Sex im Stadtzentrum

10

Schamlosigkeit Begehrlichkeit Urlaub Greiffenberg

Vor einigen Jahren bin ich mit meiner damaligen Freundin, die inzwischen zum Studium nach Leipzig gezogen ist, zum Urlaub nach Maastricht gefahren. Wir waren beide ziemlich klamm und sind so mit meinem Auto, ein VW Lupo, dorthin gefahren. Kurz vor Maastricht schlief meine Ex-Freundin ein, und noch während sie schlief, parkte ich das Auto auf einem größeren Parkplatz relativ nah am Stadtzentrum. Draußen war später Nachmittag und es fing an zu dämmern. Schließlich wachte sie auf, doch da sie noch nicht richtig wach und ich noch sehr erschöpft von der Fahrt war, blieben wir noch einige Zeit im Auto sitzen. Nach kurzer Zeit waren die Scheiben vollkommen beschlagen. Die Lust überkam mich, und ich fing an, ihr an der Hose rumzuspielen, da ich wusste, dass sie darauf anspringen würde. Sie war echt eine sexgierige Sau, doch sie hatte panische Angst vor dem Gedanken, man könne uns beim Liebesspiel beobachten. Sie wusste ja zum Glück nicht, wo wir parkten. Da wir es zuletzt vor dem Start der Tour in Hamburg miteinander getrieben hatten, war mit klar, dass sie auch geil war. Als ich ihre Hose öffnete und spürte, dass sie sehr feucht war, hielt sie einen Augenblick inne, da sie nicht wusste, wo ich das Auto abgestellt hatte.

Ich versicherte ihr, dass wir uns in einem sehr ruhigen Ort am Stadtrand befanden und uns hier keiner sehen und auch nicht stören könne. Glücklicherweise glaubte sie mir, und da die Scheiben ja vollkommen beschlagen waren, bemerkte sie, dass man uns im Auto wirklich nicht sehen konnte. Also weiter ging es und nach dem ich mich der Hose entledigt hatte, hat sie mir richtig geil einen geblasen. Wie ich nun mal bin, reichte es mir jedoch nicht und ich sagte ihr, dass ich sie jetzt hier im Auto nehmen möchte. Also runter mit ihrer Hose und ihn schön ordentlich tief reingesteckt. Ich habe sie in allen möglichen Stellungen sehr ausdauernd und vor allem hart ran genommen, man bedenke, es war in einem VW Lupo. Das Auto wackelte wie in einem Orkan und bei einem Stellungswechsel meinte sie noch, zum Glück parken wir fast im Nirgendwo, da die Bewegungen alles verraten würden. Je länger es dauerte, desto lauter hat sie gestöhnt und gequiekt. Gegen Ende hat sie im Grunde nur noch geschrien, und zwar so laut, dass man es zu 100 Prozent noch in 100 Meter Entfernung hören konnte. Als wir dann einen sehr geilen Höhepunkt hatten, und uns sehr langsam angezogen hatten, haben wir dann das Auto verlassen. Wir hatten nicht nur am Rand vom Stadtzentrum geparkt, sondern mitten in der Stadt. Um uns herum totale Rushhour, hunderte von Fußgängern und Fahrradfahrern und jeder Dritte hat uns angestarrt, uns was zugerufen oder einfach nur laut gelacht. Ich bin im Grunde kein Kind von Traurigkeit, doch das war selbst mir peinlich.

Aber nichts ging über das Gesicht von meiner Ex-Freundin, die ist echt vom Glauben abgefallen und wäre vor Scham am Liebsten im Boden versunken. Sie hat es mir erst sehr übel genommen, sie so hinter das Licht geführt zu haben. Naja, was soll's? Wer kann denn schon von sich behaupten, der Bevölkerung von Maastricht so ein Spektakel geboten zu haben?

Beichthaus.com Beichte #00001341 vom 26.10.2005 um 23:27:43 Uhr in Greiffenberg (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Penisbruch

238

anhören

Waghalsigkeit Dummheit Neugier Sex Intim Gesundheit Bottrop

Penisbruch
Nie wieder von hinten. Hier moechte ich mich noch bei meinem langjaehrigen Kumpel Peter bedanken, der mich schon aus mancher boesen Situation gerettet hat. Soll ich mal erzaehlen? Also, irgendwann hatte ich mal eine Freundin hier in Bottrop, das war die gute Vivianne. Naja...und wie das so ist, wollte man ja auch ab und zu ein schoenes Fi**erchen machen. Ich kann von mir aus sagen, dass ich eher der Wildere bin. Ich stehe nicht so auf diesen Kuschelsex, bei dem man sich liebe Worte ins Ohr haucht. Nene, ich bin mehr so der Typ, der die Beine des Maedels bis hinter den Kopf drueckt, dann die Sonnenbrille aufsetzt und dann Vollgas gibt, bis die gute Schielt und Englisch spricht. Ähm...also wie gesagt es ging ganz schoen wild zur Sache. Der Stellungswechsel folgte...ich war nun hinten. Ich wurde immer wilder, es war sehr glitschig. Die Laute der guten Frau waren teilweise sehr komisch. Naja, ich machte weiter immer schneller und immer wilder. Dann passierte das Unglueck: Im Wahn der sexuellen Ertuechtigung war ich aus ihrer Va**** rausgerutscht und bin mit der gleichen Wucht und der gleichen Erwartung des feuchten Gluecks direkt in den ***** der armen Frau geknallt. Ich hoerte noch ein kurzes, lautes Aufgrunzen der Dame, als ich merkte, dass mir die komplette Vorhaut weggerissen war. Ich hielt den Onkel ganz fest... das Blut spritze durch die Gegend. Ich rannte auf die Toilette... wischte das Blut ab, doch es wollte nicht aufhoeren. Die gesamte Vorhaut hing nur noch an einem kleinen Fleischfaden. Mir wurde schwindelig... was war zu tun? Peter anrufen! Ich hab dann den guten Peter aus dem Bett geklingelt. PETER? BITTE KOMM SCHNELL VORBEI, MIR IST DER DOEDEL EXPLODIERT!

