Gewalt im Straßenverkehr

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Aggression Gewalt Hass Zorn Auto & Co. Vöhl

Eigentlich bin ich (m/28) ein friedlicher Mensch und hatte in meinem ganzen Leben vielleicht zwei oder drei körperliche Auseinandersetzungen im außersportlichen Bereich. Als erfolgreicher Selbstständiger im Kommunikationsbereich ist es eigentlich mein Job, mit schwierigen Kunden gut auszukommen. Aber ein Kandidat im Straßenverkehr hat es dann geschafft. Am Freitagnachmittag stand ich an einer belebten Kreuzung an einer roten Ampel. Durch schlechtes Einfädeln der Vordermänner war es mir nicht möglich, ganz bis an den Haltestreifen zu fahren. Ich stand also geschätzte zwei Meter vor der Ampel. Auf einmal ertönte hinter mir ein langes Hupen. Im Rückspiegel sah ich nichts, außer einem alten roten Porsche Cabriolet, in welchem ein älterer Mann mit seiner Tochter saß, die vielleicht 14 Jahre alt war. Das Hupen konnte ich ihm nicht zuordnen - doch der nervige Ton verstummte einfach nicht. Irgendwann erkannte ich, dank der Gestik des Mannes hinter mir, dass er wohl mich meinte, ich konnte mir aber keinen Grund denken. Als die Ampel grün wurde, nutzte er die nächste Gelegenheit, um neben mich zu fahren und beschimpfte mich mit italienischem Akzent aufs Äußerste. "Lerne Auto fahren, du dummer Bastard", war noch eine der freundlicheren Äußerungen. Dann hupte er wieder wie wild zeigte mir den Mittelfinger und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dabei brachte er eine Radfahrerin durch seine Fahrweise fast zu Fall. Und wie das so ist im Straßenverkehr - selbst wenn man in der Innenstadt hundert Sachen fährt, steht man an der nächsten Ampel. So auch er, und zwar direkt neben mir.


Ich fuhr das Fenster runter und fragte recht normal, was denn bitte das Problem gewesen sei. Eine weitere wilde Flut von Beschimpfungen gegen meine ganze Familie und ihr potenzielles Sexualverhältnis zu Tieren war die Folge und da brannte mir eine Sicherung durch. Ich schaltete mein Auto aus, sprang hinaus und ging forschen Schrittes zu ihm hinüber. Er hatte wohl begriffen, dass es gleich was gibt, und versuchte noch, am Vordermann vorbei abzuhauen, was ihm aber nicht gelang. Ich brüllte ihn wie ein Irrer an, dass er eine Pasta-Muschi sei, schlug ihm seine Kappe vom Kopf und gab ihm einige Ohrfeigen. Nach seiner geringen Gegenwehr zehrte ich ihn durch den Gurt aus seinem Auto und versetzte ihm mehrere Faustschläge und Kopfstöße. Erst als er auf dem Boden lag, realisierte ich, dass seine Tochter das Geschehen die ganze Zeit mit angesehen hat. Meine Beichte ist also nicht nur, dass ich die Situation nicht besser im Griff hatte - es tut mir vor allem leid, dass das kleine Mädchen meinen Gewaltausbruch mit ansehen musste.

Beichthaus.com Beichte #00033468 vom 17.06.2014 um 17:34:11 Uhr in Vöhl (29 Kommentare).

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Wehrlose Haustiere

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Gewalt Zorn Aggression Verzweiflung Tiere

Ich beichte, dass ich meinen Haustieren wehgetan habe. Früher wurde ich in meiner Schule gemobbt und eher gemieden, da ich eben anders war als meine Klassenkameraden. Hänseleien, Streiche und Beschimpfungen gehörten zu meinem Schulalltag. Meine Lust nach der Schule verflog, folgend heimste ich nur schlechte Zensuren ein. Mein Frust stieg, mein Selbstbewusstsein sank und hat sich bis heute nicht vollständig erholt. Jedenfalls ging das alles auf Kosten meiner Psyche, wobei diese mittels Therapie erst einmal wieder in Schwung gebracht werden musste. Damals hatte ich nur wenige Freunde - gut, eigentlich gar keine, denen ich mich hätte anvertrauen können und meine Eltern wollte ich mit den Problemen nicht belasten, da sie schon genug Stress hatten. Und schlussendlich ließ ich dann meine Aggressionen, Wut, Hass und Verachtung an meinen Haustieren aus, vor allem das Zwergkaninchen bekam dies oft zu spüren. Heute tut mir das einfach nur noch leid. Da ich damals jedoch nur jemanden suchte, der noch schwächer war, als ich, bot sich mein Haustier einfach gut an - es war klein und wehrlos. Inzwischen ist das Kaninchen verstorben, und ich glaube, dass ich ihm, trotz meiner dunklen Phase, ein gutes Leben ermöglicht habe. Irgendwann habe ich nämlich erkannt, wie falsch es ist, ein Tier wegen meiner Probleme zu quälen.

