Er spannt mir alle Tussen aus!

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Begehrlichkeit Hass

Ich möchte beichten, dass ich einen meiner besten Freunde abgrundtief hasse. Ich wünsche ihm eine tödlich verlaufende, qualvolle H5N1-Infektion an den Hals. Der Hass kam natürlich nicht von heute auf morgen. Er hat sich vielmehr entwickelt, als ich feststellen musste, dass er absolut alle Mädchen angegraben hat, mit denen ich je etwas zu tun hatte, bzw. immer noch zu tun habe. DABEI KENNT DER SPAST SIE ÜBERHAUPT ERST DURCH MICH! Ich könnte ausflippen, jedes Mal wenn ich sehe, wie er mit irgendeiner redet, an der mir eine Menge liegt und die beiden sich anscheinend sogar ganz toll verstehen.

Das hat natürlich den Effekt, dass diese Mädchen weniger Zeit mir mit verbringen, weil sie von seinen gottverdammt schlechten, flachen Witzen so begeistert sind. Mittermeier hatte Recht: Komiker kriegen mehr Frauen ab. Aber der Trottel, der sich mein Freund schimpft, ist kein Komiker! Er ist eine Witzfigur, ein trotteliger Clown für alle, ein Versager! Und nun muss ich mit ansehen, wie ich zu einem größeren Versager als er heranwachse, weil er mir alle Tussen ausspannt! Ich schwöre bei Gott: Sollte er jemals mit einem Mädchen zusammenkommen, dessen Bekanntschaft er nur mir verdankt und von dem ich eigentlich selber was wollte, so werde ich ihn UND sie auf grausamste Weise hinrichten. Hass ist ein erhabenes Gefühl, danke Gott, dass du es mir verliehen hast. DANKE!

Beichthaus.com Beichte #00007823 vom 13.04.2006 um 09:27:46 Uhr (8 Kommentare).

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Prügelei um meine Jungfräulichkeit

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Selbstsucht Gewalt

Als ich (w/29) noch 19 war, habe ich zwei Jungs dazu angestiftet, sich um mich zu prügeln. Damals war ich noch etwas ansehnlicher, weshalb ich im Jahrgang ein begehrenswerte Frau war. Viele Jungs buhlten um mich, doch ich wollte meinen "Marktwert" nicht wegen eines festen Partners senken. Also blieb ich in der Oberstufe immer die heiße Jungfrau. So kurz nach den schriftlichen Prüfungen machte ich aber zwei Jungs ein wenig Hoffnung. Beiden erzählte ich jeweils unter vier Augen, dass es noch jemand Anderes gäbe, der an mir Interesse zeige. Natürlich wollten die Buben mich nicht gleich fallen lassen und erzählten mir stolz, wie viel toller sie doch im Vergleich zu Schüler XY sind. Mein Plan, die Verehrer gegeneinander aufzuhetzen, glückte. Ich wollte eigentlich mit keinem eine Beziehung. Mir war einfach nur nach Spaß zumute. Tage später machte ich mit beiden Jungs ein Date aus. Der Clou des Ganzen: Die Dates fanden am selben Ort und zur selben Zeit statt.

Das hatte letzlich ein heftiges Wortgefecht meiner Verehrer zur Folge. Ich hatte richtige Probleme damit, die beiden zu beschwichtigen, aber sie wollten nicht mit den sinnlosen Beschimpfungen aufhören. Um dem ein Ende zu bereiten, gingen wir drei auf ein abgelegenes Plätzchen. Dort sollte eine heftige Keilerei um meine Gunst ausgetragen werden. Den Kampf an sich will ich nicht großartig thematisieren. Jedenfalls verlor einer seinen Schneidezahn, was mich dazu veranlasste, heimlich das Weite zu suchen. Das ging mir entschieden zu weit! In der Schule machte ich nun einen großen Bogen um die Prügeldeppen. Zum Glück gab es nach den schriftlichen Prüfungen nicht mehr so viele Schultage, sodass ich fast alle getrost schwänzen konnte. Vielleicht war ich früher eine dieser arroganten Diven, welche ich heute als Erwachsene nur die Pest wünsche. Jetzt, in der Nachbetrachtung, machte womöglich dieses Begehrenswerte an mir, mich zu einem Arschloch. Bitte erteilt mir Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00007761 vom 12.04.2006 um 03:13:40 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Koffeinüberempfindlichkeit

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Unreinlichkeit Ekel Arbeit Gesundheit

