Der Hamburger Zoo

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Vorurteile Hochmut Gesellschaft

Als ich in Hamburg war, dachte ich, ich sei im Zoo. Es kann nicht deren ernst sein, wie sich die Leute kleiden und einen dann angucken, als wäre ihnen ihr Hirn an der letzten Straßenecke rausgefallen. Ich stellte mir vor, dass ich auf einem fünf Meter hohen Podest stünde und mit einer mindestens zehn Meter langen Lederpeitsche als Dompteur aktiv würde, um dem Pöbel Beine zu machen. Dumme Menschen gehören kastriert.

Beichthaus.com Beichte #00008082 vom 19.04.2006 um 07:34:48 Uhr (7 Kommentare).

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Die Sozialkundelehrerin bestraft

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Boshaftigkeit Drogen Trunksucht Vandalismus Auto & Co. Nideggen

Nachdem jetzt sieben Jahre lang Gras über die Sache gewachsen ist und ich in euch ein geeignetes Auditorium gefunden, habe werde ich mal beichten, was an meinem Realschulabschlussball passiert ist. Ich hab gesoffen wie ein Loch - hab nachher mit den Russen von unserer Schule und paar von meinen Jungs einen roten Afghanen (der war so weich, dass wir nur eine dicke rote Wurst draus gedreht haben) geraucht. Dann bin ich voll ausgeflippt, war super drauf hab ordentlich am Friedhof abgereihert und danach der Frau S., meiner Sozialkundelehrerin, die ständig meine Mutter in die Sprechstunde kommen lassen hat und mir dadurch jede Menge Ärger, Taschengeldentzug, Hausarrest und Auswendiglernerei beschert hat, gerecht bestraft, indem ich ihr beide Seitenspiegel von ihrem beschissenem grünen Opel getreten hab. Weil das meinen Hass noch nicht befriedigt hat, hab ich noch die beiden vorderen und lustigerweis auch den hinteren scheibenwischer abmontiert (mit gewalt natürlich) fürs erste hats mir gereicht. Ich bin stolz darauf und bereue nichts. Außerdem hab ich mir geschworen, dass ich rausfinde wo sie wohnt um ihr regelmäßig vor die Haustür zu scheißen. Das hab ich bis heute noch nicht getan - ich gelobe dass ich's noch nachholen werde.

Beichthaus.com Beichte #00008076 vom 19.04.2006 um 05:32:07 Uhr in Nideggen (7 Kommentare).

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“Beichte

Mitleid mit 22-jährigen Jungfrauen

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Selbstsucht

Ich bin ein waschechter Vollhonk. Also, was ich in den letzten drei Wochen, aber vor allem in den letzten vier Tagen alles so gerissen habe, ist wirklich nicht mehr normal, geschweige denn zu entschuldigen. Hier meine Schandtaten (oder richtig dumme Sachen) in chronologischer Reihenfolge: Am Donnerstag war ich in einer Disco, dort entdeckte mich jemand den ich nicht erkannt habe, sie erkannte und kannte mich aber. Ich hatte die Person seit guten zwei Jahren nicht mehr gesehen und mich auch nicht interessiert für sie. Jedenfalls artete die Zusammenkunft in einem öffentlichem Semi-Petting auf der Tanzfläche aus. Die Person wollte unbedingt, dass ich sie danach mal anrufen sollte. Habe ihre Nummer wie schon so viele zuvor gelöscht, sie liegt jetzt mit den anderen auf dem virtuellen Telefonnummernfriedhof.

Am nächsten Tag war ich wieder in einer Disco, diesmal allerdings mit einer Ex-Freundin von mir. Ich habe mir ordentlich einen angesoffen und mich mit ihr (sie war auch sehr voll) super verstanden. Musste mich sehr beherrschen ihr nicht ein weiteres Mal zu verfallen. Jedenfalls fiel mir das sehr schwer, aber noch kein Grund zu beichten; der Grund zum Beichten ist etwas sehr Dummes, was ich danach tat. Ich ging nach Hause, mein PC stand auf meinem Schreibtisch und als ich ihn ausmachen wollte, sah ich diese Seite. Ich verfasste kurzerhand eine Beichte, in der ich alle meine unglücklichen Beziehungen, mein starkes Verlangen diese und jene zu vög**n, aber vor allem, dass ich mich in eine bestimmte Person sehr verguckt habe, offenbarte. Am nächsten Morgen wusste ich davon nichts mehr, aber als ich am späten Nachmittag hier umher scrollte, entdeckte ich sie. Es war so unglaublich offensichtlich, dass ich jene Beichte verfasst habe, ich sah schon die Konzequenzen vor mir. Viele meiner Freunde, die in der Beichte vorkamen (wenn auch nur Initialien) kennen beichthaus.com und es würde innerhalb von zwei Tagen garantiert auffliegen.

