Erfundene Krankheiten

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Lügen Falschheit Selbstsucht Gesundheit Partnerschaft

Ich (m/22) habe mein ganzes Leben in einem kleinen Örtchen mit gerade mal 30.000 Einwohnern verbracht. Schon immer zog es mich weg von hier und ich habe meine gesamte Jugend damit verbracht, umherzustreunen. Ich wurde Pfadfinder, da dies mir ermöglichte, ohne Beaufsichtigung meiner Eltern ins Ausland zu reisen und das manchmal für Wochen. Auf einer dieser Fahrten lernte ich ein Mädchen kennen, dass etwa vier Stunden von meinem Heimatort entfernt lebt. Sie wuchs in einer Großstadt auf und faszinierte mich von Anfang an. Dazu sei gesagt, dass ich nicht leicht zu beeindrucken bin und stets einen großen sozialen Freundeskreis und ein gesundes Sexleben hatte.


Ihre Art über Dinge zu sprechen, nahm mich ein, und ich entwickelte großes Interesse an ihr. Ich besuchte sie oft und genoss dabei noch die Feinheiten des Lebens in einer Metropole. Menschenmassen, verschiedene Kulturen, das Gewirr einer richtigen Stadt und was sie zu bieten hat, für all diese Dinge habe ich ein Faible. Ich erzähle das, weil es wichtig ist, um zu verstehen, wie es zu meinem Vergehen kam. Zurück zum Thema: Das Mädchen, das ich kennenlernte, war etwa ein Jahr älter als ich, und wie sich bald herausstellte, psychisch schwer erkrankt. Sie hat eine multiple Persönlichkeitsstörung, Depressionen, Borderline und einige andere schwere Störungen, die, zu einem bunten Cocktail zusammengemixt, einen mitreißenden Menschen ergeben.


Sie hatte einfach einen nüchternen Blick auf die Welt, der weder absolut negativ noch positiv war. Sie polarisierte nichts und konnte sich in jeden Menschen einfühlen. Wir verliebten uns. Wir waren sehr glücklich und ich konnte sie bis zu einem gewissen Grad glücklich machen. Wir fuhren zusammen in den Urlaub, erlebten die tollsten Dinge mitten im Epizentrum des Großstadtlebens und liebten uns. Doch schon bald fühlte ich, dass ich ihr nichts zu bieten hatte. Ich lebte in einer Welt, in der sich jeder kennt und kein Platz für Individualismus und Privatsphäre herrscht. Ich begann also, kleine Lügen zu erfinden, um mein tristes, verwerfliches Leben bunt auszuschmücken. Das fing mit harmlosen Sachen an und endete beim größten Fehler meines Lebens. Ich bin Asthmatiker, leide an Sauerstoffmangel und ab und zu habe ich Schmerzen beim Atmen durch die sogenannte Trichterbrust. Ihr Todeswunsch war immer präsent, schwebte wie ein Messer über uns, das jederzeit zustechen konnte. Ich hatte Angst. Und so erzählte ich ihr, dass ich an einer schweren Krankheit litt, bei der ein Riss in der Lunge besteht, der sich mit der Zeit ausdehnt und mich eines Tages das Leben kosten wird. Ich betrieb genug Recherche, um es glaubwürdig rüberzubringen und unterbreitete es ihr schließlich, als wir gemeinsam auf MDMA in meinem Bett lagen.


Sie war geschockt und verfiel in tiefe Trauer. Ich sagte ihr, dass ich nicht möchte, dass sie geht, solange ich noch lebe, da ich das nicht verkraften würde. Sie sicherte mir zu, dass wir gemeinsam sterben würden. Wenn der Tag kommen würde, wären wir bereit. Es gab ihr neuen Aufschwung, jemanden zu haben mit dem sie über den Tod reden konnte, wie mit niemand anderem. Ich log, dass ich die Angst vor dem Tod verloren hätte und die Zeit die mir bleibt genießen möchte so gut ich kann. So verbrachten wir das wunderbarste Jahr meines Lebens miteinander. Ich täuschte Anfälle vor, bei denen ich widerliche Geräusche von mir gab und nach Luft rang. Sie vertraute mir blind und sehr bald hatte ich mich in diesem Lügenkonstrukt verrannt. Eines Tages wurde es mir zu viel. Ich merkte, wie mich diese Lüge Stück für Stück auffraß und schlussendlich nichts von mir überlassen würde. Ich beschloss, reinen Tisch zu machen, auf die Gefahr hin, sie zu verlieren. Ich hatte mich verändert und konnte damit einfach nicht mehr leben. So kam es dazu, dass ich ihr die Wahrheit erzählte. Ich werde nicht auf die Details eingehen, die dieses Gespräch betrafen. Sie hat gelernt damit zu leben, weil sie mich liebt. Nicht für das, was ich vorgab zu sein, sondern für das, was ich tatsächlich bin. Vergeben hat sie es mir nie und das ist das Wichtigste.


