Wahre Liebe wartet

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Lügen Falschheit Begehrlichkeit Partnerschaft Regensburg

Ich (m/35) habe meine Traumfrau (27) getroffen. Wir haben sofort gewusst, dass wir zusammengehören. Jetzt das Problem: Sie gehört zur "Wahre Liebe wartet"-Bewegung und möchte mit dem Sex bis zu Ehe warten. Bei mir ist der Zug aber schon vor Langem abgefahren. Der Hormonstau macht mir noch nicht zu schaffen, sondern eher die Frage, ob wir sexuell überhaupt harmonieren. Was ist ,wenn wir heiraten, Sex haben und der Sex dann schlecht ist? Diese Frage beschäftigt mich dauerhaft. Ich sollte sie eigentlich drauf ansprechen, aber sie hat auf diesem Gebiet überhaupt keine Erfahrungen. Sie ist attraktiv, erfolgreich und so sexy, wer sie sieht würde nie auf die Idee kommen, dass sie noch Jungfrau ist. Beichten muss ich aber etwas anderes: Meine Kumpels wollten wissen, wie der Sex mit meiner tollen Freundin ist. Ich habe sie angelogen und die wildesten Geschichten meiner Jugend wieder aufgewärmt und erzählt. Soll ich ihnen erzählen, dass wir seit einem halben Jahr nur Händchenhalten?

Beichthaus.com Beichte #00039298 vom 02.02.2017 um 15:28:02 Uhr in Regensburg (37 Kommentare).

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Fliegende Windeln und Rattenpisse am Kopf

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Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich mit 17 Jahren eine Gruppe Mitarbeiter einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen (in der ich ein Praktikum absolvierte) mit vollgeschissenen Windeln vom Balkon aus abgeworfen habe und diese beim Aufprall geplatzt sind. Die gesamte Scheiße flog durch die Luft und alle rochen nach Urin und Dünnpfiff. Das Schlimme daran war, dass die Windeln nicht mal von Säuglingen stammten. Keiner konnte rausfinden, wer hier sein Unwesen trieb, denn zu diesem Zeitpunkt hielten sich dort sehr viele Menschen auf. Es hätte jeder gewesen sein können. Viele gingen davon aus, dass der Putze (der man dies ohnehin zutrauen konnte) ein Malheur geschehen ist. Wenn ich ehrlich bin, hat es mich zu diesem Zeitpunkt nicht gejuckt, im Gegenteil. Ich habe zwei Wochen danach noch Rotz und Wasser geweint vor Gelächter. Nun ist es lange her und ich bereue es zutiefst. Aber ich denke, dass ich mal Rattenpisse am Kopf abbekam, könnte man schon als Rache des Schicksals bezeichnen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039287 vom 30.01.2017 um 00:04:06 Uhr (11 Kommentare).

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Amaretto Di Saronno von meinem früheren Arbeitgeber

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Diebstahl Rache Arbeit Hennef

Ich habe einen Ex-Arbeitgeber bestohlen, um mich für meine Kündigung zu rächen. Der Arbeitgeber war eine bekannte Metzgerei mit Bistro und Partyservice. Jeden Morgen musste ich um 3:00 aufstehen, damit ich um 5:00 mit der Arbeit beginnen konnte, damit ab 7:00 irgendwelche bekloppten Maurer Frikadellen frühstücken konnten. Für mich - als gelernter Koch und bekennender Nachtmensch - eine Zumutung. Einmal war ich so müde, dass ich gegen 4:00 nur mit Standlicht losgefahren bin, erst nach über 10 Kilometern habe ich das bemerkt. Ein Ausfall der Heizung in meiner Wohnung trug das Übrige zu meinen Problemen bei. Etwa sechs Wochen lang habe ich mir alle Mühe gegeben, die Ansprüche meiner Arbeitgeber zu erfüllen.

Die völlig überarbeitete Chefin (gelernte Fleischereifachverkäuferin) und ihr Mann (Metallbauer o. Ä.) waren mir dabei keine Hilfe: Die Chefin hatte nie Zeit mir ihre Wünsche richtig zu erklären, ihr Mann dagegen knallte mir öfters eine Schale mit meiner Ansicht nach ordentlich zubereitetem Nudel- oder Kartoffelsalat hin, maulte mich kurz mit: "So eine Scheiße!" an und verschwand wieder in seinem Büro, ohne mir auch nur im Ansatz zu erklären, was er denn so Scheiße fand. Eines Morgen rief er mich wieder in sein Büro und eröffnete mir, kaum dass ich die Tür zugezogen hatte, dass er mir zum Monatsende kündigt. Im Anschluss daran musste ich ihm allen Ernstes erklären, dass eine Kündigung SCHRIFTLICH erfolgen muss! Das Kündigungsschreiben, das er in meinem Beisein tippte, bestand im Wesentlichen aus dem ungelenken Satz: "Dem zur Probe eingestellten Herrn X kündigen wir hiermit fristgerecht." Dann musste ich ihn noch darauf aufmerksam machen, dass auf einen Brief ein Briefkopf gehört!

