Der interessante Kommilitone

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Dummheit Trunksucht Fremdgehen Partnerschaft Last Night Studentenleben

Mein Ex-Freund und ich führten einige Jahre lang eine Wochenendbeziehung, da er in London arbeitet. Es war immer eine schwierige Situation, da wir so wenig Zeit für uns hatten, denn wir hätten uns gerne öfter gesehen. Mein Ex sah sich auch schon nach einem ähnlichen Job in unserer Nähe um, aber er hatte damit leider nicht so wirklich Erfolg. Ich war sauer deswegen und unterstellte ihm sogar, dass er nur nicht richtig ernsthaft suchte, obwohl ich eigentlich genau wusste, dass er das sehr wohl tat. Wir gerieten in einen Teufelskreis aus Frustration, in dem ich ihm vorwarf, er wolle nur nicht zu mir ziehen und er mir darauf erwiderte, dass er das tatsächlich nicht wolle, wenn ich ihm die ganze Zeit nur unbegründete Vorwürfe machte. Wir verabredeten uns schließlich an einem Wochenende zu einer Aussprache auf neutralem Boden, in einem 5-Sterne Hotel. Mein Ex buchte eines der schönsten Zimmer und irgendwie freute ich mich darauf. An dem Tag, an dem wir unabhängig voneinander abends anreisen sollten, hatte ich nachmittags eine Feier von meiner Universität aus, um die ich mich nicht so recht drücken konnte. Ich plante, so schnell wie möglich von dort zu verschwinden, um zu dem Hotel zu fahren. Doch auf der Feier kam ich mit einem sehr interessanten Kommilitonen ins Gespräch, wir lachten und tranken, und ich dachte mir, dass ich auch noch locker pünktlich wäre, wenn ich eine Stunde später aufbrechen würde. Irgendwann war ich jedoch vollkommen dicht und mein Handy lag vergessen in meiner Handtasche. Am nächsten Morgen wachte ich in einem fremden Bett auf, noch mit ordentlich Restalkohol und die schiere Panik befiel mich.


Der interessante Kommilitone lag schnarchend neben mir und es war nicht so schwer zu erraten, was in der Nacht gelaufen war, obwohl ich mich nicht mehr wirklich erinnern konnte. Als erstes suchte ich mein Handy, das fünf Anrufe in Abwesenheit anzeigte, außerdem eine Nachricht in der mich mein Ex fragte wo ich denn bliebe und dass er sich Meinetwegen sorgte und eine weitere in der nur stand, ich solle ihn anrufen, wenn ich wieder nüchtern sei. Mir war nicht so recht klar, woher er wusste, dass ich getrunken hatte, aber meine Panik in Kombination mit dem Restalkohol verhinderte erfolgreich klares Denken meinerseits. Ich rief ihn also an und erzählte ihm eine ziemlich abstruse Entschuldigungsstory, ohne ihn erst zu Wort kommen zu lassen. Er hörte mir geduldig zu, dann fragte er mich, ob ich vergessen hatte, das er die Telefonnummer einer Freundin besaß, die auch auf der Feier anwesend war. Nachdem ich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt im Hotel aufgetaucht und auch nicht an mein Handy gegangen war, hatte er sich Sorgen gemacht, und sie angerufen. Sie hatte ihm nach einigem Zögern erzählt, ich wäre mit einem Kommilitonen von der Feier verschwunden. Danach versuchte sie mich sogar noch anzurufen, wie ich auf meinem Handy sehen konnte. Mein Ex machte direkt am Telefon mit mir Schluss und ich war darüber wahnsinnig sauer. Komischerweise schob ich damals die Schuld komplett ihm in die Schuhe, da ich mir einredete, es habe ja so kommen müssen, weil er mich immer so vernachlässigt hatte. Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren Single und habe gemerkt, dass ich meine Zukunft und mein Glück in den Sand gesetzt habe, weil ich bis jetzt wirklich niemanden gefunden habe der sich mit meinem Ex messen kann. Er hat übrigens ein halbes Jahr nach unserer Trennung eine Stelle ganz in der Nähe angetreten, das wollte er mir an diesem Abend im Hotel noch sagen und ein wenig feiern, wie ich später von ihm erfuhr. Jetzt hat er eine neue Freundin mit der er glücklich zu sein scheint und ich habe eingesehen was ich alles falsch gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00029745 vom 24.01.2012 um 11:49:46 Uhr (36 Kommentare).

