in ihrer eigenen Welt versunken sind und mich mit ihrem Weltbild zur Weißglut treiben. Ich hoffe, ihr erteilt mir Absolution für meine Kleingeistigkeit und meine Verantwortungslosigkeit!

Beichthaus.com Beichte #00038475 vom 08.07.2016 um 00:04:26 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

F?nf Kategorien, um die Männlichkeit zu testen

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Masturbation Dummheit Eitelkeit Peinlichkeit Arbeit

F?nf Kategorien, um die Männlichkeit zu testen
Ich (m/20) habe mich wochenlang mit einem Kollegen darüber gestritten, wer von uns beiden der Männlichere ist. Er glaubte allen Ernstes, dass er maskuliner sei, obwohl ich ihm körperlich total überlegen bin. Um dieser Frage ein Ende zu bereiten, haben wir uns in vier Kategorien duelliert: Armdrücken, Ausdauerlauf, Penisgröße und Attraktivität. Das Armdrücken gewann ich locker und souverän. Beim Ausdauerlauf hatte mein Kollege allerdings knapp die Nase vorn. Später konnte ich mit meinem größeren Penis aber wieder die Führung erlangen. Die Kategorie "Attraktivität" war organisatorisch ein wenig aufwendiger. Hierzu haben wir einen Monat lang eine Online-Umfrage laufen lassen. Zu meinem Pech fanden die Frauen ihn viel attraktiver als ich, wobei ich glaube, dass mein Kollege betrogen hat. In meiner Firma stand es nämlich fast unentschieden. Letzendlich stand es also 2:2.

Die Frage nach der größeren Männlichkeit war also immer noch nicht geklärt, weshalb wir eine fünfte Kategorie wählten: Weitspritzen. In dieser Hinsicht habe ich Mist gebaut. Als die Mittagspause anstand und die ganze Belegschaft in die Kantine ging, blieben wir beide noch im Büro. Hose runter, Glied hochfahren und masturbieren. Wir standen beide auf gleicher Höhe, da die Körpergröße die Spritzweite maßgeblich beeinflusst. Es sollte ja fair ablaufen. Etwa drei Minuten waren vergangen, da spritzte mein Wettstreiter schon ab. Wirklich weit spritzte er nicht, was meine Siegchancen natürlich erhöhte. Jedoch war es ein Fehler meinerseits, nicht so schnell abgespritzt zu haben.

Mein Vorgesetzter platzte ins Büro und sah mich zu allem Überfluss noch masturbieren. Was er sich dabei gedacht haben muss? Keine Ahnung, aber es gab den Anschiss meines Lebens. Ich verlor meine Ausbildung und mein dummer Kollege durfte seinen Job behalten, weil er sich nach dem Abspritzen wieder angezogen hat. Was sagt uns diese Geschichte? Niemals in aller Öffentlichkeit masturbieren und vor allem keine Männlichkeitstests durchführen. Irgendwie bin ich immer noch auf meinen Kollegen sauer. Hätte er nicht darauf bestanden, das Weitspritzen im Büro zu absolvieren, stünde ich noch mit Ausbildung da. Meinen Eltern habe ich einfach erzählt, dass die Ausbildung keinen Spaß mehr macht. Es ist schrecklich, seine Eltern anzulügen, aber ich konnte ihnen doch nicht die Wahrheit erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00038474 vom 07.07.2016 um 14:48:08 Uhr (66 Kommentare).

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