Kampf gegen die Rotznase

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Morallosigkeit Rache Engherzigkeit Kinder Gesundheit Altenburg

Kampf gegen die Rotznase
Ich (m) habe heute, als ich beim Arzt auf meinen Termin gewartet habe, etwas ziemlich Unreifes gemacht, um mir die Wartezeit zu verschönern. Neben mir saß ein Junge, der ungefähr acht Jahre alt war und ständig die Nase hochzog. Seine Mutter ermahnte ihn auch andauernd, endlich die Nase zu putzen, doch es war offensichtlich, dass er Schnupfen hatte. Und nach zwei Minuten schniefte er bereits wieder. Nun zur Beichte: Da die Frau mich mehr störte, als ihr kleiner Sohn, indem sie auf ihrem Smartphone rumspielte, bei dem der Ton an war, beschloss ich, mich an ihr zu rächen. Ich begann immer dann, wenn sie ihren Sohn wieder ermahnte, die Nase hochzuziehen. Nicht so laut, sondern gedämpft, aber so, dass sie es einfach gehört haben muss. Ich wollte ja auch die anderen nicht belästigen. Jedenfalls kam der Junge schnell auf denselben Trichter und schniefte beinahe synchron mit mir. Die Mutter ist nahezu verrückt geworden und hat ihm bestimmt alle 30 Sekunden ein neues Taschentuch gegeben. Irgendwann geschah dann das, worauf ich es angelegt hatte: Die Taschentücher waren alle! Nun lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück und beobachtete, wie ihr Sohn permanent die Nase hochzog. Und sie musste es ertragen. Als sie dann aufgerufen wurden, konnte ich sehen, wie sie mir einen verächtlichen Blick zuwarf. Ich bereue eigentlich nur, dass ich die anderen Anwesenden genervt habe, aber ihr böser Blick und die Tatsache, dass sie ihrem Sohn das jetzt wieder abgewöhnen muss, entschädigten mich mehr als genug. Ich bitte dennoch um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033318 vom 22.05.2014 um 21:48:08 Uhr in 04600 Altenburg (Am Waldessaum) (8 Kommentare).

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Anstrengende Schwiegermutter

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Gesundheit 50+

Mein Freund hat eine einsame, kranke, hilfsbedürftige Mutter. Wir sind nach dem Vollzeitjob noch durchschnittlich zwei Stunden pro Tag bei ihr. Außerdem ist da noch die Zeit, in der wir für sie Erledigungen machen, einkaufen etc. Ich habe meine Interessen zurückgeschraubt. Unsere Zeit als Paar ist sehr eingeschränkt und manchmal erwische ich mich dabei, dass ich wütend auf sie bin, obwohl sie gar nichts dafür kann. Man muss aber dazu sagen, dass sie durchaus zickig und anstrengend sein kann und selbst mein Freund dann genervt ist. Ich mag sie, muss aber gestehen, dass ich zwischendurch echt schon böse Gedanken hatte. Von wegen sie würde extra viele Umstände machen, weil sie ein Aufmerksamkeitsproblem hat und so weiter. Es gibt Tage, an denen muss ich meinen Freund damit einfach allein lassen, weil ich sie nicht sehen kann. Es gibt Tage, da bin ich wütend auf ihn, weil er mich so mit einbezieht und ich mich frage, was ich dafür bekomme. Der schlimmste Gedanke war bis jetzt, dass ich das nur noch durchhalte, da das Ende ja einigermaßen absehbar ist und auch dass ich mir vorgestellt habe, wie alles wäre, wenn sie tot wäre. Trotzdem helfe ich immer und versuche letztlich doch ihr restliches Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00033310 vom 21.05.2014 um 16:51:31 Uhr (11 Kommentare).

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Zerstörerischer Krebs

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Verzweiflung Gesundheit Familie

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich, obwohl ich ein sehr gefühlvoller Mensch bin, es nicht hinbekomme, die Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, über meine wahren Gefühle aufzuklären. Ich versuche ständig, mir nichts anmerken zu lassen, den Starken zu geben und die Fassung zu bewahren - in Situationen, in denen dies oft nicht möglich ist. Als bestes Beispiel dient hier die Beziehung zu meinem Vater. Mein Vater war mein Leben lang für mich da. Er hat sich stets um mich gesorgt und mir jeglichen Weg im Leben ermöglicht, auch wenn es für ihn viel Stress und Arbeit bedeutet hat. Letztes Jahr ist mein Vater an Lungenkrebs erkrankt. Die Chemotherapie schlug zunächst an, jedoch kam der Krebs vor etwa einer Woche explosionsartig wieder. Die Ärzte teilten uns bereits mit, dass sie zwar erneut eine Chemo anbieten können, aber vermutlich nicht mehr als ein paar Wochen herausholen würden.


