Katastrophen in den Medien

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Hass Ungerechtigkeit Falschheit Medien Frankfurt

Ich beichte, dass ich mich über die Medien nur noch aufregen kann. Erst heute war in in vielen Zeitungen und TV-Nachrichten ein Bild zu sehen, das einen kleinen Jungen zeigt, der tot an der türkischen Küste angespült wurde. Das Schicksal des Jungen ist wirklich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036542 vom 03.09.2015 um 15:25:55 Uhr in 60311 Frankfurt (Berliner Straße) (13 Kommentare).

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Das Gelaber über Flüchtlinge

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Zorn Ungerechtigkeit Politik Gesellschaft

Ich (w/21) muss beichten, dass mir dieses ganze Gelaber um die Flüchtlinge mittlerweile mächtig auf den Keks geht. Egal welche Nachrichten man anschaut, es gibt kein anderes Thema mehr außer Flüchtlingen auf dem Mittelmeer, Sperren hier, Transporte da, Schlepper überall. Ich habe nichts gegen die Flüchtlinge und ich finde, jeder sollte das Recht haben, hingehen zu können wo er will, da wir eine Welt sind, in der es solche Ländergrenzen nicht geben sollte und sich niemand anmaßen sollte, darüber zu bestimmen, wer sich wo aufhalten darf.

Was soll diese schwachsinnige Regelung mit der Arbeit? Sie dürfen erst einen Beruf ergreifen, wenn kein Deutscher oder anderer EU-Bürger den Job haben will. Nach drei Monaten? Das sind doch sowieso Berufe, die keiner macht, der eine Ausbildung oder Ähnliches hat. Und wenn ein Flüchtling es schafft, einem EU-Bürger seinen Job wegzunehmen, sollte ich mir überlegen, was ich für einen Bildungsstand habe, dass ich mich dadurch angegriffen und benachteiligt fühle. Je eher sie etwas arbeiten, desto weniger liegen sie uns Steuerzahlern auf der Tasche. Bitte vergebt mir meine Aggressionen, die ich bekomme, wenn ich schon wieder etwas von Flüchtlingen sehe oder höre. Ich bin der Meinung, wir gehen da einiges ganz falsch an und irgendwann ist es zu viel des Guten.

Beichthaus.com Beichte #00036539 vom 03.09.2015 um 09:32:23 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Tickende Armbanduhren

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Verschwendung Falschheit Partnerschaft Welschneudorf

Ich (m/25) leide seit nunmehr sieben Jahren unter den teuren, sehr laut tickenden Armbanduhren meiner Freundin. Ich sage ihr immer, sie soll sich billigere Uhren kaufen, und vorher daran "Testhören", ob sie vernehmbar ticken. Das nützt aber nichts. Hiermit beichte ich, dass ich mir heute eine absurd teure Uhr gekauft habe - einfach weil sie mir gefallen hat, und das, ohne daran gehorcht zu haben. Meiner Freundin habe ich aber gesagt, ich hätte sie vom Discounter und hätte daran gehorcht. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich meiner Freundin einrede, ich wäre konsequenter als sie, obwohl ich es gar nicht bin.

Beichthaus.com Beichte #00036518 vom 31.08.2015 um 22:15:03 Uhr in Welschneudorf (0 Kommentare).

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Das Elend dieser Welt

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Verzweiflung Gesellschaft

Ich ertrage den Schmerz der Menschheit nicht. Jeden Tag müssen so viele Menschen so viel Leid ertragen, während ich hier sitze und mein Leben sinnlos an mir vorbeischreitet. Es gibt so viel Elend, dass ich es nicht mehr ertrage, daran zu denken. Wenn ich Obdachlose sehe, gucke ich sie nicht an, weil ich es nicht ertrage. Ich weiß nicht, wie ich helfen soll. Denn ich weiß, egal, was ich tue, es wird nicht reichen. Manchmal kaufe ich etwas zu Essen und Trinken und gebe es ihnen. Aber dann setze ich meinen Weg fort, so als wäre nichts passiert. Ich denke dann mindestens noch den restlichen Tag an diese Menschen. Am Schlimmsten ist es, wenn ich bedürftige Kinder sehe. Ich habe Flüchtlingskinder aus Syrien getroffen, es ist erstaunlich, wie wenig es braucht, ihnen ein Lächeln zu schenken und doch tun wir so wenig. Ich heule fast jeden Tag, weil ich den Schmerz spüren kann. Man sieht es in ihren Augen, man hört es im Klang ihrer Stimmen.


Nach außen hin sehe ich stark aus, aber innen zerbreche ich. Es zerfrisst mich, dass unsere Gesellschaft so egoistisch, desinteressiert und blind ist. Und ich hasse mich dafür, dass ich nichts gegen all das tue. Sicher wird es hier nun Leute geben, die mich nicht ernst nehmen werden, es als Gesülze und mich als weltfremd abstempeln werden, aber es musste raus. Ich rede mit niemandem darüber, aber ich überlege, eine Therapie anzufangen. Jeden Tag schwirren so viele Dinge in meinem Kopf, ich weiß nicht, mit was ich anfangen und was ich zu Ende bringen soll. Ich hoffe, ich werde irgendwann die Kraft finden, um die Welt zu einem besseren, menschlicheren Ort zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00036464 vom 26.08.2015 um 01:04:27 Uhr (19 Kommentare).

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Lebenshelferin beim Bügeln

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Ungerechtigkeit Zorn Faulheit Arbeit

Ich lebe seit einiger Zeit nicht mehr in Deutschland und arbeite nun in dem neuen Land als Lebenshelferin. Ich arbeite in Schichten bei Behinderten, Kranken oder alten Leuten zu Hause und mache deren Haushalt und Einkäufe - ich wasche sie auch und setze mich mit den ambulanten Krankenpflegern und Ärzten auseinander. Ich will beichten, dass mich die Leute, bzw. deren Angehörige, tierisch nerven, welche in reichen Gegenden leben, auf mich angewiesen sind und deren Familie mich dann wie eine Bedienstete behandelt. Ein Beispiel: Herr X ist behindert und muss gewaschen und geduscht werden. Ihm muss Essen angereicht werden etc. Jetzt habe ich laut Plan noch 1.5 Stunden Zeit, weil ich mal wieder zu schnell war und die Ehefrau will, dass ich das ganze Haus putze, den Backofen reinige, ihre Wäsche wasche, aufhänge und auch bügele. Mich regt tierisch auf, dass mein alter Chef nichts dazu sagte, inzwischen habe ich die Firma gewechselt, obwohl wir ja offensichtlich auf Staatskosten als Dienstmädchen ausgenutzt wurden und werden. Da ist eine Person mit im Haushalt, die zwei funktionierende Arme und Beine hat, aber die sieht lieber fern, und hält mich von der Pflege ihres Mannes ab, als ihren Haushalt selbst zu schmeißen!

Beichthaus.com Beichte #00036463 vom 26.08.2015 um 12:37:32 Uhr (7 Kommentare).

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