Nach 15 Minuten stand der Gute dann vor der Tuer, um mich ins Marien-Hospital zu fahren. In der Notaufnahme saßen bereits eine Menge Leute mit irgendwelchen anderen Blessuren. Mir tat die Pinuelle so weh, dass ich breitbeinig laufen musste. Die Leute haben mich sehr verdutzt angeschaut. Der Peter stuetzte mich. An der Rezeption habe ich dann geklingelt, bis die Schwester kam. GUTEN ABEND WAS KANN ICH FUER SIE TUN? ÄHM...ICH HAB DA AUA. WO DENN ? NA DA UNTEN. WO DENN AM BEIN? Mensch, ich kann doch jetzt nicht erzaehlen was passiert ist, die anderen Patienten haben schon ganz komisch geguckt. ICH HAB MIR DIE OBOE GEBROCHEN!!!!!! Die Schwester rief direkt in der Urologie an. Ab in den Aufzug...direkt in den Behandlungsraum. Gleich 3 Ärzte schauten sich den Pilleman an. Oh, wie ist das denn passiert ? Ich musste dann die ganze Geschichte erzaehlen. Der Peter hat draußen gewartet. Die dachten bestimmt wir waeren 2 Schwuchteln die gerade gefi**t haetten. Man, ich hab mich geschaemt. Die haben dann erst mal den Doedel gereinigt. Der Doc sagte: SO JUNGE JETZT BRENNT ES EIN BISSCHEN. AAAAAAAAAAAAAAAA AAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!! Jo...hat echt gut gebrannt. Ich wollte sterben. Ich fragte nach einer Vollnarkose...doch der Doc verneinte mein Verlangen nach Gnade. Er sagte... DU HAST SCHON ZUVIEL BLUT VERLOREN, EINE ARTERIE IST GERISSEN. WIR MÜSSEN DAS ALLES OHNE BETÄUBUNG MACHEN. Wie Arterie? In meinem Pilleman ist ne Arterie? Ach, deshalb der Satz "Du denkst mit dem Schwanz". Die anderen haben eine Arterie im Kopp, ich hab se im Schwanz. Naja... WAAAAAAAAAAAAAS? Ohne Betäubung?

Was muss denn da gemacht werden? WIR MÜSSEN DIE ARTERIE WIEDER ZUSAMMENNÄHEN...DANN WERDEN WIR DIE VORHAUT WIEDER DAHIN BRINGEN WO SIE HINGEHÖRT. ODER SOLLEN WIR SIE DIREKT BESCHNEIDEN? Hilfe...da will man nur seine Freundin beglücken und ne Stunde später ist man fast ein halber Moslem mit abgesäbelter Vorhaut. Mittlerweile hat sich der Raum mit 8 Leuten gefüllt. Irgendwelche Schwestern standen plötzlich um mich herum, die alle belustigt waren. Ich hob die Finger zum Victory Zeichen und sagte : NA MÄDELS...ALLES PALETTI? Stimmt gar nicht ...ich hab gar nichts gesagt. Ich hab mich geschämt. Eine ganze Zeitlang passierte nichts...ich lag da nur doof auf der Liege, während sich die Anwesenden über irgendeine Scheisse unterhielten. Plötzlich ging die Tür auf. Der Pimmeloberarzt war da. Nach einem kurzen Nicken des guten Mannes gingen die ganzen Personen auf mich zu und hielten mich plötzlich alle fest. Jeder hat irgendetwas von mir festgehalten. Der eine hat sich sogar mit der flachen Hand auf meinen Kopf abgestützt. EY...WAT SOLL DAT? ICH BIN BEI DER BARMER UND MEIN PAPA IST DA CHEF. EIN BISSCHEN NETTER JA? Ich bekam ein grünes Tuch um den Unterleib, wo in der Mitte ein Loch war, aus dem der Doedel rausgeguckt hat. Keine Spur von Manneskraft ...schlicht und einfach ein verkuemmertes Wrack schaute aus dem gruenen Tuch raus. Aber warum halten die mich hier alle fest? Ich sah dann ploetzlich die NADEL. Oh Gott...bitte nicht. Ich hab panische Angst vor Nadeln. Der Doc nahm die kleine blutende Wurst in die Hand und setzte die Nadel zum Stich an. AAAAAAAA AAAAAAA AAAAAAAAARRRRRRRRGGGGGGGGGGGGHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!! Der erste Stich ging voll in den unteren Teil der Eichel...der hat mir die Aterie zusammen genäht. Insgesamt benötigte er 6 Stiche. Ich hatte sehr heftige Schmerzen. Ich verfluchte die gesamte weibliche Welt. Nie wieder fi**en, hab ich immer wieder gebrüllt.

