Arbeitslos und unglücklich

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Falschheit Faulheit Neid Familie

Ich (21, m) bin ein Assi, wie er im Buche steht! Es hat schon damals in der Schule angefangen, ich bin gleich an die falschen Leute geraten, habe mit 13 angefangen, zu rauchen, kurz danach mit dem Saufen. Mit 14 habe ich angefangen zu kiffen! Auf einer Klassenfahrt habe ich dann mal in einem Schl*cker Raumspray geklaut, um mich dann mit einer bestimmten Methode damit high zu machen. Die ersten beiden Tage hat das noch ganz gut geklappt, und ich habe mich gefreut, dass die Lehrer nicht wussten, was wir damit machten, aber bei allen anderen den heimlich gekauften Alkohol eingezogen haben! Am 3ten Tag wurde ich dann beim Klauen erwischt, meine Mutter musste extra 400 KM quer durch Deutschland fahren, nur um mich abzuholen! Ich habe damals gelacht, und so getan, als würde es mich nicht kratzen, um cool vor meinen anderen Schulkameraden dazustehen! Heute aber bereue ich das zutiefst! Es hat meinen sozialen Abstieg besiegelt! Ich bin sitzen geblieben, habe dann einen eher mittelmäßigen Abschluss gemacht und saß erstmal ein halbes Jahr lang arbeitslos zu Hause rum! In der selben Zeit hat meine Schwester das Abi gemacht, studiert, ein eigenes Beauty-Center aufgemacht, einen extrem gut aussehenden (Gott, wär ich schwul, ich wäre scharf auf ihn) Typen geheiratet, dessen Familie vollkommen selbständig arbeitet und bei der er als Chef mitarbeitet, ein Haus gebaut und total luxuriös ausgestattet ist, ein Kind bekommen, und, und, und! Eine Traumfamilie, wie sie im Buche steht! Und jetzt sehe ich mich an! Ich habe eine schulische Ausbildung gemacht, bei der ich mich mit Ach und Krach durchgemogelt habe, die meine Mutter für mich bezahlt hat, nur um mir bessere Chancen in der Arbeitswelt zu beschaffen. Bei den 2 Praktiken, die ich während dieser Zeit gemacht habe, habe ich total versagt, und hätte ich denen nicht erzählt, dass ich den "Abschluss" des Praktikums brauche, um den Abschluss zu bekommen, hätten sie mich da auch schon rausgeschmissen. Jetzt bin ich 21, lebe in einer vor sich hin verrottenden 1-Zimmer Wohnung und schäme mich für all das, was ich bin! Ich hasse mich so sehr! Ich bin neidisch auf meine Schwester, die in ihrem Leben alles erreicht hat, was man sich vorstellen kann, während ich vor mich hindümple, vor jeglicher Arbeit drücke und Monat für Monat mein Hartz IV einstreiche, obwohl ich mir innerlich immer wieder sage, dass ich es so viel besser haben könnte! Meiner Familie lüge ich deswegen vor, dass ich Teamleiter bei einer Dienstleistungsgesellschaft bin, und nur Nachts von zu Hause arbeite. Natürlich ist das auch gelogen, damit ich von meinen Eltern in Ruhe gelassen werde, die mich während meiner "offiziellen" Arbeitslosenzeit immer und immer wieder dazu gedrängt haben, den nächstbesten Scheißjob anzunehmen, nur um in's Arbeitsleben einsteigen zu können! Aber irgendwie will ich es auch gar nicht anders. Ich fühle mich eigentlich gut dabei, dass ich den ganzen Tag auf meinem Arsch sitze, und rein wirklich gar NICHTS mache - aber dann höre ich die imaginären Stimmen meiner Mutter, meiner Schwester und meines Vaters, die mich zur Ordnung rufen. Ich kann mir langsam nicht mehr helfen. Hoffentlich fliegt mein Betrug nie auf, sonst würde mich meine Familie verstoßen.

Beichthaus.com Beichte #00023113 vom 02.10.2007 um 00:49:09 Uhr (15 Kommentare).

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Unfall dank Bier

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Auto & Co.