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Der Einheimische

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Wollust Morallosigkeit Schamlosigkeit Urlaub Ungarn

Mit 18 war ich (w/21) im Sommer mit meinen drei besten Freundinnen im Urlaub. An einem Abend in Budapest haben wir uns alle ziemlich doll gestritten, wir waren auf einer großen Party und total betrunken. Irgendwann bin ich heulend weg gerannt und habe mich natürlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00029738 vom 22.01.2012 um 23:51:35 Uhr in Ungarn (Budapest) (26 Kommentare).

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“Beichte

Die Lügen meines Lebens

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Lügen Falschheit Feigheit Verzweiflung Pausin

Ich beichte hiermit die größte Lüge meines Lebens. Das ganze hat eine umfassende Vorgeschichte, welche mich und meine Persönlichkeit stark beeinträchtigt hat. Mir wurde bereits mit 11 Jahren ein IQ von 153 Punkten attestiert. Alles begann daraufhin mit einem Schulwechsel auf eine Hochbegabtenschule, wo ich das erste Mal in meinem Leben mit gleichartigen Leuten zu tun hatte, dort auch das erste Mal wirkliche, wahre Freunde gefunden habe. Ich bezeichne diesen Abschnitt als den wohl glücklichsten meines Lebens, damals lief alles rund.
Die Firma meines Vaters wurde um diese Zeit übernommen und viele Mitarbeiter mussten um ihren Job bangen, weswegen er sich nach anderen Angeboten umsah. Schlussendlich bekam er ein Angebot eines Headhunters in einer anderen Stadt für eine konkurrierende Firma zu arbeiten. Mein älterer Bruder, der ein sehr umfassendes Freundesnetzwerk hatte, sträubte sich hart gegen die Entscheidung umzuziehen, ich war zu dieser Zeit noch sehr neugierig und dementsprechend eher neutral eingestellt, die Folgen konnte ich ja nicht absehen.
Wir zogen also um, in ein riesengroßes Haus, hatten zwei neue Autos und zunächst schien alles eine gute Wendung zu nehmen. Mein Vater musste geschäftlich sehr oft ins Ausland, war also nicht allzu präsent. Das es meiner Mutter schlecht ging, wurde mir das erste Mal so richtig bewusst, als diese während eines Besuches plötzlich in Tränen ausbrach. Mir hat das damals das Herz gebrochen. Ich hatte nie irgendwelche Probleme mit der Schule, meinen Bruder hat das Ganze aber extrem runtergezogen, er wurde zunehmend verschlossener, aggressiver und musste letztlich ein Schuljahr wiederholen. An sich ist das ja nicht schlimm, ich jedoch hatte zwei Klassen übersprungen und war somit in einem Jahrgang über meinem zwei Jahre älteren Bruder. Er hat es nie ausgesprochen, aber ich glaube, dass ihn das ziemlich mitnimmt.


Dann bekam ich den größten Schock meines Lebens: Durch einen Zufall war ich im Arbeitszimmer meines Vaters, dass er sonst immer hermetisch verriegelte und fand auf seinem Computer Bilder und Nachrichten einer fremden Frau. Er betrog regelmäßig meiner Mutter. Meine gesamte Welt brach damals zusammen. Könnt ihr euch vorstellen, wie das ist, wenn der eigene Vater die gesamte Familie ständig anlog? Welche seiner Geschäftsreisen waren real, welche bloß Vorwände? Damals habe ich verlernt, zu vertrauen. Das fiel mir sowieso schon schwer, da ich aufgrund meiner Hochbegabung extrem hohe Anforderungen an meine Mitmenschen hatte und diese ebenjene nur selten erfüllen konnten. Mein Bruder, meine Mutter und ich zogen also wieder zurück, in eine klitzekleine, heruntergekommene Wohnung. Wir lebten an der Armutsgrenze, unser zuvor von Markenkleidung und Ähnlichem bestimmtes Leben war vorbei.