So, Arterie wieder fest versiegelt...jetzt kam die Vorhaut dran. Ich halt mir beim schreiben dieser Zeilen immer wieder den Pipimann fest, da die Erinnerungen an dieses Drama noch sehr intensiv sind. Die einzelnen Stiche werde ich nie vergessen. Wie der Nähfaden durch den unteren Teil der Eichel gezogen wurde...immer wieder....immer wieder. Wer jetzt geil wird, sollte sich evtl. noch mal bei einem Arzt oder bei einer Selbsthilfegruppe melden - nur noch mal so nebenbei. Naja, irgendwann sagte der Arzt dann. FERTIG. Ich bekam noch einen schicken Verband um den Ömes gebunden und dann gab der Doc mir noch einige Pakete mit Kamillenbad, dass ich 3 mal am Tag anwenden sollte. Ich hab den Behandlungsraum dann verlassen, der Peter wartete immernoch vor der Tuer. Ich begruesste ihn mit einem coolen. "ACH DIE HABEN NUR MA NACHGEGUCKT...WAR NICH SCHLIMM, ALTER!" Danke an das Team von der Urologie Abteilung des Marien-Hospitals in Bottrop! Ihr wart spitze - zu meiner Spitze. Die Kroehnung des Tages war folgende: Ich war dann zuhause und liess heisses Wasser in eine Schuessel laufen, wo ich dann die Kamillenbruehe reinmachen musste. Ich Drottel hab natuerlich vergessen, mit dem Finger die Temperatur zu ueberpruefen. Zack, Doedel vom Verband befreit und zack, in die kochende Suppe gelegt... AAAAAAAAA AAAA AAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH!!! Der arme Doedel wurde ganz komisch rot und sah so aus, als wuerde er gleich abfallen. Mein Gesicht war nur noch der pure Schmerz. Als ich dann irgendwann im Bett lag, pochte es unten gewaltig...ich war dann echt froh irgendwann dann doch noch eingeschlafen zu sein. Ach ja die gute Vivianne hatte am naechsten Tag ziemliche Schmerzen am Darmausgang und beschimpfte mich als ruecksichtslosen Rammler, der sich nie unter Kontrolle hat. Naja, ich habe mich entschuldigt. Das ist jetzt 3 Jahre her. Ich habe jetzt nur noch Kuschelsex und hauche den Maedels nette Worte ins Ohr. Und ich hoffe es ist nun jedem klar, warum a*** fuer mich nicht in Frage kommt.

Beichthaus.com Beichte #00000729 vom 30.11.2004 um 20:34:18 Uhr in Bottrop (238 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Der Wüterich

92

Aggression Maßlosigkeit Dummheit

Ich habe eine schwierige Kindheit hinter mir, mit einem Vater, der im Vollrausch regelmäßig austickte und einer Mutter, die sich nicht wehren konnte. Auch heute säuft mein Vater noch wie ein Loch und tyrannisiert meine Mutter. Sie war auch schon bei einer Frauenrechtsorganisation, doch deren angebotene Hilfe nahm sie dann letztendlich doch nicht an. Auch die Hilfe von Menschen aus ihrem Umfeld hat sie immer abgelehnt. Aber zurück zu ihrem Mann, um den es hier eigentlich geht. Er ist ständig besoffen, wird in aller Öffentlichkeit vulgär, rastet ständig aus, wirft Dinge herum, ruft Behörden an und sagt ihnen, er wäre das arme schwarze Schaf in der Familie, jeder würde ihm aus dem Weg gehen. Warum das aber so ist, verrät er ihnen nicht. Um ihn besser zu beschreiben, möchte ich hier mal ein paar Beispiele aufzählen: Meine Mutter war mit mir schwanger, da versuchte er sie über eine Brücke zu stoßen. Er fährt ihr sogar zum Einkaufen hinterher und brüllt dann im Supermarkt herum, sie wäre kaufsüchtig (was nicht stimmt) und er könne ihren Fraß sowieso nicht mehr sehen. An der Kasse, mault er dann die Kassiererinnen an, sie wären hysterisch und hektisch und könnten die Ware auch langsamer drüber ziehen. Er erzählt ihnen dann, dass er das ganze Zeug sowieso nicht brauche, das wäre nur zur Befriedigung des Kaufrausches seiner Ehefrau gedacht und der Rest wäre für die Kinder, die sie "rausgedrückt" habe, sie sei ja eh an allem Schuld, weil sie die Bälger in die Welt gesetzt hat.

Wenn sie dann was zu essen macht, was in irgendeiner Art und Weise anders ist, als das gewöhnliche Essen, schmeißt er es mitsamt Teller auf den Boden oder zum Fenster hinaus und schreit herum, warum sie immer dieses "Hotelessen" mache, er "fresse" es nicht. So flogen auch schon Töpfe, Pfannen und anderes Geschirr zum Fenster hinaus. Einmal hat er im Suff der Austrägerin des Wochenblattes eine volle Bierflasche vor die Füße geworfen, auch aus dem Fenster heraus. Daraufhin hat sie sich geweigert, an dieses Haus weiterhin die Zeitung auszuliefern. Als er bemerkte, dass das Wochenblatt nicht mehr kam, rief er zuerst bei der Gemeinde an und schrie dort die Beamten zusammen, ob er ein Aussätziger sei, warum er das Blatt nicht mehr bekomme und ob das nur noch auserwählte Personen erhalten würden, etc. Er wurde einfach nicht fertig damit und so regelte das dann meine Mutter. Sie rief schließlich bei der Austrägerin an und entschuldigte sich im Namen ihres Mannes. Auf sein Alkoholproblem darf man ihn auch nicht ansprechen, denn da wird er richtig aggressiv, er sei kein Alkoholiker, warum das nur immer behauptet wird. Sogar bei Amnesty International hat er schon angerufen, weil von der gegenüberliegenden Fabrik angeblich ein Störgeräusch ausging, das nur er hören konnte. Jedenfalls fühlte er sich extrem belästigt und wollte von Amnesty International Hilfe. Als sie ihm erklärten, dass sie nur für wirkliche Menschenrechtsverletzungen zuständig seien, machte er sie zur Sau, ob er keine Rechte hätte, dass die Großindustriellen die Macht über die Welt hätten und schließlich auch über Amnesty, usw. Bei der Firma hatte er auch schon öfters angerufen und Beleidigungen in den Hörer geschrien. Wegen seinem Terror wurde sogar schon ein Artikel in der regionalen Zeitung veröffentlicht.

