Du bist eine gottlose Schlampe!

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Peinlichkeit Vorurteile Engherzigkeit Trunksucht Unglaube

Ich (m/21) habe ein Mädchen übel bloßgestellt. Es handelt sich um die beste Freundin meiner Freundin. Ich konnte sie noch nie leiden, da sie oberflächlich und falsch ist und vorgibt, streng gläubig zu sein. Vor zwei Wochen kam raus, dass sie ihren Freund über ein halbes Jahr lang betrogen hatte. Übrigens ist er auch ein guter Freund von mir. Eine Woche nach der Trennung waren in einer Disco einige Freunde versammelt, auch sie. Ich war anscheinend so blau, dass ich sie als "gottlose Schlampe" betitelt habe, darüber hinaus habe ich scheinbar noch die 10 Gebote zitiert. Und als finalen Stoß meinte ich dann noch, sie und ihre Notgeile Fotze sollen in der Hölle schmoren.

Beichthaus.com Beichte #00038787 vom 03.10.2016 um 22:29:59 Uhr (12 Kommentare).

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Der Rächer der Sitzplatzlosen

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Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co.

Ich hätte mich heute fas totgelacht. Heute Morgen im halb leeren Bus habe ich mich an einen Fensterplatz gesetzt und meine Handtasche auf dem freien Platz daneben abgelegt. Zur Erinnerung: Der Bus war mehr als halb leer und es waren genug Sitzplätze und auch freie Doppelsitze vorhanden. Prompt ist zwei Stationen später ein hässlicher Typ zugestiegen, der sich natürlich genau auf dem Platz setzen wollte, auf dem meine Handtasche lag. Nicht, dass der Typ danach ruhig gewesen wäre, er hat das zum Anstoß genommen, sich dazu bemüßigt zu fühlen, mich aufzuklären, dass der Bus für alle da ist und er sitzen kann, wo er möchte - und er hat sich dabei aufgeführt, wie der Rächer der sitzplatzlosen Busfahrer.

Im Prinzip hat er ja recht - in einem halb leeren Bus fand ich das allerdings nur nervig. Aber bitte! Er hat ja das Recht auf freie Meinungsäußerung und ich habe das Recht, nicht zuhören zu müssen. Lustigerweise ist dann aber zwei Stationen später eine Fahrkartenkontrolle im Bus durchgeführt worden und siehe da: Mein Sitznachbar war ein Schwarzfahrer. In dem Moment, als er kontrolliert wurde und sich herausgestellt hat, dass er kein Ticket hatte, habe ich einen Lachflash bekommen - woraufhin der Typ aus einer Mischung aus Wut, Ärger, verletztem Stolz und Scham so rot angelaufen ist, dass ich dachte, er explodiert gleich. Wiedermal ein typisches Beispiel dafür, erst vor der Haustür der Anderen zu kehren, bevor man sein eigenes Leben auf die Reihe bringt. MADE MY DAY!

Beichthaus.com Beichte #00038780 vom 29.09.2016 um 12:43:52 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Narben meines Lebens

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Peinlichkeit Verzweiflung Feigheit

Ich habe mich im Alter von 13 und 14 Jahren selbst verletzt. Ich habe dadurch immer Aufmerksamkeit von unserer Vertrauenslehrerin bekommen und auch von meinen Freundinnen und das tat gut. Ich kannte das so nicht. Meine Mama war alleinerziehend mit mir und meinem älteren Bruder - meinen Papa haben wir nur alle zwei Wochen an den Wochenenden gesehen. Und voll berufstätig war sie auch. Eigentlich kann man ihr keinen Vorwurf machen, sie hat das gut gemeistert. Ihre Eltern, also Oma und Opa, wohnten unten. Und wie das ja so ist, war Oma immer da und hat dann für uns gekocht, wenn wir aus der Schule kamen. Danach saßen mein Bruder und ich immer auf den Zimmern, weil man sich als Junge und Mädchen in der Pubertät ja überhaupt nicht leiden konnte und man sich nicht sehen wollte. Sobald Mama kam, wurden wir beide zum Helfen gerufen und dann fing das Gezicke schon an.

