Der Verlust meines geliebten Hundes

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Lügen Falschheit Verzweiflung Tiere

Vor einigen Wochen ist mein kleiner, geliebter Hund mit fünf jungen Jahren ganz plötzlich gestorben und ich trauere ihm unendlich nach, da er wie ein Kind für mich war. Ich hatte viel zu kämpfen in den letzten Jahren und war sehr alleine, aber er war immer da. Ich habe noch nicht einmal ansatzweise mit der Trauerarbeit begonnen und schiebe alles einfach weg, weil es zu schmerzhaft ist. Jeden Abend jedoch kuschele ich mit meinem Plüsch-Chihuahua und gebe ihm Küsschen, auch wenn ich die Wohnung verlasse. Ab und zu rede ich mit ihm oder mit meinem toten Hund und erzähle ihm, wie sehr ich ihn vermisse und liebe. Ich komme mir ziemlich psycho vor, aber der Schmerz ist zu groß. Meine Freunde lüge ich oft an und sage, ich hätte eine Magen-Darm-Grippe, obwohl ich mich eigentlich aus Depression - klinisch bestätigt, habe ich schon seit gut acht Jahren - und weil ich lieber alleine zu Hause im Bett heulen und mich mit niemandem treffen will. Ich hasse es zu lügen, aber ich schäme mich dafür, psychisch labil zu sein. Vergebt mir, dass ich gute Freunde anlüge.

Beichthaus.com Beichte #00035379 vom 02.04.2015 um 11:41:43 Uhr (13 Kommentare).

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Das kranke Kind der besten Freundin

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Falschheit Lügen Engherzigkeit

Meine beste Freundin kenne ich jetzt schon seit fast 30 Jahren. Wir sind zusammen in die Grundschule und aufs Gymnasium gegangen, haben zusammen studiert und mehrere Jahre zusammengewohnt. Nach dem Studium haben sich unsere Wege getrennt. Wir sind beide umgezogen. Während es sich bei mir in der neuen Stadt und im neuen Job schwer anließ, hatte meine Freundin Glück. Sie ist in ein Team mit jungen netten Kollegen geraten und wurde sofort in einen neuen Freundeskreis aufgenommen. Wir haben früher immer sehr viel gemeinsam unternommen und jeden Tag telefoniert. Dies änderte sich von einem Tag auf den nächsten. Meine Freundin traf sich nur noch mit ihrer neuen Clique und ließ mich - ohne mit der Wimper zu zucken - links liegen. Ich habe unserer Freundschaft lange Zeit hinterhergetrauert. Sie anscheinend nicht. Mehrmals habe ich meine Freundin damit konfrontiert, dass ich es sehr schade finde, dass wir uns nicht mehr sehen und nichts mehr voneinander hören. Immer hat sie mir versprochen sich zu ändern, aber nie hat sie es auch getan. Letztes Jahr ist sie dann schwanger geworden und mit ihrem Freund zusammengezogen. Während der Schwangerschaft habe ich - wie sollte es auch anders sein - nichts von ihr gehört. Ich war sehr verletzt und wütend auf sie, habe unsere Freundschaft endgültig abgeschrieben. Sie hat sich dann vor ein paar Monaten bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass das Kind mit einer schrecklichen Krankheit geboren wurde und bald sterben wird. Jetzt haben wir wieder Kontakt und ich bin auch für sie da.


