Allein mit einer seltenen Erkrankung

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Hass Gesundheit

Ich (m/38) möchte hiermit beichten, dass ich einen riesigen Hass auf die Institutionen ARGE und AOK habe. Und zwar habe ich eine seltene, von deutschen Krankenkassen bisher nur in vier Einzelfällen anerkannte Krankheit, die meine Nerven und meinen Kreislauf betrifft. Diese Krankheit hat noch nicht einmal einen richtigen Namen, sondern wird als ein Syndrom mit einem Doppelnamen bezeichnet, welcher sich aus dem Patienten Alpha und dem Wissenschaftler, der sie untersucht, zusammensetzt. Das Miese daran ist, zu 99 Prozent der Zeit geht es mir normal und gut. Aber ich bekomme etwa 2-4 heftige Migräneanfälle im Jahr und breche ca. 20 Mal im Jahr ohne Vorwarnung kreislauftechnisch völlig zusammen und muss in beiden Fällen notärztlich medizinisch behandelt werden, sonst kann es zum Herzstillstand kommen oder ich renne mir bei der Migräne den Kopf an der Wand ein.


Stellt euch die schlimmsten Zahnschmerzen vor, die es gibt. Stellt sie euch in allen Zähnen zugleich vor und dazu noch im gesamten Kopf. Nehmt das mal 100. Dann habt ihr eventuell eine leise Ahnung von dem, was ich durchmache, wenn es losgeht. Die Krankheit ist durch einen Test leicht und einwandfrei feststellbar, und wäre ebenso leicht behandelbar, sodass fast alle Symptome völlig verschwinden und statt der Migräneattacken und Kreislaufprobleme nur ein leichter Schwindel auftreten würde. Mein Körper kann schlichtweg einen wichtigen Stoff nicht ohne einen Hilfsstoff verarbeiten, und es gibt die Vermutung, dass extrem viele Menschen diese Krankheit haben, ohne es auch nur zu ahnen. Bei denen aber auch die Symptome keine solchen Auswirkungen haben. Der Hilfsstoff ist ein ungemischtes chemisches Element, darf aber aus irgendwelchen Gründen nicht nach Deutschland eingeführt werden, und es selbst entsprechend aufzuarbeiten, ist nicht möglich.


Ich besitze zwei Ausbildungen, doch in beiden wäre es fatal, wenn eines der beiden Symptome auftritt, denn weder als Maschinenführer noch als Pflegekraft kann ich es verantworten, meine Arbeit und mich selbst fallen zu lassen. Das größte Problem ist, dass die ARGE diese Krankheit trotz Attest nicht anerkennt und mich ständig kürzt, und das damit begründet, dass es halt nicht geben darf, was die Krankenkassen nicht in ihren Krankheitenkatalog haben. Ich habe bereits drei Prozesse vor dem Sozialgericht gewonnen, welches seltsamerweise keine Probleme mit der Anerkennung meiner Krankheit hat. Und nach dem dritten Prozess habe ich die ARGE sogar per Gerichtsvollzieher pfänden lassen, welcher denen tatsächlich zwei Laptops und ein Diensthandy pfändete. Dieser sagte, er käme gerne jederzeit wieder. Aber dennoch läuft momentan der vierte Prozess, da ich wieder, sich überlappend, um mehr als 50 Prozent gesperrt bin, was sogar ungesetzlich ist.


