Ich hasse die Kulturförderung

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Engherzigkeit Falschheit Musik

Ich bin in einer hohen Position unter anderem für die Kulturförderung zuständig. Allerdings war ich in meiner bisherigen Laufbahn nur im Naturwissenschaftlichen Bereich tätig. Ich habe nichts mit Kultur am Hut und man könnte sagen, dass ich diesen Bereich meines Amtes hasse. Man erwartet von mir, dass ich mich regelmäßig in Theatern und Orchestern blicken lasse. Und wenn ich dann irgendwo den Rotstift ansetzen muss, werde ich von Journalisten gefragt, wann ich denn das letzte Mal im Theater war. Das Ganze macht mich dermaßen wütend, dass ich, wenn die Forderung nach Einsparungen kommen, nun mit auf den Zug springe, anstatt mein Resort zu "schützen." Das haben sich diese miesen Kulturschaffenden selbst zuzuschreiben. Würde ich nicht diese jämmerlichen Aufführungen über mich ergehen lassen müssen, hätte ich sie vielleicht verschont.

Beichthaus.com Beichte #00022276 vom 13.07.2007 um 19:12:10 Uhr (1 Kommentare).

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Die Bedürfnisse einer Frau

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Rache Habgier Partnerschaft

Die Bedürfnisse einer Frau
Letzte Woche sind meine Frau und ich ins Bett gegangen. Wir fingen an, uns unter der Decke anzufassen, zu streicheln, zu küssen. Ich war schon sehr heiß und ich dachte, das beruht auf Gegenseitigkeit, da die ganze Sache eindeutig sexuell orientiert war. Aber genau in dem Moment sagte sie mir: "Hör zu, ich habe jetzt keine Lust Liebe zu machen, ich habe nur Lust, dass du mich fest in deine Armen nimmst, mmh?" Ich antwortete: "Was?" Sie sagte mir dann die Zauberworte: "Du kannst einfach nicht mit den emotionalen Bedürfnissen einer Frau umgehen". Am Ende habe ich kapituliert und resigniert. Ich hatte in dieser Nacht keinen Sex und so bin ich eingeschlafen. Am nächsten Tag gingen meine Frau und ich in ein Einkaufszentrum bummeln. Ich sah sie an, als sie drei schöne, aber teure Kleider anprobierte. Da sie sich nicht entscheiden konnte, sagte ich ihr, sie solle alle drei nehmen. Sie konnte ihren eigenen Ohren nicht trauen und so von meinen verständnisvollen Worten motiviert, sagte sie weiter, sie würde natürlich aufgrund der neuen Kleider ein Paar neue Schuhe brauchen, die leider 200 Euro kosten. Dazu habe ich gesagt, ich fände es richtig. Danach sind wir am Juwelier vorbei gelaufen. Sie wollte hinein und kam mit einer Armkette mit Diamanten heraus.

Wenn Ihr sie gesehen hättet, sie war total begeistert! Sie glaubte wahrscheinlich, ich wäre plötzlich verrückt geworden, aber das war ihr eigentlich egal. Ich glaube, ich habe ihr ganzes, philosophisches Schema kaputt gemacht, als ich ihr wieder "Ja" sagte. Jetzt war sie fast sexuell erregt. Leute, ihr Gesicht war unglaublich, das hättet ihr sehen müssen. Genau in diesem Moment sagte sie mir mit ihrem schönsten Lächeln "Gehen wir zur Kasse, zahlen!" Es war so schwierig, nicht anzufangen zu lachen, als ich ihr sagte: "Nein Schatz, ich glaube, ich habe jetzt keine Lust, die ganzen Sachen zu kaufen". Ihr Gesicht wurde kreidebleich, wirklich, und noch mehr, als ich noch dazu sagte: "Ich habe jetzt nur Lust, dass du mich umarmst". Als sie vor Wut und Hass fast platzte, kam natürlich das letzte Meisterstück: "Du kannst mit den finanziellen Bedürfnissen eines Mannes einfach nicht umgehen."

Beichthaus.com Beichte #00022275 vom 13.07.2007 um 19:04:46 Uhr (102 Kommentare).

Gebeichtet von Gast
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“Beichte

Medikamenten-Cocktail für meine Chefin

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Waghalsigkeit Rache Gesundheit Chef

Meine frühere Chefin ging mir immer ziemlich auf die Nerven. Als ich mal wieder mit ihr in der gleichen Schicht war, habe ich ihr ein Psychopharmaka, Schlafmittel und Abführtropfen in den Frühstückskaffee getan, alles geschmacksneutral. Irgendwie ging es ihr dann nicht so gut und sie sagte, sie hätte Kreislaufprobleme. Ich bot ihr an ein Glas Sekt zu trinken, das hilft ja bei niedrigem Blutdruck. Natürlich hat sie meinen Rat befolgt. Als dann der Chefarzt zur Visite kam, lag sie lallend im Bett und er dachte, sie ist betrunken, das denkt er heute noch, vor allem, weil sie ja als das Abführmittel wirkte, ins Bett gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00022269 vom 13.07.2007 um 08:15:43 Uhr (3 Kommentare).

