Teufelshai

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Verzweiflung Neurosen Games

Ich (m/30) möchte beichten, dass ich Angst vor tiefen und dunklen Gewässern habe. Und das aus folgendem Grund:
Früher habe ich mal ein Shooter namens Half-Life gespielt. Und in dem Spiel musste man gegen eklige Aliens kämpfen. Es gab eine Szene, an der du ins Wasser fällst und im Wasser ein großes ekliges (außerirdisches) Wesen umherschwimmt und sobald du im Wasser bist, öffnet er sein großes ekliges Maul und man stirbt. Aber um diesen Hai zu beschreiben. Er sieht ungefähr so aus wie die Teufelfische, die im Marianengraben in 10000 m Tiefe leben sollen, aber nur größer.
Nun zur Beichte: Immer, wenn ich im Schwimmbad tauche, muss ich mir diesen Teufelshai vorstellen (Ich kann nichts dafür, es drängt irgendwie, ihn sich vorzustellen). Im Moment stelle ich mir halt den Fisch vor mir vor (Tauche mit Augen offen), wie es von ganz Weit auf einmal sich zu mir nähert. Dann kriege ich immer panische Angst und verlasse sofort das Becken und setze mich 10 Minuten auf eine Bank oder so. Genauso ist es am Strand, es passierte letztes Jahr, als ich mir circa 20 Meter vom Strand weg wieder diesen Fisch vorstellen musste, wie er meine Beine nach unten zog. An dem Moment tat ich alles dafür, zurück zu schwimmen. Es war die Hölle.

Beichthaus.com Beichte #00028701 vom 07.03.2011 um 13:54:36 Uhr (33 Kommentare).

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Ein Leben lang durchgemogelt

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Betrug Faulheit Stolz Schule Zürich

Hausaufgaben habe ich nur von der ersten bis dritten Klasse gemacht. Von der vierten bis zur sechsten Klasse hatte ich einen Lehrer den es nicht zu stören schien, dass ich nie Hausaufgaben machte. Er beschwerte sich zwar mal bei meinen Eltern, aber das brachte vielleicht 2-3 Tage Besserung. Als ich dann auf eine neue Schule für die siebente bis neunte Klasse kam, musste man plötzlich alle Prüfungen und "vergessenen" Hausaufgaben von den Eltern unterschreiben lassen. Was nun? Ich bemerkte, dass meine Mutter immer mit dem ersten Buchstaben des Vornamens und des vollen Familiennamens unterschrieb. Mein Vorname beginnt mit dem selben Buchstaben und der Familienname ist sowieso gleich, also unterschrieb ich mit schlechtem Gewissen meine erste Klausur, gab sie ab und wartete. Nichts passierte. So unterschrieb ich sämtliche Prüfungen und sonstige Zettel eigenhändig, mittlerweile ohne schlechtes Gewissen, inklusive Zeugnisse. 2,5 Jahre ging es gut, dann eines schönen Tages bemerkte meine Mutter eine Prüfung bei mir, die sogar eine Höchstbenotung hatte und unterschrieb ungefragt im Feld für die Unterschrift der Eltern. Nun gab ich nach fast 3 Jahren die erste Unterschrift meiner Mutter ab, was bei der Lehrerin Bedenken auslöste. Zufälligerweise trafen sich die Lehrerin und meine Mutter beim Einkaufen, auf die Unterschrift angesprochen, bestätigte meine Mutter, dass es ihre sei. Ich hatte Glück, dass nichts aufflog, aber Glück zu haben an das habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt. Ich beendetet meine obligatorische Schulzeit, ohne dass es je jemand gemerkt hätte und war natürlich beflügelt vom Erfolg. In der Lehre beschiss ich weiter und baute mein System immer weiter aus, am Ende meiner Ausbildungszeit hatte ich alle Passwörter die man benötigt um im Schulnetz barrierefrei zu surfen, so war es klar das ich jede Prüfung die ein Lehrer vorbereitete und in seinem Lw abspeicherte schon kannte. Sogar bei der LAP (Abi) kannte ich wenigstens die Theoretischen Prüfungen, Praxis wahr eh kein Problem. Nach der Lehre ging es weiter so das ich mich bis heute durchs Leben gemogelt habe, es läuft einfach zu leicht. Ins Grübeln gekommen bin ich heute nach über 20 Jahren des Bescheissens als ich den Fall Guttenberg gesehen habe. Habe ich doch hunderte Vorträge und Arbeiten selbst aus dem Netz runtergeladen, mein Vorteil war, dass ich 1994 der Einzige in der Klasse war mit Internetzugang. Die meisten wussten nicht mal das es sowas gibt. Auch die LexRom war damals eine gute Hilfe mit fertigen Beiträgen zu praktisch jedem Thema. Sogar meine Abschlussarbeit kommt komplett inklusive Hardware aus dem Internet, das einzige was ich machte, Doku umformatieren, ausdrucken, Bausatz zusammenbauen lassen, altes Gehäuse schwarz ansprayen, Bausatz einbauen. Auch hier war nicht nur eine Ausgezeichnete Benotung das Ergebnis, nein besser noch: "Meine Arbeit wird in Zukunft zum Standard wenn jemand eine Bestbenotung möchte" Die Latte wurde sehr hohe angelegt. So kommt es das ich bis heute nicht richtig schreiben kann, höchstens eine Stunde pro Tag Arbeite und sieben Stunden rumsurfe oder mich ins Homeoffice verdrücke, Tagträume habe und jedes Jahr eine Top Quali bekomme und sogar meine geforderte Lohnerhöhung bekommen habe. Ohne Internet und all den Menschen die mir Täglich Helfen meine Probleme zu lösen wäre ich längst aufgeflogen und sicher nicht Chef geworden, wenn auch nur Teamchef. Für mich der Beweis, als Chef muss man nichts können, außer die Fähigkeit seine Unfähigkeit zu verbergen. Nun ist Halbzeit, zur Zeit ist der Sieg mein, mal sehen wie es bis zur Pensionierung weitergeht. Ich erwarte von euch keine Absolution, hab ich auch nicht verdient, aber es tat gut einmal darüber zu schreiben und dennoch gleich weiter zu machen wie bisher, es läuft einfach zu gut und zu einfach, abgesehnen davon ist jetzt Feierabend.

