Verlangen nach der Putzfrau

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Morallosigkeit Ehebruch Begehrlichkeit

Ich bin Christ, wirklich glücklich verheiratet und habe einen Job, der mir Spaß macht. Und ich hatte früher, als ich noch nicht verheiratet war, eine Putzfrau, die mir einmal in der Woche die Wohnung geputzt hat. Eines Tages habe ich ihr dann gesteckt, dass ich ihn sie verliebt bin, obwohl sie seit rund acht Jahren mit dem Bruder meines besten Kumpels verheiratet ist. Daraufhin hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen, aber ich weiß, dass sie auch in mich verliebt ist. Nun besteht die Möglichkeit, dass sie wieder bei mir putzt, weil meine Frau für eine Weile weg ist. Nun träume ich davon, gelegentlich mal mit ihr unter die berühmte Decke zu schlüpfen und Dinge zu tun, die man normalerweise mit seiner Frau tut. Ich muss sagen, dass meine Frau nicht wirklich das ist, was ich als "eine heiße Maus im Bett" bezeichnen würde. Sie ist gehemmt und so gar nicht experimentierfreudig. Das Ganze belastet mich. Denn einerseits möchte ich meine Frau nicht betrügen, andererseits lockt meine Putzfrau mich, wie ein Steak einen ausgehungerten Hund.

Beichthaus.com Beichte #00032761 vom 23.02.2014 um 03:41:03 Uhr (19 Kommentare).

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Eine Affäre lohnt sich nicht

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Ehebruch Fremdgehen Dummheit Verzweiflung

Mit meiner Beichte möchte ich alle warnen, die aus Abenteuerlust eine Affäre eingehen. Wie ich, glauben wohl die meisten es würde nichts passieren. Und so ein bisschen im fremden Garten naschen, wer träumt da nicht mal davon? Mit einer alten Jugendliebe habe ich (w/45/verheiratet/2 Kinder) mich ein oder zwei Mal im Jahr auf einen Kaffee zur Mittagszeit getroffen. Wir sprachen über alles Mögliche, ganz harmlos. Mein Mann wusste davon und vertraute mir. Dabei sprach meine Jugendliebe immer öfter von seiner schlechten Ehe, dass seine Frau so kalt ist und er sich sein Leben ganz anders vorgestellt hat. "Wie wäre es wohl ausgegangen, wenn wir beide zusammengekommen wären? Bestimmt viel besser", meinte er manchmal. Seine Komplimente und Schmeicheleien machten mich dann doch an. Ich dachte auch darüber nach, wie das Leben so verlaufen wäre, wenn ich ihn statt meines Mannes geheiratet hätte. Schleichend hat sich dadurch das Verhältnis zu meinem Mann verschlechtert. Klar, nach fast 20 Jahren Ehe schleift sich so manches ein. Doch empfand ich meinen Mann immer als guten Ehemann, super Freund und auch guten Liebhaber. Er arbeitet viel, bringt auch nicht wenig Gehalt nach Hause, sorgt für die Familie, wir haben uns ein Haus gebaut und so weiter. Das ist mir im Nachhinein erst so richtig bewusst geworden.


Durch die dauernden Gedanken an meine Jugendliebe hatte ich immer weniger Lust auf meinen Mann und kritisierte ihn oft für Kleinigkeiten. Nichts konnte er mir nun recht machen. Klar, etwas Negatives findet man an jedem Menschen. Er war frustriert und ging dann öfter mit Freunden aus, trank auch hin und wieder mal zu viel. Je mehr sich die Ehe damit verschlechterte, desto mehr fühlte ich mich zu meiner Jugendliebe hingezogen. Bis er auf einmal in einem Club neben mir stand. Es kam, wie es kommen musste. Wir tranken etwas und küssten uns. Er schrieb mir daraufhin einen Liebesbrief und ich begann eine Affäre mit ihm. Dabei war es nur einige Male Sex im Auto und unzählige SMS, in denen wir uns gegenseitig aufheizten. Mein Mann kam dahinter. Er machte die Frau meiner Affäre ausfindig und traf sich mit ihr. Noch am gleichen Tag machte meine Ex-Jugendliebe mit mir Schluss. Natürlich war ich jetzt die Alleinschuldige. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was er seiner Frau alles über mich erzählte. So, wie er sie früher bei mir schlecht machte, machte er es nun umgekehrt. Was für ein kleines Würstchen.


Mein Mann hat lange zu mir gehalten und wir haben viel versucht, um die Affäre vergessen zu machen, Ehetherapie und so weiter. Doch die Verletzungen und die vielen Lügen waren zu viel für ihn. Er hat mir vor Kurzem gesagt, dass er mich verlassen wird. Ich beichte, dass ich mich durch Komplimente und Schmeicheleien habe verführen lassen. Dass ich bei Problemen in der Ehe dadurch die Fehler immer bei meinem Mann und nicht bei mir oder uns suchte. Dass ich mich der Abenteuerlust hingegeben habe und ohne groß nachzudenken, meinen Mann und auch meine Kinder verletzt und betrogen habe. Teile meiner Familie und sogar meine beste Freundin (die mein Alibi war) haben sich von mir abgewendet. Es ist es einfach nicht wert! Meine ehemals beste Freundin sagte immer: "Wenn man Schwierigkeiten in der Ehe hat, sollte man sie gemeinsam lösen. Fremdficken ist die schlechteste und mieseste Lösung." Und recht hat sie. Ich stehe vor einem Scherbenhaufen.