Der einst so starke Mann, der für mich immer auf alles eine Antwort hatte, alles mit mir gemacht hat, mich stets unterstützte und für mich da war, liegt nun vor mir im Bett, zu schwach aufzustehen oder gar etwas Vernünftiges zu essen. Er ist abgemagert und kann nur wenig gehen, oder rührt sich überhaupt aus dem Bett. Ich bin dazu verdammt, mit anzusehen, wie er mit seinen 60 Jahren immer mehr abbaut und vermutlich bald stirbt. Hierzu möchte ich beichten, dass ich, wenn ich Zeit mit ihm verbringe, nicht in der Lage bin, auszudrücken, wie sehr ich ihn liebe. Oder wie dankbar ich für alles bin, und wie sehr es mich schmerzt, ihn so zu sehen. Es zerreißt mich jede Sekunde innerlich. Ich kämpfe ständig mit den Tränen, kann mich auch bei der Arbeit oder sonst irgendwo nicht ablenken und würde wohl alles geben, wenn er nur wieder gesund werden könnte. Für meine Familie versuche ich, jetzt stark zu bleiben. Jeder hält mich für den Starken, der schon klarkommen wird. Doch eigentlich bin ich innerlich komplett zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00033251 vom 12.05.2014 um 12:00:28 Uhr (12 Kommentare).

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Gesund mit Übergewicht

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Trägheit Völlerei Gesundheit

Ich (w) bin nicht einmal 1,70 Meter groß und wiege fast achtzig Kilogramm. Ich habe mir einen Teil davon angefressen - das meiste aber habe ich durch Krankheiten zugenommen. Diese sind inzwischen jedoch behandelt worden und stellen kein Problem mehr da. Sie sind also auch keine Rechtfertigung für mein jetziges Aussehen. Meine Gesundheit ist mir, da ich sie nun endlich habe, das Allerheiligste, und jetzt habe ich panische Angst, sie wegen meines Gewichtes wieder zu verlieren. Ich beichte, dass ich mein Verhalten erst beichten muss, um meinen Arsch hochzubewegen und etwas an meinem Gewicht zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00033161 vom 29.04.2014 um 16:41:45 Uhr (9 Kommentare).

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Der Mythos um das Sperma

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Dummheit Selbstsucht Lügen Gesundheit WG

Der Mythos um das Sperma
Ich (m/26) bin bereits mit Anfang 20 mit meiner damaligen Freundin zusammengezogen. Leider hat das Ganze nicht lange gehalten - nach ein paar Monaten war Schluss und sie zog wieder aus. Da mir die Wohnung aber sehr gefiel, beschloss ich, eines der Zimmer unterzuvermieten, um mir diese weiterhin leisten zu können. Ich hatte einige Bewerberinnen zur Auswahl und habe mich dann schließlich für eine hübsche Blondine in meinem Alter entschieden. Sie war wirklich sehr hübsch, nett und wirklich ein liebenswerter Mensch - aber leider auch sehr dumm. Zumindest, was Allgemeinwissen anging. So hatte sie mit 23 zum Beispiel noch nie von der DDR gehört oder wusste nicht, dass Großbritannien eine Insel ist. Schlimm war auch, dass sie von ihren falschen Ansichten felsenfest überzeugt war - selbst wenn man ihr mit aufgeschlagenem Lexikon das Gegenteil bewies. Eines Tages stand sie bei mir im Zimmer und jammerte über heftige Halsschmerzen und fragte, ob ich ihr nicht helfen könnte. Ich verstand absolut nicht, was sie von mir wollte - bis sie mich aufklärte: Und zwar würde männliches Sperma die Bakterien im Hals angreifen und so gegen die Schmerzen helfen. Das hatte ihr damaliger Ex ihr beigebracht. Vermutlich erzeugte das bei ihr einen Placeboeffekt und sie glaubte dann wirklich, ihr ginge es besser. Meine Beichte ist, dass ich ihr in diesem Fall nicht die Wahrheit gesagt habe, sondern die Restzeit unseres Zusammenlebens wunderbare Blowjobs genossen habe, wenn sie mal wieder eine Erkältung hatte.

Beichthaus.com Beichte #00033125 vom 24.04.2014 um 15:58:48 Uhr (26 Kommentare).

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