Ich sah, wie ein Typ an einer Tanke Chips, Sekt und ein Sixpack kaufte. Das Sixpack stellte er auf sein Autodach, um die Hände freizukriegen. Den Rest warf er ins Auto, stieg ein und fuhr los. Ich hätte jederzeit zu ihm gehen können. Aber das, was passieren würde, würde zu gut werden. Und so kam es dann auch. Beim Wegfahren blieb das Bier noch auf seinem Dach. Doch schon an der nächsten Ampel, beim Anfahren, flog ihm das Ding vom Dach und knallte dem nachfolgendem Auto voll auf die Motorhaube. Der bremste abrupt und dem knallte wiederum dessen Hintermann hinten rein. Große Aufregung. Streit. Polizei. Geile Unterhaltung für eine knappe Stunde. Meine Kumpels und ich hatten den besten Logenplatz. Wir bepissen uns heute noch darüber, wenn wir uns die Handyfotos davon anschauen. Sensationell!

Beichthaus.com Beichte #00023100 vom 30.09.2007 um 04:59:18 Uhr (11 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Ekel-Bombe im Briefkasten

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Rache Ekel Unreinlichkeit Boshaftigkeit Schule

Ich möchte beichten, dass wir in der neunten Klasse die Adresse einer extrem verhassten Lehrerin rausfanden. Nicht etwa eine strenge, aber sonst korrekte Pädagogin, die wohl auch so schon genug Hass auf sich zieht, sondern ein echter Drachen. Von 700 Schülern in unserer Schule hätten bestimmt 638 beim Erwähnen ihres Namens genervt mit den Augen gerollt. Wie auch immer, wir wissen also wo sie wohnt, einer von uns kackt in eine Tüte, rein in den Briefkasten, einen der guten (kleinen) Polenböller hinterher und nix wie weg. Das Nachspiel habe ich nie gesehen, aber ich bezweifele, dass es Reinigungsfirmen gibt, die Scheiße aus dem Fach eines riesigen 30+ Parteien Briefkastens kratzen. Letztendlich tut es mir wirklich leid, austauschen ist bei diesen Riesenbriefkästen nicht und ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn das jemand mit mir macht. Ich hoffe ich finde Vergebung für meine Sünde.

Beichthaus.com Beichte #00023097 vom 30.09.2007 um 01:46:26 Uhr (11 Kommentare).

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Zugedröhnter Polizist im Auto

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Drogen Dummheit Waghalsigkeit Polizei Kolitzheim

Ich bin 41, Polizist (PHW) und lasse meiner Frustration (seit 10 Jahren der gleiche Dienstgrad, 2 Ehen hinter mir, eine Tochter, Tripper) dadurch freien Lauf, dass ich auf Nachtschtreife betrunkene Jugendliche abkassierte - natürlich wegen ausgedachten Banalitäten. Vor ein paar Wochen durfte ich wieder die Schicht übernehmen und machte prompt drei Jugendliche mit Migrationshintergrund dingfest. Nur zum Spaß. Bisher hatte ich das immer mit dem guten Gewissen gemacht, dass sie außer einer Nacht in der Ausnüchterungszelle und ein bisschen Ärger mit den Eltern nichts zu erwarten hatten. Dieses Mal allerdings fand ich bei der Durchsuchung ihrer Rucksäcke neben Bier- und Wodkaflaschen einen großen Plastiksack gefüllt mit harten, dunklen Platten. Schon beim Aufmachen des Beutels verschlug mir der Geruch von Marihuana glatt den Atem. Das waren gut und gerne 200 Gramm. Nun hatte ich ein Problem: ich hatte sie ohne jeden Verdacht angehalten. Ich wollte nicht, dass diese Jungs wegen mir ihre Zukunft verlieren.

Nach 10 Minuten konspirativen Tuschelns trennten sich unsere Wege. Die 3 gingen - so versprachen sie es mir zumindest - geradewegs nach Hause und ich versüßte mir die Morgenstunden nach meinem Dienst mit dem konfiszierten Alkohol. Nachdem ich die halbe Flasche Wodka geleert hatte, machte ich mich auch an die braunen Platten, die ich mit dem Mixer zerstückelte. Ich fühlte mich sofort in meine Jugend zurückversetzt und war richtig euphorisch. Nachdem ich mir 3 oder 4 entsprechend präparierter Zigaretten zu Gemüte gezogen hatte, hatte ich einen Filmriss. Als ich wieder zu mir kam, reinigte ich meine Dienstwaffe. Nur ist es so, dass ich meine Dienstwaffe auf der Wache lassen muss. Ich saß in diesem Zustand auf der Wache und reinigte meine Waffe. Das hatte ich nach dem Schießtraining am Tag zuvor vollkommen vergessen. Ich beendete meine Arbeit und fuhr nach Hause - ohne viel Aufsehen zu erregen.