Er sieht sich generell als "kleiner Mann" ohne Rechte. Selbst wenn er einmal bei guter Laune ist, muss man aufpassen. Zum einen kann das sehr schnell und ohne ersichtlichen Grund umschlagen und zum anderen, lässt er auch da Sachen vom Stapel für die man sich einfach nur in Grund und Boden schämen möchte. Z.B. singt er alte Wehrmachtslieder oder fängt an über Ausländer herumzugröhlen, auch mit Oralsex fängt er gerne ein Thema an, wenn er lustig drauf ist. Dabei benutzt er Worte, die ich hier, glaube ich, nicht erwähnen darf. Was ich auch schlimm finde ist, dass er eine Schäfermixhündin hat, die seinen Launen frei ausgesetzt ist. Er hat sie sogar schon getreten, dafür gibt es sogar etliche Zeugen, aber er selbst will davon später nichts mehr wissen und behauptet wieder, jeder wäre gegen ihn. Er lässt sie frei laufen, ohne Leine, egal wo (Hauptstraße, Schnellstraße, Feld, Wald, usw.). Ein Jäger hat ihn mal darauf angesprochen, dem sagte er nur, er solle sie doch abknallen, dann hätte er endlich seine Ruhe vor dem "Sauköter." Oft liegt er besoffen im Gebüsch und schläft, während der Hund sich selbst überlassen ist. Bei der Tierärztin hat er schon angerufen, sie solle das "Vieh" einschläfern. Im Supermarkt kaufte er vor einiger Zeit ein Messerset und schrie herum, er wolle den Köter aufschlitzen, worauf meine Mutter den Hund zu sich ins Zimmer nahm. So ist er nicht immer zu dem Tier - aber oft. Ich habe auch einen Hund, dem solche Dinge nicht widerfahren. Weil er diesen Hund sehr mag und ihn gerne besitzen würde, hat er schon bei Tierschutzvereinen, der Polizei und bei unserem Tierarzt angerufen und behauptet, der Hund käme morgens nicht raus und ich würde ihn schlecht behandeln.

In der Wohnung hat er überall im Suff Bilder aufgehängt, auf denen steht, er will den Hund und wenn ich ihn nicht freiwillig rausrücke, holt er ihn sich. Ich habe die Schnauze voll davon, dass er mich überall runter macht und mich hinstellt, als würde ich und der Rest seiner Familie ihn schlecht machen wollen. Schlimm ist es nur, wenn er jemanden findet, der ihm glaubt und ihn ernst nimmt, was bis jetzt eher selten ist. Ich habe wegen seiner Tierquälerei schon das Veterinäramt und die Polizei verständigt aber passiert ist nichts. Der Mensch vom Veterinäramt wurde auf offener Straße zusammengebrüllt und bei der Polizei sagte er, es wäre alles gelogen. Obwohl die Polizei ihm nicht so recht glauben wollte, passierte nichts, sie fragten ihn nur, ob sie das Tier mitnehmen sollen und dass beim nächsten Mal eine Geldstrafe droht. Auf der anderen Seite schreit er unterwegs wieder Leute an, weil sie ihre Hunde nicht schnuppern lassen, sie nicht ableinen oder nicht genug Auslauf bekämen. Er hält noch nicht mal seinen eigenen Hund fest, wenn etwas ist, denn das Festhalten am Halsband sei ja Tierquälerei. Wie gesagt, was den Hund betrifft hat er zwei Gesichter. Bei der Stadt hat er schon mehrfach angerufen und verkündet, dass er Strom und Wasser abstellen will. Er regt sich jedes Mal darüber auf, wenn sie ihm nicht folgen wollen. Er will seine Familie aus dem Haus haben und er denkt, ohne Strom und Wasser hauen seine Frau und die Söhne ab. Wenn er draußen unterwegs ist, labert er fremde Frauen an und erzählt ihnen, er hätte eine Leckzunge, seine Hündin wäre lesbisch und würde gerne lecken. Das ist einfach nur peinlich. Mit Frauen hat er es eh nicht so, seiner Meinung nach hätten die auch alle vergast gehört.

