Inkompetente Ärzte und faule Patienten

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Faulheit Trägheit Gesundheit

Ich beichte, dass ich zu faul bin, um zum Arzt zu gehen und deswegen meinen Körper kaputtmache. Im Februar habe ich es irgendwie geschafft, durch das Schlafen auf einer alten Couch meine Schulter zu schädigen. Seitdem kann ich den rechten Arm nicht mehr richtig heben. Einige Wochen später ging ich zu einem Arzt, der mich röntgte und meinte, dass das Gelenk verschoben sei und alles bald wieder gut wird. Da ich aber der letzte Patient freitags vorm Feierabend war und er einen eher hektischen Eindruck machte, zweifle ich seine Diagnose an. Mittlerweile sind einige Monate vergangen und die Schulter wird einfach nicht besser. Da ich als Automechaniker arbeite, kann das mitunter wirklich nerven, da ich den rechten Arm bei einigen Arbeiten zusätzlich mit dem linken Arm anheben muss. Ich beichte also, dass ich zu faul bin, um erneut zum Arzt zu gehen und stattdessen lieber mit dieser Einschränkung lebe.

Beichthaus.com Beichte #00033476 vom 19.06.2014 um 12:05:57 Uhr (5 Kommentare).

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Patienten ohne Krankheit

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Zorn Hass Dummheit Gesundheit Unfall

Ich (w) arbeite beim Rettungsdienst. Ich könnte mir keinen schöneren Job vorstellen. Ich habe auch kein Problem damit, bei Nacht und Nebel, Regen und Eis auszurücken und nachts um 3 zermatschte Menschen aus den Autowracks zu ziehen. Ist halt mein Ding. Es gibt nur […]
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Beichthaus.com Beichte #00033377 vom 01.06.2014 um 17:50:22 Uhr (12 Kommentare).

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Kampf gegen die Rotznase

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Morallosigkeit Rache Engherzigkeit Kinder Gesundheit Altenburg

Kampf gegen die Rotznase
Ich (m) habe heute, als ich beim Arzt auf meinen Termin gewartet habe, etwas ziemlich Unreifes gemacht, um mir die Wartezeit zu verschönern. Neben mir saß ein Junge, der ungefähr acht Jahre alt war und ständig die Nase hochzog. Seine Mutter ermahnte ihn auch andauernd, endlich die Nase zu putzen, doch es war offensichtlich, dass er Schnupfen hatte. Und nach zwei Minuten schniefte er bereits wieder. Nun zur Beichte: Da die Frau mich mehr störte, als ihr kleiner Sohn, indem sie auf ihrem Smartphone rumspielte, bei dem der Ton an war, beschloss ich, mich an ihr zu rächen. Ich begann immer dann, wenn sie ihren Sohn wieder ermahnte, die Nase hochzuziehen. Nicht so laut, sondern gedämpft, aber so, dass sie es einfach gehört haben muss. Ich wollte ja auch die anderen nicht belästigen. Jedenfalls kam der Junge schnell auf denselben Trichter und schniefte beinahe synchron mit mir. Die Mutter ist nahezu verrückt geworden und hat ihm bestimmt alle 30 Sekunden ein neues Taschentuch gegeben. Irgendwann geschah dann das, worauf ich es angelegt hatte: Die Taschentücher waren alle! Nun lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück und beobachtete, wie ihr Sohn permanent die Nase hochzog. Und sie musste es ertragen. Als sie dann aufgerufen wurden, konnte ich sehen, wie sie mir einen verächtlichen Blick zuwarf. Ich bereue eigentlich nur, dass ich die anderen Anwesenden genervt habe, aber ihr böser Blick und die Tatsache, dass sie ihrem Sohn das jetzt wieder abgewöhnen muss, entschädigten mich mehr als genug. Ich bitte dennoch um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033318 vom 22.05.2014 um 21:48:08 Uhr in 04600 Altenburg (Am Waldessaum) (8 Kommentare).