Ich bin froh, dass sie so ehrlich zu sich und mir sein kann und wir trotzdem miteinander auskommen. Es hat bis heute tiefe Narben in ihr hinterlassen und manchmal gibt es Vertrauensprobleme zwischen uns, was ja nur verständlich ist. Aber es hat uns zusammengeschweißt. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich ihr ebenbürtig fühlen wollte und ihr einen Halt bieten wollte. Ich hatte im Laufe des Jahres gelernt, dass eine Beziehung, die auf solchen Pfeilern aufbaut, zum Scheitern verurteilt ist, bevor sie angefangen hat. Heute haben wir noch immer Kontakt. Wir sind kein Paar mehr, aber dennoch sehr gute Freunde. Wir haben täglichen Kontakt und vertrauen uns nach wie vor alles an.


Ich bin an dieser Erfahrung gewachsen, mehr als in all den vorangegangenen Jahren meines Lebens und bin heute einer so ehrlich, wie ich nur sein kann. Darauf bin ich stolz. Aber ich werde mir nie vergeben können. Ich kann mich oft nicht im Spiegel ansehen, wenn ich daran denke, wie viel Trauer ich verursacht habe. Das wird mich für immer begleiten, als Erinnerung daran, ein besserer Mensch zu sein. Ich bitte nicht um Absolution, denn das wäre zu viel verlangt. Niemand kann mir diese Bürde abnehmen und das ist richtig so.

Beichthaus.com Beichte #00036003 vom 22.06.2015 um 17:02:27 Uhr (8 Kommentare).

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Hausbesitzerin dank Striptease

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Habgier Schamlosigkeit 50+ Nachbarn Geld

Hausbesitzerin dank Striptease
Ich muss mit der Vorgeschichte beginnen: Als Jugendliche wurde ich von einem älteren, verwitweten Mann aus der Nachbarschaft oft eingeladen. Er hatte ein großes Haus und war wohlhabend, aber ziemlich einsam, da er zu anderen Nachbarn kaum Kontakt hatte. Auf jeden Fall bekam ich, wenn ich mich vor ihm auszog oder er mich begrapschen durfte, immer Geld. Einerseits ekelte ich mich davor, andererseits gab es 50 oder 100 Euro für einen Nachmittag - als Jugendliche hatte ich am Ende des Monats immer eine Menge Geld zusammen. Irgendwann hatte ich meinen ersten festen Freund und sagte dem älteren Herren, dass diese Spielereien von nun an eingestellt sind. Er war etwas traurig, aber akzeptierte das und von da ab brachte ich ihm nur ab und zu etwas zu essen oder erledigte Besorgungen oder andere Wege für ihn. Dafür bezahlte er mir auch immer etwas, aber nicht so viel wie zuvor. Als ich Jahre später zu studieren begann, zog ich nach Berlin.

