Ich stelle die Pakete nicht zu!

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Ekel Unreinlichkeit Engherzigkeit Arbeit

Von Beruf bin ich Paketbote bei DHL. Ich liebe meinen Job sehr, auch wenn er manchmal stressig ist. Leider habe ich einen Kunden bei dem ich alle zwei bis drei Wochen ein Päckchen abgeben muss. Immer wenn er seine Tür öffnet, stinkt der Mann extrem säuerlich nach Schweiß, dazu kommt fast immer eine Fahne, die mich zwingt, die Luft nicht einzuatmen, sobald ich klingele. Ich beichte, dass ich es nicht mehr länger mitmache: Ich werfe zukünftig Benachrichtigungskarten im Briefkasten. Ich ertrage ihn leider nicht und bange bei jeder Tour, dass ich nicht zu ihm muss.

Beichthaus.com Beichte #00038320 vom 01.06.2016 um 16:17:15 Uhr (19 Kommentare).

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Zu faul für meine Praktikumsberichte

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Peinlichkeit Faulheit Trägheit Arbeit

Ich beichte, dass ich zu faul war, um meinen Praktikumshefter zu führen. Ich mache ein 9-monatiges Praktikum für mein Abitur und brauche ein erfolgreiches Praktikum, um versetzt zu werden. Nun habe ich meiner Chefin eben 20 Seiten (eine Seite = eine Woche) des Hefters vorgelegt, die nicht unterschrieben waren. Mir war das ziemlich unangenehm und ich entschuldigte mich dafür. Sie meinte, ich habe wohl ein wenig geschludert und nickte alle ab. Von nun an werde ich den Hefter ordentlich führen - versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00038319 vom 01.06.2016 um 11:53:18 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

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So schützt ihr euch vor der Banken-Abzocke!

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Morallosigkeit Zwang Ungerechtigkeit Geld Arbeit

So schützt ihr euch vor der Banken-Abzocke!
Ich beichte, dass ich für eine Bank arbeite und nicht mehr weiß, wie lange ich das noch machen kann. Die letzten Jahre stand ich zu unseren Produkten und habe auch gerne Kundenberatungen durchgeführt. Die Kunden waren zufrieden, ich half auch mal bei persönlichen Problemen und drückte mal ein Auge zu, wenn es mit dem Konto eng wurde. Alles in allem machte mir der Job Spaß und auch die Kunden empfahlen mich weiter. Mein Geld habe ich dennoch gemacht. Wie durch die Medien ja bekannt sind viele Banken in einer Krise, bedingt durch die Zinssituation in Europa. Unser Institut dreht daher aktuell total am Rad. Kleinere Filialen schließen, einige Mitarbeiter werden gehen. Ich bin in einer der größten Filialen tätig, der Job jedoch sicher. Manche Kollegen knicken aber schon ein, machen krank, etc.

Auch wenn es keiner sagt, aber jeder trotzdem weiß: Bankberatung bedeutet oft auch Produktverkauf. Das ist im Grunde ja in Ordnung - so lange Kunde und Bank etwas davon haben. So ist es ja auch im normalen Leben, wenn man ein Gut erwirbt. Das Problem ist allerdings, dass unsere Zielvorgaben extrem erhöht wurden und der Verkaufsdruck immer stärker wird. Jeden Montag fliegen die Excel-Tabellen nur so aus dem PC, getreu dem Motto "Okay, Sie haben in 19 Bereichen alles gut gemacht, aber im 20sten nicht - woran liegt´s denn?!" Da mein Job sicher ist und ich mich von diesem verschissenen Druck nicht länger einschüchtern lasse, gestehe ich, manchen Kunden sogar von bestimmten Produkten abzuraten. Nur weil die Bank meint, wir brauchen in der Woche 50 Versicherungsabschlüsse mehr, werde ich nicht anfangen, unschuldige Leute abzuzocken. Ich habe derzeit große Probleme hinter dem zu stehen, was ich tue und hoffe, das die Krise hindurch auszuhalten oder etwas anderes zu finden. Ich beichte also, bewusst von Produkten des Hauses abzuraten, wenn klar ist, dass dies dem Kunden wirtschaftlich schaden könnte. Andererseits gefährdet man so seinen Arbeitsplatz - aber was soll ich tun?

Mein Tipp für euch: Wenn ihr zu Bankgesprächen eingeladen werdet, geht ruhig hin und hört euch das an. Niemals beim ersten Mal etwas unterschreiben - nie, egal was gesagt wird, egal ob das "tolle" Angebot sonst abläuft, der ganze Vertriebsschrott, der euch erzählt wird. Es muss nicht schlecht sein, aber stellt für euch daheim in Ruhe fest: Habe ich Bedarf für dieses Produkt, was ist der Preis und welchen Nutzen habe ich davon? Seht zu, dass ihr einen festen Kundenberater bekommt. Macht mit dem 2-3 Termine aus, ohne etwas abzuschließen, dann merkt ihr schon wie er/sie drauf ist. Lasst von der Bank einen Werbeausschluss eintragen, dann steht euer Name nicht auf jeder Vertriebsmaßnahme, die die Bank fährt und das Generve hört auf, oder sagt ihnen, ihr wollt nur per Mail oder Post informiert werden, dann wird es auch ruhiger. Informiert euch aber bitte nicht in Internetforen, da steht fachlich so viel Schrott, dass einem manchmal schon schlecht wird.