Mama, immer genervt von der Arbeit, hat uns dann jedes Mal angeschnauzt. Ärger habe ich sowieso oft genug bekommen, da ich in Mathe eine absolute Niete war und für jede schlechte Note trotz Nachhilfe Hausarrest bekommen habe, bis ich irgendwann unter der Woche einfach grundsätzlich nicht mehr raus durfte. Also nette Worte kannte ich kaum. Ich hatte sogar immer Angst sobald Mama kam, dass wieder irgendwas nicht stimmt, und war ungerne mit ihr alleine. Jedenfalls brauchte ich das Geritze um irgendwie Mitleid zu bekommen, statt böser Worte und Verbote.

Man sieht die meisten Narben nicht mehr, nur beim genauen Hinsehen, aber sie sind noch nie jemandem aufgefallen. Am linken Arm habe ich allerdings acht "Ritze", die etwas zu tief gingen und die sind jetzt, neun Jahre später, immer noch deutlich zu sehen und ganz selten spricht mich auch einer darauf an und das ist mir sehr peinlich. Ich möchte diese Narben am Liebsten übertattoowieren lassen, aber ich habe Angst davor, zum Tattoowierer zu gehen und ihm das zu sagen und zu zeigen - vor allem wegen unangenehmen Fragen. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich jetzt noch machen soll, damit die keiner mehr sieht.

Beichthaus.com Beichte #00038775 vom 28.09.2016 um 11:51:40 Uhr (18 Kommentare).

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Mikroben ohne Heimat

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Ich (m/33) habe mir letztens im Bauchnabel rumgepult und dort krustige Klumpen, Wollmäuse und Popel aus alter Seife und Sperma gefunden. Dabei gehe ich regelmäßig duschen. Wahrscheinlich habe ich eine komplette Kolonie Mikroben obdachlos gemacht. Ich Ferkel habe nachher am Finger gerochen und es roch auch nach Käse und Schweißfüßen. Ich werde mir den Bauchnabel zukünftig besser reinigen.

Beichthaus.com Beichte #00038773 vom 27.09.2016 um 23:19:43 Uhr (13 Kommentare).

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Sorry, ich habe unterwegs in den Wald geschissen!

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit

Ich (m/29) war in dieser Woche auf einer Fortbildung. Der Weg dorthin führte über viele Landstraßen - bergauf, bergab, mit vielen Wäldern und Feldern. Da ich zu Hause keinen wirklichen Stuhlgang hatte, musste ich notgedrungen losfahren. Ich hatte gehofft, gar nicht zu müssen oder bei der Fortbildung auf die Toilette gehen zu können. Dazu kam es jedoch nicht. Auf meinem Weg dorthin bekam ich plötzlich Bauchschmerzen und es kündigte sich etwas Größeres an, das unbedingt das Licht der Welt erblicken wollte. Ich hielt an einem der zahlreichen Waldwege an, lief im Nebel durch die morgendliche Kälte und entblößte mein Hinterteil an einem sicheren Ort im Unterholz. Bewaffnet mit einer Packung Taschentücher und mit den im Auto deponierten Servietten eines bekannten Schnellrestaurants versuchte ich, mein Hinterteil zu säubern. Es gelang mir teilweise, ich putzte und putzte, bekam die Ritze aber nicht wirklich sauber.

Nachdem meine Tücher verbraucht waren, gab ich auf. Nun kam das nächste Problem. Meine Hand stank fürchterlich, ich hatte beim Säubern wohl mächtig zugelangt. Weit und breit war natürlich kein Wasser in Sicht. Ich nahm das mit Apfelgeschmack versetze Wasser, das ich zum Trinken eingepackt hatte, lief mit neuen Tüchern in den Wald, befeuchtete diese und wusch mir den Rest vom Fest vom Hinterteil ab. Auch meine Hände wusch ich notdürftig mit dem Apfelwasser. Die ganze Aktion hat so viel Zeit gekostet, dass ich fast zu spät zu der Fortbildung kam. Als ich das Gebäude betrat, wurde ich sofort von mehreren Leuten per Handschlag empfangen, ohne dass ich mich vorher auf der Toilette richtig waschen konnte.

Die Hand stank nicht mehr, aber sie war definitiv nicht die Hand, die man jemandem zur Begrüßung geben sollte. Ich hatte jedoch keine Wahl. Ich konnte schlecht sagen: "Tut mir leid, ich habe unterwegs in den Wald geschissen, ich muss erst mal meine Hände waschen." Das war übrigens das erste Mal in meinem ganzen Leben, dass ich meine Notdurft im Wald verrichten musste und es hat mir keine Freude bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00038771 vom 27.09.2016 um 20:07:28 Uhr (15 Kommentare).

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