Beichthaus.com Beichte #00028683 vom 24.02.2011 um 15:54:09 Uhr in Zürich (38 Kommentare).

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“Beichte

Mein Verlangen

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Fremdgehen Wollust Maßlosigkeit Partnerschaft Mönchengladbach

Ich bin seit 2004 mit meinem Freund zusammen, ich bin bis heute noch in ihn verliebt, doch ich habe ein dickes Geheimnis! Ich brauche sehr viel Zuneigung und Aufmerksamkeit und eigentlich mehrmals Geschlechtsverkehr in der Woche!
Es macht einfach zu sehr Spaß. Nach […]
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Beichthaus.com Beichte #00028573 vom 28.01.2011 um 01:17:22 Uhr in 41063 Mönchengladbach (72 Kommentare).

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Pfandgeld

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Diebstahl Betrug Schamlosigkeit Trunksucht Last Night Garlstedt

Vor ein paar Monaten war in der nächst größeren Stadt eine Veranstaltung mit einer regional bekannten Band. Das war der Trickserabend meines Lebens. Angefangen hat es beim Einlass. Alle unter 18-Jährigen bekamen am Eingang mit orangenen Marker, ein Kreuz auf die Hand, gingen dann mit allen anderen durch den Windfang, um dort die Eintrittskarte zu zeigen und sich das entsprechende Bändchen für unter- bzw. über 18-Jährige abzuholen. Während ich dort anstand habe ich versucht das noch feuchte Markerkreuz von meiner Hand zu wischen. Als der Letzte vor mir gerade das Bändchen bekommen hatte, war das Kreuz weg und meine Hand vom vielen Rubbeln rot. Die Einlasser haben zwei mal auf die Hand geguckt, mir jedoch ein 18er-Bändchen gegeben. Auf der Veranstaltung bekam man einen Euro Pfand für jeden zurückgebrachten Becher wieder und 10 Euro für jedes Tablett. Also ging ich rum und klaute alle einsam und alleinstehenden Becher. Als ich schon ganz schön was getrunken hatte, klaute ich sogar die vollen Tabletts mit Bechern. Ich zählte am nächsten Tag 80 Euro geklautes Pfandgeld und hatte ein richtig schlechtes Gewissen, nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00028566 vom 26.01.2011 um 17:22:47 Uhr in Garlstedt (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Bäckereifachverkäuferin

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Rache Hochmut Ignoranz Selbstsucht Shopping

Die Bäckereifachverkäuferin
Heute in der Mittagspause war ich beim Bäcker um mir einfach nur ein belegtes Brötchen zu kaufen. Da war weit und breit keine Bedienung zu sehen, macht ja nichts, war ja nur meine Mittagspause. Nach ein paar Minuten betrat eine weitere Kundin die Bäckerei und wir beide warteten stillschweigend noch ein paar weitere Minuten. Dann endlich trat eine ältere, faltige, bunt geschminkte Frau hinter die Theke und fragte doch tatsächlich die andere Kundin nach ihrem Wunsch. Sie nickte und warf mir einen unschuldigen Blick zu und bevor ich was sagen konnte, prasselte sie ihre Bestellung runter. Egal, dachte ich, ist ja nur meine Mittagspause. Dann endlich kam auch ich mal dran. Wieso habe ich eigentlich vorher nix gesagt? Die bunte Frau musterte mich von oben bis unten und fragte mich nicht, was ich bestellen möchte. Sie guckte mich einfach nur an. Blöde Kuh.

Ich bestellte mein Brötchen und ging zurück zur Arbeit. Soweit so gut. Nun arbeite ich an einer Kasse in einem wohl bekannten Elektronikmarkt, tatsächlich ging die Schicht auch noch bis 20.00 Uhr, was für eine Frechheit. Die Kassen sind genau zum Ein- und Ausgang gedreht, sodass wir sehen können, wer rein- und wieder rausgeht. Um zehn vor acht traute ich meinen Augen kaum, als die liebe, nette und bunte Bäckereifachverkäuferin den Markt betritt und ich schon ein leichtes kribbeln in der Bauchgegend bemerkte. Erstmal weil ich gleich Feierabend hatte und zudem die blöde Kuh reinkam. Ende der langen Geschichte: Die Dame stand bei mir an der Kasse, legte ihr supertolles Navigationsgerät vor mich hin, ich aber die Kundin hinter ihr nett begrüßte, die Bäckertante nur von oben bis unten begutachtete und der zweiten Kundin höflich ihre neue David Garrett CD abkassierte und ihr einen schönen Abend wünschte. Erst dann zog ich das blöde Navi ab, ohne was zu sagen und legte das Wechselgeld auf den Tresen, obwohl sie schön ihre Hand auf hielt. Und die Moral von der Geschichte: gutes Benehmen hat jeder in die Wiege gelegt bekommen - oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028352 vom 01.12.2010 um 00:17:50 Uhr (27 Kommentare).

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