Hilfe, meine Freundin ist psychisch krank!

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Feigheit Falschheit Selbstverletzung Kirchheimbolanden

Ich (m/19) wohne mit meiner Freundin zusammen. Sie ist psychisch krank und ich hatte die Hoffnung, dass es besser wird, wenn wir zusammenwohnen. Wir hatten in zwei Jahren Beziehung nie Sex, und auch die sonst intimen Momente werden immer weniger. Ich würde mich gerne von ihr trennen, habe aber zum einen kein Bock auf den Stress und zum anderen Schiss, dass sie mal wieder versucht, sich das Leben zu nehmen. Und allmählich wird mir klar, dass ich sie nicht mehr liebe. Aber was solls...

Beichthaus.com Beichte #00023194 vom 08.11.2007 um 23:04:01 Uhr in Kirchheimbolanden (18 Kommentare).

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Streitereien unter Nachbarn

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Boshaftigkeit Rache Zorn Nachbarn

Also, wir hatten im Sommer einen dauerhaften und anhaltenden Streit mit unseren Nachbarn (22 und 24 Jahre, wohlhabend) wegen unseren angeblich asozialen Verhaltens. Da wir lediglich fast jeden Tag bis um ein Uhr nachts auf unserer Terrasse gemütlich und leise mit Freunden den herrlichen Abend genossen, fanden wir das absolut nicht asozial. Die Gärten waren durch einen 2,50 Meter hohen Zaun getrennt. Doch die werten Nachbarn steckten uns faule Eier und alte Blumen in den Briefkasten und standen mitten in der Nacht auf, um bei uns anonym anzurufen. Im fünf Minuten Takt.

Als wir unser Eigenheim 100 Kilometer weiter weg endlich fertig hatten und uns von den lieben Nachbarn entfernten, hatten wir bei einem morgendlichen Kaffee eine meiner Meinung nach prima Idee: Kurzerhand bestellte ich den besagten "Freunden" sieben Pizzen in der örtlichen Pizzeria (zum Liefern natürlich) und versprach ein ordentliches Trinkgeld. Doch das war nicht genug! Dann bestellte ich für den nächsten Tag einen mittleren Reisebus für einen Kinderausflug (25 Kiddies, 4 Erwachsene) auf 14 Uhr vor die Haustür der netten Herrschaften! Was dann passierte? Keine Ahnung! Und falls die Personen das hier lesen: Ich habe extra kein Knoblauch auf die Pizzen bestellt, denn das stinkt am nächsten Tag im Bus! Vielleicht habe ich ein bisschen überreagiert, aber was solls.

Beichthaus.com Beichte #00023187 vom 06.11.2007 um 04:05:17 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Ex hat mein Leben zerstört!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ex

Meine Ex und ich waren ungefähr zwei Jahre zusammen. In diesen zwei Jahren hat sie ihren persönlichen Stress schön artig in sich hineingefressen (Familie im Eimer, Ausbildung scheiße, ihre "Freundinnen sind alle doof"), anstatt sich darum zu kümmern, damit es besser wird. Und mit Fressen meine ich das wörtlich. Aus ihrer recht ansehnlichen Figur wurde mit der Zeit eine nicht mehr so ansehnliche Figur, dazu kamen diverse gesundheitliche Probleme (Asthma, etc.). Und natürlich war ich immer derjenige, der den ganzen seelischen Müll abbekommen hat. Mit der Zeit wurde sie immer eifersüchtiger, klammerte immer mehr, unternahm immer weniger (auf MEINEM Sofa liegen und mich mit "Nur die Liebe zählt" nerven, war ihre Meisterdisziplin). So wurde unsere Beziehung immer mieser. Etwa auf der Hälfte der Zeitspanne habe ich in einer kleinen lauschigen Kneipe Silvester gearbeitet und hinter der Theke gemütlich gearbeitet/mitgefeiert (alles sehr familiär da, weil Studentenkneipe). Sie war auch da und hat mich den halben Abend belagert. Irgendwann, als ihr langweilig wurde, verkrümelte sie sich zu Bekannten von mir weiter hinten in der Kneipe.

Auf der Ecke von meiner Theke hatten sich schon drei recht ansehnliche Mädels eingefunden und sich seit geraumer Zeit von mir mit Cocktails versorgen lassen. Eine von denen (29, Ergotherapeutin) fing immer heftiger an, mich anzuflirten. Mir hat es nichts ausgemacht, da meine Dame ja außerhalb der Sichtweite war, also habe ich mitgemacht. Irgendwann hatte auch ich Feierabend und hatte mich mit etwas zu Futtern an einen Tisch mit den drei Mädels verkrümelt und bin angefangen, das Chili in mich hineinzuschaufeln. Meine Kumpels und auch meine Dame kamen auch hinzu und gemeinsam haben wir noch ein bis zwei Stündchen geredet. Als die Stunde des Abschieds kam, umarmte mich die Ergotherapeutin und flüsterte mir ins Ohr: "Lass sie sausen und komm mit zu mir" - und gab mir einen Kuss auf den Hals, dass es mir im Magen wieder ganz wohlig wurde (wenn meine Ex nicht zwei Meter neben mir gestanden hätte, hätte ich den Kuss wohl mit allen Extras auf den Mund bekommen); so etwas hatte ich schon lange nicht mehr gespürt.