Beichthaus.com Beichte #00032760 vom 21.02.2014 um 10:31:07 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der eklige Mann mit den langen Haaren

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Dummheit Peinlichkeit Kinder Mainaschaff

Als ich (w/20) noch klein war, war ich oft mit meinen Eltern einkaufen. Als wir an der dortigen Kühltheke vorbeiliefen, sah ich einen Mitarbeiter mit langen Haaren. Er hatte sie zu einem Pferdeschwanz gebunden, aber irgendwas störte mich wohl daran. Da ich aus einer türkischen Familie komme und auch Türkisch spreche, habe ich meinem Vater dann gesagt, dass ich den Mann total eklig finde, weil er lange Haare hat. Ich hatte nur nicht bedacht, dass der Mann vielleicht auch meine Sprache spricht, deshalb war ich furchtbar erschrocken, als er sich mir zuwandte und ebenfalls auf Türkisch meinte, dass er doch nicht eklig sei. Er nahm es zum Glück mit Humor und hat weder mich noch meine Familie blöd angemacht, aber ich war so erschrocken, dass ich mich noch heute daran erinnere. Ein paar Tage später haben wir ihn dann übrigens wieder in dem Laden getroffen und ich habe mich dann mit meinen Eltern entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00032758 vom 22.02.2014 um 01:56:56 Uhr in 63814 Mainaschaff (Johann-Dahlem-Straße) (10 Kommentare).

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Gefährlicher Käseball

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Dummheit Ignoranz

Gefährlicher Käseball
Ich habe viele Jahre lang die roten Wachshüllen einer bekannten Käsemarke gesammelt. Im Laufe der Zeit konnte ich daraus eine Kugel formen, welche die Größe eines Fußballs hatte. Ein Freund, der künstlerisch begabt ist, ritzte irgendwann die Nähte und Muster eines echten Balls ein. Als meine Freundin bei mir einzog, bestand sie darauf, dass der aus ihrer Sicht ekelhafte "Käseball" aus der Wohnung verschwindet. Zum Wegwerfen war er mir allerdings viel zu Schade. Also nahm ich ihn abends mit in die Stadt und legte ihn am Hauptplatz neben dem Brunnen ab, in der Hoffnung, jemand anderes würde Freude daran finden. Zwei Tage später las ich dann in den Stadtnachrichten, dass sich jemand am Hauptplatz den Fuß verletzt hatte - beim Versuch einen vermeintlichen Ball wegzukicken, der aber viel zu hart war. Ich möchte mich hiermit vielmals bei dem armen Tropf entschuldigen, der sich meinetwegen verletzt hat. Das war so wirklich nicht von mir beabsichtigt. Es tut mir echt leid, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032749 vom 20.02.2014 um 08:33:42 Uhr (16 Kommentare).

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Alles nur Erfindung

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Lügen Falschheit

Ich bin jemand, der von seinen Mitmenschen in der Regel eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt bekommt. Wenn doch, dann oft in Form von Gemeinheiten oder Gehässigkeiten, da ich nicht gerade das Aussehen einer Traumfrau habe. Deshalb habe ich mir über die Jahre hinweg angewöhnt, mir Erlebnisse auszudenken, die ich meiner Familie und meinen Freunden bei einer passenden Gelegenheit erzählen kann. Meist haben sie einen Hang zum dramatischen, oft werde ich darin auch als Opfer von Ungerechtigkeiten oder Ähnlichem dargestellt, um Mitleid zu erregen. Hin und wieder erfinde ich aber auch lustige Geschichten. Doch all diese Dinge sind mir eben nie passiert. Ich genieße einfach die Aufmerksamkeit und das Mitgefühl, das ich dadurch erhalte. Diese Geschichten häuften sich mit der Zeit und teilweise wusste ich ernsthaft nicht mehr, was ich wirklich erlebt habe und was nicht. Denn im Grunde waren die Erfindungen zwar fiktiv, aber durchaus realistisch. Als mir klar wurde, dass ich es nicht mehr unter Kontrolle habe, zwang ich mich dazu, das Ganze zu unterlassen. Heute erfinde ich immer noch Erlebnisse, aber deutlich weniger. Nur mein Selbstwertgefühl hat unter der geringeren Aufmerksamkeit gelitten. Es ist mir peinlich und ich finde es auch selbst erbärmlich - aber ich brauche es, um mich selbst besser zu fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00032746 vom 19.02.2014 um 19:39:59 Uhr (7 Kommentare).

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