Das Geld, das ich mir über die Jahre angespart hatte, konnte ich gut gebrauchen und konnte ohne einen Cent meiner Eltern wegziehen und mir alles selbst finanzieren. Ich verabschiedete mich auch von dem älteren Mann, der mittlerweile nicht mehr wirklich gut zu Fuß war. Er steckte mir noch zwei 500-Euro-Scheine zu, sagte ich solle vorsichtig sein in der großen Stadt als Landei und wünschte mir alles Gute. Das war vor vier Jahren. Anfang dieses Jahres bekam ich einen Brief von einem Notar aus Berlin. Eine Einladung zu einer Testamentsverlesung. Der alte Mann aus meiner Heimatstadt war gestorben und hatte mir zwei Mietshäuser in Berlin vererbt, die ihm alleine gehört hatten. Es war alles bezahlt. Es gab keine Steuern oder Kosten für mich zu begleichen, keine Schulden zu übernehmen. Ich musste nur unterschreiben. Der Mann hatte für alles vorgesorgt. Ich habe mir die zwei Häuser nur ein einziges Mal angesehen - es sind schöne gepflegte Häuser in einer sauberen ordentlichen Gegend und es wohnen in jedem der Gebäude um die 20 Mieter. Aber alles, was ich damit zu tun habe, ist einmal im Monat in das Büro der Hausverwaltung zu fahren und die Abrechnung gemeinsam mit dem Verwalter zu kontrollieren. Er sagt mir, wenn es Reparaturen oder andere Vorkommnisse gab und was er an Steuern abzieht. Dann bekomme ich den Überschuss auf mein Konto überwiesen.

Es ist ein eigenartiges Gefühl so jung und Hausbesitzerin zu sein. Ich habe keine Ahnung, was ich mit dem Geld machen soll. Wahrscheinlich werde ich, wenn in einem meiner Häuser eine Wohnung frei wird, dort einziehen und meine Wohnung, die ich jetzt mit einer Kollegin gemeinsam bewohne, aufgeben. Meinen Job möchte ich auch weiterhin machen, weil er mir Freude und Abwechslung bereitet, obwohl ich keinen Finger mehr krumm machen müsste. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund früherer körperlicher Zuwendung zwei Häuser geerbt habe und keinem Menschen, den ich kenne, davon erzählt habe und auch niemandem davon erzählen werde. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035932 vom 15.06.2015 um 11:48:45 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Dreier mit Losern

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Ich (m/36) suche mir mit meiner Frau (33) regelmäßig junge Kerle - zwischen 18 und maximal 25 - die wir zu einem Dreier abschleppen. An sich eine total geile Sache, da ich bi-sexuell bin, auf junge Hengste stehe und es auch geil finde, zu sehen, wie meine Frau von jemand anderem gepoppt wird. Meine Frau steht natürlich auch darauf, von zwei Typen vernascht zu werden und hatte noch nie vorher so viel Spaß im Bett. Auch die jungen Männer haben sich nie beschwert und sind in sexueller Hinsicht auf ihre Kosten gekommen. Nun zu meinem Problem: Ich befürchte, diese jungen Männer in ihrer sexuellen Entwicklung mit unseren Dreiern zu verstören und für den Rest ihres Lebens zu versauen. Warum? Weil es sich meist nicht um vor Selbstbewusstsein strotzende Kerle handelt, sondern eher um die etwas verschüchterten Loser, die zwar nett aussehen, aber sonst keine Frau abkriegen und ewig in der Friendzone hängen würden.

Beichthaus.com Beichte #00035923 vom 13.06.2015 um 23:53:02 Uhr (7 Kommentare).

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Doggystyle

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Fetisch Prostitution Fremdgehen Partnerschaft

Meine Freundin hasst es, wenn ich sie beim Sex von hinten nehme. Zum einen ist sie recht klein und ich bin ganz gut gebaut, sodass es ihr unangenehm ist, wenn ich zu hart von hinten reinhämmere und zum anderen fühlt sie sich benutzt und findet es herablassend und […]
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Beichthaus.com Beichte #00035912 vom 12.06.2015 um 16:24:09 Uhr (32 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Orgasmen nur von hinten

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Begehrlichkeit Selbstsucht Falschheit

Ich (w/27) muss beichten, dass ich bei meinen beiden Ex-Freunden nie einen Orgasmus hatte und immer nur so getan habe. Erst als mein jetziger Freund mich in den Arsch gepoppt hat, wusste ich, was wirklich ein Orgasmus ist. Ich schäme mich, zuzugeben, dass ich mich mittlerweile nur noch durchs Hinterstübchen besuchen lasse, um auch auf meine Kosten zukommen.

Beichthaus.com Beichte #00035869 vom 06.06.2015 um 10:09:28 Uhr (9 Kommentare).

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