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Eine Geschichte aus dem Leben eines Paketarbeiters

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Zorn Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit

Ich war vor ein paar Jahren Kurierfahrer für einen Paketversand. Mit der Zeit kannte man dann seine 'Kunden', wer wann zu Hause ist, usw. Es gab aber auch Kunden, die man nur einmal in seiner beruflichen Karriere belieferte. Diese Kunden bestellten vorzugsweise Pakete per Nachnahme - und waren dann nicht zu Hause. Also hinterließ man eine Nachricht, man würde am nächsten Werktag um so-und-so-viel Uhr wiederkommen. Der Kunde möge bitte das Geld parat haben. So weit, so gut. Ich also hin zu solch einem Kunden - kilometerweit weg von der Hauptstraße, in einem Dorf, das so klein ist, dass es sich die Postleitzahl mit gut einem halben Dutzend teilt. Kunde war nicht da. Ist zwar ärgerlich, aber egal. Nachricht hinterlassen und gut.

Am nächsten Werktag war ich wieder da und ich klingele, aber niemand macht auf. Ich warte gut drei Minuten, keiner kommt zur Tür. Jetzt wurde ich leicht frustriert. Ich dachte mir: Da mache ich einen Umweg von mehreren Kilometern, gute vier Minuten pro Fahrtrichtung und warte dann noch drei Minuten und wofür? In der Zeit hätte ich problemlos zwei oder gar drei Großkunden beliefern können. Und so frustriert stieg ich ins Auto, ich wende und bin im Begriff loszufahren, als mir plötzlich eine Frau vors Auto läuft und mir wirklich sehr herablassend mitteilt, ich möge ihr das Paket gegen Ende der Woche anliefern. Sie hätte keine Lust gehabt, extra wegen des Paketes zur Sparkasse zu fahren. Ich sagte: Klar! Wir sind hier bei Wünsch-Dir-Was! (Ich meine ja, ganz ehrlich, wenn das auch nur 10 % der täglichen Kundschaft fordern würde, ich müsste gut 4 Std. länger arbeiten. Außerdem steht 'Wunschzustellung' nicht in den AGBs des Paketversenders.)

Noch beim Losfahren sagte sie, ich würde schon sehen, dass ich hier gegen Ende der Woche antanzen werde. Tja und was war? Gegen Ende der Woche musste ich von der Firma aus das Paket wegfahren, umsonst, und das obwohl vertraglich nur zwei Zustellversuche vereinbart waren. Ich berichtete noch im Depot einem Kollegen davon, der sich das Paket dann 'zur Brust nahm'. Er hat das Paket kurz und klein getreten, der teure Inhalt bestand aus zwei Sachen, die eine nahm er und warf sie in den Mülleimer. Die andere zertrümmerte er bis zur Unkenntlichkeit und das Paket wurde wieder wie neu verpackt. Ich fuhr dann zur Kundin, überreichte ihr das Paket und sie bezahlte die wirklich hohe Nachnahme mit einem arroganten Grinsen. Jetzt hat sie etwas, womit sie nix anfangen kann, da kaputt.

Da das Paket äußerlich in Ordnung war, hat sie auch keinen Schadensersatzanspruch. In aller Deutlichkeit: Ich fühle mich gut, mir tut's nicht Leid und die dämliche, eingebildete, vom Ehemann durchgefütterte, frigide Schlampe hat danach auch nie wieder was von mir erhalten. P.S.: Denkt nicht, ich wäre gestört. Wie ich rausgefunden habe, gibt es noch krankere Kurierfahrer, aber dazu irgendwann mehr. Nur eins vorweg: Behandelt Paketfahrer wie euresgleichen und seht nicht auf sie herab. Respektiert sie und ihre Arbeit. Nur dann ist eine geringe Schadensquote bei euren Sendungen gewährleistet.

Beichthaus.com Beichte #00022268 vom 13.07.2007 um 08:07:06 Uhr (5 Kommentare).

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“Folge

Ich bin wohl eine echte Drecksau

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Fetisch Falschheit

Wenn ich (w/20) mich mit meinen Freundinnen (alle etwa so alt wie ich) unterhalte, ist das meistens ziemlich lustig. Irgendwann kommt auch immer zwangsläufig das Thema Sex zur Sprache. Dazu muss gesagt werden, dass die meisten Mädels aus meinem engen Freundeskreis […]
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Beichthaus.com Beichte #00022240 vom 11.07.2007 um 20:22:43 Uhr (12 Kommentare).

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