Der Räuber und der Held

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Falschheit Feigheit Partnerschaft Last Night

Der Räuber und der Held
Ich (m/29) bin mittlerweile seit sieben Jahren mit meiner Freundin (28) zusammen. Wir haben einen zwei Jahre alten Sohn und werden nächstes Frühjahr heiraten. Noch heute erzählt sie immer wieder gerne die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben. Sie hat damals als Kellnerin gejobbt und war nachts zu Fuß auf dem Heimweg. In einer Seitenstraße hat sie dann plötzlich ein maskierter Typ angepöbelt und ihre Brieftasche verlangt. Ich war genau in dem Moment zur Stelle, weil genau diese Straße auf meiner Joggingroute lag. Ich schlug dem Angreifer ein paar runter und schließlich ergriff dieser die Flucht. Ich habe sie dann natürlich nach Hause gebracht und ein paar Tage später hat sie mich zum Essen eingeladen, um sich für ihre Rettung zu bedanken. Wir sind uns dann schnell näher gekommen und noch bis heute glücklich zusammen. Was sie nicht weiß, und was mich beinahe täglich beschäftigt, ist, dass der Typ mein damaliger bester Freund war. Wir haben uns den Plan zusammen überlegt, weil ich schon seit Monaten in sie verliebt war und mir keine andere Möglichkeit eingefallen ist, um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten.

Sie war und ist das schönste Mädchen der Stadt, sie galt allerdings auch als komplett unnahbar. Selbst den Sportlern und Frauenhelden hat sie Körbe erteilt. Und mir hätte sie vermutlich auch eine Abfuhr erteilt. Es war dann klar, dass mein bester Freund ihr nie persönlich begegnen durfte, schließlich hätte sie ihn an der Stimme oder der Statur erkennen können. Und so kam es, dass wir uns immer seltener sahen. Und als wir dann zusammenzogen, brach die Freundschaft komplett auseinander. Ich hatte kaum noch eine Möglichkeit ihn zu sehen und konnte ihn zu nichts einladen. Er hat aber trotzdem immer dicht gehalten, wofür ich ihm unglaublich dankbar war. Und genau dieser Freund ist letzte Woche plötzlich und unerwartet bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Mich hat das aus allen Wolken gerissen. Wir haben praktisch unsere gesamte Kindheit zusammen verbracht und für mein Glück hat er das alles geopfert. Wäre ich zu meiner Frau von Anfang an ehrlich gewesen, wäre es nie so weit gekommen. Ich habe jetzt beschlossen, ihr noch vor unserer Hochzeit all das zu beichten. Ich kann absolut nicht einschätzen, wie sie reagieren wird. Ich kann mit dieser Lüge aber nicht mehr leben.

Beichthaus.com Beichte #00032469 vom 27.12.2013 um 16:58:21 Uhr (40 Kommentare).

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Tod den Pflanzen

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Rache Vandalismus Engherzigkeit Familie

Wir haben einen gemeinschaftlichen Familiengarten. Und ich möchte beichten, dass ich gerade alle Wurzeln der Pflanzen und Bäume eines bestimmten Familienmitgliedes gekappt habe. Diese Person hat nämlich einen uralten Baum fällen lassen, der das Herzstück unseres Familiengartens darstellte. Und zwar ohne Absprache. Trotzdem tut es mir für die Pflanzen leid.

Beichthaus.com Beichte #00032462 vom 26.12.2013 um 19:11:41 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Stromausfall an Weihnachten

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit Weihnachten Zaußwitz

Stromausfall an Weihnachten
Ich arbeite bei einem regionalen Energieversorger. Ein Kollege bat mich Heiligabend zu einem Haus, das zwei Dörfer weiter steht, zu fahren, das keinen Strom hat. Einfach, weil er gerade eine andere Störung bearbeitete und dort noch eine Weile brauchen würde. Da man einem Kollegen natürlich gerne mal aus der Patsche hilft, erklärte ich meiner Familie kurz, was Sache ist, und bin dann zu der Adresse gefahren. Ein alter Mann hat mich dann "begrüßt" und sich gleich mal beschwert, warum das so lange gedauert hat. Dabei war ich keine fünfzehn Minuten nach seinem Anruf bei ihm. Aber gut - der Mann hatte an seinem Verteiler herumgespielt und die Haussicherung abgeschossen. Auf meine Frage, ob er am Heiligen Abend nichts Besseres zu tun hat, als an seiner elektrischen Anlage herumzupfuschen hat er mich mit derbsten Schimpfworten bedacht. Ich meinte dann nur, dass es schon okay ist und dass ich nur eine neue Sicherung einsetzen muss, ehe ich wieder gehen könne. Seine Antwort war allerdings, dass ich ein dummes Arschloch bin und mich gar nicht erdreisten brauche, da er den Einsatz nicht zahlen würde. Also habe ich ihm höflich erklärt, dass ich in meiner Freizeit zu ihm gefahren bin, und ohnehin nichts aufgeschrieben hätte - während der Kollege sicherlich noch einige Stunden gebraucht hätte. Aber anstatt mir dann zu danken, dass ich diese Mühe auf mich genommen habe, fragte er mich, wie dumm man doch sein muss, um in seiner Freizeit eine Störung zu beheben. Und dann ist mir der Kragen geplatzt!

