Eine Geschichte aus dem Leben eines Paketarbeiters

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Zorn Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit

Ich war vor ein paar Jahren Kurierfahrer für einen Paketversand. Mit der Zeit kannte man dann seine 'Kunden', wer wann zu Hause ist, usw. Es gab aber auch Kunden, die man nur einmal in seiner beruflichen Karriere belieferte. Diese Kunden bestellten vorzugsweise Pakete per Nachnahme - und waren dann nicht zu Hause. Also hinterließ man eine Nachricht, man würde am nächsten Werktag um so-und-so-viel Uhr wiederkommen. Der Kunde möge bitte das Geld parat haben. So weit, so gut. Ich also hin zu solch einem Kunden - kilometerweit weg von der Hauptstraße, in einem Dorf, das so klein ist, dass es sich die Postleitzahl mit gut einem halben Dutzend teilt. Kunde war nicht da. Ist zwar ärgerlich, aber egal. Nachricht hinterlassen und gut.

Am nächsten Werktag war ich wieder da und ich klingele, aber niemand macht auf. Ich warte gut drei Minuten, keiner kommt zur Tür. Jetzt wurde ich leicht frustriert. Ich dachte mir: Da mache ich einen Umweg von mehreren Kilometern, gute vier Minuten pro Fahrtrichtung und warte dann noch drei Minuten und wofür? In der Zeit hätte ich problemlos zwei oder gar drei Großkunden beliefern können. Und so frustriert stieg ich ins Auto, ich wende und bin im Begriff loszufahren, als mir plötzlich eine Frau vors Auto läuft und mir wirklich sehr herablassend mitteilt, ich möge ihr das Paket gegen Ende der Woche anliefern. Sie hätte keine Lust gehabt, extra wegen des Paketes zur Sparkasse zu fahren. Ich sagte: Klar! Wir sind hier bei Wünsch-Dir-Was! (Ich meine ja, ganz ehrlich, wenn das auch nur 10 % der täglichen Kundschaft fordern würde, ich müsste gut 4 Std. länger arbeiten. Außerdem steht 'Wunschzustellung' nicht in den AGBs des Paketversenders.)

Noch beim Losfahren sagte sie, ich würde schon sehen, dass ich hier gegen Ende der Woche antanzen werde. Tja und was war? Gegen Ende der Woche musste ich von der Firma aus das Paket wegfahren, umsonst, und das obwohl vertraglich nur zwei Zustellversuche vereinbart waren. Ich berichtete noch im Depot einem Kollegen davon, der sich das Paket dann 'zur Brust nahm'. Er hat das Paket kurz und klein getreten, der teure Inhalt bestand aus zwei Sachen, die eine nahm er und warf sie in den Mülleimer. Die andere zertrümmerte er bis zur Unkenntlichkeit und das Paket wurde wieder wie neu verpackt. Ich fuhr dann zur Kundin, überreichte ihr das Paket und sie bezahlte die wirklich hohe Nachnahme mit einem arroganten Grinsen. Jetzt hat sie etwas, womit sie nix anfangen kann, da kaputt.

Da das Paket äußerlich in Ordnung war, hat sie auch keinen Schadensersatzanspruch. In aller Deutlichkeit: Ich fühle mich gut, mir tut's nicht Leid und die dämliche, eingebildete, vom Ehemann durchgefütterte, frigide Schlampe hat danach auch nie wieder was von mir erhalten. P.S.: Denkt nicht, ich wäre gestört. Wie ich rausgefunden habe, gibt es noch krankere Kurierfahrer, aber dazu irgendwann mehr. Nur eins vorweg: Behandelt Paketfahrer wie euresgleichen und seht nicht auf sie herab. Respektiert sie und ihre Arbeit. Nur dann ist eine geringe Schadensquote bei euren Sendungen gewährleistet.

Beichthaus.com Beichte #00022268 vom 13.07.2007 um 08:07:06 Uhr (5 Kommentare).

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Ich bin wohl eine echte Drecksau

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Fetisch Falschheit

Wenn ich (w/20) mich mit meinen Freundinnen (alle etwa so alt wie ich) unterhalte, ist das meistens ziemlich lustig. Irgendwann kommt auch immer zwangsläufig das Thema Sex zur Sprache. Dazu muss gesagt werden, dass die meisten Mädels aus meinem engen Freundeskreis alle bisher keinen Freund hatten bzw. kaum sexuelle Erfahrungen gesammelt haben, sprich Jungfrauen sind. Ich für meinen Teil bin seit mehreren Jahren glücklich liiert. Wenn wir dann also über irgendwelche sexuellen Erfahrungen oder über lustige Pornos plaudern, traue ich mich oft gar nicht, meine Erfahrungen mitzuteilen. Zum Einen, weil ich niemanden damit frustrieren oder irgendwie verletzen will.