Zu Hause angekommen erholte ich mich von dem Schreck. Den ganzen Tag ging mir nur der eine Gedanke durch den Kopf: du hast so zugedröhnt eine Waffe in der Hand gehabt. Die Nacht schlief ich unruhig. Als ich schweißgebadet aus meinen Schlaf erwachte, ging mir sofort ein Gedanke durch den Kopf: ich bin dermaßen zugedröhnt Auto gefahren! Drei Wochen später kamen zwei Strafzettel, nach denen ich meinen Führerschein für einige Zeit los war.

Beichthaus.com Beichte #00023084 vom 29.09.2007 um 17:30:31 Uhr in Kolitzheim (9 Kommentare).

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“Beichte

Das Schwein mit dem rosa Traktor

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Rache Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Großheide

Es ist schon einige Jahre her. Ich (w/damals Mitte 30) arbeitete in einem Grillrestaurant. Wir hatten tolle Stammkunden, die Arbeit machte echt Spaß. Mein Chef hatte allerdings den Hang, Loser um sich zu sammeln. Gute Freunde, die sich dauernd durchfraßen, aber nie bezahlten. Irgendwann tauchte ein Typ auf, der mit einem rosa Trecker durch die Gegend fuhr - wie er stets betonte, allein aus karitativen Gründen. Er machte ziemlich viel Wirbel um sich, aber meine Kollegen/innen und ich konnten ihn nicht leiden. Mein Chef, jederzeit für eine gute Sache einzutreten, sich vermutlich gute Resonanz in den Medien erhoffend, saß Abend für Abend mit diesem komischen Typen zusammen und hörte sich dessen Pläne an. Der Typ bekam Sozialhilfe, war obdachlos und hatte nichts weiter als seinen rosa Trecker - er fraß sich bei uns durch (er hatte alles frei, außer Getränke), schnippte mit den Fingern und ließ uns für ihn rennen. Er hatte einen Freischein vom Chef, der ihm alles glaubte, was er vom Himmel runterspann.

Eines Tages kam er zu mir an die Kasse, um sein Bier zu bezahlen. Ich hatte damals eine einwandfreie Figur, Größe 34/36, und trug eine enge Lederhose. Als ich mich zur Kasse herumdrehte, um sein Wechselgeld herauszunehmen, schob er mir dreist seine Hand von hinten in den Schritt. Ich drehte mich blitzschnell mit der geballten Faust um, um ihn in den Schritt zu treffen, leider reagierte er sehr schnell und ich boxte nur seine Hüfte. "Sie Schwein!", schrie ich. Er grinste nur süffisant und meinte: "Ja, was kann ich denn dafür, wenn du mir deinen Arsch so geil hinhältst?" Auch meiner Ohrfeige wich er aus und lachte nur. Ich erzählte meinem Chef am nächsten Tag davon, meine Kollegen bestätigten den Vorfall. Mein Chef lächelte gequält, meinte aber, er könne nichts unternehmen. Wir weiblichen Angestellten waren alle empört darüber, dass unser Chef vor so einem Ekling uns nicht beschützen wollte. Er erwartete von uns, dass wir ihn weiterhin bedienten und er sein Essen umsonst bekam.

Meine Empörung könnt ihr euch kaum vorstellen! Ich impfte meine Kollegen: "Wenn dieser Typ kommt und - wie immer - sein Weizenbier haben will, schenke ich das ein!" Irgendwann kam der Kerl dann natürlich. Einer meiner Kollegen brachte mir also die Flasche Weizenbier und das Glas. Ich sammelte so viel Spucke wie möglich in meinem Mund, drei, vier Mal rotzte ich in das Glas. Dann goss ich das Bier dazu, mit perfekter Krone. "Das ist nicht dein Ernst", meinte mein Kollege ungläubig. "Und ob das mein Ernst ist," erwiderte ich, "und das bringst du ihm jetzt!" Mein Kollege tat also seine Pflicht und kam ein wenig blass zurück und gestand mir, dass er fast gekotzt habe, als der Typ das Glas an den Mund gesetzt hatte und mit Genuss angesetzt und aus vollen Zügen durstig getrunken hatte. Ich beichte, aber ich bereue nicht. Seit diesem Tag haben sich meine Kollegen übrigens immer selbst ihre Getränke eingeschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00023067 vom 29.09.2007 um 01:35:14 Uhr in Großheide (15 Kommentare).

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