Von diesem Punkt an begann der Bruch mit mir selbst. Ich begann, in der Fantasie gefangen, all diese Statussymbole hätten mir damals die Freunde beschafft, wie ein Berserker zu lügen. Aufgrund meiner Familienverhältnisse und der finanziellen Situation, wollte ich keine Freunde nach Hause nehmen, da mir dies unangenehm war. Ich verlor den Respekt für meine Mutter, die immer alles für uns getan hat, da sie uns das Leben, welches mein Vater uns ermöglichte, nicht bieten konnte. Auf meiner Schule lernte ich trotzdem ein Mädchen kennen. Sie stammte aus sehr, sehr gutem Hause, sah unglaublich aus. Und trotzdem hatte sie Interesse an mir. Ich hatte so furchtbare Angst sie zu verlieren. Also erfand ich gänzlich neue Familienverhältnisse und erfand die unglaublichsten Geschichten, um sie im Glauben zu lassen, dass ich ihr das Wasser reichen könne. Was mir dabei völlig aus den Augen verschwand war, dass sie mich und nicht Geld liebte. Sie war ein so vollkommenes, reines Wesen. Ich habe ihr Dinge erzählt, die ich getan hätte, die ich gesehen hätte. Alles gelogen und erfunden. Und nun liegt dieser Engel neben mir, unwissend, dass all diese Dinge nicht stimmen. Ich habe es tatsächlich geschafft, seit 6 Jahren dieses Lügenkonstrukt aufrecht zu erhalten. Ich habe eine unendliche Furcht davor, was geschieht, wenn sie alles herausfindet.

Ich gehe seit längerem zum Psychiater, der mir sagt, dass ich eventuell eine Persönlichkeitsstörung entwickelt habe. Nicht einmal mit ihm kann ich ehrlich reden. Ich habe das Mädchen geheiratet, aber bringe es nicht mehr übers Herz, diesem wunderbaren Geschöpf in die Augen zu sehen und all die Lügen die ich erzählt habe, all die Dinge, die mich so aussehen lassen, wie eine andere Person jeden Tag hochgewirbelt zu sehen. Es tut mir unendlich Leid. Es tat gut, darüber zu schreiben. Ich bitte um Absolution. Ich muss versuchen, alles zu klären.

Beichthaus.com Beichte #00029706 vom 11.01.2012 um 15:21:37 Uhr in Pausin (34 Kommentare).

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Meine wilde Freundin

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Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Internet Gettorf

Ich (26) war knapp 3 Jahren mit meiner Freundin (22) zusammen. Sie ist eine sehr hübsche und beeindruckende Frau. Kennengelernt haben wir uns auf einer Silvesterparty eines meiner besten Kollegen, den ich bereits seit unser Kindheit kenne, da wir nebeneinander gewohnt haben. Meine Freundin war in der gleichen Klasse wie er, weshalb er sie zur Party eingeladen hatte. Es dauerte nicht lange, bis ich ins Gespräch mit ihr kam und wir Gemeinsamkeiten entdeckt haben. Bald schon kamen wir zusammen. Inzwischen arbeite ich in einer IT-Firma als Berater und verdiene damit ziemlich gut, weil ich für Informatik generell recht begabt bin.
Meine Freundin begann nach dem Abschluss des Gymnasiums sogleich mit einem Jurastudium, was auch ich gut fand, da ich ihren Traum - später einmal Anwältin zu sein - voll unterstützt habe. Da sie mit dem Jurastudium voll ausgelastet ist und mit Klausuren überschwemmt wird, habe ich mich bereit erklärt, sie bei mir in meine geräumige Wohnung einziehen zu lassen, vorerst ohne Kostenbeteiligung ihrerseits, da sie wie gesagt keinen Ertrag nach Hause bringt.
Ich tat dies, weil ich bis dato in ihr wirklich die richtige Frau für eine etwaige spätere Familie gesehen habe. Sie war wirklich anders als die Frauen, welche ich vorher kennengelernt habe. Erfreulicherweise ist sie sogar recht intelligent und fleißig. Zunächst wollte sie mein Angebot aus Anstand nicht annehmen, aber ich machte ihr klar, dass ich für uns beide wirklich eine Zukunft sehe.