Zum Anderen, weil man mich nachher vermutlich komisch ansehen würde, denn auch in Gesprächen mit Frauen, die erfahrener als meine Freundinnen sind, habe ich festgestellt, dass ich wohl eine ganz schöne Drecksau sein muss und vieles gerne mache, wofür sich andere Frauen vielleicht sogar überwinden müssten, z.B. mag ich Sperma auf meiner Haut, bin der Erotik im analen Bereich nicht abgeneigt und würde Fellatio als eines meiner Hobbys beschreiben. Bezüglich dieser und ähnlicher Themen habe ich von meinen Freundinnen bisher nur angewiderte Reaktionen erlebt. Und irgendwie gefällt es mir, wenn ich meinen Freundinnen bei ihren Ausführungen über ein Thema, über das sie nur reden und das ich praktiziere, zuhöre und insgeheim macht es auf eine gewisse Art selbstzufrieden, wenn man sich denken kann: "Wenn du wüsstest, Schätzchen...".

Beichthaus.com Beichte #00022240 vom 11.07.2007 um 20:22:43 Uhr (12 Kommentare).

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576 Stunden im Internet

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Faulheit Trägheit Arbeit

In den letzten sechs Wochen saß ich wirklich nur zur Zierde an meinem Arbeitsplatz. Ich war geschätzte 576 Stunden im Internet zum Surfen und etwa 258 Stunden Rauchen. Wenn mir das zu langweilig wurde, habe ich eben meine Kollegen mit meinem blödsinnigen Geschwätz unterhalten. Kreuzworträtsel sind auch ein toller Zeitvetreib. 8,5 Stunden können auch verdammt lang sein, da wird man schon sehr kreativ. So was von unproduktiv, wie ich in letzter Zeit bin, sind manche wahrscheinlich nicht mal in ihrer kompletten beruflichen Laufbahn. Na ja, würde meine Arbeit richtig entlohnt werden, würde ich auch mal wieder einen Finger rühren. Bis dahin suche ich mir eben andere Beschäftigungen zum Zeittotschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00022188 vom 04.07.2007 um 19:34:18 Uhr (1 Kommentare).

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Ein Geschenkkorb als Finderlohn

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Geld Münnerstadt

Also letzte Woche habe ich im Gebüsch einen Geldbeutel liegen sehen. Ich habe ihn aufgehoben, reingeschaut und was war drin? 500 Euro! Also bin ich zu meinen Kumpels und habe gefragt, was ich machen soll. Die haben gesagt "Boah, geil, behalt das Geld, davon kannste dich richtig zulaufen lassen und so!" Also was habe ich gemacht? Ich bin zum Besitzer und habe ihm den Geldbeutel zurückgegeben. Leute, die das Geld behalten hätten, sind einfach nur zu bemitleiden. So viel Erziehung muss man doch genossen haben, um zu wissen, dass das bisschen Ehrlichkeit und Moral einfach nötig ist! Man muss doch auch an den Besitzer denken, vielleicht ist es eine alte Dame, die sowieso nicht viel hat. Aber nein, immer nur an sich selbst denken. Ach ja, der Besitzer war sehr erfreut über meine Ehrlichkeit und hat mir einen tollen Geschenkkorb gegeben.

Beichthaus.com Beichte #00022183 vom 02.07.2007 um 20:23:11 Uhr in Münnerstadt (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich habe, was jede Frau braucht!

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Begehrlichkeit Masturbation Schamlosigkeit

Ich glaube es wird Zeit, dass ich mal beichte. Ich bin weiblich und masturbiere am liebsten in der Badewanne. Aber nicht einfach so, nein! Ich bin fast vier Monate durch alle möglichen Geschäfte gelaufen, nur um den perfekten Duschaufsatz zu finden. Aber wirklich, er ist wunderbar und auch nicht so teuer. Man kann den Strahl bündeln. Wenn ich den Duschkopf zwischen meine Beine gleiten lasse... Jede Frau muss so einen verstellbaren Aufsatz haben, das garantiert mindestes drei Orgasmen.

Beichthaus.com Beichte #00022182 vom 02.07.2007 um 19:56:39 Uhr (4 Kommentare).

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