Kondom gerissen

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Feigheit Selbstsucht Partnerschaft

Vor etwa einem Jahr ist bei uns das Kondom gerissen. Es war für mich (w/24) und meinen Freund (m/27) ein Riesenschreck. So etwas haben wir noch niemals gesehen. Das Kondom war an der Spitze praktisch in zwei Teile zerrissen. Er hatte es zwar in letzter Sekunde bemerkt und herausgezogen, aber die Ungewissheit, ob nicht doch ein Tropfen in mir war, hat uns die Wochen danach fertiggemacht. Letztendlich wurde ich nicht schwanger. Ich muss dazu sagen, dass ich die Antibaby-Pille nicht vertrage. Zwei Monate später passierte das Gleiche noch einmal. Das Kondom war schon wieder geplatzt. Seitdem ist mein Freund einfach nur paranoid. Er checkte, während wir miteinander schliefen, mindestens fünf Mal, ob am Kondom noch alles in Ordnung ist. Ich bin jemand, der gern hart rangenommen werden möchte. Das ist jetzt einfach nicht mehr möglich. Zu groß ist seine Angst, dass ich schwanger werden könnte. Jegliche andere Art von Verhütung ist ihm auch nicht sicher genug. Für mich ist das langsame ängstliche Gestoße einfach total unbefriedigend. Ich beichte, dass dies der Grund war, warum ich mich gestern von meinem Freund getrennt habe. Ich weiß, dass dies sehr egoistisch klingt, aber ich habe wirklich alles versucht unser Sexleben wieder in Ordnung zu bringen. Irgendwann möchte ich auch mal ein Kind bekommen. Es ist für mich auch eine Art Liebesbeweis, wenn der Freund dies auch möchte.

Beichthaus.com Beichte #00030442 vom 09.11.2012 um 15:08:08 Uhr (43 Kommentare).

Gebeichtet von voggie
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Baby, look at the ground!

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Ekel Peinlichkeit Sex Münster

Baby, look at the ground!
Eines Tages holte ich meinen kroatischen Freund vom Flughafen ab, uns standen drei Stunden Fahrzeit bis zu mir bevor. Unterwegs überkam es uns dann und wir machten an einer Autobahnraststätte halt und verzogen uns hinter ein Stromhäuschen. Es war dunkel und der Rasen war aufgeweicht, in Kombination mit meinen 13 Zentimeter Stilettos, die andauernd im feuchten Untergrund einsackten, war das weniger optimal. Somit trat ich mit meinen Absätzen immer auf meiner heruntergelassenen Hose herum, aber dazu später mehr. Nach ein wenig anfeuchten verleibte ich mir seinen Glücksstab anal ein, wo er dann schlussendlich auch kam. Anschließend hieß es direkt: Hose hoch und das Toilettenhäuschen aufsuchen. Doch es war abgeschlossen! Alles dicht! Ich habe nur gehofft, dass ich die nächsten 80 Kilometer auch noch dicht halte und meinen Schließmuskel aufs äußerste malträtiert. Jedoch merkte ich schon während der Fahrt, dass sich mein Darm selbstständig machte. Ich muss ja nicht erwähnen, dass Sperma auch alles andere verflüssigt, wenn man es länger in sich hat. Ich betete, bis Zuhause durchzuhalten. Kaum waren wir daheim und ich schloss die Haustüre auf, konnte ich gar nicht so schnell gucken, wie mir die Hose erneut herunter gezogen wurde.

In meiner Hektik vergaß ich jegliche englische Vokabeln und wollte nur noch auf die Toilette. Den ersten Lacher erntete ich, als er mir auf den nackten Hintern starrte, an dem ich das ganze Grünzeug inklusive Moos dran kleben hatte. Immer noch versuchend, ins Bad zu flüchten und meinen Wortschatz wieder zu erlangen, schaffte er es, mich zur Couch zu drängen und es mir direkt nochmal in den Ort meiner größten Not zu besorgen. Ich merkte schon, dass es feuchter war als sonst, aber das schob ich auf das vorherige Mal und sein Sperma. Als er fertig war und ich zum Bad eilen wollte, sagte er nur: "Baby, look at the ground!" Ich wäre so gerne im Erdboden versunken. Er hatte im wahrsten Sinne die Scheiße aus mir rausgefickt. Da lag ein brauner flüssiger Fleck, der bis zur Couch gespritzt war. Tausend Tode bin ich gestorben. Erniedrigender ging es nicht mehr, als ich mich auch noch bücken musste, um es weg zu wischen. Es roch ja auch nicht gerade angenehm.

Diesen Tag habe ich und werde ich niemals vergessen. Obwohl der Mann schon lange Geschichte ist, werde ich noch heute hochrot, wenn ich daran denke. Auch dafür, dass er diesen Anblick ertragen musste, schäme ich mich, aber so ein bisschen war es ja auch seine Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00030441 vom 09.11.2012 um 00:59:57 Uhr in Münster (Fürstenbergstraße) (48 Kommentare).