Am Nachmittag war ich so fertig, dass ich auf der Heimfahrt erst einmal angehalten habe, um eine Viertelstunde zu heulen, bevor ich meine Familie informieren konnte. Ich hatte noch etwa 10 Tage zu arbeiten. In dieser Zeit habe ich alles geklaut, was ich unauffällig verschwinden lassen konnte: Ein Buch aus dem Pausenraum, eine Flasche Spülmittel und noch viele andere kleine Gegenstände, an die ich mich schon nicht mehr erinnere. Mein schönstes und teuerstes Beutestück war aber eine eigentlich zum Aromatisieren von Billig-Tiramisu gedachte Literflasche "Amaretto Di Saronno". Um die Sachen aus dem Betrieb zu schmuggeln, habe ich die Sachen meistens in ausgespülte Ketchupeimer gepackt, zusammen mit dem Müll rausgebracht, im Container versteckt und nach Feierabend auf dem Weg zum Auto mitgenommen.

Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht, um diesen leckeren Likör zu trinken. Jedes Mal habe ich mich diebisch (!) über meinen Gratis-Amaretto gefreut, mit dem ich meistens meinen Kakao verfeinert habe. Um eine bleibende Erinnerung zu haben, habe ich dann noch von der leeren Flasche das Etikett abgelöst, um es als Lesezeichen zu verwenden. Das Buch habe ich übrigens auch noch, es handelt sich um "Das Buch der Katastrophen" - eine Kurzgeschichtensammlung des Dadaisten Hermann Harry Schmitz. Die Diebstähle bereue ich nicht, denn die betrachte ich als Ausgleich für die unfaire Behandlung durch den Mann der Chefin. Das Einzige, was ich bereue, ist die Tatsache überhaupt in dieser Metzgerei gearbeitet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039250 vom 21.01.2017 um 00:45:06 Uhr in 53773 Hennef (14 Kommentare).

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Ich kann keine Frau lieben

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Morallosigkeit Selbstsucht Engherzigkeit

Mit 17 hatte ich (m) meine erste richtige Beziehung. Das hielt ein Jahr, ich trennte mich dann. Daraufhin nahm sie sich das Leben. Seither habe ich extreme Bindungsängste, obwohl es schon ewig zurückliegt. In meinem Leben schlagen ständig Frauen auf. Auffällig daran ist: Es sind überwiegend Frauen, die sehr empathisch sind. Hauptsächlich aus sozialen Berufen. Altenpflegerinnen, Ärztinnen, Krankenschwestern, Erzieherinnen, etc. Das sind fast ausnahmslos sehr liebe und anständige Frauen. Sie wünschen sich mit mir eine Beziehung. Sie sprechen von Liebe und sehen in mir wohl ihren Mr. Right. Jede Einzelne dieser Frauen habe ich sehr lieb. Kann allerdings keine Liebe empfinden.

Erwartungshaltungen kann ich nicht erfüllen, bin allerdings aber auch unfähig mitzuteilen, dass meine Empfindungen wohl niemals über "das sehr lieb haben" hinausgehen werden. Ab und zu schlafe ich mit einer von ihnen. Obwohl mir bewusst ist, dass ich damit Anlass zur Hoffnung auf eine Beziehung gebe und damit Erwartungshaltungen regelrecht schüre. Das tut mir sehr leid. Das ist bestimmt nicht fair und ich möchte das auch nicht. Es ist schwer zu widerstehen, und wenn dann eine dieser Frauen mich mit ihren weiblichen Reizen und mit eindeutigen Verhalten entsprechend provoziert, dann kann ich schon "schwach werden." Was ich damit anrichte, wenn ich darauf anspringe, das schalte ich dann in diesem Moment ab. Eigentlich bin ich ein Mensch mit recht fundierter Moral und solidem Verstand, darum kann ich mein Verhalten nicht gutheißen. Ich bereue sehr, was ich bei diesen Frauen mit meinem Verhalten auslöse und bewirke. Ich hoffe, dass ich das "abstellen" kann. Was ich getan habe ist nicht fair.

Beichthaus.com Beichte #00039243 vom 19.01.2017 um 12:26:30 Uhr (8 Kommentare).

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Ich werde mein Leben und meinen Job hassen!