Seine Hygiene ist unter aller Sau. Er hängt im Sommer seine nassgeschwitzten Hemden an den Wäscheständer lässt sie trocknen und zieht sie dann wieder an. Er isst immer aus einer Salatschüssel, die er nur mit Wasser ausspült, das benutzte Besteck legt er so wieder zurück in den Schubkasten. Manchmal findet man noch Essensreste daran, wenn man Pech hat, merkt man es erst zu spät. Er duscht vielleicht einmal im Monat und spuckt beim Sprechen alle voll, aber beschweren darf man sich nicht, sonst wird er aggressiv. Auf dem Esstisch essen Hund und Katze, er findet es witzig, wenn der Hund auf dem Tisch sich sein Fressen holt. Seine Kaffeetasse ist innen ganz braun, weil sie nie gespült werden darf. Da ich meinen Vater hasse für das was er bereits seiner Familie angetan hat und es mir ordentlich stinkt, wenn er auch noch Menschen findet, die ihn ernst nehmen und wirklich glauben, seine Familie würde ihn terrorisieren, habe ich eine Homepage über ihn gebastelt. Ich habe dort Fotos von ihm, von den Zuständen im Haus, die er verursacht und Videos seiner Blamagen (unter anderem wie der Hund vom Tisch frisst und wie er mit seiner Frau umgeht) online gestellt. Auch ein paar Texte habe ich raufgeladen - über die absurden Regeln, die er aufstellt und welche Sachen er sich schon alles geleistet hat. Dann habe ich diese Seite in unserer gesamten Region bekannt gemacht über Anzeigen, Flyer, etc. Zusätzlich habe ich noch zu Weihnachten an sämtliche Geschäfte im Ort, seine Saufstätte, Suffkumpanen, seine ehemalige Arbeitstelle, eine nette Weihnachtskarte in seinem Namen geschickt. Auf dieser Karte ist er unter anderem mit einer Penisnachbildung in der Hand und anderen schrägen Sachen zu sehen. Manche Bilder darauf zeigen ihn auch im Vollrausch mit zerzausten Haaren und eingefallenem Gesicht, man erkennt eindeutig, dass er Alkoholiker ist.

Er regt sich zwar höllisch auf aber direkt sagen tut er nichts. Er muss schon von einigen Seiten ein Feedback bekommen haben. Vor Weihnachten habe ich mit Kreide groß und deutlich vor seine Haustüre geschrieben "Seht euch alle mal den ****** an, was Alkohol aus einem machen kann!" Er hat sich zwar aufgeregt, aber weggemacht hat er es nicht - und da es eine Zeit lang nicht regnete, hat das auch das ganze Dorf gesehen. Manche blieben sogar vorm Haus stehen und führten Diskussionen über den Schriftzug. Mittlerweile ist er schon eine Art "Kultfigur" in unserer Region. Jeder kennt den Wüterich ****** und alle lachen über ihn oder regen sich über ihn auf. Jedenfalls gibt es niemandem mehr, dem er seine Story von der bösen Familie, der kaufsüchtigen Frau und den arglistigen Kindern auftischen kann. Freunde dürfte er nach dieser Aktion auch keine mehr haben, zudem wurden diese auch angeschrieben mit netten Bildchen von ihm. Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar Regeln reinstellen, die ich auch auf der Seite veröffentlicht habe:

1. Haushaltsgeräteverordnung: Diese Verordnung betrifft Herd, Wäschetrockner, sowie auch Wasch- und Geschirrspülmaschine. ****** suchte lauter teure Marken-Apparate für seinen Haushalt aus, die nun allerdings gar nicht oder nur unter seiner strengen Aufsicht verwendet werden dürfen. Fangen wir beim Herd an: Ein teurer Herd mit Cerankochfeld und einem geräumigen Backofen. Eigentlich der Traum jeder Hausfrau, würde auch nicht hier ein Kontrolleur namens ****** davor stehen und aufpassen, was gekocht wird, wie viel, zu welcher Uhrzeit und wie lange. Sogar nach jedem Spaziergang mit dem Hund öffnet er die Türe des Backofens und riecht und fühlt, ob dieser in seiner Abwesenheit benutzt worden sein könnte. Auch darf nur das gekocht werden, was er ausdrücklich erlaubt. Hierbei handelt es sich nur um deutsche, traditionelle Speisen. Auch einheimische Gerichte, die er nicht kennt, dürfen nicht zubereitet werden, da es sich hierbei seiner Meinung nach um "Hotelessen" handelt und so etwas gibt es auf seinem Tisch nicht! Hier stellte er auch schon gut unter Beweis, wie paranoid er mittlerweile geworden ist. Ein Beispiel: Mal abgesehen davon, dass ein Hähnchen sowieso erst nach seiner Erlaubnis gebraten werden darf, habe ich eines vorbereitet und in den Backofen gegeben. Das Essen war noch nicht mal zwei Minuten darin, und als er in die Küche kam und den angeschalteten Herd sah, schnüffelte er schon wie blöde herum und maulte, wie es hier wegen dem Essen stinken würde! Ich öffnete daraufhin den Ofen und dieser war noch kalt! Es roch absolut nichts, was auch andere Familienmitglieder bestätigten. Jedoch was roch ******? Bildete er sich den Geruch einfach nur ein oder war dies mal wieder ein Vorwand um Terror zu stiften? Machen wir weiter beim Wäschetrockner: Es war ******'s eigene Idee einen teuren Wäschetrockner bereits erwähnter Firma anzuschaffen und ins Badezimmer zu stellen. Nun stand er da, nahm Platz weg und durfte nicht benutzt werden. Auch seine anfängliche Freude beim Anschauen des Gerätes war schnell verflogen. Was also machen mit dem Klotz? Schließlich trocknete seine Frau heimlich ein paar Wäschestücke darin, die bei nasskaltem Wetter auf dem Wäscheständer nicht trocken geworden wären. Nach Gebrauch reinigte sie Fusselsieb und Trommel sehr gewissenhaft, damit ihr Mann nie davon erfahren würde. Dies blieb jedoch die Ausnahme. So stand nun der Trockner auch noch Jahre später (in ******'s Glauben immer noch unbenutzt) im Badezimmer, als unser Wüterich eines Tages anfing, wieder einen Grund zum Wüten zu suchen und dabei am Wäschetrockner hängen blieb. Er sei hinter seinem Rücken benutzt worden, er wisse dies ganz genau! Begründen konnte er seinen Verdacht zwar nicht, aber er hatte erfolgreich anderen wieder die Laune verdorben. Als er sich so sehr in sein neues Thema hineingesteigert hatte und nun auch seinen Sohn damit nicht in Ruhe lassen konnte, beschloss dieser, das einzig Richtige zu tun und knipste kurzerhand das Kabel des Steckers durch.

