Der böse schwarze Mann

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Lügen Falschheit Vorurteile Kinder Kamern

Der böse schwarze Mann
Ich (m/25) möchte folgende Jugendsünde beichten:

Es müsste jetzt knapp 15 Jahre her sein, ich ging noch in die 4. Klasse, als wir einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch für den Nachmittag geplant haben. Gesagt getan, 3 Klassenkameradinnen, 1 Freund und ich trafen uns zum gemeinsamen Schwimmen im örtlichen Hallenbad. Es hatte uns Kindern viel Freude bereitet ausgiebig zu planschen und uns gegenseitig kleine Streiche zu spielen. Wir balgten und tobten im Wasser bis wir müde wurden.
Als ich kurz unachtsam war, trat mir eine Klassenkameradin im Wasser in den Bauch, natürlich unabsichtlich, aber es hatte mir sehr wehgetan. Danach ist mir die Lust vergangen und ich wollte nach hause gehen. In der Umkleide machte ich mir immer noch Gedanken um den Tritt in meinen Magen.
Sollte ich irgendjemanden erzählen das mir ein Mädchen weh getan hat? Natürlich nicht! Als kleiner Junge möchte man Heldentaten vollbringen und sowas wie Feuerwehrmann werden. Ich sponn mir so meine Gedanken im Kopf, in welcher Situation mir jemand in den Magen hätte treten können.
Ich verließ das Hallenbad, spazierte durch den anliegenden Park nach Hause zu meiner Mutter. Kaum angekommen fragte sie natürlich wie es gewesen sei und ob ich Spaß gehabt hätte. Ich bejahte die Frage, dachte kurz an den Tritt in den Magen, und sagte ohne darüber nachzudenken, "ein schwarzer Mann hat mir vorm Schwimmbad in den Bauch getreten!" Oh, misst warum habe ich das jetzt gesagt? "Und ich habe mich verteidigt (Ich habe damals Kinder-Judo gemacht, vielleicht so 3 Monate), habe ihm ins Gesicht getreten und dann ist er weggerannt."
Oh ha, kaum ausgesprochen, schon bereut, aber ein zurück gab es in der Situation für mich nicht. Meine Mutter war empört, rief meinen Vater im Büro an und erzählte ihm die ganze Geschichte. Als mein Vater Abends nach hause kam machte er mir klar, dass wir eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle machen müssten. Ich versuchte durch weinen und verneinen die Anzeige zu umgehen, aber mein Vater setzte sich durch und überredete mich. Wen soll ich denn Anzeigen? Den armen schwarzen Mann in meinem Kopf? Hey, ich war 10 Jahre alt ich wollte nicht als Lügner dastehen, also habe ich das durchgezogen.
Nunja, bis hierhin war es noch eine kleine Lüge, aber was dann kam hätte ich im Leben nicht geglaubt:
Mein Vater und ich fuhren zur Polizei: "Guten Tag, wir wollen eine Anzeige gegen unbekannt machen!" Der Polizist stellte mir verschiedene Fragen: Wann ist das genau passiert? Wo? Jetzt bitte eine Personenbeschreibung? Welche Personenbeschreibung, schließlich gab es ja niemanden! "Äh, äm, ja, gut, also er, also er war schwarz, äh ich meine dunkelhäutig." Welche Kleidung hatte er an? "Äm, ja, äm eine blaue Jeans. Äh weißes T-Shirt und äm vielleicht Turnschuhe?!" Wie groß war die Person? "Ja gut, so, größer als ich natürlich, vielleicht 1,5 mal so groß!" Also circa 180? "Ja, kommt hin." Jetzt schildern Sie mir die Situation. "Äh ja gut, also wir waren schwimmen, ich bin früher raus, und vor der Eingangstreppe stand ein schwarzer Mann, ich ging die Treppe runter und er packte mich am Arm, er sagte "Gib Geld kleiner", ich war irritiert, sagte nein, er schlug mir in den Magen, ich (als kleiner Judo-Superman) wollte mich verteidigen, ging drei Treppenstufen rauf und trat Ihm ins Gesicht! Er packte sich an die Nase und flüchtete ins naheliegende Wohngebiet."
Der Polizist stand auf und freute sich über soviel Selbstverteidungseinsatz von einem kleinen Jungen. Er rief seinen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, um Ihn an der Story teilhaben zu lassen. Sie freuten sich über meinen Einsatz und plötzlich war ich ein kleiner Held! Ich hätte vor Scham im Boden versinken können!
Naja, am nächsten Tag am Frühstückstisch war der "Vorfall" natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Meine Mutter zückte die Tageszeitung und siehe da, der schwarze Mann war zur Fahndung ausgeschrieben. Gut das die Personenbeschreibung auf jeden zutreffen kann. Naja, jeder sprach mich darauf an, meine Nachbarn, Freunde und Bekannte, meine Klassenkameraden usw., ich wusste ja nicht das die Geschichte so große Wellen schlagen würde, ich betete zu Gott, dass alles ganz schnell vorbei sein wird.
Nach 2 Wochen hatte ich fast nicht mehr daran gedacht, doch die liebe Kripo schon:
Vorladung zur Gegenüberstellung mit Tatverdächtigen. Nein, bitte nicht, aber es war klar das ich da erscheinen muss. Nun ja, als Begrüßung haben zwei Kripobeamte geklatscht, dass ich doch ein kleiner Held sei, usw. Ich wollte es nicht mehr hören und am liebsten alles rückgängig machen, aber ich hatte Angst das ich ins Gefängnis komme, weil ich gelogen habe. Nun gut ich ließ die Zeugengegenüberstellung über mich ergehen, 8 dunkelhäutige Männer standen hinter einer Spiegelwand; Können Sie den Täter wiedererkennen? "Äh, nein, glaube nicht." Schauen Sie sich die Männer nochmal ganz genau an. "Nein", sagte ich, keiner von denen. Der Polizist guckte etwas irritiert und sagte dann zu seinem Kollegen, dass er hätte schwören können, dass die die Nummer 3 gewesen sei, da dieser ein Stadtbekannter Kleinganove sei und zum Tatzeitpunkt kein Alibi hatte.
Nachdem die Gegenüberstellung erfolglos war, drückten Sie mir circa 10.000 Fotos von bekannten, ausländischen kriminellen in die Hand mit der Bitte um Durchsicht. Boah, alter wie lange soll ich die Nummer denn noch durchziehen!? Aber gut nach circa 2 Stunden "Nein" zu jedem Foto, war ich endlich fertig.
Nach circa 6 Monaten kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, mit dem Betreff: Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Ich habe mich riesig darüber gefreut, natürlich nicht nach außen, dass diese dumme Lüge endlich überstanden sei! Jetzt nochmal meine Entschuldigung an alle dunkelhäutigen Männer in unserem Land, ich wollte kein Klischee untermauern, Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00027771 vom 03.05.2010 um 17:00:56 Uhr in Kamern (52 Kommentare).