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Faulheit Habgier Selbstsucht Schamlosigkeit Studentenleben Gesellschaft

Ich (m/23) studiere mittlerweile im siebten Semester einen technischen Studiengang an einer renommierten Universität. Nachdem am Anfang auch alles wunderbar glatt lief (ich kam als ziemlicher Streber von der Schule an die Uni), muss ich gestehen, dass sich meine Motivation ziemlich in den Keller verabschiedet hat und ich meine Studiendauer sogar absichtlich hinauszögere, um das Studentenleben noch etwas länger genießen zu können. Ich habe einfach für mich entdeckt, dass es im Leben mehr als nur Karriere und Arbeiten gibt, zumal man selbst mit gutem Studienabschluss nur ein Sklave der Industrie ist und den Wohlstand anderer Leute sichert, man selbst aber mehr oder weniger auf der Strecke bleibt (gemessen an meinen (eventuell!) unverschämt hohen Anforderungen). Die Punkte, die meine Motivation maßgeblich negativ beeinflussen sind:

- Ich glaube nicht, dass mir das Leben als normaler Angestellter mit geregeltem Arbeitsalltag besser gefällt als mein jetziges Dasein als Student, auch wenn ich dann um einiges mehr Geld habe, aber Geld ist nicht alles im Leben! Vor allem, wenn es wie in meinem Fall zu viel sein wird, um sich beschweren zu können und zu wenig, um wirklich etwas damit anfangen zu können. Außerdem frage ich mich, was aus meinen sozialen Kontakten wird. Ich habe jetzt zum ersten Mal in meinem Leben einen richtig großen Freundes- und Bekanntenkreis, der sich nach dem Studium sicher zerschlagen wird. Dann neue Freunde zu finden wird sicher nicht einfach und es wird einfach nicht mehr dieselbe Leichtigkeit und Lebenslust vorherrschen.

. Wenn ich vermehrt sehe, was Leute nur durch Hingabe an eine Sache und Fleiß erreichen, selbst ohne Hochschulabschluss oder gar Abitur, das wirkt so verdammt lähmend auf meine Motivation was das Studium anbelangt. Ich fühle mich auch belogen und ausgenutzt. Seit ich mich zurückerinnern kann, wurde immer zu mir gesagt: Junge, wenn du mal etwas erreichen willst im Leben, dann mache dein Abitur und studiere etwas Anständiges! So langsam fällt mir aber wie Schuppen von den Augen, dass es nur absolute Einzelfälle sind, die mit ihrem Studium auf dem klassischem Weg etwas erreichen, selbst in einem Karrierestudiengang wie meinem. Von anderen wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich kenne etliche Leute, die noch nie einen Hörsaal von innen gesehen haben, (sicher nicht ohne Risiko) ihr Ding durchziehen, keine Drogendealer sind und trotzdem ein 100.000 Euro+-Auto fahren, während die meisten Akademiker mit ihrem 75-PS-Golf jeden Tag schön brav zur Arbeit fahren und ihren Dienst verrichten.

- Ich bin einfach nicht der Typ, der sich gerne unterordnet und Autoritäten akzeptiert, daher liebe ich die Freiheiten in meinem Studium und weiß jetzt schon, dass ich meinen Job nachher nicht lieben werde.

- Ich werde später (den Statistiken nach) so viel verdienen, dass mich der Steuersatz (vor allem als Alleinstehender) mit voller Härte trifft, am Ende aber doch nicht so viel übrg bleibt, um wirklich ein Leben im Wohlstand zu führen - bei dem Gedanken kommt mir auch das Frühstück wieder hoch.

Versteht mich nicht falsch, ich finde mein Studium nicht langweilig, lerne sogar gerne und habe keine Probleme mit den Anforderungen, nur denke ich einfach, dass ich nach dem Studium Job und Leben hassen werde. Es tut mir wirklich Leid für andere Leute, die gerne studieren würden, es aber aus welchen Gründen auch immer nicht können. Ich weiß auch, dass es viele Leute gibt, die für ein geregeltes Arbeitsleben und einen normalen Job so viel geben würden, aber so kann ich einfach nicht denken. Ich bin vielleicht noch 50-60 Jahre auf diesem Planeten und dann geht der Vorhang für immer zu - ich will nicht als Marionette der Wirtschaft meinen Dienst tun und die besten Jahre verplempern, bis mich irgendwann die Rente empfängt. Ich weiß, ich bin undankbar und der Großteil der Angestellten in Deutschland verdient weniger als ich es in meinem Beruf werde, aber ich bin zu habgierig und kann ich mich dennoch einfach nicht motivieren und ziehe mein Studium mit voller Absicht in die Länge.

Beichthaus.com Beichte #00039239 vom 17.01.2017 um 19:02:23 Uhr (24 Kommentare).

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