Nun war ****** still und hatte Angst, sein Sohn könnte ausrasten. Warum er jedoch das Kabel durchtrennte, hat er bis heute nicht begriffen. Wo kein kein Kabel ist, ist auch kein Strom, und wo kein Strom ist, kann auch kein Gerät benutzt werden und wo kein Gerät benutzt wird, gibt es für den ****** auch keinen Grund zum Schreien! So und nun zur Geschirrspülmaschine: Selbstverständlich handelt es sich auch hierbei um ein nicht gerade billiges Markengerät mit hoher Energieeffizienzklasse. Auch hier war ****** anfangs vom Anschauen des Apparates hin und weg. Ein Lächeln und Leuchten in den Augen, wie ein Kind das seine Geschenke unterm Weihnachtsbaum gerade eben entdeckt hat. Wie ihr euch wahrscheinlich schon denkt, hielt auch hier die Freude nicht sehr lange an. Mittlerweile wird auch dieses Gerät nach jeder seiner Abwesenheiten auf Unberührtheit kontrolliert. Seine Ausrede, der Geschirrspülautomat habe einen zu hohen Wasserverbrauch, konnte seine Familie dank eines Zeitungsausschnittes, der durch wissenschaftliche Studien das Gegenteil seiner Behauptung beweist, zwar widerlegen, aber was steht schon in den Geboten? Richtig, ****** hat immer Recht und dies gilt auch im Falle des Unrechts. Denn diese Wissenschaftler, die ihr Geld damit verdienen, herauszufinden, ob die Hand oder ein Geschirrspüler wassersparender ist, haben ja gar keine Ahnung vom richtigen Leben. Zwar lässt unser Wüterich unter Maulen die kurzzeitige Verwendung der Maschine zu, jedoch auch hier nur unter seiner strengen Aufsicht und wenn er Kommentare zur Unfähigkeit seiner Frau dazu geben kann. Er besitzt eine Salatschüssel, aus der er jeden Tag isst, diese hat seit ihrer Existenz noch nie den Innenraum der Spülmaschine, geschweige denn eines Reinigungsmittels kennengelernt. Er hält sie nach jedem Gebrauch für ein paar Sekunden unter kaltes Wasser, ebenso wie das benutzte Besteck. Die Salatschüssel stellt er wieder an ihren Platz, jedoch das Besteck legt er zurück in den Schubkasten zu den sauberen Messern und Gabeln. Brauche ich noch zu erwähnen, dass es einfach nur ekelhaft ist, mit gebrauchtem und ungespülten Besteck zu essen?

Da der Höhepunkt in einem guten Theaterstück bekanntlich immer zum Schluss einsetzt, hier nun zum Glanzstück unser Haushaltsgeräteverordnung: Die Waschmaschine! Hat sich schon jemals ein Mensch so sehr über ein qualitativ hochwertiges und einwandfrei funktionierendes Produkt ereifert? Ich glaube kaum. Das Herzstück seiner Tobsuchtsanfälle, der Grund seiner schlaflosen Nächte, die glühenden Kohlenstücke auf denen er während seiner Rundgänge mit dem Hund sitzt haben einen Namen: WASCHMASCHINE! Die Marke zu nennen, ist an dieser Stelle wohl bereits überflüssig. Sie ist der goldene Mittelpunkt in seinem Haushalt und wer sich daran vergeht, soll dafür bitter bezahlen! Er kontrolliert sie immer als erstes, wenn er nach Hause kommt. Wobei er es nicht nur bei einem Blick in die Trommel belässt, sondern auch in sie hineinfasst, um zu fühlen, ob sie warm und feucht ist. Ein Schelm ist, wer Böses denkt. Ist er dort mit seinem Kontrollgang fertig, zieht es ihn auf dem Balkon zum Wäscheständer und wehe, dort hängt Wäsche an der Leine, die vor seiner Abwesenheit noch nicht dort hing oder die Schmutzwäsche hat abgenommen, ohne dass er weiß, warum! Dies kann ihm Anstoß dazu geben, den ganzen Tag herumzubrüllen und im ganzen Haus zu wüten. Dann wird geschrien, die Türen werden zugeknallt, Gegenstände herumgeworfen oder kaputt gemacht, usw. Einmal flogen sogar die Schubkästen des Wohnzimmerschranks reihenweise zur Balkontüre hinaus. Seine Frau ist schon schier daran verzweifelt, denn jeden Tag ereilt sie gleich mehrmals dieselbe Misere. Dabei kommt es auch oft vor, dass er der vollen Überzeugung ist, das Gerät wäre an gewesen, obwohl es wirklich nicht in Gebrauch war. Und dann hat seine Frau natürlich schlechte Karten. Verneint sie die Benutzung der Maschine, schreit er herum, sie würde ihn hintergehen, bejaht sie dies, brüllt er weil sie hinter seinem Rücken Wäsche gewaschen hat. Die Antwort auf diese Frage ist also offensichtlich einerlei. Es ist übrigens gar nicht daran zu denken unter ******'s Aufsicht die Schmutzwäsche in das Gerät zu räumen. Denn er weiß ganz genau, was gewaschen werden muss und was nicht! So hängt er zum Beispiel im Sommer seine triefend nassgeschwitzten Hemden an die Wäscheleine und zieht sie wieder an, sobald sie die Sonne getrocknet hat. Und dann erzählt er noch ganz stolz, wie er seine Kleidung ganz ohne Wasser und Waschmaschine wieder anziehfertig macht. Mensch ******, du hast halt einfach die besten Ideen!