Beichthaus.com Beichte #00033467 vom 17.06.2014 um 15:07:19 Uhr (17 Kommentare).

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Wenn die Kollegin auf Schrauben kaut...

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Aggression Hass Zorn Kollegen

Wenn die Kollegin auf Schrauben kaut...
Ich sitze in einem Büro mit vier Kollegen. Die Neue im Büro mag ich nicht besonders, sie ist irgendwie einfach unsympathisch und total chaotisch - zudem kaut sie wie ein Esel. Wenn sie einen Kaugummi im Mund hat, höre ich es, obwohl sie am anderen Ende des Büros sitzt, mit geschlossenem Mund kaut, und sich zwei Kollegen gleichzeitig unterhalten. Im Moment isst sie etwas, irgendwas Hartes. Hört sich an wie Schrauben. Die Lautstärke entspricht etwa einem Bohrer. Ich beichte, dass ich kurz davor bin, ihr den Bildschirm über den Kopf zu ziehen, damit ich endlich meine Ruhe habe.

Beichthaus.com Beichte #00033465 vom 17.06.2014 um 14:28:55 Uhr (14 Kommentare).

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Inkompetente S-Bahn-Gesellschaft

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Aggression Ungerechtigkeit Zorn Telefon Bahn & Co. Lohsa

Ich (m/30) möchte beichten, dass ich gestern bei der S-Bahn-Hotline angerufen, und die Mitarbeiterin angeschrienen und auf das Übelste beschimpft habe. Dazu muss man wissen, dass die Bahn wieder einmal ausgefallen ist und extreme Verspätung hatte. Es tut mir wirklich sehr leid für die arme Frau. Ich hätte es besser wissen müssen, da die Mitarbeiterin nichts für die Dummheit und Inkompetenz der S-Bahn-Gesellschaft kann.

Beichthaus.com Beichte #00033464 vom 17.06.2014 um 13:27:01 Uhr in Lohsa (9 Kommentare).

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Kinder ohne romantische Liebe

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Begehrlichkeit Stolz Partnerschaft Kinder

Hiermit will ich beichten, dass ich (m/28) zwei Kinder mit einer Frau habe, die ich noch nie wirklich geliebt habe. Wir verstehen uns wirklich super, haben die gleichen Vorlieben und Interessen, aber es hat bei uns eben nie gefunkt. Dazu muss man sagen, dass sie meinem idealen Frauentyp vom Äußeren her sehr nahe kommt. Als sie vor ein paar Jahren dann heulend vor meiner Tür stand, habe ich sie natürlich auch getröstet und eins führte zum anderen. Wir beide stehen äußerst stabil im Leben und haben keine finanziellen Sorgen oder dergleichen, auch wenn wir natürlich nicht reich sind. Aber eine Steuernachzahlung oder Sonstiges bereitet uns kein Kopfzerbrechen. Aber gut, jedenfalls hatte sie damals einfach nicht darauf geachtet, und stellte kurz darauf fest, dass sie schwanger war. Da wir beide sehr offen erzogen wurden, kam für uns eine Abtreibung nicht infrage, auch wenn es wirklich schwierig war, alles unter einen Hut zu bekommen. Wir verstanden uns jedoch sogar so gut, dass sie zu mir zog und auch unser Sohn bereichert unser Leben sehr. Die Ähnlichkeit zwischen ihm und mir ist verblüffend, sodass jeder Vaterschaftstest absolut sinnlos ist.


Jedenfalls leben wir glücklich zusammen, wir verstehen uns immer noch super und alles ist top. Außer, dass wir uns eben nicht lieben. Es knistert nicht - es ist eine unglaublich starke Beziehung ohne Liebe. Dennoch geht es unseren Sohn sehr gut und er hat auch kein Problem damit, denn wir streiten uns sehr selten. Wenn unser Sohn dann mal über das Wochenende bei Oma und Opa ist, vergnügen wir uns aber trotzdem so, wie andere Eltern auch. Sprich wir haben dann die meiste Zeit Sex. Letztens wurde sie dann jedoch furchtbar arrogant und sagte mir, dass sie noch ein Kind will, denn sie wolle der Welt etwas hinterlassen. Und ich muss gestehen, dass mich das irgendwie angeturnt hat und inzwischen ist unser zweites Kind auf dem Weg. Wir freuen uns sehr und auch alle Verwandten freuen sich für uns, denn wir sorgen gut für unsere Kinder - auch ohne romantische Liebe. Trotzdem ist eine Beziehung ohne Liebe nicht das Wahre. Und all das nur, weil ich ihr körperlich nicht widerstehen kann!

Beichthaus.com Beichte #00033461 vom 16.06.2014 um 14:15:06 Uhr (27 Kommentare).

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