Ich hasse mich für alles!

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Hass Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in seiner derzeitigen Form hasse. Ich hasse es, auf der Arbeit so zu tun, als wäre alles in Ordnung, obwohl es mich unglaublich aufregt, dass ich dort in meiner Ausbildung nichts lerne und nur als billigere Arbeitskraft eingesetzt werde. Ich hasse mich selbst für den, der ich bin. Derjenige, der öffentlich keine Gefühle zeigen will und deshalb immer einen auf Arschloch macht, oft genug aber wie ein kleines Kind heult, weil er denkt, er wäre in dieser Welt verloren. Ich hasse meinen, größtenteils nicht selbst verschuldeten, übergewichtigen Körper, der trotz intensivem Sport nicht wirklich in eine vernünftige und für meine Begriffe ansehnliche Form zu bringen ist. Ich hasse die Einsamkeit, die mich umgibt, wenn ich gleich wieder wachliege, in die Dunkelheit starre und über mein Leben und die Fehler, die ich mache, nachdenke.

Ich hasse mich dafür, dass ich immer wieder fremde Probleme zu meinen eigenen mache und deshalb immer mehr daran kaputt gehe. Ich hasse es, dass ich mich immer in Mädchen verliebe, bei denen ich niemals eine Chance haben werde oder die schon vergeben sind. Ich hasse es noch mehr, wenn sie dann mit Typen zusammen sind, die ihnen nicht die Liebe entgegen bringen, die sie verdient haben, die sie wie eine Ware behandeln und am laufenden Band betrügen. Ich hasse mein Unverständnis dafür, dass sie mit diesen Typen nicht einfach Schluss machen und sich jemand anders suchen. Ich hasse mich selbst dafür, dass ich gerade diesen Text schreibe und jetzt absende, denn das scheint für mich von wahrer Verzweiflung zu zeugen.

Beichthaus.com Beichte #00022039 vom 14.06.2007 um 01:04:50 Uhr (3 Kommentare).

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Die Porno-Präsentation

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Faulheit Schule Mariaposching

Ich sitze grade im Unterricht und anstatt mir den Film anzugucken, den wir gerade schauen, beobachte ich meinen Nachbarn, der gerade eine Porno-Powerpoint-Präsentation abspielt. So etwas finde ich viel interessanter als einen dummen Englisch-Film. Es sind eh bald Ferien, also weiß ich nicht, warum ich überhaupt noch zur Schule gehe. Trotzdem geht es mir gut.

Beichthaus.com Beichte #00022022 vom 13.06.2007 um 17:17:26 Uhr in Mariaposching (1 Kommentare).

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Schlägerei mit Pfadfindern

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Boshaftigkeit Trunksucht Vandalismus Last Night Gewalt

Vor einiger Zeit war ich mit drei Kumpels (alle so 18 - 20 Jahre) im Ausgang. Wir haben ziemlich viel gesoffen und uns dann so gegen 3 Uhr auf den Heimweg gemacht. Jedenfalls wussten wir, dass in dem Dorf in dem wir wohnen, ein Pfadfinderlager die Zelte aufgeschlagen hatte. Wir fanden den Gedanken die Pflöcke raus zuziehen und so die Zelte zum Einsturz zu bringen sehr lustig. Also torkelten wir auf diese abgelegene Wiese und fanden das Lager nach einiger Zeit. Immer noch ziemlich besoffen, machten wir uns dann daran die Pflöcke zu ziehen. Leider sind dann einige der Leiter, ca. 10, aufgewacht. Verständlicherweise waren die sehr verärgert und sind auf zwei meiner Kumpels losgegangen. Wir hingegen, wie gesagt sehr betrunken, wehrten uns natürlich und es kam zu einer herrlichen Keilerei. Mindesten 20 Minuten prügelte wir uns die Köpfe blutig. Natürlich haben wir die Kleinen aus dem Spiel gelassen. Aber die Leiter und wir hängten uns ganz schön rein. Irgendwann hat dann einer von denen die Bullen gerufen. Wir sind dann abgehauen, haben aber noch beobachtet wie drei Polizeiwagen vorfuhren. Bilanz: Ein Kumpel bekam eins mit dem Spaten über den Kopf gezogen und wir sind dann noch ins Spital gefahren da es ziemlich übel aussah. 1 Feilchen, 2 Platzwunden, diverse Schürfungen und Schädel die brummten wie ein Jumbojet. Trotzdem haben wir uns zu viert sehr gut gegen die etwa zehn Pfadfinder geschlagen. Ja, das war ein Spass. Im Nachhinein bereue ich es schon ein wenig. Die haben zum Glück keine Anzeige gemacht, die Bullen kamen trotzdem bei mir vorbei, ich wusste natürlich von nichts. Alkoholtest musste trotzdem sein: 2 Stunden später 0.9 Promille.

Beichthaus.com Beichte #00022021 vom 13.06.2007 um 13:10:59 Uhr (4 Kommentare).

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Angst vor dem Treffen in der Realität

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Feigheit Internet Dating Neurosen

I did it again. Ständig verabrede ich mich mit Männern, die ich nicht kenne und versetze sie dann. Ich bin auch noch so blöde und gebe denen meine Handynummer, aber wenn sie anrufen, um zu fragen, wo ich bleibe, gehe ich nicht ran. Ich bin w/31 und sehe weder beschissen aus, noch bin ich total unförmig. Trotzdem habe ich ein Selbstbewusstsein im Bereich Zero. Dabei bin ich in Chats immer kommunikativ und habe einen ausgeprägten Humor, den scheinbar viele anziehend und faszinierend finden. Heute wollte ich mich mit einem Typen aus dem Singlechat treffen und stand dann an der Ecke und habe mich nicht getraut, zu ihm zu gehen. Und das nur, weil ich unterwegs wieder so viele aufgestylte, hübsche und extrem modisch gekleidete Weiber mit Topfigur gesehen habe und ich dann wieder dachte: Der will doch eher so eine Tussi und nicht mich. Als Nächstes dachte ich, dass der mich von oben bis unten mustern wird, der wird mir auf den Arsch gucken und auf die Titten und sich vermutlich alle möglichen Stellungen gedanklich ausmalen, während ich dem von meinen Hobbys erzähle. Also bin ich wieder heimgefahren. Ich habe ein schlechtes Gewissen und wieder Magenschmerzen deswegen. Ich habe noch nicht mal seine SMS gelesen. Der ist bestimmt total stinkig auf mich. Dabei fand ich den echt sympathisch und süß. Melden werde ich mich nicht bei ihm, was soll ich ihm denn sagen.

Beichthaus.com Beichte #00022005 vom 10.06.2007 um 16:02:07 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Name meiner Mutter

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Prostitution Morallosigkeit Schamlosigkeit Ekel

Ich (23) bin vor einem Jahr stark betrunken in einem Bordell gelandet. Dort war ich so etwas von voll und habe dort eine echt ekelhafte Alte namens Carmen genommen. Sie war so um die 60 und ich hatte trotzdem noch meinen Spaß. Ihren Namen verriet sie mir erst, während wir schon zugange waren. Ich war erst geschockt, da meine Mutter auch Carmen heißt und eine gewisse Ähnlichkeit nicht abzusprechen war. Naja, nun bin ich Stammkunde dort!

Beichthaus.com Beichte #00022002 vom 10.06.2007 um 10:52:47 Uhr (4 Kommentare).

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