Meine Arachnophobie

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Ekel Feigheit Peinlichkeit Tiere

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich schrecklich große Angst vor Spinnen jeglicher Art habe. Es wird immer schlimmer - wenn sich Bekannte über Spinnen unterhalten suche ich sofort das Weite. Und heute hatte ich wieder eine im Badezimmer hinter der Toilette sitzen - so ein riesiges Ding mit fetten Beinen. Die Viecher verstecken sich einfach überall, da ich in einem sehr alten Haus wohne. Nun saß besagte Spinne an dem Spülkasten. Ich war total fertig, erst habe ich versucht sie mit meinem Hausschuh zu töten, aber da war nichts zu machen. Dann kam ich auf die glorreiche Idee, sie mit Haarspray zu töten, aber nein! Das hat auch nicht geholfen, nun hat sie nur eine hübsche Frisur!!
Natürlich ist sie dann hinter den Kasten geklettert und ich habe mich nicht getraut mich aufs Klo zu setzen, und habe mich stattdessen in der Badewanne erleichtert. Ich hasse diese Viecher! Wenn ich abends ins Bett gehe, nehme ich die größte Taschenlampe, die wir im Haus haben, und untersuche alle Ecken und Kanten in meinem Zimmer und meinem Bett. Ich kann nachts teilweise auch nicht mehr richtig schlafen, weil ich Angst habe, so ein blödes Vieh könnte mir über das Gesicht laufen - was mir tatsächlich schon einmal passiert ist. Ich denke, dadurch habe ich auch diesen Knacks, mir ist das teilweise wirklich peinlich. So eine Spinne tut einem ja nun wirklich nichts, aber ich finde sie einfach nur ekelig und habe Angst vor ihnen. Ich besuche sogar meinen Onkel nicht mehr, weil er im Wohnzimmer einen Tisch mit eingebautem Terrarium stehen hat, und in diesem Tisch wohnt eine Vogelspinne. Das ist für mich der absolute Super-Gau! Ich kann nicht verstehen, wie Leute sich freiwillig diese riesigen behaarten Viecher im Haus halten können. Am liebsten würde ich alle Spinnen vernichten, dieses ekelige krabbelnde Pack. Ich bitte um Absolution für mein teilweise kindliches und egoistisches Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00031404 vom 11.06.2013 um 14:16:19 Uhr (24 Kommentare).

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Hochwasser-Hilfe verboten

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Chef Arbeit

Hochwasser-Hilfe verboten
Ich (m/19) bin in einer Hilfsorganisation tätig, die derzeit beim Hochwasser im Einsatz ist. Als ich meinen Chef darauf ansprach und ihn bat, mich für den kommenden Einsatz freizustellen, hat er mich nur ausgelacht und sich über die Menschen lustig gemacht, die derzeit großes Leid ertragen. Er hat mir verboten in den Einsatz zu gehen und dies mit banalen Ausreden untermauert. Des Weiteren meinte er, dass in Deutschland sowieso niemand Leid und Not ertragen müsse und dass unser Einsatz eh überflüssig wäre. Ich war nach dem Gespräch so fertig, dass ich nicht mehr wusste, wo unten und oben ist.

Seit diesem Tag wünsche ich mir, da unser Laden selber an einem sehr großen Fluss in Baden-Württemberg liegt, dass der Laden beim nächsten Hochwasser platt gemacht wird, und wünsche ihm nur Schlimmes, auch wenn ich zum Helfen ausgebildet wurde. Aber auf andere Art bekomme ich meinen Frust nicht runter, ohne meinen Hass auf ihn zu schieben.

Beichthaus.com Beichte #00031401 vom 10.06.2013 um 23:30:08 Uhr (22 Kommentare).

