Das Ungeborene mit Trisomie 21

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Verzweiflung Gesundheit Schwangerschaft Altenburg

Als ich zum zweiten Mal schwanger wurde, war ich überglücklich. Mein 3-jähriger Sohn ist mein Ein und Alles, und dass mein Mann und ich weiteren Nachwuchs erwarteten, war die schönste Nachricht überhaupt! Wir schwebten eine ganze Weile im siebten Himmel, bis nach einer routinemäßigen Untersuchung bei meinem Gynäkologen die schlimme Nachricht kam, dass unser Kind behindert sein könnte. Der Verdacht auf Trisomie 21 hat sich nun unwiderruflich bestätigt, ich bin bereits in der 25. Schwangerschaftswoche und werde in einigen Wochen unsere Tochter per Kaiserschnitt entbinden. Für uns war allerdings immer klar, dass wir nie ein behindertes Kind, das wohl ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen ist, wollen und damit kaum zurecht kommen könnten. Mein Mann und ich haben uns sofort nach der Diagnose mit gutem Gewissen entschlossen, das Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben, für eine legale Abtreibung war es leider schon zu spät. Einige Menschen in unserem Umfeld verstehen uns, viele aber auch nicht. Und je mehr ich mich mit dem Thema Behinderung und Downsyndrom beschäftigte, umso mehr Angst und Panik bekomme ich, anstatt dass ich Mut schöpfe, dieses Kind doch noch großzuziehen. Das Schlimme ist, dass mein Mann und ich seit der Diagnose keinerlei Liebe oder Wärme mehr für das Baby empfinden können, wir warten einfach nur noch auf die Geburt, bis quasi alles vorbei ist und wir diese "Last" endlich los sind. Ich weiß, meine Worte hören sich aus dem Mund einer werdenden Mutter unendlich herzlos und kalt an, aber im Grunde bin ich auch traurig und verzweifelt. Aber egal, wie ich es drehe oder wende: Ich lehne mein eigenes Kind so sehr ab, dass es für das Baby wirklich besser sein wird, anderswo in einer liebevolleren und besseren Umgebung aufwachsen zu können. Es tut mir von Herzen leid, dass ich diese schwere Entscheidung getroffen habe und nicht fähig bin, mein ungeborenes Kind zu lieben.

Beichthaus.com Beichte #00032957 vom 29.03.2014 um 23:31:34 Uhr in Altenburg (47 Kommentare).

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Gefangen in Depressionen

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Verzweiflung Lügen Gesundheit Bad Abbach

Ich habe Depressionen und bin deswegen Hartz IV Empfängerin. Fast jeden Tag heule ich und fühle mich antriebslos. Meine Familie weiß nichts davon, ich lüge ihnen vor, dass ich Teilzeit arbeite. Aber ich schäme mich einfach. Freunde habe ich auch kaum. So fühle ich mich allein und isoliert. Seit einigen Monaten bin ich in Behandlung, aber ich will endlich wieder normal leben und auch wieder eine Arbeit haben.

Beichthaus.com Beichte #00032933 vom 26.03.2014 um 19:10:23 Uhr in 93077 Bad Abbach (Regensburger Straße) (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Pigmentstörung am besten Stück

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Gesundheit

Ich (m/27) habe schon seit meiner Geburt eine kleine Pigmentstörung an meinem besten Stück. Mein Hautarzt hat mir bestätigt, dass das Ganze absolut ungefährlich ist - aber aufgrund der Lage würde er von einem kosmetischen Eingriff absehen. Vor ein paar Jahren ist mein Arzt dann in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen und die Praxis wurde von einer jungen, wirklich sehr hübschen Ärztin übernommen. Ich habe auch direkt ein wenig mit ihr geflirtet und sie wirkte auch nicht uninteressiert. Bei meinem jährlichen Muttermal-Screening fiel ihr auch die Stelle an meinem Penis auf. Sie grinste und meinte, sie müsste sich das mal im erigierten Zustand angucken und fing an, mir einen wunderbaren Handjob zu geben. Nachdem sie alles "untersucht" und als ungefährlich eingeschätzt hatte, beendete sie das Ganze, damit ich wieder in meine Hose komme. Auch wenn das jetzt wie eine Pornofantasie klingt, ist es wirklich so passiert. Meine Beichte? Seit zwei Jahren zahlt mir meine Krankenkasse einmal im Quartal einen wunderbaren Handjob.

Beichthaus.com Beichte #00032918 vom 24.03.2014 um 13:45:49 Uhr (14 Kommentare).

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Das unfähige Arbeitsamt

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Hass Zorn Selbstverletzung Gesundheit Arbeit

Ich (m/22) habe einen schlimmen Bandscheibenvorfall und daran ist das Arbeitsamt nicht ganz unschuldig. Nachdem ich arbeitslos geworden war, hat man mir die üblichen Stellenangebote zugeschickt. Ich bin gelernter Kaufmann und auch relativ dünn - körperlich also auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00032917 vom 24.03.2014 um 15:37:26 Uhr (20 Kommentare).

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“Folge

Diagnose: Leukämie

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Verzweiflung Partnerschaft Gesundheit

Ich (m/30) muss etwas beichten, das mich wirklich total fertigmacht. Ich habe eine wundervolle Freundin (20), mit der ich seit knapp acht Monaten zusammen bin. Die Beziehung zu ihr ist etwas völlig anderes, als ich davor erlebt habe. Ich liebe sie aufrichtig und von ganzem Herzen, wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Umso schockierender war die Nachricht, dass meine Freundin an Leukämie erkrankt ist. Für sie und mich brach erst einmal eine Welt zusammen. Doch für mich war klar, dass ich immer an ihrer Seite bleiben werde, egal was passiert. Am Anfang arrangierten wir uns damit, doch mit der Zeit entstanden immer mehr Probleme. Durch ihren Haarverlust und die immer längeren Krankenhausaufenthalte veränderte sie sich stark. Sie verlor an Selbstbewusstsein und auch ihr Kampfgeist ließ immer mehr nach. Also versuchte ich alles Menschenmögliche, um sie aufzuheitern, ihr beizustehen und vor allem um ihr wieder Lebensmut zu schenken. Mit Erfolg.


Inzwischen kann sie immer öfter lachen und plant wieder gemeinsam mit mir die Zukunft. Doch das Problem mit ihrer Glatze steht immer noch zwischen uns. Sie sagt andauernd, wie fremd und schrecklich sie ihr neues Aussehen findet, auch wenn sie natürlich gleichzeitig froh ist, dass sie am Leben ist. Versteht mich nicht falsch! Ich finde sie trotzdem bildhübsch, doch manchmal erwische ich mich dabei, wie ich alte Fotos anschaue und ihr altes Aussehen vermisse. Ihre langen Haare und ihre tolle Ausstrahlung. Ich bin so dankbar, dass es ihr immer besser geht, doch gleichzeitig fehlt mir einfach etwas. Wenn ich sie jetzt anschaue, sehe ich keine sexy Frau, sondern eine von der Krankheit gezeichnete, schwache Frau. Und dafür schäme ich mich so sehr. Ich bin so wütend, dass eine Krankheit alles verändert hat und ich nicht weiß, wie das alles weitergehen soll. Denn inzwischen fühle auch ich mich innerlich total kaputt und würde gerne eine Auszeit von allem nehmen. Und das, obwohl meine Freundin todkrank ist und nicht ich. Ich fühle mich im Moment einfach nur schrecklich und hoffe, dass es alles irgendwie wieder wird, wie damals.

Beichthaus.com Beichte #00032903 vom 21.03.2014 um 21:54:15 Uhr (15 Kommentare).

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