Verschenkte Lebenszeit

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Faulheit Trägheit Dummheit Verzweiflung

Ich (m/21) habe den Eindruck, Lebenszeit mit Dingen zu verschwenden, die mich nicht glücklich machen. Nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich machen sollte - die Bewerbung für ein Studium hatte ich verrissen, da ich vergessen hatte, wichtige Dokumente einzuschicken, sodass ich noch kurzerhand eine Ausbildung im medizinischen Bereich angefangen habe. Nach einem Jahr habe ich diese abgebrochen, weil mich die Mehrarbeit mit Planung und Papierkram abschreckte. Wieder kurz vor knapp habe ich es geschafft, noch eine zweite Ausbildung anzufangen, und stehe jetzt auf einem Schrottplatz, bis ich Ende 22 bin. Das Schlimmste ist, dass ich nur aus schlechtem Gewissen meinen Eltern gegenüber das Abi gemacht, und mich danach nicht auf die faule Haut gelegt habe.


Mein Vater wollte, dass ich mich, wenn ich schon gerne Musik mache, zu 100 Prozent in die Materie vertiefe - was meine Mutter wiederum für "weltfremd" hielt. Ich brauche ganz dringend Abstand von ihnen - vielleicht überwinden sie sich zu einer Trennung, wenn sie verstehen, dass Geld zwar beruhigt, aber nicht glücklich macht. Ich bin zwar schon ausgezogen, aber es fühlt sich eher an, als wäre mein Kinderzimmer in ein anderes Gebäude in einer anderen Stadt verlegt worden. Mit so einer miesen Einstellung vermeide ich auch lieber Beziehungen mit Frauen - ich möchte niemanden als Ventil für meine selbst eingebrockte Lebenssituation missbrauchen. Sobald ich mich losgeeist habe, werde ich bestimmt eine Frau in meiner geistigen Kragenweite finden. Bis dahin bleibt der Porno meine Freundin. Wenn ich fertig gelernt habe, ziehe ich in eine WG, mache Musik und jobbe nebenher - wenn nicht in Deutschland, dann woanders. Scheiß auf den Facharbeiterlohn. Mich kotzt es an, dass ich erst jetzt angefangen habe, ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Es tut mir leid, dass ich so langsam bin.

Beichthaus.com Beichte #00032762 vom 22.02.2014 um 14:40:14 Uhr (8 Kommentare).

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Zu naiv für eine Ausbildung

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Verzweiflung Dummheit Arbeit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich totale Zukunftsängste habe und selbst daran schuld bin. Schon während meiner Schulzeit wusste ich - im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler - nicht wirklich, was ich mal für eine Ausbildung machen sollte. So kam es, dass ich nach meinem Abschluss ein FSJ machte und danach immer noch absolut planlos war, was meine berufliche Zukunft anging. Also fing ich eine Ausbildung zur Erzieherin an, die ich allerdings selbst verschuldet abbrechen musste. Seitdem arbeite ich überall, wo es eben so geht. Arbeitslos war ich nie und auch finanziell gesehen hatte ich durch meine Jobs nie wirklich Probleme. Und zugegeben - irgendwann gefiel es mir so zu leben und ich kümmerte mich nicht weiter um eine Ausbildung. Das bereue ich mittlerweile sehr, denn inzwischen fühle ich mich in meinen Jobs nur noch unterfordert und merke selbst, dass mich das auf Dauer nicht weiter bringt. Also habe ich endlich damit angefangen, mich für Ausbildungen zu bewerben. Doch bis jetzt läuft es eher schlecht als recht, was mir ziemliche Angst einjagt. Ich will unbedingt etwas lernen, doch ich befürchte, dass ich mir durch meine damalige Naivität fast alles verbaut habe. Ich hoffe, dass ich irgendwann trotzdem noch die Chance bekomme, eine Ausbildung zu machen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032757 vom 21.02.2014 um 12:58:15 Uhr (12 Kommentare).

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“Folge

Fingierter Abschluss

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Dummheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft Schule

Ich möchte beichten, dass ich meinen Freund schon seit Ewigkeiten anlüge. Im letzten Frühling sollte ich eigentlich meinen Abschluss der Realschule machen, aber wie das Leben so spielte, hatte ich starke Prüfungsangst und familiärer Stress in Kombination mit meiner Matheschwäche sorgten dann dafür, dass ich die Prüfungen nicht bestand. Meine besten Freunde wissen Bescheid, allen anderen habe ich jedoch nur gesagt, dass "ich jetzt fertig bin". Und ansonsten hat sich auch nie jemand danach erkundigt, deshalb blieb meine Lüge unerkannt. Auch meinem damaligen Bekannten habe ich nichts davon erzählt, obwohl er ein paar Mal nachgefragt hat, was ich denn jetzt vorhabe. Und ich habe mir einfach eine Lüge nach der anderen ausgedacht, um mein Versagen nicht preisgeben zu müssen.


Und vor vier Monaten sind wir dann zusammengekommen. Im Moment jobbe ich auf 450 Euro Basis, aber in ein paar Monaten habe ich die Möglichkeit meinen Abschluss nachzuholen und das will ich auf jeden Fall machen! Mein Freund geht davon aus, dass ich mich fürs Abi angemeldet habe. Dabei bewerbe ich mich heimlich für die Volkshochschulen der Umgebung. Langsam wird allerdings die Zeit knapp, obwohl ich weiß, dass mir nur zwei Möglichkeiten bleiben. Entweder beichte ich es ihm, oder ich mache Schluss - beides will ich nicht. In den Augen mancher mag das nicht schlimm sein, aber ich habe ein unendlich schlechtes Gewissen und große Angst davor, dass er mir nicht verzeiht. Ich will ihn aber auch nicht länger anlügen, da mich das selbst fertigmacht.

Beichthaus.com Beichte #00032756 vom 22.02.2014 um 00:28:11 Uhr (13 Kommentare).

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Getragene Unterwäsche

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Fetisch Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/22) bin seit zwei Jahren in einer glücklichen Beziehung und rieche unheimlich gerne an getragener Frauenunterwäsche und befriedige mich dabei selbst. Früher habe ich mir das Material im Internet besorgt, aber irgendwann fehlte mir der Reiz, diese Frauen wirklich […]
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Beichthaus.com Beichte #00032755 vom 21.02.2014 um 18:04:06 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die letzte Freundin

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Zorn Selbstsucht

Ich habe gerade eben einer früheren Freundin von mir auf sehr bösartige Weise die Freundschaft gekündigt, weil ich sie nicht mehr ausstehen konnte. Natürlich hat es auch seinen Grund, und zwar nervte sie mich mit ihrer brutal anhänglichen, selbstbemitleidenden und krankhaft neidischen Art immer mehr, sodass ich keinen Ausweg mehr sah, als ihr auf unfreundliche Art klar zu machen, dass ich keine Nerven mehr für sie habe. Wieso es mir dann trotzdem leidtut, dass ich die Freundschaft gekündigt habe? Weil ich die einzige Freundin war, die sie noch hatte und sie zudem psychisch nicht ganz richtig tickt. Deshalb ist sie vielleicht doch auf meine Hilfe angewiesen. Auch hat es mich innerlich befriedigt, ihr auf dermaßen direkte Art meine Meinung zu sagen, obwohl ich ja weiß, dass es sie trifft. Aber sie war einfach so nervig und dumm! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032754 vom 21.02.2014 um 13:14:52 Uhr (8 Kommentare).

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