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Die verhängnisvolle Nacht

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Trunksucht Dummheit Maßlosigkeit Schwangerschaft Rheine

Ich (m/19) habe einem jungen Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft völlig verbaut. Vor gut eineinhalb Jahren war ich auf einer bekannten, öffentlichen Party in unserem Umkreis. Ich war zu der Zeit Single und seit ein paar Monaten 18. Mit der Volljährigkeit kommt ein gewisses Maß an Verantwortung und Reife einher - möchte man zumindest meinen. Bei Reflexion des Abends muss ich jedoch gestehen, dass auf genannter Party nicht viel davon zu sehen war. Ursprünglich bin ich mit ein paar Freunden hingegangen, um lediglich "ein wenig" zu trinken und mich bei guter Musik zu amüsieren. Vorgeglüht hatten wir schon bei mir zu Hause, da ich als Einziger bereits eine eigene Wohnung hatte, die ich mir dank meiner Ausbildung im öffentlichen Dienst, neben Auto und anderen Annehmlichkeiten, leisten konnte. Wie das aber immer so ist, neigt man bei guter Basis und steigendem Alkoholpegel sowie Stimmung stark dazu, immer weiter über die Strenge zu schlagen. Und wie es eben kommen musste, war ich nach einigen Stunden intensivem feiern mittlerweile ordentlich betrunken.

In unmittelbarer Nähe zu unserer Gruppe standen einige offensichtlich gut angetrunkene Mädchen, die schon den ganzen Abend auffällig zu uns herübergeschaut und in übertrieben neugierigem Maße getuschelt hatten. Wir, natürlich nicht lange überlegt, sind mit geschlossener Mannschaft herüber und haben geschaut, was möglich ist. Die Mädels stellten sich als sehr gesellig heraus, wobei sich eine hübsche Brünette besonders für mich zu interessieren schien. Zwar ursprünglich nicht mit der Absicht, als Single aber auch nicht abgeneigt, kamen wir uns näher und ich nahm sie später mit dem Taxi noch mit nach Hause. Wir, immer noch stark betrunken, hatten im Laufe der Nacht mehrmals ungeschützten Sex. Irgendwann schliefen wir dann vor Müdigkeit einfach ein. Am nächsten "Morgen", frühstückten wir und ich brachte sie mit dem Auto nach Hause. Vorher hatten wir noch Telefonnummern ausgetauscht. Die nächsten Wochen liefen wie gewohnt. Ich ging meiner Arbeit nach, traf meine Freunde und lebte mein Leben. Auch mit dem Mädchen von besagtem Abend stand ich weiter in Kontakt. Eines Abends stand dann meine Bekanntschaft in Begleitung ihrer Eltern vor meiner Haustür. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, war das Mädel gerade einmal junge 16 Jahre alt. Als Sahnehäubchen auch noch seit einigen Wochen schwanger. Ich denke, man kann sich vorstellen, wie angenehm diese Unterredung ausgefallen ist. An dem verhängnisvollen Abend bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, sie nach ihrem Alter zu fragen und auch in den weiteren Wochen waren so banale Themen wie das Alter niemals Gegenstand der Unterhaltungen. Nach einem langen Gespräch mit einer Beratungsstelle hat sie sich überdies dazu entschieden, das Kind zu behalten.

Ich habe einen Wochenendjob angenommen, um meinen Unterhaltszahlungen nachkommen zu können, und sehe sowohl mein Kind als auch die Mutter regelmäßig. Da wir uns weiterhin in jeder Hinsicht sehr gut verstehen, und ich das Vater-Sein als großes Glück empfinde, werden wir versuchen, nach meiner Ausbildung und wenn sie 18 Jahre alt ist, ein gemeinsames Leben mit Kind zu führen. Ich beichte, und es tut mir unendlich leid, dass ich trotz meines Alters und der "geistigen Reife", nicht daran gedacht habe zu verhüten, obwohl ich daran hätte denken müssen. Ich habe einem jungen Mädchen die Chance auf eine Karriere sowie eine freie Entscheidung über ihre Zukunft genommen. Ich bitte inständig um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031400 vom 10.06.2013 um 15:47:10 Uhr in 48429 Rheine (45 Kommentare).