Leider muss ich gestehen, dass ich nicht mit meinem Herzen bei der Sache sein kann. Obwohl das Schicksal meiner Freundin so schlimm ist, kann ich ihr nicht verzeihen, dass sie mich in der Vergangenheit hat fallen lassen. Außerdem gehe ich davon aus, dass sie sich nur gemeldet hat, weil es ihr schlecht geht und sie weiß, dass auf mich Verlass ist. Wenn das Kind gesund wäre, hätten wir bestimmt keinen Kontakt mehr. Bei diesen Gedanken werde ich auch sehr wütend. Des Öfteren ertappe ich mich dann bei dem Gedanken, dass sie die Krankheit des Kindes durch schlechtes Karma selbst hervorgerufen hat. Ich weiß, dass das Unsinn ist und fühle mich auch schlecht deswegen. Mein Problem ist einfach, dass ich ihr nicht verzeihen kann. Es ist derzeit nicht daran zu denken, dies anzusprechen. Meine Freundin ist sowieso am Boden zerstört und muss psychologisch betreut werden. Ich heuchle daher das Weiterbestehen unserer Freundschaft vor - wenn sie sich meldet - versuche aber, den Kontakt nach und nach einschlafen zu lassen. Ich weiß, dass das scheiße von mir ist. Aber ich kann nicht anders. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00035376 vom 01.04.2015 um 23:26:42 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Zähneputzen mit Chilisoße

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Boshaftigkeit Rache Ungerechtigkeit

In der sechsten Klasse bin ich (w) mit meiner Klasse für eine Ski-Woche in eine Jugendherberge gefahren. Kurz zuvor hatte ein Junge aus meiner Klasse mit meiner besten Freundin Schluss gemacht und ich wollte mich dafür rächen. Also habe ich kurz entschlossen ein kleines Fläschchen Tabasco-Sauce mitgenommen. Am zweiten Abend ergab sich dann die Gelegenheit, mich unbeobachtet in sein Zimmer zu schleichen. Ich schlich in das Badezimmer seines Zimmers, um meinen Plan durchzuführen. Doch da es ein Vier-Bett-Zimmer war, lagen dort natürlich auch vier Zahnbürsten. Ich wusste nicht, welche seine Zahnbürste war. Egal! Kurz entschlossen träufelte ich auf alle vier Zahnbürsten etwas Tabasco-Sauce und ging wieder zurück in mein eigenes Zimmer, das direkt nebenan war. So hörte ich auch etwas später einen Schrei aus dem Nebenzimmer und wurde Zeuge, wie sich zwei der vier Jungs auf dem Balkon Schnee in den Mund stopften - darunter auch derjenige, der das eigentliche Opfer meines Attentates war. Damals fanden meine beste Freundin und ich das natürlich unglaublich lustig, doch inzwischen tut es mir unendlich leid! Vor allem tut es mir leid, dass auch die anderen drei Jungs, die mit der Sache nichts zu tun hatten, unter meinem kindischen Verhalten leiden mussten. Außerdem weiß ich inzwischen ja, dass eine "Beziehung" in der sechsten Klasse keine richtige Beziehung, sondern eher einfach ein dümmliches Ausprobieren von kleinen Kindern ist. Ich habe mich auch nie für diese Aktion entschuldigt, weil nie rauskam, wer dafür verantwortlich war.

Beichthaus.com Beichte #00035373 vom 01.04.2015 um 20:46:59 Uhr (6 Kommentare).