Gebeichtet von Ameeelie
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Zufallsbeichte
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Drogen und die große Liebe

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Dummheit Drogen Verzweiflung Ex Berlin

Als ich (w) 15 bis 17 Jahre alt war, hatte ich sozusagen die Hochphase meiner Pubertät: Ich lernte ein paar Leute kennen und geriet dadurch in einen Kreis von Menschen, die, sagen wir mal, kein guter Umgang sind. Es fing damit an, dass ich einen Spanier in meinem Alter kennenlernte und mich ein bisschen in ihn verliebte. Er integrierte mich dann in seine Clique und nach einiger Zeit hing ich ausschließlich mit ihm und seinen Freunden herum. Zunächst fing es nur damit an, dass sie mich zum trinken animierten, dann kam das Rauchen dazu und dann eben auch Gras und andere Drogen. Anfangs fand ich alles total cool und aufregend und ich nahm alles auf die leichte Schulter, nach dem Motto "young, wild and free". Da merkte ich auch gar nicht, dass ich immer tiefer hineinrutschte und es auch zu der ein oder anderen kleineren Straftat kam. Ich schwänzte immer häufiger die Schule und feierte stattdessen mit meinen neuen Freunden. Ich merkte selbst nicht, wie ich für all das desensibilisiert wurde. Für mich wurden der tägliche Rausch, Partys, Polizei und ständiger Stress mit Dealern zum Alltag. Und auch mein damaliger Freund hielt sich leider nicht lange. Bereits nach einigen Monaten hatte er mich mehrmals mit verschiedenen Mädchen betrogen, aber das wäre eben so, sagte er mir dazu. Sex stand für diese Leute auf der gleichen Stufe wie Gras und Alkohol.

Ich war zwar also schnell nicht mehr mit dem Spanier zusammen, blieb aber trotzdem in der Clique, da ich mittlerweile fest integriert war und ich viele der Leute auch wirklich ins Herz geschlossen hatte. Ich war bereits tief in dem Sumpf versunken, hatte nur noch Streit mit meinen Eltern, da sie einiges natürlich mitbekamen, ich aber kaum noch zu Hause wohnte, weil ich ständig abhaute und bei meinen Leuten schlief. Eines Tages rief mich dann mein Ex-Freund an und wollte sich mit mir und M., einem unserer Dealer, den ich bis dahin nur einmal persönlich gesehen hatte, treffen. Wir hingen also mit ihm ein bisschen ab, kifften ein wenig. Ich lernte unseren Dealer etwas näher kennen, wir tauschten Handynummern. Bereits am nächsten Tag rief er mich an und wollte sich mit mir treffen. Eins führte zum anderen und schließlich küssten wir uns. Seitdem war ich unsterblich in ihn verliebt. Wir verbrachten Tage, vor allem aber Nächte, und Monate zusammen. Mal mit den Anderen, aber meistens allein. Wir waren ständig unterwegs, taten die verrücktesten Dinge, waren ständig high, immer auf der Suche nach Neuem. Ich kann mich noch heute genau an seine wunderschönen, braunen Augen erinnern, seinen perfekten Körper, sein Lächeln, die stundenlangen Gespräche, die wir geführt haben, die Träume, die wir hatten. Vor allem kann ich mich aber auch an unsere gemeinsame Drogensucht erinnern.

Obwohl ich im Nachhinein weiß, dass es wohl der größte Fehler meines Lebens war, dass ich in diese Kreise geraten bin, muss ich gleichzeitig aber auch zugeben, dass es das wohl schönste Jahr meines Lebens war. Ich könnte Seiten schreiben über M. und mich, denn er war meine erste und einzige Liebe im Leben. Der Tag, an dem sich alles änderte, war, als vier unserer Freunde völlig high Auto fuhren und von der Straße abkamen. Einer unserer Freunde starb noch am selben Ort, Fahrer und Beifahrer sitzen noch heute im Gefängnis, der Vierte im Wagen, mein spanischer Ex-Freund, kam mit einer Geldstrafe und Bewährung von sechs Monaten davon. An diesem Tag zerbrach unser ganzes damaliges Leben, unsere Clique löste sich auf und M. und ich entschieden beide, sofort mit dem ganzen Scheiß aufzuhören. Wir wurden beide clean, er machte sein Abitur (mit 1,5) und ich ging auch wieder zur Schule, um auch meins zu schaffen. Doch unmittelbar nach unserem Entzug trennten wir uns, denn plötzlich war dort einfach nichts mehr zwischen uns. Es war, als ständen wir uns, nach all dem, was wir hatten, wie Fremde gegenüber. Nach seinem Abi wurde er an einer Uni in den USA angenommen und studiert dort seitdem. Ich machte auch mein Abi, mit 1,8, und mache zur Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr. Es ist jetzt etwas über zwei Jahr her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben und wir haben seitdem keinen Kontakt mehr. Zunächst dachte ich, die Gefühle, die ich damals für ihn empfand, waren bloße Einbildung oder Halluzinationen, aber mittlerweile weiß ich, dass es nicht so ist. Ich hatte seitdem schon unzählige Freunde, allerdings hielt keine Beziehung länger als ein paar Wochen. Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich einen Liebesfilm schaue, ein bestimmtes Lied höre oder Bilder von damals sehe. Es reicht manchmal schon ein bestimmter Geruch oder ein Gedanke. Ich wache regelmäßig nachts auf und weine, weil ich von ihm geträumt habe. Wenn ich mit einem anderen Mann schlafe oder ihn auch nur küsse, muss ich auch dann oft weinen. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich mir wünsche oder vorstelle, die Männer wären er. Ich vergleiche sie mit ihm oder erinnere mich an ihn. Dabei liegt es nicht einmal an den Männern, ich habe schon viele tolle Kerle kennengelernt, aber keiner ist eben so wie er. Und nie wieder hatte ich die gleichen Gefühle für einen Mann wie damals. Heute bete ich jeden Tag zu Gott, dass er uns irgendwie, irgendwann wieder zusammenführt, obwohl über 8000 Kilometer, mehr als zwei Jahre, und vor allem viele schlechte Erfahrungen zwischen uns liegen.

