Beseeltes Schlabbern

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Wenn ich sehe, wie Leute genüsslich an ihrem Eis lutschen und lecken, möchte ich sofort meine Faust in deren Hackfressen schlagen. Dieser verträumte Blick, dieses beseelte Schlabbern, das zufriedene Schlürfen und Schmatzen. Bäh! Ich könnte sofort zuschlagen!

Beichthaus.com Beichte #00023826 vom 18.05.2008 um 08:13:32 Uhr (26 Kommentare).

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Mein Medikamenten-Vorrat

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Falschheit Lügen Faulheit Drogen Zivi & Bund Rietberg

Damals, zu meiner Zivi-Zeit, habe ich regelmäßig krankgemacht. Ich hatte nichts, außer keinen Bock auf Ackern. Jedenfalls bin ich immer zum Arzt - ich brauchte ja einen gelben Schein - und habe ihm immer was von "Schmerzen in der Schulter" oder "Durchfall" oder so […]
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Beichthaus.com Beichte #00023820 vom 16.05.2008 um 22:14:01 Uhr in Rietberg (19 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Vorgegaukelte Schwangerschaft

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Engherzigkeit Arbeit Schwangerschaft

Hatte letztens eine kleine Affäre mit einer 22-jährigen, knackärschigen Mitarbeiterin. Sie hat sich scheinbar in mich verliebt und rennt mir jetzt schon seit zwei Wochen heftigst hinterher. Da ich Zugriff auf alle Logs der Firma habe, hat mich doch mal brennend interessiert, was sie und ihre tolle Freundin über mich so schreiben. Dabei ist mir fast das Herz stehen geblieben, als ich las, dass sie mir eine Schwangerschaft vorgaukeln will. Habe dies kurz noch mal mit ihrer Periode überprüft - Schwangerschaft theoretisch unmöglich. Heute will sie mit mir "dringend unter vier Augen reden." Ich werde ihr kurz einige biologische Fakten zum Thema Fruchtbarkeit um die Ohren schmeißen und sie danach lachend stehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00023816 vom 16.05.2008 um 00:26:34 Uhr (14 Kommentare).

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Diagnose: Boreout

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Verzweiflung Arbeit Butzow

Seit ich Ende letzten Jahres mein BWL-Studium an einer Elite-Uni abgeschlossen habe, arbeite ich als Trainee im Marketing eines mittelständischen Unternehmens. Ich mag die Branche und auch meine Kollegen. Nur übermannt mich seit Wochen und schon fast Monaten ein bleiernes Gefühl der Müdigkeit, wenn ich morgens nur an die Arbeit denke. Es fällt mir schwer aufzustehen, wenn ich es schaffe, möchte ich auf dem Arbeitsweg jeden Moment umkehren und wieder nach Hause. Mir ist schlecht und ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich nur dran denke; ich könnte heulen. Der Grund: Ich bin chronisch unterfordert. Ich bin hier nur billige Arbeitskraft für lausige Praktikantenjobs.

Wenn ich selten mal anspruchsvollere Aufgaben bekomme, macht mir das sehr viel Spaß. Aber das macht nur ca. 10 Prozent meiner Arbeitszeit aus. Die andere Zeit warte ich, bis das Telefon klingelt oder man lässt mich abspülen oder Milch kaufen. An guten Tagen darf ich nach Bewerbern fürs Office suchen, die für die Hälfte der Arbeitszeit fast doppelt so viel Gehalt wie ich bekämen. Ich bin todunglücklich und frage mich, wofür ich so viel Zeit, Energie und Geld in mein Studium investiert habe. Ich kann wesentlich mehr und habe wirklich viel Potential, das ich auch gerne ausschöpfen würde. Aber man lässt mich hier nicht. Ich habe die Problematik schon mehrmals bei meinem Vorgesetzten angesprochen und um größere Aufgaben gebeten, aber das ist immer wieder versandet. Das große Glück ist, dass seit Neuestem eine Praktikantin die Handlangerjobs erledigt. Dennoch werden meine Aufgaben nicht substanzieller, obwohl ich mich wirklich drum kümmere. Mir geht es nicht ums Geld, sondern darum, Aufgaben zu haben, die mich erfüllen und die mich auch fachlich weiterbringen. Ich will in der Zukunft nicht vor einem Personaler stehen, der mir sagt "Wie, Sie haben laut Ihrem Lebenslauf zwei Jahre Erfahrung in dem Bereich. Wieso können Sie denn dann nix?"

Ich traue mich nicht, zu kündigen, weil ich Angst habe, vielleicht monatelang arbeitslos zu sein. Außerdem habe ich nach wie vor die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Heimlich suche ich in der Arbeit nach freien Stellen in anderen Firmen und kopiere hier Bewerbungsunterlagen.

Beichthaus.com Beichte #00023814 vom 15.05.2008 um 19:40:43 Uhr in Butzow (5 Kommentare).

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“Beichte

Die Folgen des Vatertags

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Ekel Schamlosigkeit Trunksucht Last Night Hamburg

Ich war am Vatertag so besoffen, dass ich mein Handy (Black Berry 8100) selber in die Alster geworfen habe, meine Kollegen beleidigt und beim Döner essen in meinem Bett mit kompletter Kleidung eingeschlafen und am nächsten Tag zwischen Fleisch, Zwiebeln, Salat und Tzaziki aufgewacht bin. Das Ende vom Lied war, dass ich von meinem eigenen Geschmack im Mund kotzen musste.

Beichthaus.com Beichte #00023805 vom 12.05.2008 um 03:09:26 Uhr in Hamburg (Alsterufer) (16 Kommentare).

Gebeichtet von Rainking777 aus Ingolstadt
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