Das Traurige ist, ich WILL arbeiten. Ich bin motiviert. In einem meiner Jobs, woanders, es wäre unwichtig. Ich würde das einzige Medikament dagegen auf eigene Kosten einführen lassen, doch es fällt in Deutschland wie gesagt unter das Arzneimittelgesetz und Sondergenehmigungen werden nicht erteilt. Ich habe drei Ärzte, einen Neurologen, einen Hausarzt und einen Internisten, die hinter mir stehen und für mich kämpfen. Ich stand schon in der Zeitung. Trotzdem passiert nichts zu meinen Gunsten und an manchen Tagen sitze ich hier und bin wegen dieser Schwäche, die das Ganze in mir auslöst, einfach nur noch am Heulen. Und das als das, was man als gestandenes Mannsbild bezeichnet, aber so was ist mir egal. Ich habe 2014 und 2015 auch schon jeweils längere Zeiten in der Psychiatrie verbracht, weil ich bereit war, meinem Leben ein Ende zu setzen, das aber auf der anderen Seite eben auch selbst verhindert habe. Aber oft weiß ich einfach nicht mehr, was ich noch tun soll. Wieso wird ein Mensch allein gelassen, weil etwas existiert, was eine nicht medizinisch ausgebildete Bande von Bürokraten nicht als Krankheit anerkennt?

Beichthaus.com Beichte #00036197 vom 19.07.2015 um 18:16:14 Uhr (11 Kommentare).

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Harter Sex in der psychiatrischen Anstalt

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Selbstsucht Fetisch Wollust Gewalt

Ich (m/29) möchte beichten, dass ich meinen Trieben verfallen bin. Ich gehe jeden Tag lange und hart arbeiten - ich verdiene damit schließlich gutes Geld. Dank diverser Apps bin ich auf der Jagd nach devoten Frauen - jung sollten sie auch sein - aber natürlich volljährig. Ich umgarne sie, führe sie lecker aus, mache einen auf Gentlemen, bin nicht aufdringlich und heuchele Interesse. Irgendwann, nach 2-3 Dates, breche ich den so guten Kontakt dann wieder ab, um mich genau vier Wochen später wieder zu melden und ihnen vorzuheucheln, dass ich sie mag und nur davor Angst habe, dass sie meinen BDSM-Fetisch widerwertig finden. Natürlich mit Feingefühl. Fast immer sind die jungen Frauen neugierig und trösten mich im guten Glauben, dass das gar nicht schlimm sei. Daraufhin treffen wir uns für ein Wochenende und gehen schick aus. Abends ist dann meist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Ketten und Peitschen rausgeholt werden und ich zu einem Monster mutiere. Oftmals haben die jungen Dinger echte Angst und das fühlt sich so gut an!


Selbstverständlich können sie jederzeit abbrechen, in dem sie das Codewort "BananaSplit" sagen. Bis dahin habe ich aber meinen Spaß. Ich bin jetzt bereits an zwei bildhübschen Mädchen geraten, welche beide an Borderline leiden, wie sich herausgestellt hat. Diese Damen haben eine unfassbare Schmerzgrenze. Allerdings habe ich bei einem Mädel einen kleinen Gewissensbiss bekommen - nach unserem ersten gemeinsamen Wochenende bei mir zu Hause - 70 km entfernt von ihr - hat sie sich selbst in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Ich war ein wenig perplex und besuchte sie selbstverständlich jeden Mittwoch, um dann abends im Park Sex mit ihr zu haben. Ihr schien es sichtlich Spaß zu machen. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich die Frau mit ihrer Krankheit ausnutze und sie vielleicht dabei gar keine Wahl hat, da sie versucht, mir zu gefallen und eben alles tun würde. Dabei empfinde ich erst eine Befriedigung, wenn sie beim Akt dann auch wirklich weint und durch ihre Tränen und Schluchzen meinem festumklammerten Schwengel Befriedigung verschafft. Ich weiß, dass dies nicht richtig ist, und habe den Kontakt abgebrochen. Bisher treffe ich mich nur noch mit den anderen Frauen, von denen ich mir einen gesunden Geisteszustand erhoffen kann. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00036187 vom 18.07.2015 um 11:23:13 Uhr (21 Kommentare).