Beichthaus.com Beichte #00038316 vom 31.05.2016 um 23:11:51 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Leben ist eine Sackgasse

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/26) bin mit meinem Latein am Ende. Ich habe vor sieben Monaten meinen Abschluss als Ingenieur (B.Eng.) gemacht und bin seitdem arbeitslos. Ich schicke pro Woche etwa 10-20 Bewerbungen raus und habe alle 4-6 Wochen dann mal ein Vorstellungsgespräch, nur um wieder eine Absage zu bekommen. Meine Beziehung leidet extrem darunter, weil es meiner Freundin natürlich nicht passt, dass sie jeden Tag arbeiten geht und das Geld verdient und ich zu Hause rumsitze. Ich arbeite nebenher zwar noch in einem 400-Euro-Job, was aber natürlich auch nicht die Welt ist. Erst heute habe ich wieder eine Absage einer Firma bekommen, bei der ich sogar schon zwei Mal zum Gespräch war und auch positives Feedback bekommen habe. Ich habe sogar mein hart verdientes Geld genommen und einen Monat auf sämtlichen Luxus verzichtet, um Lebenslauf und Anschreiben von einer professionellen Agentur für 300 Euro komplett durchchecken und aufpolieren zu lassen. Hätte ich mir sparen können.

Die Gespräche laufen immer sehr gut, es ist immer eine gute Atmosphäre und ich bin locker und beantworte souverän alle Fragen. Trotzdem will mich anscheinend niemand einstellen, weil es immer einen besseren Kandidaten gibt, die dann auch meistens schon Berufserfahrung haben. Einen Ausbildungsplatz bekomme ich auch nicht mehr, mit der Begründung, dass sich die Ausbildungen an Schulabsolventen richten und ich mit meinem Alter und abgeschlossenem Studium nicht mehr infrage käme. Ja, ich hatte mich in meiner Verzweiflung sogar für Ausbildungen beworben. Ich bin 26 und mit meinem Leben anscheinend komplett in einer Sackgasse. Meine Freundin wird mich wohl bald verlassen, wenn ich nicht bald einen Job finde und ich werde dann mit 27 wieder zu meinen Eltern in mein altes Kinderzimmer ziehen dürfen als Arbeitsloser. Ach, ist die Welt nicht schön?!

Beichthaus.com Beichte #00038293 vom 25.05.2016 um 16:53:01 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unfaire Behandlung bei der Prüfung

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Ungerechtigkeit Zorn Trägheit Rache Arbeit

Ich habe meinen Lehrabschluss hinter mir. Die Abschlussprüfung dauert bei uns zehn Tage. Praktisch alle Prüfungskandidaten bekommen Hilfe von ihren Vorgesetzten, auch wenn es verboten ist - glaubt mir, es ist wirklich so. Mein Vorgesetzter musste sich natürlich strikt an die Regeln halten und dokumentierte jede einzelne noch so gleichgültige Handlung und redete nicht mit mir. Ich hatte also einen Nachteil gegenüber den anderen. Im Übrigen hat mein Vorgesetzter die Prüfungsaufgabe definiert, welche innerhalb der zehn Tage niemals umsetzbar war - weshalb ich jeden Tag bis spät in die Nacht zu Hause weiterarbeiten musste.

Das Ergebnis meiner Arbeit musste ich präsentieren und Fachfragen beantworten. Diese Fragen sind vorbereitet und normalerweise erhalten die Prüfungskandidaten diese heimlich von ihren Vorgesetzten. Ich bekam natürlich nichts. Das Schlimme war aber, dass die Fachfragen (die sich mein Vorgesetzter ausdachte) für mich nicht beantwortbar waren. Als ich nach der frustrierenden Fragerunde das Ganze mit einem Arbeitskollegen (Er kontrolliert die Lehrabschlussprüfungen) besprach, meinte er, dass die Fragen für meinen Ausbildungsstand viel zu überrissen sind und er selbst nicht einmal die Antwort auf die Fragen wüsste. Die Punkte bekam ich auch nach der Korrektur nicht, da mein Vorgesetzter während der Bewertung sogar dafür sorgte, dass ich an gewissen Orten Punkteabzug bekam, obwohl mir der Bewertungsexperte diese Punkte geben wollte.

Auch nach dem Abschluss scheint er einen totalen Knall zu haben. Er fügt zu meinen Arbeitsresultaten stets an, dass man XYZ sicher viel besser machen könnte - obwohl ich in diesen Bereichen mehr weiß als er. Für die Fragen, die ich nicht beantworten konnte, musste er natürlich eine demütigende Lernlektion für mich einräumen, um mir schön vorzuführen, was ich alles nicht wusste. Obwohl ich mich in der Prüfungszeit kaputt arbeitete, bekam ich nur Kritik am Ergebnis zu hören. Zudem schaut er mir immer in den Monitor und weist mich zurecht, wenn ich gerade an einem anderen Projekt arbeite, als er es erwartet. Natürlich verlangt er trotz seines Kontrollwahns von mir, dass ich mich wie ein Erwachsener benehme, selbstständig bin und meine Arbeit leiste.

Meine Leistungen werden von meinem Chef immer gut bewertet, weshalb ich nicht glaube, dass der Tadel und die Kontrolle von meinem Vorgesetzten gerechtfertigt sind. Nun beichte ich, dass meine Motivation absolut am Nullpunkt ist und ich keine Lust mehr habe, den gleichen Einsatz zu leisten wie bisher. Ich leiste nun nur noch die Hälfte von dem, was ich wirklich könnte. Denn mir fehlt schlicht und einfach die Motivation dafür.

Beichthaus.com Beichte #00038288 vom 25.05.2016 um 09:51:39 Uhr (12 Kommentare).

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