Mir wurde unglaublich schlecht, alles was mir wichtig ist stand auf dem Spiel. Ich wusste nicht, was zu tun war. Gut dass diese Beichte nicht mehr da ist. Danke liebes Beichthaus, du bist das beste Beichthaus. Am Abend desselbigen Tages habe ich mich mit einigen Freundinnen getroffen, die ich alle sehr mag und bei einer von ihnen habe ich auch übernachtet und recht heftig gefi**t (beinhaltend die Zerstörung eines Möbels). Interessanterweise bemerkte ich Folgendes: Das erste Mal als wir uns küssten war ihre Technik nicht besonders ausgefeilt, später erst wurde sie dies. Im Bett jedoch ist sie ein sehr fordernder Partner, leidenschaftlich und kreativ. Komisch. Fi**t sie mehr als sie küsst, oder ist sie vielleicht einfach begnadet? Meine Lendenschmerzen seit dieser Nacht, gestern stärker als heute, also vermute ich, dass ich morgen Abend, vielleicht schon heute Abend schon wieder in der Lage sein könnte. Ich will es nochmal machen, aber nicht nüchtern. Nüchtern schlafe ich nur mit meiner Freundin. Wenn ich die Beichten von euch 22-jährigen Jungfrauen und Ähnlichem lese, verspüre ich Mitleid, aber Jungs, glaubt mir, das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite. Ich bereue, kann aber nicht zurück. Es tut mir leid. Ich bin untreu und lüstern. Außerdem bin ich total klein und fett, mein Sack ist größer als mein Glied, habe eine Nase, die nicht von meinem grossen Zeh zu unterscheiden ist und stinke nach einer Mischung aus Gülle, Odol und Fisch.

Beichthaus.com Beichte #00008023 vom 17.04.2006 um 12:43:44 Uhr (3 Kommentare).

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Das ist einfach weniger schlecht

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Verzweiflung Manie Drogen Westerkappeln

Ich kann nichts auf der Welt wirklich leiden. Es gibt keine Sachen, die ich gut finde, nur Sachen die ich weniger schlecht finde. Ich glaube, ich sollte wegen meiner Depression in Behandlung gehen. Ich schaffe es meistens nicht aus eigener Kraft morgens aufzustehen. Trotzdem will ich nicht sterben und Drogen nehme ich auch nicht. Warum bloß?

Beichthaus.com Beichte #00008002 vom 17.04.2006 um 00:24:55 Uhr in Westerkappeln (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Lord of War!

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Boshaftigkeit Maßlosigkeit Selbstsucht Gewalt

Ich bin nach der Grundausbildung ohne etwas zu sagen ins Ausland (Osteuropa) und habe dort ein paar Waffen verkauft, die ich beim Bund mitgehen lassen habe (ein paar Granaten, Pistolen und Munition). Naja, seitdem verhökere ich Waffen in Osteuropa, Arabien und manchmal auch in den Grenzstaaten Russlands in Asien. Ich bekomme da sogar recht ordentlich Geld (so um die 4.000 $ in der Woche) und habe auch gute Beziehungen mit anderen Händlern aufgebaut und da ich für die meisten nur ein unbedeutender kleiner Fisch im großen Teich bin, ich auch mal auf ein Angebot zu Gunsten eines "Freundes" verzichte und nicht versuche andere vom Markt zu drängen, bekomme ich regelmäßig (vergleichsweise) kleinere Aufträge und muss auch nicht befürchten auf einmal in einem Arbeitslager in Sibirien zu landen.

Mit den Einkünften konnte ich mir östlich des Urals ein kleines Schloss kaufen, habe sieben "Vollzeithuren", die sich um den Haushalt kümmern und habe unter anderen Namen in Deutschland immer wieder mal ein paar Semester studiert. Zur Sicherheit habe ich seitdem ich meine Heimat verlassen habe, nie meinen echten Namen erwähnt, keinen Fuß in mein Heimatland gesetzt und die einzigen Hinweise zu meiner Identität sind die bis zum Abschluss des Grundwehrdienstes - also falls ich mal Probleme mit irgendeiner Behörde bekomme, schlage ich mich nach Europa durch und lasse mich in meinem Heimatland in eine gemütliche Zelle sperren, denn auf eine Hinrichtung oder Zwangsarbeit, stehe ich nicht besonders. Ich sehe ein, dass mir für diesen "Beruf" der Tod gehört, aber ich habe schon lange beschlossen, dass ich mir zu meinem 40. Geburtstag das Hirn wegballere (Gott wird mich sicher zu den anderen Händlern in der finstersten Ecke seines Reichs stecken - oder auch zu den Homo-Vergewaltigern) und ich mich nicht von Leuten richten lasse, die mich nur töten wollen, weil sie wegen einem andern Waffenhändler gezwungen wurden, ein Auge weniger zuzudrücken.

Zu dieser Beichte hat mich der Film Lord of War gebracht (<-guter Film, der recht authentisch gemacht wurde, außer dass die AK47 nicht wirklich so viel Geld bringt, zu viele Waffen wandern schon seit Jahrzehnten von Hand zu Hand), aber aus rechtlichen Gründen schreibe ich noch Folgendes dazu: Diese Beichte ist unter starkem Alkoholeinfluss geschrieben worden und entspricht keinerlei den Tatsachen!

Beichthaus.com Beichte #00007982 vom 16.04.2006 um 07:47:31 Uhr (10 Kommentare).

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