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Die Mitbewohnerin der Ex

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Ex Stuttgart

Es gibt da etwas, das schon ein paar Jahre zurückliegt, mir jedoch bis heute sehr leidtut. Ich (m/24) hatte eine Freundin, mit welcher ich eigentlich nur zusammen war, weil ich mich Hals über Kopf in ihre Mitbewohnerin verliebt habe, damit ich näher bei dieser sein konnte. Lange hat diese Beziehung jedoch logischerweise nicht gehalten. Ein paar Monate später traf ich meine Ex zufälligerweise mit der besagten Mitbewohnerin und wir hatten einen ziemlich lustigen Abend. Dazu muss gesagt werden, dass wir im Guten auseinandergegangen sind und ich meine Ex-Freundin auch nie betrogen habe. Ich vermute, dass sie sich erhofft hat, dass es mit uns wieder etwas werden könnte, als mich die beiden auf dem Nachhauseweg fragten, ob ich noch Lust hätte mit zu ihnen zu gehen, um ein bisschen weiter zu feiern. Ich willigte ein und der Abend bei den beiden war, auch aufgrund des Alkoholkonsums, wirklich lustig. Meine Ex schlief irgendwann ein und ich weiß nicht mehr, wie es passierte, aber irgendwie verschwand ich mit ihrer Mitbewohnerin in deren Zimmer. Das Gesicht meiner Ex am nächsten Morgen werde ich nicht mehr vergessen, als ich aus dem Zimmer Ihrer Mitbewohnerin kam. Die Stimmung war logischerweise eiskalt und auch der Mitbewohnerin wurde so langsam bewusst, was wir meiner Ex angetan haben. Ich Trottel erhoffte mit meiner Blauäugigkeit sogar noch, dass das mit uns etwas werden könnte, da ich auch zu diesem Zeitpunkt noch Gefühle für sie hatte, aber es wurde ziemlich schnell klar, dass dies leider nur ein "Ausrutscher" war. Seit diesem Tag habe ich keinerlei Kontakt mehr zu den beiden und habe erfahren, dass sie kurze Zeit danach nicht mehr zusammengewohnt haben. Ob dies im Streit passiert ist, weiß ich nicht.

Ich beichte deshalb, dass ich mit einer Frau zusammengekommen bin, nur um näher bei einer anderen zu sein und als ich die Chance hatte, dieser näherzukommen, auch nicht über die Konsequenzen und die Gefühle meiner Ex nachgedacht habe. Sowie die Tatsache, dass ich vermutlich die gute Freundschaft dieser beiden Frauen zerstört habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00035368 vom 01.04.2015 um 09:06:23 Uhr in Stuttgart (Keplerstraße) (10 Kommentare).

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Pornos mit voller Lautstärke

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Peinlichkeit Dummheit Peinlichkeit Internet Partnerschaft Trier

Ich (m/29) habe einen dummen Fehler begangen. Seit vielen Jahren schaue ich mir regelmäßig Internetpornos an, weil ich das in gewisser Weise brauche. Es entspannt einfach und wirkt stressmildernd im Alltag. Auch nach meiner Heirat vor zwei Jahren habe ich nicht mit diesem Hobby aufgehört. Im Arbeitszimmer steht der PC so, dass man bei Betreten des Raumes nur die Hinterseite des Monitors sehen kann. So konnte ich immer schnell den Browser vor meiner Frau wegklicken. Mit meinem Headset ist es mir auch möglich, die üblichen Geräusche eines Pornos zu entnehmen, aber in dieser Hinsicht habe ich Mist gebaut. Vor einer Woche drückte ich die Klinke nicht komplett in die Buchse, sodass der Lautsprecher die Töne wiedergab und nicht das Headset. Tja, und stümperhafterweise bemerkte ich es nicht einmal.


Ich hörte also mit voller Lautstärke meinen Porno, mit dem Gedanken, der Ton käme aus dem Headset. Als dann meine Frau ins Zimmer kam, klickte ich wie gewohnt meinen Porno weg und tat so, als wäre nichts. Doch meine Frau roch den Braten. Sie sagte nur mit zorniger Stimme: "Was für Schweinereien hast du dir da eben angesehen?" Ich musste zunächst stottern und gab nur wirres Zeug von mir. Ein kurzer Blick in die Buchse lieferte schließlich die Antwort. Selten habe ich mich so beschämt gefühlt und das vor meiner Frau. Man steht da wie ein peinlich berührter Teenager, der beim Masturbieren erwischt wird. Nur bin ich eben schon lange aus dem Alter raus. Meine Frau war erst einmal fassungslos. Wahrscheinlich wusste sie selbst nicht, was sie davon zu halten hätte. Inzwischen ist die Sache nach einem Entschuldigungsdinner im wahrsten Sinne des Wortes "gegessen." Ich beichte also hiermit meine eigene Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00035366 vom 01.04.2015 um 00:34:42 Uhr in 54293 Trier (Quinter Straße) (27 Kommentare).

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