Das war ungefähr vor zwei Jahren. Ihr erstes Studiumsjahr verlief ganz normal und mit uns beiden lief es besser denn je. Vor circa einem Jahr dann erhielt ich von meinem Chef das Angebot für einen Monat mit zwei weiteren Mitarbeitern in die USA zu reisen, zwecks Zusammenkommen mit einer möglichen Partnerfirma vor Ort. Ich war davon recht begeistert, was verständlich sein dürfte. Zum einen wollte ich schon immer mal in die USA fliegen, zum anderen sah ich in dem Angebot einen erneuten Karrieresprung.
Meine Freundin - verständnisvoll, wie sie war - unterstützte mich sofort in dieser Entscheidung und versicherte mir, dass sie schon alleine klarkommen würde. Ich packte also meine Sachen, verabschiedete mich von ihr und saß alsbald schon im Flieger. In den USA verlief unsere Aufgabe zu unserer vollsten Zufriedenheit und wir kehrten sogar ein paar Tage früher wieder zurück, als geplant. Und zwar an einem Donnerstag.
Meiner Freundin habe ich dies nicht erzählt, denn ich wollte sie überraschen. Vor dem Wohngebäude, in welchem sich unsere Wohnung befindet, bemerkte ich überrascht einen fremden Wagen auf meinem reservierten Parkplatz stehen. Da meine Freundin kein Auto besaß, dachte ich zunächst an eine sie besuchende Freundin. Ich stellte meinen Wagen vorerst also auf dem Parkplatz für Gäste ab und trug meinen Reisekoffer in freudiger Erwartung endlich meine Freundin wiederzusehen geschwind die Treppe hoch. Vor unserer Wohnungstüre dann bereits die zweite Überraschung: Vor unserem Schuhkasten standen zweifellos männliche Sneakers. Etwas verunsichert öffnete ich vorsichtig die Türe, welche nicht abgeschlossen war und entdeckte als allererstes einen BH und diverse weitere Kleidungsstücke auf dem Flur liegen, deren Spur sich bis in unser Schlafzimmer zog. Die Tür war zu. Aus dem Inneren drang rhythmisches Stöhnen in meine Ohren.


Zunächst war ich völlig baff und zu keiner Bewegung im Stande. Ich stand entgeistert in unserem Flur, mit Mantel, Koffer noch in der Hand und hörte, wie meine Freundin es sich im Schlafzimmer von jemandem besorgen ließ. Da ich von der Situation völlig überfordert war, nur schon aufgrund der Tatsache, dass ich das von meiner Freundin nie erwartet hätte, schlich ich erst einmal zurück ins Treppenhaus und schloss die Tür hinter mir, um meine Gedanken zu ordnen. Schlussendlich tat ich gar nichts. Ich ging wieder hinunter, legte meinen Koffer in mein Auto und fuhr zu einem Motel in der Nähe, wo ich übernachtete. Am nächsten Morgen rief ich von meinem Handy aus meine Freundin an und teilte ihr mit, ohne etwas zu erwähnen, dass ich "bereits morgen" nach Hause kommen werde aufgrund des positiven Verlaufs der Gespräche. Ich fuhr an diesem Freitag nochmals an unserem Haus vorbei und parkte in der Nähe. Dabei beobachtete ich aus meinem Auto heraus, wie ein weiterer fremder Wagen heranfuhr und auf meinem Parkplatz zum stehen kam. Dem Auto entstieg einer ihrer Kommilitonen und betrat das Haus.
Ich übernachtete eine weitere Nacht im Motel und fuhr am nächsten Tag wieder in unsere Wohnung, quasi als soeben Angekommener. Meine Freundin fiel mir überschwänglich in die Arme und einen Moment lang spürte ich wieder die Liebe zwischen uns. In den folgenden Tagen verschwanden meine Gefühle aber zusehends. Ihre bis dato liebenswürdige und freundliche Art sah ich immer mehr als eine Fassade, als eine Maske, die zu bröckeln begann. Wirklich echt schienen mir ihre Umarmungen und Küsse auch nicht mehr zu sein, ich nahm eine merkwürdige Kälte wahr.