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Verliebt in ein Model

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Ich habe eine Freundin und bin trotzdem verliebt. Ja, ich weiß, das klingt blöd. Es ist so, dass ich schon seit Jahren auf ein Model stehe. Sie spricht weder meine Sprache, noch sind wir im gleichen Alter. Ich habe es nie als Liebe gesehen, sondern eher als Schwärmerei. Vor zwei Jahren habe ich dann meine jetzige Freundin kennen und lieben gelernt. Wir sind sehr glücklich miteinander, es gibt nichts auszusetzen. Außer mein Problem mit dem Model. Mein größter Wunsch ist es, sie mal kennenzulernen und ich rede auch offen mit meinen Freunden und meiner Freundin darüber. Sie hatte nie Probleme damit, da sie weiß, dass ich sie liebe und ich das Model eh nicht abkriegen werde.

Leider geht es mit meiner Schwärmerei schon so weit, dass ich total wütend bin, wenn ich das Model und ihren Freund - der ist übrigens total hässlich, da sehe ich sogar besser aus! - auf Bildern oder Ähnlichem sehe. Ich habe erst ziemlich spät mitbekommen, dass sie schon Mutter ist. Es hat mir den Boden unter den Füßen gerissen. Ich habe vor Trauer angefangen zu weinen und meine Freundin musste mich dann trösten. Ich weiß, dass ich meiner Freundin gegenüber ein total schlechter Freund bin und ich weiß, dass ich dem Model nicht hinterher trauern sollte. Schatz, bitte vergebe mir, dass ich außer dir noch eine andere Frau liebe.

Beichthaus.com Beichte #00036140 vom 11.07.2015 um 17:14:28 Uhr (16 Kommentare).

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Falsche Auskunft bei der Deutschen Bahn

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Bahn & Co.

Ich beichte, dass ich ein einziges Mal in meinem Leben einer Person so richtig die Pest an den Hals gewünscht habe. Und auch noch heute, einige Jahre später, spüre ich, wenn ich an die Frau denke - das ist allerdings sehr selten der Fall, eigentlich nur dann, wenn etwas in der Art Thema ist - unbändigen Hass auf diese Ziege. Folgendes war passiert:


Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Bahntickets, die Lidl vor einigen Jahren zeitweise verkauft hat. Man konnte für wenig Geld innerhalb Deutschlands mit dem Fernzug reisen, musste Abfahrts- und Zielort eintragen. Ich bekam diese Tickets immer von meinen Eltern als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Bei einem Ticket hatte entweder mein Vater oder auch ich einen Schreibfehler untergebracht. Blöderweise war es ja untersagt, irgendwas durchzustreichen, denn das machte das Ticket ja ungültig. Die Fahrt sollte allerdings erst in einem oder zwei Monaten stattfinden. Also ging ich mit dem Ticket in die Bahnhofshalle meines Wohnorts. Dort stellte ich mich im Reisezentrum an. Ich kam an einen Schalter, und die Dame hörte sich mein Anliegen an. Sie meinte: "Da kommen Sie einfach am Tag der Abreise wieder. Dann bekommen Sie kostenlos ein neues Ticket."


Am Tag der Abreise war ich wie vor den Kopf gestoßen. Die Dame am Schalter, eine andere Frau, erklärte mir, dass das Ticket ungültig sei. Ich erklärte ihr, was die Frau mir gesagt hätte, und da hieß es dann, das täte ihr leid, die Kollegin hätte falsche Auskünfte gegeben. Ich hätte vor Wut heulen können. Recht hatte die Frau ja, so waren ja die Bedingungen für die Lidl-Tickets. Jetzt musste ich für 100 ein neues Ticket ziehen. Sparangebote gab es natürlich auch nicht mehr, wenn man am gleichen Tag abfahren will. Hätte die Ziege mir ein oder zwei Monate vorher die richtige Auskunft gegeben, hätte ich noch ein billigeres Ticket kaufen können. Am Schalter sah ich mich noch um, nach der Dame. Ich wusste noch, dass sie etwa in den Fünfzigern war und kurze, braune Haare und eine Brille trug. Es waren im Raum drei Damen, auf die das zutraf.