Jedenfalls hat mir der Abend damals die Augen geöffnet, was die Beziehung zu meiner Dame anging. Das letzte Jahr war ich zu feige, mit ihr Schluss zu machen, da ich naiv genug war, ihren Drohungen ("Wenn Du jetzt Schluss machst, bringe ich mich um") zu glauben. Irgendwann habe ich glücklicherweise doch noch die Kurve gekriegt und die Beziehung beendet. Wäre ich mal mit meiner Silvesterbekanntschaft mitgegangen, dann hätte ich als 22-Jähriger von der noch eine Menge lernen können und einen Grund gehabt, mit meiner Ex die Beziehung zu beenden. Aber ich habe wohl definitiv eine zu gefestigte Moral. Im besagten letzten Jahr mit ihr sind mir noch andere Geschichten passiert, aber diese Silvesterparty hat sich mir in meine Erinnerungen eingebrannt. Warum ich das hier alles schreibe: Ich hasse meine Ex! Alles was sie mir an Psychoterror hat angedeihen lassen, hat mich marode gemacht.

Sie hatte ein paar Wochen später bereits einen neuen Macker (ähnliches Baumuster wie ich), ich habe die Neurosen behalten und habe seitdem keine feste Beziehung mehr aufbauen können, da ich mir die Mädels und ihre Familie vorher peinlichst genau unter die Lupe nehme und bei nur einem Fehler gleich alles beende. Ich hasse sie, weil sie danach versucht hat, einen meiner besten Freunde flachzulegen (ein ECHTER Freund, er hat es nicht mit sich machen lassen), behauptet hat, ich hätte sie geschwängert (obwohl in der Richtung im letzten Jahr gar nichts mehr passiert ist) und irgendwelche Lügen in meiner Bekanntschaft erzählt hat. Sie hat mich nur ausgenutzt. Jetzt, über fünf Jahre später, regt mich das alles immer noch tierisch auf. Ich hege immer noch Gedanken, was ich ihr alles Schreckliches angedeihen lassen könnte und ich gönne ihr ihre maroden Familienverhältnisse in ihrem Elternhaus. Eigentlich wäre es ihr Part, sich hier bei mir zu entschuldigen. Möge sie bleiben, wo der Pfeffer wächst. Ich hoffe, dass ich mal eine hübsche junge Dame für mich finde, die es wert ist, geliebt zu werden und die mich für genauso liebenswert hält.

Beichthaus.com Beichte #00023163 vom 20.10.2007 um 11:17:02 Uhr (12 Kommentare).

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Alles für bessere Orgasmen

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Neugier Masturbation Peinlichkeit

Ich habe in einem Internetforum gelesen, dass man als Mann einen viel besseren Orgasmus hat, wenn man sich mit Analtoys stimuliert und dass man nicht schwul sein muss, um so etwas zu machen. Naja, ich war anfangs etwas misstrauisch, habe aber dann bei einem Internetshop ein paar Toys bestellt, um es auszuprobieren. Das lief alles auch einigermaßen gut, bis meine Mutter die Sachen heute in meinem Schrank gefunden hat und mich drauf angesprochen hat, wozu ich das denn brauche. Das ist mir so übelst peinlich und wir hatten dann ein längeres Gespräch, das man so etwas nicht einfach ausprobiert, sondern schwul geboren wird und so weiter. Ich versicherte ihr zwar, dass ich es nur mal ausprobieren wollte, um zu sehen, wie das ist, doch ich glaube, sie hat jetzt ein ganz anderes Bild von mir.

Hoffentlich erzählt sie das nicht meinem Vater. Ich denke aber, dass ich die paar Sachen heute Abend entsorgen werde, damit nicht noch jemand anderes das Zeug findet. Ich fühle mich so scheiße deswegen, obwohl es eigentlich ganz natürlich ist, wenn ein junger Mann mal experimentieren will. Aber sie meinte, dass so etwas ganz schnell zur Sucht werden kann und schwul sein ja nichts Schlimmes ist. Aber ich bin es nicht und hab keine Ahnung, wie ich die ganze Sache auf normale Art und Weise klären kann. Würde mich über ein paar Ratschläge freuen.

Beichthaus.com Beichte #00023142 vom 17.10.2007 um 06:15:20 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Sind alle Menschen triebgesteuert?

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Neugier Vorurteile Gesellschaft Internet Hatten-Sandkrug

Ich beichte, dass mich die Beichten hier ganz schön runterziehen. Ich versuche trotzdem alle zu lesen. Vielleicht, dass ich dann einen Bruchteil der Menschheit besser verstehen kann. Ist schon ein komisches Gefühl, zu wissen, diese Wesen laufen hier überall draußen rum, befassen sich eigentlich nur mit sich und sind von ihren eigenen Trieben wie ferngesteuert. Was mich betrifft, so liebe ich zwei Männer. Und der, den ich am meisten liebte, ist hundsgemein, deshalb lebe ich nicht mit ihm. Der andere ist eine Ausnahmeerscheinung an Mann, treu und lieb. Die nötige Phantasie bringe ich mit. Nun geht es mir saugut. Kleinen Herzschmerz betäube ich mit einer Flasche Rotwein. Liebe ist ja schon das Wichtigste im Leben, aber ich kann halt nur das ausleben, was ich wirklich verkraften kann.

Beichthaus.com Beichte #00023121 vom 07.10.2007 um 19:39:56 Uhr in Hatten-Sandkrug (6 Kommentare).

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