Beichthaus.com Beichte #00030434 vom 06.11.2012 um 21:51:15 Uhr in Berlin (Oranienstraße) (23 Kommentare).

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Mein Spiel mit dem Feuer

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Dummheit Manie Vandalismus Freizeit

Aufgewachsen bin ich (m/38) in einem kleinen Dorf, zur Schule musste ich immer in den Nachbarort gehen. Um mir den Schulweg ein wenig abzukürzen, bin ich immer durch einen kleinen Wald gelaufen. In diesem Wald gab es eine verfallene Hütte. Keine Ahnung, wozu die mal diente. Jedenfalls hatte ich (damals 14) eines Tages früher Schluss. Zu dieser Zeit zündelte ich recht gerne mal ein wenig herum. Hier mal ein Blatt Papier angezündet, dort mal ein paar Streichhölzer aufgestapelt und abbrennen lassen. Nichts wirklich Gefährliches also. Da ich früher Schluss hatte, war bei mir zu Hause noch keiner. Ich vertrieb mir die Zeit also ein bisschen im Wald. Ich hatte gerade neue Streichhölzer gekauft und brannte ein paar in meiner Hand ab. Dann kam ich wieder an dem verfallenen Schuppen vorbei und bin einfach mal hineingegangen. Drinnen lag jede Menge Müll herum und ich fing an, hier ein wenig zu zündeln. Natürlich geriet das Feuer außer Kontrolle. Ich versuchte noch, es irgendwie mit Sand zu löschen, aber das Feuer war mittlerweile so groß, dass es nichts mehr brachte. Mein Glück war, dass es vorher tagelang geregnet hatte. Der Waldboden war also nass, sonst wäre womöglich noch Schlimmeres passiert. Als ich nämlich merkte, dass ich das Feuer nicht mehr löschen konnte, bekam ich es mit der Angst zu tun und bin weggelaufen. Später hörte ich von meinem Vater, dass es einen kleinen Brand im Wald gegeben hätte, bei dem Gott sei dank nichts weiter passiert ist. Zum einen, weil es eben vorher geregnet hatte, zum anderen, weil die Feuerwehr ziemlich schnell vor Ort war, keine Ahnung, wer sie gerufen hat. Verdächtigt wurden ein paar ältere Jugendliche, denen man aber natürlich nichts nachweisen konnte. Seit dieser Zeit bin ich wenigstens von meiner damals langsam beginnenden Pyromanie geheilt.

Beichthaus.com Beichte #00030433 vom 06.11.2012 um 20:54:09 Uhr (11 Kommentare).

Gebeichtet von biznezz
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Ferngesteuerte Ruhestörung

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Nachbarn Musik

Letzten Monat bat mich mein Nachbar, ihm bei der Installation seiner neuen Musikanlage zu helfen. Die Anlage lief über Air-Play, das heißt mit einer Verbindung über W-LAN kann man die Anlage quasi per Handy fernsteuern. Dafür ist jedoch der Sicherheitsschlüssel notwendig. Nach erfolgreicher Installation suchte ich mir rund um das Haus einen Platz, nah genug an der Anlage, aber so, dass man mich nicht sehen konnte. Nachts, etwa gegen halb vier, schlich ich mich herüber. Den Code hatte ich mir gespeichert, da er mir ihn für die Installation gegeben hatte. Ich positionierte mich, verband mich mit seinem Netzwerk und ließ über die Air-Play-Funktion die Wände wackeln, denn diese Anlage reicht locker aus, um eine mittelgroße Mehrzweckhalle komplett zu beschallen. Mein Nachbar wusste natürlich nicht, was los war. Nach einiger Zeit schickte er das Gerät ein. Nützte natürlich nichts, somit habe ich mir ein neues Hobby zugelegt.

Beichthaus.com Beichte #00030432 vom 06.11.2012 um 02:38:30 Uhr (24 Kommentare).

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