Arbeiten an der Tanke

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Diebstahl Arbeit Oldenburg

Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren an einer Tankstelle und mein Chef hat keine Ahnung, was Inventur ist. Da kann es schon mal vorkommen, dass mir eine Schachtel Zigaretten in die Tasche fällt. Am Anfang fand ich das auch noch harmlos, aber mittlerweile klaue ich mehr. Er hat es nicht so mit dem Geld zählen und da fällt es kaum auf, wenn mal 50 Euro fehlen. Eigentlich will ich das gar nicht tun, aber irgendwas verleitet mich dazu. Chef? Es tut mir leid, dass ich Dich im Monat um etwa 300 Euro bescheiße.

Beichthaus.com Beichte #00030344 vom 15.10.2012 um 19:08:30 Uhr in Oldenburg (16 Kommentare).

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Maibaum für ein einsames Mädchen

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Eifersucht Vandalismus Diebstahl Ex

Bei uns in der Gegend gibt es die Tradition, dass jungen Frauen und Mädchen in der Nacht zum 1. Mai von den Jungs ein Maibaum gesetzt wird. Dieser wird meistens auf dem Dach, oft aber auch seitlich am Haus (je nach Bauweise und Alkoholpegel des Mannes) angebracht, sodass für alle sichtbar ist, dass die junge Bewohnerin einen Freund oder heimlichen Verehrer hat. Diese Tradition wird von den Jugendlichen Jahr für Jahr gerne beibehalten und jedes Mädchen ist stolz, wenn es einen Maibaum bekommt. Vor ein paar Jahren saß ich (w) in der Mainacht mit einer guten Freundin zusammen und wir regten uns über das Single-Dasein, dass wir keinen Maibaum mehr bekommen würden und die blöden Männer auf. Ich war vor allem sehr sauer auf einen Ex-Freund von mir, der mich für ein 17-jähriges Püppchen verlassen hatte und jetzt wohl eben diesem Mädchen einen schönen Maibaum setzen würde. Nach einiger Zeit hatte ich mich so in die Wut hereingesteigert, dass ich einen Plan schmiedete, um das zu verhindern. Meine Freundin war ganz meiner Meinung. Wir fanden also die Adresse der Neuen heraus, warteten noch einige Zeit ab und gingen dann dorthin. Wie erwartet war dort ein großer, mit bunten Bändern geschmückter Maibaum, zu meinem Glück aber nicht auf dem Dach, sondern an einer Fahnen-Halterung in ungefähr 1,80 m Höhe angebracht. Wir sahen uns um, doch mitten in der Nacht war kein Mensch da. Also rannten wir schnell zum Haus, nach einigen Versuchen bekamen wir das Ding ab und flüchteten mit einer zwei Meter langen Birke so schnell wir konnten. Wir waren sehr stolz auf uns, auch wenn wir bei der Aktion vermutlich blöd ausgesehen hatten und einige Blessuren davontrugen, das hatte sich gelohnt! Einige Tage später erfuhr ich, dass mein Ex-Freund seiner Freundin keinen Maibaum gesetzt hatte, da er "ja wohl aus dem Alter raus ist" und sie deswegen sauer auf ihn war. Aber von wem war dann der Maibaum, den ich entwendet hatte?


Ich beichte hiermit, dass ich aus Eifersucht einer 15-Jährigen, nämlich der kleinen Schwester, ihren ersten Maibaum geklaut habe, den ihr 16 Jahre alter Freund liebevoll geschmückt und am Haus befestigt hatte. Ich schäme mich wirklich sehr dafür. Von dieser absolut unsinnigen Aktion haben meine Freundin und ich auch nie jemandem erzählt. Das peinlichste an der Sache ist, dass ich an dem Abend absolut nüchtern und nicht - wie man annehmen könnte - schwer pubertierend, sondern schon Mitte 20 war. Das einzige, was mein schlechtes Gewissen etwas mildert, ist die Tatsache, dass wir damals den geklauten Maibaum nicht einfach weggeschmissen haben, sondern einem nicht so beliebten, einsamen Mädchen vor das Fenster gestellt haben; sie hat sich sehr über ihren ersten Maibaum und den heimlichen Verehrer gefreut.