Danach ging mir einiges durch den Kopf. Warum hat mir die Ziege nicht direkt ein neues Ticket ausgestellt? Warum sollte ich am Tag der Abreise wiederkommen? Warum gab sie eine falsche Auskunft? Vielleicht war das eine Masche. So musste ich auf ein neues, teures Ticket ausweichen. Aber egal, auf jeden Fall war sie dermaßen inkompetent, dass ich hätte kotzen können. Auch als klar war, dass die andere Frau recht hatte, wollte ich die Dame einfach nur noch wiedererkennen. Eins hab ich gelernt: Sollte mir so etwas in der Art noch mal passieren - schriftlich geben lassen. Vielleicht hätte die Ziege dann noch eingelenkt. So war ich ja selbst blöd, dass ich das einfach so hingenommen hatte. Aber ich war in dem Moment nur heilfroh, dass ich mein Ticket behalten konnte, und dachte nicht nach. Glück für das Konto der Deutschen Bahn, Pech für mich.

Beichthaus.com Beichte #00036048 vom 29.06.2015 um 22:47:29 Uhr (6 Kommentare).

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Erfundene Krankheiten

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Lügen Falschheit Selbstsucht Gesundheit Partnerschaft

Ich (m/22) habe mein ganzes Leben in einem kleinen Örtchen mit gerade mal 30.000 Einwohnern verbracht. Schon immer zog es mich weg von hier und ich habe meine gesamte Jugend damit verbracht, umherzustreunen. Ich wurde Pfadfinder, da dies mir ermöglichte, ohne Beaufsichtigung meiner Eltern ins Ausland zu reisen und das manchmal für Wochen. Auf einer dieser Fahrten lernte ich ein Mädchen kennen, dass etwa vier Stunden von meinem Heimatort entfernt lebt. Sie wuchs in einer Großstadt auf und faszinierte mich von Anfang an. Dazu sei gesagt, dass ich nicht leicht zu beeindrucken bin und stets einen großen sozialen Freundeskreis und ein gesundes Sexleben hatte.


Ihre Art über Dinge zu sprechen, nahm mich ein, und ich entwickelte großes Interesse an ihr. Ich besuchte sie oft und genoss dabei noch die Feinheiten des Lebens in einer Metropole. Menschenmassen, verschiedene Kulturen, das Gewirr einer richtigen Stadt und was sie zu bieten hat, für all diese Dinge habe ich ein Faible. Ich erzähle das, weil es wichtig ist, um zu verstehen, wie es zu meinem Vergehen kam. Zurück zum Thema: Das Mädchen, das ich kennenlernte, war etwa ein Jahr älter als ich, und wie sich bald herausstellte, psychisch schwer erkrankt. Sie hat eine multiple Persönlichkeitsstörung, Depressionen, Borderline und einige andere schwere Störungen, die, zu einem bunten Cocktail zusammengemixt, einen mitreißenden Menschen ergeben.


Sie hatte einfach einen nüchternen Blick auf die Welt, der weder absolut negativ noch positiv war. Sie polarisierte nichts und konnte sich in jeden Menschen einfühlen. Wir verliebten uns. Wir waren sehr glücklich und ich konnte sie bis zu einem gewissen Grad glücklich machen. Wir fuhren zusammen in den Urlaub, erlebten die tollsten Dinge mitten im Epizentrum des Großstadtlebens und liebten uns. Doch schon bald fühlte ich, dass ich ihr nichts zu bieten hatte. Ich lebte in einer Welt, in der sich jeder kennt und kein Platz für Individualismus und Privatsphäre herrscht. Ich begann also, kleine Lügen zu erfinden, um mein tristes, verwerfliches Leben bunt auszuschmücken. Das fing mit harmlosen Sachen an und endete beim größten Fehler meines Lebens. Ich bin Asthmatiker, leide an Sauerstoffmangel und ab und zu habe ich Schmerzen beim Atmen durch die sogenannte Trichterbrust. Ihr Todeswunsch war immer präsent, schwebte wie ein Messer über uns, das jederzeit zustechen konnte. Ich hatte Angst. Und so erzählte ich ihr, dass ich an einer schweren Krankheit litt, bei der ein Riss in der Lunge besteht, der sich mit der Zeit ausdehnt und mich eines Tages das Leben kosten wird. Ich betrieb genug Recherche, um es glaubwürdig rüberzubringen und unterbreitete es ihr schließlich, als wir gemeinsam auf MDMA in meinem Bett lagen.