Ich habe eine ganz ganz üble Koffeinüberempfindlichkeit, die sich in Zittern, Herzrasen, extremer Unruhe und Übelkeit äußert. Das wäre jetzt ja an sich gesehen nicht so problematisch, da ich koffeinhaltige Getränke vermeiden könnte, aber ich trinke für mein Leben gern Arabicakaffe und grünen Tee, am liebsten unverdünnt und ohne Milch. Das geht eigentlich nie gut und dadurch ist auch meine beichtenswerte Tat entstanden. Ich bin Psychiater und teile mir meine Praxis mit zwei Psychologinnen. Am Freitag war ich so frei mir nach dem Mittag im Beisein meines "Lieblingspatienten" (labil, agressiv, suizidal, unklare Borderlinesymptomatik) zur Entspannung einen Espresso zu gönnen, der ordentlich stark war. Ziemlich bald bemerkt ich eine Hitzewelle und konnte mich nicht mehr so recht darauf konzentrieren, was mir der Patient an Therapiefortschritten mitteilte. Es gluckerte auch etwas im Bäuchlein. Das zu ignorieren war mein erster Fehler. Der zweite Fehler war einer der ganz üblen Sorte: Der Patient war gerade am gehen, und meine Reaktion auf den Espresso lies etwas nach, als ich in dem mir inne wohnenden männlichen Unverwundbarkeitswahn dachte "Ach was soll's denn, zur Feier des Tages gönnste dir noch einen grünen Tee." Dazu muss ich sagen dass normalerweise schon eine Tasse von dem Zeugs für ein zünftiges russisches Roulette in meinen Eingeweiden reicht, auch ohne mir vorneweg einen starken Espresso in den Rachen zu kippen.
Die nächste und letzte Patientin dieses Tages nimmt Antidepressiva. Sie kam rein und setzte sich, während sich ein spürbarer Aufruhr in meinem Schnitzelgrab manifestierte. Mir stand der kalte Schweiß auf der Stirn und ich zitterte die ganze Zeit der Sitzung wie ein Junkie auf Entzug. Die Patientin guckte etwas komisch, aber ich hielt tapfer durch, zumindest eine Weile, schließlich wurde mir jedoch echt übel. Ich rannte auf die Praxistoilette und übergab den Tee samt restlichen Mageninhalts der Kloschüssel. Wegen des Zitterns war ich allerdings nicht ganz so treffsicher, daher geriet eine ganze Menge daneben. Ich wollte die Bescherung wegmachen, aber das ging nicht wegen des Geruchs, der rief nämlich immer neue Würgereize hervor. Ich schickte die Patientin nach Hause und legte mich erstmal in meinen Therapiesessel. Plötzlich hörte ich einen angeekelten Schrei aus der Toilette. Eine meiner Kolleginnen hatte die Bescherung wohl mitbekommen und kommandierte die Schwester zum Aufputzen. Zum endgültigen Feierabend fragten mich die anderen, ob ich wüsste wer die Sauerei auf der Toilette veranstaltet hätte. Ich sagte ich wüsste es nicht, aber meine letzte Patientin wäre auf Antidepressiva und vertrüge diese nicht so gut, vermutlich wäre das der Grund für die unappetitliche Szenerie. Die anderen glaubten mir das unbesehen. Hoffentlich sprechen sie meine Patientin nächsten Freitag nicht auf den Vorfall an.

Beichthaus.com Beichte #00007707 vom 11.04.2006 um 05:50:33 Uhr (2 Kommentare).

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Ich habe beiden Schlampen ins Gesicht gespritzt!

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Fetisch Begehrlichkeit

Ich habe mir gerade einen runtergeholt, als gäbe es keinen Morgen mehr, und dann habe ich auf das Foto meiner besten sowie meine festen Freundin gespr*tzt. Genau in deren Gesichter. Hätten beide Schlampen auch mal gleichzeitig verdient, dann können die sich's Gegenseitig aus dem Gesicht lutschen.

Beichthaus.com Beichte #00007596 vom 09.04.2006 um 04:26:23 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Gerechtigkeit beim Abitur

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Ungerechtigkeit Faulheit Trägheit

Ich schreibe gerade Abitur. Da ich von Natur aus ein fauler Mensch bin, habe ich im Deutsch LK nur zwei von allen Lektüren gelesen, eben diese beiden waren Thema. In Mathe habe ich einen Tag vorher angefangen zu lernen und ich fürchte, dass ich in Mathe die volle Punktezahl erreichen werde. Ich weiß, wie sehr sich alle anderen darauf vorbereitet haben und dass sie Wochen, teilweise Monate vorher angefangen haben zu lernen und ich habe immer wieder abgesagt, weil ich keine Lust hatte, zu lernen. Vielleicht hätte ich ihnen helfen können, aber ich habe immer wieder eine Ausrede gefunden, dies zu unterlassen. Als ich einen Rundblick während der Klausur geworfen habe, sah ich viele verzweifeln und ich frage mich, wo bleibt die Gerechtigkeit!?

Beichthaus.com Beichte #00007526 vom 06.04.2006 um 11:43:14 Uhr (2 Kommentare).

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