Ich war aber nach wie vor völlig davon überfordert und konnte nicht glauben, dass meine hübsche Freundin mir so das Herz brechen und mich belügen würde. Ich war zu geschockt, um sie diesbezüglich anzusprechen. Ich redete mir immer wieder ein, dass vielleicht die stöhnenden Geräusche aus dem Schlafzimmer gar nicht von einer zwischenkörperlichen Interaktion kamen, sondern dass sich meine Freundin nur einen Film angesehen habe und dass sie vielleicht einen über den Durst getrunken hat und so die Kleidungsstücke im Flur zu erklären waren.
Um mir sicher zu sein und um mich in erster Linie selbst von meinem Schutzmechanismus zu überzeugen, installierte ich in unserem Schlafzimmer zwei kleine Kameras, die ich mir von einem Kollegen besorgt habe. Das Schöne an den Kameras war, dass sie erstaunlich klein und gut getarnt waren. Ich platzierte beide in unseren überfüllten Regalen in der obersten Etage, wo meine Freundin aufgrund ihrer relativ kleinen Statur nie etwas ablegt.
Eine neue Woche begann. Meine Freundin erschien mir immer heuchlerischer in ihrer Art. Am folgenden Wochenende habe ich, als meine Freundin shoppen war, das Aufnahmematerial der vergangenen Woche gesichtet. War ich davor noch recht überzeugt davon, dass ich die ganze Situation überbewertet habe, sah ich nun in den im Zeitraffer vorbei rasenden Tagen meine Befürchtungen Gestalt annehmen. Um es gemäßigt auszudrücken: Meine Freundin ließ sich nach einem (harten) Studiumstag zwischen ihrer Ankunft zu hause und meiner Ankunft (ich arbeite recht lange) gerne so ziemlich von Jedem (hart) durchbolzen. Bei einigen dieser Stelldicheins kamen auch recht kreative Praktiken zur Anwendung, die ich - in dieser Form - zum ersten Mal sah. Meine Freundin gab sich gewohnt wild, was ich davor als eine ihrer vielen positiven Eigenschaften geschätzt habe. Ironischerweise war auch der Silvesterkollege, über den ich sie ursprünglich kennengelernt habe, mit von der Partie.

Jetzt kommen wir zu meiner Beichte: Da ich zum Zeitpunkt, als ich die Sichtung des brisanten Materials vornahm, verständlicherweise ziemlich in Rage war, kam mir die naheliegende Idee, die zahlreichen Tête-à-tête's digital aufbereitet userfreundlich im Intenet zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zwecke setzte ich eine Webseite mit kreativem Namen auf eine Member-Section, wo die romantischen Filme gegen eine kleinere Gebühr angeschaut werden konnten.
Dank den unterschiedlichen Sparringpartner, die meine Freundin beglückten, war für genug Abwechslung gesorgt. Der Erfolg der Webseite war nicht überragend, aber doch weitaus größer, als ich je geglaubt hätte. Ich lud also immer mehr Videos hoch und gab ihnen kreative Titel, um die Nachfrage zu stillen. Meine Freundin war auch in dieser Hinsicht fleißig und versorgte mich regelmäßig mit Nachschub. In diesem Rausch der Rache vergaß ich fast das eigentliche Problem: Meine Freundin.
Ich beichte, dass ich meine Freundin und ihre vielen Schachrunden über drei Monate lang "kundenorientiert vermarktet" und dabei gutes Geld verdient habe. Es tut mir hinterher wirklich Leid, dass ich nicht sachlicher gehandelt und nicht das Gespräch zu ihr gesucht habe. Allerdings machte sie es mir nicht gerade leicht. Es hat sie schließlich niemand gezwungen mich regelmäßig zu betrügen. Vor rund sieben Monaten habe ich ihr den Laufpass gegeben. Genug Beweismaterial hatte ich dann ja beisammen.