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Anstrengende Schwiegermutter

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Gesundheit 50+

Mein Freund hat eine einsame, kranke, hilfsbedürftige Mutter. Wir sind nach dem Vollzeitjob noch durchschnittlich zwei Stunden pro Tag bei ihr. Außerdem ist da noch die Zeit, in der wir für sie Erledigungen machen, einkaufen etc. Ich habe meine Interessen zurückgeschraubt. Unsere Zeit als Paar ist sehr eingeschränkt und manchmal erwische ich mich dabei, dass ich wütend auf sie bin, obwohl sie gar nichts dafür kann. Man muss aber dazu sagen, dass sie durchaus zickig und anstrengend sein kann und selbst mein Freund dann genervt ist. Ich mag sie, muss aber gestehen, dass ich zwischendurch echt schon böse Gedanken hatte. Von wegen sie würde extra viele Umstände machen, weil sie ein Aufmerksamkeitsproblem hat und so weiter. Es gibt Tage, an denen muss ich meinen Freund damit einfach allein lassen, weil ich sie nicht sehen kann. Es gibt Tage, da bin ich wütend auf ihn, weil er mich so mit einbezieht und ich mich frage, was ich dafür bekomme. Der schlimmste Gedanke war bis jetzt, dass ich das nur noch durchhalte, da das Ende ja einigermaßen absehbar ist und auch dass ich mir vorgestellt habe, wie alles wäre, wenn sie tot wäre. Trotzdem helfe ich immer und versuche letztlich doch ihr restliches Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00033310 vom 21.05.2014 um 16:51:31 Uhr (11 Kommentare).

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Zerstörerischer Krebs

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Verzweiflung Gesundheit Familie

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich, obwohl ich ein sehr gefühlvoller Mensch bin, es nicht hinbekomme, die Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, über meine wahren Gefühle aufzuklären. Ich versuche ständig, mir nichts anmerken zu lassen, den Starken zu geben und die Fassung zu bewahren - in Situationen, in denen dies oft nicht möglich ist. Als bestes Beispiel dient hier die Beziehung zu meinem Vater. Mein Vater war mein Leben lang für mich da. Er hat sich stets um mich gesorgt und mir jeglichen Weg im Leben ermöglicht, auch wenn es für ihn viel Stress und Arbeit bedeutet hat. Letztes Jahr ist mein Vater an Lungenkrebs erkrankt. Die Chemotherapie schlug zunächst an, jedoch kam der Krebs vor etwa einer Woche explosionsartig wieder. Die Ärzte teilten uns bereits mit, dass sie zwar erneut eine Chemo anbieten können, aber vermutlich nicht mehr als ein paar Wochen herausholen würden.


Der einst so starke Mann, der für mich immer auf alles eine Antwort hatte, alles mit mir gemacht hat, mich stets unterstützte und für mich da war, liegt nun vor mir im Bett, zu schwach aufzustehen oder gar etwas Vernünftiges zu essen. Er ist abgemagert und kann nur wenig gehen, oder rührt sich überhaupt aus dem Bett. Ich bin dazu verdammt, mit anzusehen, wie er mit seinen 60 Jahren immer mehr abbaut und vermutlich bald stirbt. Hierzu möchte ich beichten, dass ich, wenn ich Zeit mit ihm verbringe, nicht in der Lage bin, auszudrücken, wie sehr ich ihn liebe. Oder wie dankbar ich für alles bin, und wie sehr es mich schmerzt, ihn so zu sehen. Es zerreißt mich jede Sekunde innerlich. Ich kämpfe ständig mit den Tränen, kann mich auch bei der Arbeit oder sonst irgendwo nicht ablenken und würde wohl alles geben, wenn er nur wieder gesund werden könnte. Für meine Familie versuche ich, jetzt stark zu bleiben. Jeder hält mich für den Starken, der schon klarkommen wird. Doch eigentlich bin ich innerlich komplett zerstört.

Beichthaus.com Beichte #00033251 vom 12.05.2014 um 12:00:28 Uhr (12 Kommentare).

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