Beichthaus.com Beichte #00030341 vom 15.10.2012 um 04:22:58 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hinweis beim Arbeitsamt

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Rache Verrat Geld Molbergen-Peheim

Ich (m) hatte eine sehr gute Freundin. Sie hat mich permanent belogen, sie hat mir eine Zeit lang verschwiegen, dass sie einen Freund hat. Später fand ich über ihren Freund heraus, dass sie drogenabhängig ist, seitdem sie zwölf war und im Methadonprogramm steckt. Sie hat mir dann erzählt, dass sie die meiste Zeit ihres Lebens in (Nerven)Kliniken und zeitweise obdachlos war. Sie meinte, sie habe mir das nicht gesagt, weil sie deswegen schon viele Freunde verloren hätte und mich nicht auch verlieren wollte. Ich hatte da allerdings nur extremes Mitleid mit ihr und sonst nichts. Da ich jetzt allerdings wusste, dass sie Drogen nimmt und trinkt, hatte sie keinen Grund mehr, sich vor mir zurückzuhalten und hat sich teilweise den ganzen Tag hemmungslos volllaufen lassen. Sobald sie etwas getrunken hatte, wollte sie von mir, dass ich mit ihr schlafe, was ich ablehnte, weil ich ihren Zustand nicht ausnutzen wollte und weil sie einen Freund hat. Sie meinte dann auch mehrfach, sie habe sich in mich verliebt. Sie hat sich dann noch öfters Geld von mir geliehen, was, bis auf einmal, angeblich für Essen war. Sie hat dann irgendwann angefangen, mich permanent nach Geld zu fragen und wollte ansonsten keinen Kontakt mehr zu mir. Als ich dann etwas von meinem Geld zurück haben wollte, wurde auf meine Anrufe nicht mehr reagiert. Ich war da natürlich ziemlich sauer, besonders, als man mir sagte, ich würde nichts von meinem Geld wiederbekommen. Aus Rache habe ich einen Hinweis beim Arbeitsamt gemacht, da die beiden offiziell getrennt wohnen, in ihrer Wohnung allerdings nur einige Kartons sind und sie bei ihm wohnt und dort auch ihre Post erhält. Des weiteren werde ich die Polizei benachrichtigen, da beide permanent im Besitz von Drogen sind, die sie nicht haben dürfen. Ich möchte beichten, dass ich den beiden damit wahrscheinlich einen riesigen Schaden gemacht habe, da sie schließlich nicht zusammen wohnen dürfen und sie wahrscheinlich aus dem Methadonprogramm fliegen. Außerdem weiß ich, dass sie wegen einigen Diebstählen sowieso mit einem Bein im Gefängnis steht und im schlimmsten Fall im Knast landet, oder aber zumindest zu ihren Eltern zurück muss.

Beichthaus.com Beichte #00030338 vom 14.10.2012 um 15:04:57 Uhr in Molbergen-Peheim (14 Kommentare).

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Beziehung aus gutem Grund

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Lügen Feigheit Partnerschaft Gesundheit

Ich (w) hatte einen Kumpel, mit dem ich viele Jahre lang schönste Erinnerungen geteilt habe. Er war wie ein Bruder für mich, also keine sexuellen Gedanken etc. Wir haben immer sehr viel gelacht und hingen oft zusammen rum. Doch dann bekam mein Kumpel die Diagnose Krebs, eine aggressive Art. Man gab ihm nicht mehr viel Zeit. Infolgedessen beichtete er mir, dass er mich schon lange als mehr als nur eine Freundin ansieht, dass er sich in mich verliebt hat. Wie gesagt, er war eher wie ein Bruder für mich, doch in solch einer Situation wäre es doch nur ein weiterer Rückschlag, wenn ich ihm das gesagt hätte. Also gab ich vor, auch für ihn etwas zu empfinden und war ab diesem Zeitpunkt seine feste Freundin. Ich dachte mir diesen Wunsch erfülle ich ihm noch. Es vergingen sechs Monate, in denen ich als seine Freundin galt. Er sagte immer, wie sehr er mich liebt und dass er es bereut mir es nicht schon früher gesagt zu haben. In dieser Zeit entwickelte sich bei mir natürlich auch was, aber eher mütterliche Gefühle. Sechs Monate nach der Diagnose verstarb mein Freund. Ich bin froh, ihm noch eine schöne letzte Zeit bereiten zu können, aber mich plagt andererseits auch das Gewissen, dass ich ihn "belogen" habe. Dabei wollte ich nur das Beste für ihn. Ruhe in Frieden, dich wird nie jemand ersetzen können.