Beichthaus.com Beichte #00029604 vom 09.12.2011 um 12:54:14 Uhr in Gettorf (29 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Meine Facebook Fake Accounts

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Falschheit Lügen Habgier Internet

Ich (m/22) denke es ist an der Zeit eine Sünde zu beichten. Zuersteinmal schaue ich illegal Sky über Streamingseiten, hauptsächlich auf kostenpflichtigen Seiten für 5 Euro im Monat, das ist günstiger als Sky und die Qualität ist richtig gut. Nur zur eigentlichen Beichte, ich beute dafür andere Männer aus. Aber von vorne. Vor etwa 2 Jahren entdeckte ich die Seite Chatroulette, hier kann man mit per Zufall ausgewählten Fremden chatten, während die Webcams laufen. Ich dachte mir ich versuch mal ein paar Leute zu veräppeln und nutzte ein Programm, welches ein Video als meine Webcam ausgibt. Ich besorgte mir also ein paar gute Amateur Webcam Videos von jungen Mädels und legte einfach mal los. Die meisten Typen waren total überrascht und ihr Gesichtsausdruck war klasse, als "mein Mädel" begann sich auszuziehen. Aber da ich weder schwul, noch bi bin, ging ich dann auf die "Lesben" los. Ich war echt erstaunt, wie klasse das funktionierte. Ich hatte "Webcam Sex" mit Dutzenden von heißen Lesben oder Bi Mädels die sowas mal probieren wollten.


Ich zog das Ganze dann eine Nummer größer auf und erstellte ein Facebook Profil von einem Mädel, von dem ich jede Menge Bilder und Videos hatte. Eine Wahnsinns-Sammlung war das. Dann besorgte ich mir einen echt wirkenden Freundeskreis bei Facebook. Dabei fügte ich einfach ein paar wildfremde Leute hinzu und fügte dann deren Freunde und Freundesfreunde hinzu. Alle dachten dann ich kenne den und den, wobei ich in Wahrheit niemanden kannte. Wie denn auch? Ich führte dann viele Pinnwandgespräche bei denen es so aussah, als würde ich die und die Person wirklich kennen bzw. hätte was mit ihr in der Realität unternommen. Manche dachten sogar wirklich sie würden mich kennen und meinten sie hätten mich dort und dort auf der Party XY gesehen. Wer jetzt also das Profil ansah, konnte kaum auf den Gedanken kommen, dass es sich um ein Fake handeln könnte. Ich nutze mein neues Profil hauptsächlich dazu längerfristige Webcam Affären aufzubauen. Manche beendete ich erst nachdem ich mein ganzes Material an Bildern und Videos "verschossen" hatte. Wenn man kein Video mehr hat, was das Mädel noch nicht gesehen hat, kann man natürlich nicht mehr weitermachen. Aber in der Regel hatte ich dann eh genug von der Dame.


Dazu wurde ich des öfteren von Jungs belästigt, welche ich natürlich auch in meinem Freundeskreis haben musste. Nur weibliche Freunde würde ja verdächtig aussehen. Ich handelte dann oft Tauschgeschäfte aus, dass ich Videos und Bilder ihrer Exfreundinnen bekomme und sie dafür das gleiche von mir. Irgendwann schrieb ich dann mal wieder mit einem verzweifelten Wicht der unbedingt mein Fake Mädel nackt sehen wollte. Durch Zufall war gerade meine Sky Streaming Seite ausgelaufen und ich brauchte eine Paysafecard (Prepaid Bezahlkarte für viele Dienste im Internet) um wieder für 10 Euro auf 2 Monate zu verlängern. Ich bot ihm also an für eine 10 Euro Karte ein paar Videos zu schicken, worauf er direkt einschlug.


Ich war begeistert wie gut das funktionierte und baute das ganze weiter aus. Ich baute mir 3 weitere Fake Profile dieser Art auf und ermogelte mir weitere "echte" Freundeskreise. Es ist inzwischen echt schwer den Überblick zu behalten welches meiner Fake Mädels welchen Freundeskreis hat und in welchen MSN Account ich für was rein muss. Ich verwalte das alles inzwischen schon in einer Excel Tabelle. In einer guten Woche verdiene ich jetzt schon um die 100 Euro an Paysafe Karten. Im November habe ich jetzt schon über 400 Euro gemacht, mit Videos und Bildern die jeder frei im Internet finden würde. Ich werde das ganze aber wahrscheinlich in Zukunft etwas zurückfahren, denn sonst bekomme ich bald noch Persönlichkeitsstörungen. War vor kurzem in meinem eigenen Facebook-Account und hab mich gewundert wo ich gelandet bin.

Beichthaus.com Beichte #00029560 vom 26.11.2011 um 01:00:23 Uhr (25 Kommentare).

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