Gebeichtet von knetchen
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Duschbrause kaputtgemacht

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Masturbation Vandalismus Lügen Peinlichkeit

Duschbrause kaputtgemacht
Vor einigen Jahren habe ich (w) bei einer verwandten Familie im Ausland gelernt, um meine Sprachfähigkeiten zu verbessern. In der ersten Woche, als die Familie außer Haus, und ich unter der Dusche war, habe ich unter dem Strahl masturbiert. Da der Orgasmus sehr heftig war, musste ich mich festhalten und hatte blöderweise nur die Duschbrause in der Halterung über mir zur Hand. Die Brause ist durch die Mehrbelastung daraufhin prompt abgebrochen und das Wasser schoss aus dem Schlauch über die Duschkabine und benetzte so ziemlich das ganze Badezimmer. Nun zur Beichte: Da ich zu feige war, habe ich der Familie erzählt ich sei ausgerutscht und hätte mich nur so vor einem schlimmen Sturz retten können. Der Mutter war ihre unsichere Dusche so unangenehm, dass sie noch am selben Tag eine neue Brause und eine rutschfeste Duschmatte gekauft hat.

Beichthaus.com Beichte #00027590 vom 06.03.2010 um 19:41:46 Uhr (37 Kommentare).

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“Beichte

Unsere Gesellschaft kotzt mich an

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Hass Zorn Gesellschaft Politik

Ich (m/20) muss beichten, dass mich die gesamte Gesellschaft, in der wir leben, ankotzt. Ich weiß nicht einmal wo ich anfangen soll, ich weiß nur das ich es nicht mehr aushalte und Euch allen mitteilen möchte. Ich hasse jegliche bescheuerte Unterhaltung, wo über […]
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Beichthaus.com Beichte #00027474 vom 02.02.2010 um 19:46:55 Uhr (78 Kommentare).

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Werbeanrufer belogen

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Lügen Schamlosigkeit

Werbeanrufer belogen
Gerade eben rief mich ein Call-Center Typ einer dieser nervigen Werbefirmen an. Als er nach meinem Vater gefragt hat, sagte ich ihm, dass dieser heute morgen verstorben sei und er doch bitte alle Daten von meinem Vater in seiner Datenbank löschen soll. Und von mir auch gleich, da ich jetzt ins Ausland gehen würde. Er bat natürlich vielmals um Entschuldigung und schwor, dass das nie wieder passieren wird. Mein Vater war übrigens direkt neben mir und hat sich das Lachen kaum verkneifen können.

Beichthaus.com Beichte #00026929 vom 31.08.2009 um 14:25:27 Uhr (24 Kommentare).

Gebeichtet von Psyco aus Berlin
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Polnisch-Sprachkurs

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Peinlichkeit Studentenleben Polen

Polnisch-Sprachkurs
Während meines Auslandsstudiums in Polen habe ich (m/31) natürlich einen Sprachkurs belegt. Als dann das Konjugieren von Verben anstand, haben wir auch das Verb "müssen" gelernt. Dieses lautet auf Polnisch "musi", wird aber "muschi" ausgesprochen. Wir mussten nun also sämtliche Formen von "muschi" in Gruppen und in der für Sprachkurse üblichen deutlichsten Betonung nachsprechen. Ich beichte, dass ich nicht nur das Verb gebeugt habe, sondern auch mich selbst - vor Lachen. Und zwar so sehr, dass ich mit knallrotem Kopf und Lachflash den Raum verlassen habe. Ich befürchte, die Sprachlehrerin hat verstanden, warum ich wie ein pubertierendes Mädchen gekichert habe. Die Situation war aber auch einfach zu komisch.

Beichthaus.com Beichte #00026899 vom 24.08.2009 um 13:47:44 Uhr in Polen (Sopot) (30 Kommentare).

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