Ich hätte einfach eine neue Sicherung einbauen können, und hätte dann gehen können. Da seine Anlage und die Hauptleitung aber schon ziemlich ramponiert waren, habe ich nach Rücksprache mit der Leitstelle das Einsetzen der Sicherungen verweigert - mit der Berufung auf Gefahr im Verzug. Dann habe ich noch ein paar Fotos zur Dokumentation gemacht und weg war ich. Ich möchte hiermit also beichten, dass ich einem verbitterten, alten Mann an Weihnachten ohne Strom zurückgelassen habe, weil sein Verhalten absolut unmöglich war. Und das bleibt auch so, bis ein Elektriker die Anlage überprüft und sein OK für die Konstruktion bei uns abgibt. Für die Einschaltung des Stroms werden also noch ein paar Tage vergehen. Aber andererseits kann ich mit der Schuld auch gut leben, denn sollte etwas mit der Anlage passieren, bin ich voll haftbar, da ich den Zustand der Elektrik ja begutachten konnte und dann auch geduldet hätte. Und damit gehört der Schwarze Peter jetzt der zuständigen Elektrofirma. Ich bitte dennoch um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032460 vom 25.12.2013 um 20:57:01 Uhr in 04758 Zaußwitz (Oschatzer Strasse) (23 Kommentare).

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Alles für den Sitzplatz

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Lügen Selbstsucht Morallosigkeit Engherzigkeit Bahn & Co. Zürich

Es war an einem kalten Donnerstagabend und ich hatte gerade einen anstrengenden Tag in der Schule hinter mir. Der Gedanke, das Ganze morgen wieder durchmachen zu müssen, machte mich einfach fertig. Und als ich in den Zug stieg, um meine recht lange Zugfahrt anzutreten, musste ich feststellen, dass zu allem Überfluss sogar Stehplätze Mangelware waren und der Zug einfach hoffnungslos überfüllt war. Ich wartete ein paar Stationen, aber der Zug wurde nur immer voller. Dann kam ich auf die geniale Idee, einfach jemanden von seinem Sitzplatz zu verscheuchen. Und ein Mädchen, das seine Sporttasche unter dem Sitz verstaut hatte, schien mir das perfekte Opfer. Ich packte mir also heimlich die Tasche und niemand hinderte mich daran. Einige waren zu sehr mit ihren Smartphones beschäftigt, die sie fünf Zentimeter vor ihrer Nase hielten, genau wie das Mädchen selbst. Anderen war es schlicht und einfach egal. Ich habe die Tasche dann irgendwo am Ende des Abteils abgestellt. Ich sprach sie darauf an und erzählte ihr, dass so ein Typ versucht hätte, ihre Tasche zu klauen - sie aber am Ende des Abteils wieder abgestellt hätte. Sie schaute mich dann eine Weile an und erwartete wohl, dass ich die Tasche für sie hole. Schließlich stand sie dann auf, bedankte sich für die Info und drängelte sich zum anderen Ende des Abteils durch. Und ich setzte mich einfach hin. Als sie zurückkam, sah sie mich natürlich dort sitzen und starrte mich eine ganze Weile lang ausdruckslos an. Ich schmunzelte zurück und sah dann einfach weg. Sie wechselte scheinbar kurz darauf ins nächste Abteil. Ich sehe sie oft auf dieser Strecke, ihre ganze Clique verstummt, wenn ich mal zufällig am Bahnsteig oder im Zug vorbeilaufe. An ihrer Schule bin ich wohl bekannt als "das Arschloch, das im Zug die Leute verarscht."

Beichthaus.com Beichte #00032448 vom 23.12.2013 um 19:28:30 Uhr in 8000 Zürich (Stadelhofen) (12 Kommentare).

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“Folge

Randale im Fanblock

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Zorn Gewalt Vandalismus Sport

Ich (Student) gehe oft zu Fußballspielen ins Stadion und beichte, dass ich mich immer unheimlich freue, wenn diese "Ultras" aus dem Fanblock verkloppt werden. Sei es von der Polizei oder von wem auch immer. Ich bin natürlich für gute Stimmung im Stadion, und oft […]
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Beichthaus.com Beichte #00032446 vom 23.12.2013 um 16:02:22 Uhr (8 Kommentare).

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