Japanische Schmiedekunst

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Lügen Falschheit Zwang Neurosen

Japanische Messer haben es mir sehr angetan. Über die Jahre habe ich mir nach und nach acht Messer aus japanischer Schmiedekunst angeschafft und stellenweise bis zu 200 Euro für ein Messer ausgegeben. Ich schärfe die Klingen auf japanischen Wassersteinen. Die finale Schärfe kommt dann auf einem Lederriemen. Die sind so etwas von scharf, dass Gemüse, Fleisch und alles andere Schneidgut beim bloßen Anblick der sich nähernden Klinge freiwillig auseinander fallen. Nur mir sind sie selbst dann noch nicht perfekt scharf genug. Seit geraumer Zeit habe ich den Tick, die Messer zu schärfen, obwohl sie eh saumäßig scharf sind. Ein Messer, dass ich zum Beispiel Samstag Nachmittag geschärft, gereinigt und leicht eingeölt habe, nehme ich aus lauter Schärf-Gier Montags oder Dienstags erneut aus dem Messerblock und fange wieder damit an, es über die Schleifsteine zu ziehen, obwohl es seit Samstag nicht benutzt wurde. Und wenn, wäre es niemals nach so kurzer Gebrauchszeit stumpf geworden. Schlimm ist auch, dass ich dieses Prozedere mittlerweile als Ausrede nutze, wenn Freunde mich einladen, gemeinsam etwas zu unternehmen. Meine Ausrede lautet stets: "Sorry, ich habe noch Messer, die ich schärfen muss." Auch die Messer meiner Nachbarin habe ich schon als Ausrede vorgeschoben. Allerdings bringen meine Freunde auch ihre Messer zum Schärfen zu mir. Sie wissen also, dass ich das wirklich kann und auch gerne für sie mache. Trotzdem plagt mich - verdammt noch einmal - mein Gewissen gegenüber meinen Freunden!

Beichthaus.com Beichte #00033103 vom 21.04.2014 um 09:35:35 Uhr (14 Kommentare).

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Waschung im Intimbereich

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Ungerechtigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Intim

Ich (w) wasche den Patienten in meinem Pflichtpraktikum nie den Intim- oder Afterbereich, da ich den Krankenschwestern mitgeteilt habe, dass ich so etwas nicht waschen kann, da es mich davor ekelt. Nachdem ich nun ein paar Mal heulend aus dem Bad gelaufen bin, da ich trotzdem dazu verdonnert wurde, bin ich dazu übergegangen, nur Körperstellen zu waschen, die für mich erträglich sind. Für die Patienten tut es mir schon sehr leid, da diese ja nichts für die Inkompetenz des Teams können. Allerdings finde ich es einfach so ungerecht, dass ich, obwohl ich ihnen ordentlich erklärt habe, warum ich das nicht tun kann, trotzdem zu solchen Arbeiten herangezogen werden muss. Ich werde durchhalten!

Beichthaus.com Beichte #00033102 vom 20.04.2014 um 19:45:06 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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Verschwitzter Ekel-Nachbar

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Verzweiflung Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Nachbarn

Meine Beichte liegt nun schon eine Weile zurück. Ich war damals ganz frisch von meinem Freund getrennt, nachdem er mich betrogen hatte. Es war eine schwere Zeit, denn zu der Situation kam, dass ich durch den Mutterschutz keinen Job hatte und mit der Gesamtsituation ziemlich hilflos und überfordert war. Da ich schon während der Beziehung alle Hände voll mit Problemen zu tun hatte, vernachlässigte ich meine Freunde und hatte dann auch niemanden mehr, mit dem ich darüber reden konnte, außer meinem Nachbarn. Eines Abends saßen wir zusammen und ich erzählte ihm alles! Die komplette Geschichte und er war einfach nur da und hörte zu, was mir in dem Moment sehr geholfen hat. Mein Nachbar ist kein besonders attraktiver Mann, aber auch nicht potthässlich - er ist einfach nur furchtbar ungepflegt. Schlechte Zähne, Schweißgeruch. Das volle Programm eben, was mich aber nicht störte, denn er war ja nur ein Freund und als solcher sonst sehr nett und hilfsbereit. Irgendwann kam er näher und machte Andeutungen und Gesten und als ich bemerkte, was er eigentlich wollte, ging ich darauf ein.


Hier beginnt meine eigentliche Beichte. Ich weiß nicht, wie es so weit kommen konnte, aber ich landete mit diesem Mann im Bett. Mittendrin fing er an, ganz seltsame Geräusche von sich zu geben und sein ganzer Körper war klatschnass vom Schweiß. Was zur Folge hatte, dass mir klar wurde, wie sehr ich mich eigentlich vor ihm ekelte. Mir wurde bewusst, was ich da tat und dann fing ich an, zu heulen. Aber nicht nur ein bisschen - ich bin regelrecht zusammengebrochen und konnte gar nicht mehr aufhören. Er war total besorgt und fragte, was los sei, und ich bat ihn zu gehen. Ich habe die nächste Woche jeden Tag geweint, ihn keines Blickes mehr gewürdigt und mich vollkommen abgekapselt. Es tut mir so leid! Ich glaube, ich habe ihn damit sehr verletzt und ich bereue zutiefst, was passiert ist. Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, das zuzulassen, da ich sonst nicht einmal auf den Gedanken gekommen wäre, dass so etwas mit ihm überhaupt möglich wäre. Wäre die Situation anders gewesen, wäre ich nicht so fertig mit der Welt gewesen, wäre es nicht passiert. Da bin ich mir sicher und ich mache mir deshalb große Vorwürfe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033092 vom 19.04.2014 um 23:58:04 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Sonderling mit Mikropenis

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Verzweiflung Lügen Intim

Ich habe einen Mikropenis (schlaff 2,5 Zentimeter) und deshalb psychische Probleme. Ich bin jetzt 23 Jahre alt und hatte bisher nur eine sexuelle Begegnung und das mit einer Freundin als ich 18 war. Das Problem war nur, dass es mir gar nicht möglich war, in sie einzudringen. Wir haben es viermal probiert, doch es hat nie geklappt. Ich habe aber natürlich allen erzählt, dass wir Sex hatten - was ja nicht einmal wirklich stimmte. Sie hat es dann irgendwann mitbekommen, was dafür gesorgt hat, dass die Freundschaft beendet wurde. Ich muss sagen, ich war auch eine ganze Weile schon in sie verliebt. Das Problem ist, dass ich bisher die Hoffnung aufgegeben hatte, ein normales Sexleben zu haben, geschweige denn, eine Freundin oder Frau. Ich habe so gut wie kein Selbstbewusstsein und bin dadurch sehr verzweifelt. In meinen Kopf macht sich immer mehr breit, dass ich alleine sterben werde. Und dass ich vor allem nie glücklich sein kann und ein gesellschaftlicher Sonderling bleiben werde, was ich eigentlich aber gar nicht verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00033089 vom 19.04.2014 um 21:14:13 Uhr (18 Kommentare).

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