Sie war geschockt und verfiel in tiefe Trauer. Ich sagte ihr, dass ich nicht möchte, dass sie geht, solange ich noch lebe, da ich das nicht verkraften würde. Sie sicherte mir zu, dass wir gemeinsam sterben würden. Wenn der Tag kommen würde, wären wir bereit. Es gab ihr neuen Aufschwung, jemanden zu haben mit dem sie über den Tod reden konnte, wie mit niemand anderem. Ich log, dass ich die Angst vor dem Tod verloren hätte und die Zeit die mir bleibt genießen möchte so gut ich kann. So verbrachten wir das wunderbarste Jahr meines Lebens miteinander. Ich täuschte Anfälle vor, bei denen ich widerliche Geräusche von mir gab und nach Luft rang. Sie vertraute mir blind und sehr bald hatte ich mich in diesem Lügenkonstrukt verrannt. Eines Tages wurde es mir zu viel. Ich merkte, wie mich diese Lüge Stück für Stück auffraß und schlussendlich nichts von mir überlassen würde. Ich beschloss, reinen Tisch zu machen, auf die Gefahr hin, sie zu verlieren. Ich hatte mich verändert und konnte damit einfach nicht mehr leben. So kam es dazu, dass ich ihr die Wahrheit erzählte. Ich werde nicht auf die Details eingehen, die dieses Gespräch betrafen. Sie hat gelernt damit zu leben, weil sie mich liebt. Nicht für das, was ich vorgab zu sein, sondern für das, was ich tatsächlich bin. Vergeben hat sie es mir nie und das ist das Wichtigste.


Ich bin froh, dass sie so ehrlich zu sich und mir sein kann und wir trotzdem miteinander auskommen. Es hat bis heute tiefe Narben in ihr hinterlassen und manchmal gibt es Vertrauensprobleme zwischen uns, was ja nur verständlich ist. Aber es hat uns zusammengeschweißt. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich ihr ebenbürtig fühlen wollte und ihr einen Halt bieten wollte. Ich hatte im Laufe des Jahres gelernt, dass eine Beziehung, die auf solchen Pfeilern aufbaut, zum Scheitern verurteilt ist, bevor sie angefangen hat. Heute haben wir noch immer Kontakt. Wir sind kein Paar mehr, aber dennoch sehr gute Freunde. Wir haben täglichen Kontakt und vertrauen uns nach wie vor alles an.


Ich bin an dieser Erfahrung gewachsen, mehr als in all den vorangegangenen Jahren meines Lebens und bin heute einer so ehrlich, wie ich nur sein kann. Darauf bin ich stolz. Aber ich werde mir nie vergeben können. Ich kann mich oft nicht im Spiegel ansehen, wenn ich daran denke, wie viel Trauer ich verursacht habe. Das wird mich für immer begleiten, als Erinnerung daran, ein besserer Mensch zu sein. Ich bitte nicht um Absolution, denn das wäre zu viel verlangt. Niemand kann mir diese Bürde abnehmen und das ist richtig so.

Beichthaus.com Beichte #00036003 vom 22.06.2015 um 17:02:27 Uhr (8 Kommentare).

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