2. Türen- und Fensterverordnung: Diese Verordnung betrifft das Öffnen und Schließen von Türen und Fenstern. Beides voneinander zu unterscheiden, ist in der Regel überflüssig, da die Gründe seiner Böswilligkeit an dieser Stelle größtenteils übereinstimmen. Generell kann man sagen, dass man es ihm hier überhaupt nicht recht machen kann, man ist hier also seinen Launen frei ausgesetzt. Lässt man eine Türe/Fenster offen, heißt es, warum die Löcher offen stehen, schließt man sie, sei man überempfindlich und lehnt man sie nur an, dann hat man Komplexe. Man kann daraus also schon deutlich schließen, dass man an (s)einem schlechten Tag, so oder so den schwarzen Peter gezogen hat. Einfach nur ekelhaft ist seine exhibitionistische Ader in diesem Bereich. Nach der Dusche lässt er absichtlich Badtür und Fenster offen stehen. Meist macht er dann noch lauthals singend auf sich aufmerksam und freut sich wie ein Schneekönig, wenn jemand aus Versehen ins Badezimmer kommt und ihn nackt sieht. Er hat im Winter schon besoffen die Balkontüre aufgerissen und geschrien, ob hier jemand empfindlich sei und friere. Selbst sitzt er dann aber mit einer dicken Daunenjacke auf dem Sofa. Weiterhin darf man Türen und Fenster nicht zu oft öffnen und schließen, weil er sonst cholerisch wird, ebenso wenn man ein Zimmer öfters betritt und verlässt, siehe auch in der "Sitz- und Stehvordnung".

3. Sitz- und Stehverordnung: Auch hier hat man es sehr schwer, es dem Wüterich recht zu machen. Sitzt man seiner Meinung nach zu lange auf dem Sofa oder am Esstisch, ist man faul und sitzt seinen Breitarsch platt, geht man durchs Haus, heißt es, man sei fickerig wie eine furzende Laterne und komme nicht zur Ruhe. Herumstehen darf man jedoch auch nicht, denn sonst heißt es, man habe ja nichts tun. Genaue Zeiten, wie lange man stehen, gehen und sitzen darf hat ****** übrigens nie erwähnt. Es liegt also ganz und gar in seinem willkürlichen Ermessen, wie lange man ruhen und gehen darf.

4. Fernsehverordnung: Ein Thema, bei dem einem glatt der Kragen platzen könnte. Denn wenn unser Wüterich keinen anderen Mangel findet, bleibt immer noch der Fernseher, über den er sich so köstlich ereifern kann. Wer denkt er hätte beim Fernsehen seine Ruhe vor ****** hat sich gewaltig geschnitten! Mal abgesehen davon, dass man sowieso nicht lange sitzen darf, fängt es schon bei der Programmwahl an: Alte Heimatsendungen und Tierdokumentationen sind gerade noch akzeptabel, aber wehe man schaltet Soaps oder amerikanische Spielfilme ein. Da kann er den Sabbel überhaupt nicht mehr still halten. Selbst bei den Serien für Senioren, die jeden Werktag auf den öffentlich rechtlichen Kanälen laufen, findet er genug Stoff um die ganze Sendezeit über zu quaken und zu quasseln. Da sind es die Gesichter, die ihm nicht gefallen, die Aussprache, die ihn stört, das Essen im Film ist das Falsche, die Handlung passt ihm nicht, etc. Dann noch etwas von der Sendung zu verstehen ist unmöglich. Was passiert, wenn man einfach das Gerät lauter stellt, möchte ich an dieser Stelle lieber nicht schreiben. Nur so viel: Das Geschreie das darauf folgt, könnte der Fernseher selbst mit Heavy-Metal-Musik auf lautester Stufe nicht übertönen. Was bleibt also? Sich in sein Zimmer zurückziehen und dort weiterschauen? Denkste! Auch dort platzt er rein und gibt seine weisen und weltbewegenden Kommentare ab. Ganz schlimm ist es bei Filmen, die amerikanischen Produktionen entstammen. Da muss er lauthals amerikanische Grußformeln nachäffen, damit auch der letzte Mensch auf der Welt kapiert hat, dass ****** kein Englisch kann. Das hört sich dann ungefähr so an: "Wau, wau, ja wo ist denn der Wau? Ich sehe keinen Wau! Ihr überspannten hysterischen Ami-Büchsen! Kannst du englisch? Jo, Amanda, jo, wow, wow, jej, jej, hai, hai, hai! Ich bin ein Ami-Fan und werde in den Irak gehn." Ich habe hier extra die exakte Ausdrucksweise niedergeschrieben, wenn man einmal von seinem Bauerndialekt absieht. Und wer sich jetzt wundern mag: Ja, unser Wüterich unterhält sich wirklich mit den Personen im TV! Er beschimpft sie aufs Übelste, sagt ihnen, wie ihre Geschlechtsteile aussehen und gibt auch gerne Tipps und Hilfestellungen an die Schauspieler. Und obwohl er so schlecht auf amerikanische Sendungen zu sprechen ist, wenn sich die Damen darin entkleiden, hält er allemal den Mund oder gibt nur noch vereinzelt anfeuernde Kommentare von sich.

