Strafe einer höheren Macht

19

anhören

Missbrauch Zorn Familie

Ich (w/25) möchte etwas beichten, das mich jetzt schon fast ein Jahr belastet. Meine Kindheit war sehr schön und ich habe viel Zeit auf dem Bauernhof meines Onkels verbracht. Jedoch wurde er, mit zunehmender Veränderung meines Körpers während der Pubertät, immer aufdringlicher, bis ihm das Anfassen meiner Brüste und meines Hinterns nicht mehr reichte. Er kam zufällig immer zu Besuch, wenn meine Eltern gerade nicht da waren und aus Angst, dass er sich sonst an meiner Schwester vergehen würde, habe ich mich immer brav zu ihm gesetzt. Mit 19 konnte ich dann endlich in einen anderen Ort ziehen, doch in den Semesterferien, als ich meine Eltern besuchte, ging alles weiter und irgendwann wünschte ich mir, dass er sterben würde, damit ich ihm nicht mehr ausgeliefert wäre. Letztes Jahr ist er relativ jung verstorben und nun habe ich ein sehr schlechtes Gewissen. Ich weiß ja selbst, dass dieser Gedanke dumm ist, aber was ist, wenn es doch eine höhere Macht gibt, die meinen Wunsch erhört hatte und ich dadurch Schuld an seinem Tod bin. Es tut mir so leid.

Beichthaus.com Beichte #00033173 vom 30.04.2014 um 17:53:06 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Gewalttätige Senioren

18

anhören

Aggression Zorn Ungerechtigkeit Gewalt 50+

Gewalttätige Senioren
Gestern war ich in der Stadt unterwegs zu einem Geschäftsmeeting und sah eine alte Dame mit Gehstock scheinbar hilflos vor einer grünen Ampel stehen. Ich ging also hilfsbereit auf sie zu und fragte, ob ich ihr über die Straße helfen könne, während ich im gleichen Moment meinen Arm hilfsbereit um sie legte und versuchte, sie auf die andere Seite zu bugsieren. Im nächsten Augenblick schlägt mir die hilfsbedürftig aussehende Dame mit voller Gewalt ihre schwere Handtasche gegen den Schädel und dann ihren Gehstock zielsicher zwischen die Beine. Ihr aggressives Auftreten unterstrich sie mit den Worten "Verpiss dich, du Anzug-tragender Penner!" und einem langen Zeigefinger, den sie drohend in meine Richtung streckte. Ich war in dem Moment so überrascht, dass ich die Szenerie ohne etwas zu sagen fluchtartig verlassen habe. Ich möchte beichten, dass ich alte Menschen wegen ihrer Unberechenbarkeit noch nie wirklich leiden konnte und dass ich in Zukunft jeden senilen, körperlich beeinträchtigten Menschen aus sicherer Entfernung verspotten werde. Sollen sie sich doch selbst helfen!

Beichthaus.com Beichte #00033172 vom 30.04.2014 um 17:24:24 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Tretminen am Fenster

13

anhören

Boshaftigkeit Ekel Hass Unreinlichkeit Tiere Geyer

Ich möchte beichten, dass ich es Hundehaltern heimzahle, deren Hunde auf Grünstreifen oder in meinen Vorgarten scheißen. Es kotzt mich so derbe an, dass diese Halter den Kot nicht einfach in einer Tüte wieder mitnehmen. Auch ich bin Hundehalter, aber es würde mir im Traum nicht einfallen, die Tretminen liegen zu lassen. Deshalb habe ich immer Kotbeutel dabei und beseitige die Hinterlassenschaften meines Hundes. Leider sehen das nicht alle Menschen so und lassen ihre Tiere deshalb kacken, wo es ihnen beliebt. Am meisten hasse ich diejenigen, die so tun, als hätten sie nicht gesehen, dass ihr Hund geschissen hat, wobei sie es einfach nur vertuschen wollen. Jetzt ist es mein "Hobby" geworden, mich auf die Lauer zu legen. Ich habe pro Tag bis zu sieben Tretminen im Garten liegen, und bin nicht weiter gewillt, mir das gefallen zu lassen. In meiner Haustür ist ein kleiner verglaster Schlitz, der nur von innen nach außen einsehbar ist und nicht umgekehrt.


Sobald einer dieser Besitzer ankommt und seinen Hund kacken lässt, hefte ich mich an deren Fersen. Meistens nehme ich noch meinen eigenen Hund mit und tarne mich als Gleichgesinnte. Die anderen werden so lange verfolgt, bis sie daheim ankommen. Dann schreibe ich mir die Adresse in einem mitgeführten Notizbuch auf und fahre nach Hause, um die Scheiße des Hundes einzusammeln. Nachts begebe ich mich dann wieder zur Adresse und schmiere Rollläden und Fenster damit ein, und hinterlege einen Zettel, dass sie die Kacke ihrer Hunde gefälligst wegmachen sollen. Dann sehen die mal, wie ekelhaft es ist, ständig Scheiße entfernen zu müssen. Meine Beichte ist, dass ich mir selber die Zeit stehle und mir der Gedanke, jemanden so auf den rechten Weg zu bringen, Spaß macht.