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Sie jammert ohne Grund

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Falschheit Ignoranz Selbstsucht Freunde Wiesenach

Meine beste Freundin, sie kommt aus einer etwas besser verdienenden Familie als ich, geht mir (w/19) gerade total auf den Keks. Sie muss für ihr Geld nicht arbeiten, ist kerngesund, groß, blond und hat gute Noten. Ich hingegen bin chronisch krank, bekomme von meinen Eltern nur das Nötigste bezahlt - was ich ihnen aber nicht übel nehme, weil ich sie liebe - und springe immer zwischen Lernen, Arbeiten und meiner Krankheit.
Immer, wenn sie jammert, wie anstrengend und scheiße ihr Leben doch sei, kann ich mir nur an den Kopf greifen. Wenn sie in der Patsche steckt, hat sie sich da immer selbst rein geritten. Während ich ständig Angst haben muss, dass sich meine Krankheit verschlimmert oder ich das Abitur deshalb nicht packe, heult sie mich zu, dass sie dieses Wochenende wegen einer Schulaufgabe, die sie ewig vor sich hergeschoben hat, nicht feiern gehen kann.

Ich habe oftmals keine Lust darauf, mir dieses Gelaber anzuhören, sodass ich manchmal das Handy ausschalte oder so tue, als sei ich gerade woanders zu Besuch, damit sie mich nicht anruft. Ich weiß, man sollte so mit seiner besten Freundin nicht umgehen, zumal sie ja auch ihre guten Seiten hat. Ich kann ihr nicht ins Gesicht sagen, wie dumm ich ihr Verhalten finde, weil ich sie als Freundin nicht verlieren möchte. Aber es regt mich trotzdem total auf.

Beichthaus.com Beichte #00031398 vom 09.06.2013 um 23:13:09 Uhr in 61225 Wiesenach (Hegenstraße) (19 Kommentare).

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“Beichte

Mein peinliches Abenteuer auf dem WC

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Trunksucht Peinlichkeit Sex Last Night

Ich (19/m) war letzte Nacht, wie fast an jedem Wochenende, mit guten Freunden feiern. Doch dieses Mal hatte ich mir ein Ziel gesetzt. Ich wollte mich endlich einer Freundin annähern, die ich ziemlich heiß finde, und im besten Fall gleich Sex haben. Für mich ist es extrem schwer, solche "Annäherungsversuche" zu machen, denn ich bin sehr introvertiert und schüchtern. Doch bei ihr war ich mir sicher, dass ich mehr als nur Freundschaft möchte.

Der Plan ging allerdings komplett in die Hose. Im Laufe des Abends habe ich, unbemerkt, immer mehr Alkohol getrunken - also auch mehr als gewöhnlich. Aus irgendeinem Grund bin ich vor die Disco gegangen und dort mit einem Typen in meinem Alter ins Gespräch gekommen - ich weiß aber nicht mehr, wie lange wir uns unterhalten haben, geschweige denn, über was genau. Irgendwann hat er mich jedoch gefragt, ob ich schwul wäre. Ich scherzte und sagte: "Ich wüsste es nicht, ich denke mal beides." Wir beendeten das Gespräch, irgendwann traf ich ihn dann auf der Tanzfläche wieder und er fragte mich, ob ich mit ihm auf dem WC Sex haben wolle. Erneut scherzte ich und habe zugestimmt. Meinen Freunden habe ich noch zugerufen, dass ich jetzt hemmungslosen Sex auf dem WC haben werde. Das haben sie auch mitbekommen, denn ich habe ein sehr lautes Stimmorgan. Ich bin mit dem Kerl ins WC gegangen und habe mich mit ihm eingeschlossen. Ich weiß nicht mehr genau, was dann mit mir los war, doch wir haben uns geküsst und uns gegenseitig oral beglückt. Fünf Minuten später kam ein guter Freund nach und hat an die Tür geschlagen und gemeint, dass ich dort raus kommen solle. Im Nachhinein bin ich auch sehr glücklich darüber. Auf sein Drängen hin habe ich unsere Tätigkeit abgebrochen. Ich habe geschaut, dass ich so schnell wie möglich wegkomme und habe mich total verwirrt an unserem Tisch niedergelassen. Ich wusste nicht was ich denken oder sagen sollte, geschweige denn, was ich wirklich fühlte - vor allem, weil Homosexualität im größten Teil meines Freundeskreises leider geächtet wird.
Ich schäme mich, finde es extrem peinlich und bin schockiert darüber, dass ich so etwas gemacht habe, auch wenn ich betrunken war.

Beichthaus.com Beichte #00031395 vom 09.06.2013 um 19:34:51 Uhr (19 Kommentare).

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