Beichthaus.com Beichte #00030336 vom 12.10.2012 um 14:03:30 Uhr (44 Kommentare).

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Späte Familienplanung

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Dummheit Feigheit Schwangerschaft Familie Ex

Es ist schon mehr als zehn Jahre her, dass mich meine erste Ehefrau verlassen hat. Wir waren schon mehrere Jahre verheiratet und hatten eine Zukunftsplanung mit Kindern und familiärer sowie sozialer Zukunft. Wir beide stammten aus armen Verhältnissen und waren ein bisschen stolz auf unsere beruflichen Möglichkeiten, die wir uns hart und gegenseitig unterstützend erarbeitet haben. Wir hatten daraufhin alles getan, um die Familienplanung umzusetzen. Dann kam dieser Terror über diese Welt und in der nachfolgenden Wirtschaftskrise verlor ich meine Anstellung. Daraufhin habe ich meiner Frau versucht, klar zu machen, dass der Kindeswunsch etwas warten müsse, weil ich Kinder aufgrund unserer eigenen, leidvollen Erfahrung soziale Sicherheit bieten möchte. Wir waren damals Ende zwanzig - Anfang Dreißig. Sie stimmte erst mal zu, aber nach ein paar Monaten machte sie vollkommen offen mit anderen Männern rum. Es war für mich unerträglich. Eines Morgens, nachdem sie die Nacht woanders verbrachte, sagte sie mir, dass sie jemanden kennengelernt habe. Das war dann das Aus! Die Scheidung verlief juristisch einfach aber ich war innerlich tief verletzt und habe jeglichen Kontakt gemieden. Sie wollte aus der Beziehung eine Freundschaft machen, aber ich habe mich verweigert. Der gemeinsame Freundeskreis löste sich auf und bis auf eine Ausnahme hatten wir - auch über andere Personen - keine Bezugsquellen mehr. Es hat Jahre gedauert, bis ich darüber hinweg war, und nun habe ich eine kleine Familie. Vor einiger Zeit aber rief mich die besagte Ausnahme an. Diese teilte mir während des Gespräches mit, dass meine Ex-Frau nun wieder in Trennung lebt, ein Kind hat und ziemlich abgebrannt sei. Da kamen doch alte Erinnerungen hoch. Ein paar Tage später rief ich meine Ex an und fragte nach ihrem Befinden. Sie war anfangs sehr wütend und wollte wissen, woher ich das alles wisse. Ich beruhigte sie damit, dass das Leben doch weiter ginge und der nächste Traumprinz schon geboren sei. Eigentlich wurde es dann ein nettes Gespräch. Aber dann erzählte sie mir, dass ihr Kind herzkrank sei und bis zum Auswachsen noch viele Operationen erleiden müsse. Der Kindesvater kümmere sich nicht um das Kind, da dieser von drei unterschiedlichen Frauen vier Kinder habe. Es war übrigens der Neue/Alte, welchen ich oben genannt habe.

Ich beendete das Gespräch mit meinen besten Wünschen für die Zukunft und ging schlafen. Es ist klar, dass wir niemals wieder Kontakt haben werden. Meine Beichte: Ich empfand eine tiefe Genugtuung, was ihr widerfahren ist. Und dieses bereue ich nicht! Aber ich hätte schon in jungen Jahren die Familie höher stellen müssen als den Beruf. Dieses mache ich nun und bin glücklich mit meiner Frau und unserem Sohn. Ich bereue, dass ich mit dazu beigetragen habe, eine wirklich glückliche Ehe zu zerstören, weil ich meine Kinder nicht in Armut sehen wollte aus eigener Erfahrung und damit Angst. Mir tut das Kind leid, welches nun die schlechtesten Startmöglichkeiten hat. Krank, kein Vater und in schweren sozialen Verhältnissen. Das hätte vermieden werden können, wenn ich früher klüger gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00030335 vom 12.10.2012 um 13:29:42 Uhr (28 Kommentare).

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