5. Nahrungsmittelverordnung: Ein kritisches Thema mit klaren Richtlinien. Wie bereits schon bei der Haushaltsgeräteverordnung erwähnt, darf nur das auf den Tisch, was der Bauer kennt. Oder besser noch: Was auch aus Deutschland kommt. Ausländische Gerichte darf man überhaupt nicht zubereiten. Sollte man es dennoch wagen, findet man das Essen auf dem Boden oder an den Wänden wieder. Die Beschimpfungen werde ich nicht weiter erläutern, da diese derbe rassistische Äußerungen enthalten, die ich hier wahrscheinlich gar nicht veröffentlichen darf. Eine Pizza oder einen leckeren Döner genießt man deshalb besser außerhalb dieser vier Wände und beseitigt danach auch brav alle Spuren, bevor man wieder heimkehrt. Auch deutsche Speisen dürfen nicht uneingeschränkt genossen werden. Ein Beispiel: Pfannkuchen mit Schinken und Käse sind in Ordnung, Blätterteigtaschen mit derselben Füllung hingegen nicht. Warum? Nach ******'s Auffassung ist das ganz einfach: Ersteres ist gutbürgerlich und letzteres bezeichnet er als "Hotelessen". Und leider zählt er sehr viele Gerichte zum Hotelessen. Mit großer Freude schmökert er auch in den Prospekten, der Firma Lebkuchen-Schmi** und stellt sich daraus teure Sortimente zusammen. Da es sich dabei um original Nürnberger Lebkuchen handelt, ist unser Wüterich überzeugt davon, dass seine Süßwaren das Geld wert sind. Jedes Jahr vor Weihnachten lässt er sich einen großen Karton voll mit Lebkuchen und anderen Leckereien schicken. Es ist nur sehr schade, dass man diese erst drei Jahre später essen darf. Natürlich sind sie dann schon längst abgelaufen und ungenießbar.

6. Hygieneverordnung: Das Wort Hygiene existiert in ******'s Wortschatz einfach nicht. Jeder Versuch, ihm zu erklären, warum man spült, wäscht und seinen Körper sauber hält, ist kläglich gescheitert. Das Besteck, das er benutzt, legt er ungespült zurück in den Schubkasten, er duscht sich nur alle paar Wochen und seine Klamotten hat er eh lieber, wenn sie kernig duften. Und wie es natürlich bei allen anderen Sachen auch so ist, soll auch hier der Rest der Welt so leben wie er! Wie oft der Satz "Wenn doch nur jeder so wäre wie ich!" schon fiel, kann man wirklich nicht mehr zählen. Ja, was wäre denn, lieber ******, wenn jeder so wäre wie du? Dann würde die Menschheit aufgrund einer Seuche aussterben, denn bei so viel Schmutz gäbe es eine zweite Pest auf der Welt und weil auch jeder so dumm ist wie du, könnte auch niemand sie heilen! Warst du denn nicht auch froh, als dich der Arzt mit einer Salbe von deinem juckenden Pilzbefall am Penis befreite, weil du dich nicht wäschst? Na siehst du! Wer es in ******'s Haushalt wagt, sich jeden oder jeden zweiten Tag eine Dusche zu gönnen, wird wie ein Schwerverbrecher behandelt. Er ist der Meinung, dass einmal in der Woche baden vollkommen ausreicht, schließlich war das zu seiner Zeit ja auch nicht anders. Und von wegen Shampoo und Duschgel - Kernseife heißt ******'s Geheimtipp, egal ob zum Haare waschen oder für die Intimpflege. Ekelhaft ist übrigens auch seine exhibitionistische Ader, die er nach einer seltenen Dusche so gerne auslebt. Dann wäre da noch Wüterich's nasse Aussprache. Wer sich schon einmal in einer Entfernung unter einem Meter mit ihm unterhalten hat, wird wissen, wie der Spruch: "Reden wie ein Wasserfall" wirklich gemeint ist. Besonders ärgerlich ist das, wenn man gerade einen Teller mit seinem Abendessen vor sich stehen hat und er ungeniert immer wieder Speichelfetzen beim Sprechen darauf spuckt. Auch der Telefonhörer ist schon kaputt, weil er ständig unter Wasser steht. Bei allem Ärger darf man ihn jedoch niemals darauf ansprechen! Tut man dies dennoch, zeigt er sofort wieder, wie gut er wüten kann!

Auch seine Kaffeetasse, die er immer und immer wieder benutzt, müsste dringend einmal gespült werden. Durch die monate- ja sogar jahrelange Benutzung ohne zwischenzeitliches Spülen, hat sich schon ein dicker schwarzbrauner Belag in dem Trinkgefäß angesammelt, den selbst seine Frau durch härteste Bearbeitung und kratzen nicht herausbekommt. Ich bereue nichts, schließlich ist es er, der immer sagt, wenn jeder so wäre wie er, wäre die Welt in Ordnung und er schäme sich für nichts. Was ich hier und auf der Seite geschrieben habe ist die Wahrheit, die Bilder und Videos dort sprechen auch eine eindeutige Sprache. Er schämt sich halt für nichts, das hat er schon so oft selbst gesagt, jetzt kann er es beweisen. Jedenfalls habe ich kein schlechtes Gewissen. Meine Mutter weiß übrigens darüber Bescheid und kennt die Seite, sie findet es gut, dass er mal einen Dämpfer bekommt. Ich bin froh, heute nicht mehr in diesem Haus zu leben, denn dort lebt man wie auf Scherben - ständig muss man aufpassen, ob man nicht eine falsche Regung macht!

Beichthaus.com Beichte #00000001 vom 11.10.2005 um 09:05:20 Uhr (92 Kommentare).

Gebeichtet von unknown aus Klingenberg
In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000