Beichthaus.com Beichte #00033171 vom 30.04.2014 um 15:43:48 Uhr in Geyer (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit High Heels auf dem Misthaufen

15

anhören

Rache Zorn Selbstsucht

Mit High Heels auf dem Misthaufen
Meine beste Freundin und ich träumten schon immer von einem eigenen Bauernhof mit vielen Tieren. Mit Mitte zwanzig, nachdem wir beide mit dem Studium fertig waren, und wir auch beide gerade eine unangenehme Trennung hinter uns hatten, erfüllten wir uns diesen lang gehegten Traum. Wir nahmen einen Kredit auf und kauften uns einen Dreiseitenhof. Nach der Arbeit werkelten wir oft noch bis in die Nacht an unserem Hof herum, kauften uns Tiere, richteten Ferienwohnungen ein und hofften, dass wir irgendwann nur von den Einnahmen des Hofes Leben konnten. Ich bemerkte schon damals, dass ihr die Arbeit oft zu viel wurde, sie murrte und erfand einen Haufen Ausreden, warum sie nicht mitmachen konnte. Ich war des Öfteren insgeheim enttäuscht von ihr, konnte sie aber auch verstehen. Die Arbeit auf dem Hof war hart und nahm fast unsere gesamte Freizeit in Anspruch. Dafür gelang es uns bald, den Hof in die Gewinnzone zu fahren und dort zu halten. Die Einnahmen stiegen irgendwann derart, dass wir unsere Jobs kündigen und uns nur noch dem Hof widmen konnten.

Auch das tat ich mit Hingabe, während meine beste Freundin oft bis mittags im Bett lag und eher leichteren Arbeiten nachging, wie die Ferienwohnungen zu putzen und Obst und Gemüse auf dem Biomarkt zu verkaufen. Doch selbst das wurde ihr nach einer Weile zu viel. Sie hatte ständig irgendwelche eingebildeten Leiden, die verhinderten, dass sie irgendwelche körperliche Arbeit übernahm. Nur auf den Markt fuhr sie ausgesprochen gerne. Bald merkte ich durch einen dummen Zufall auch wieso: Sie steckte sich einen beträchtlichen Teil des Geldes, das sie auf dem Markt einnahm, selbst in die Tasche. Das Kilo Tomaten kostete bei ihr am Stand zum Beispiel 70 Cent mehr, als sie mir gegenüber angab. So in etwa war es auch mit allen anderen Produkten. Sie zweigte sich dadurch im Monat im Schnitt um die 150 Euro ab. Ich stellte sie zur Rede, doch sie blockte ab. Nachdem ich sie schließlich weichgekocht hatte, fing sie an zu jammern, dass sie sich nie hätte träumen lassen, wie viel Arbeit so ein Hof machte, und dass sie mich bewunderte, weil ich die Arbeit immer durchzog, auch wenn ich krank war. Und natürlich, dass sie sich bessern werde. Ich gab ihr noch eine Chance. Ein halbes Jahr klappte alles einigermaßen, dann verliebte sie sich jedoch und ließ mich und den Hof Knall auf Fall im Stich.

Eines Morgens war sie einfach weg. Ihr Handy war aus, sie hatte einen Großteil ihrer Klamotten und das Auto mitgenommen. Immerhin brachte sie das Auto nach zwei Wochen zurück, stellte es mitten auf den Hof und warf mir die Schlüssel in den Briefkasten, als ich nicht da war. Ich suchte mir eine Angestellte und bewirtschaftete ab da mit ihr zusammen den Hof. Das klappte wesentlich besser. Nach einem halben Jahr kontaktierte meine ehemals beste Freundin mich wieder und wollte irgendwelches Geld für die Hälfte der Anschaffungen, sie habe ja schließlich den Kredit auch teilweise mit abgezahlt, und noch den Rest ihres Krams aus ihrer Wohnung auf dem Hof. Ich vereinbarte mit ihr einen Termin zur Abholung und verteilte vorher den Rest ihrer Klamotten, ihren DVD-Player und ihre Kamera, die sie noch bei mir hatte, fein säuberlich auf unserem großen Misthaufen, wo sie über Nacht Zeit hatten, das herrliche Aroma anzunehmen. Wegen des geforderten Geldes und der Nichteinhaltung des GbR-Vertrages, sowie der Veruntreuung nahm ich mir einen Anwalt. Bei dem Abholtermin selbst war ich nicht da, aber ich besitze Bildmaterial, wie sie versucht in ihren Stadtklamotten mit High Heels den Misthaufen zu besteigen und kläglich daran scheitert. Dann schmiss sie mir aus Wut noch eine Scheibe ein. Das weiß mittlerweile auch mein Anwalt. Ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00033167 vom 30.04.2014 um 10:53:08 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Gestohlenes Toilettenpapier

13

anhören

Diebstahl Geiz

Ich (m) habe seit ungefähr einem Jahr eine eigene Wohnung und habe mir noch nie selbst Toilettenpapier gekauft, obwohl ich mehr als ausreichend Geld verdiene. Stattdessen "klaue" ich mir immer eine Rolle von meinen Eltern, da ich sie eh regelmäßig besuche.

Beichthaus.com Beichte #00033164 vom 29.04.2014 um 19:59:27 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000