Getränke umsonst

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Diebstahl Lügen Schamlosigkeit Last Night Darmstadt

Ich war mit einigen Freunden in einer bekannten örtlichen Großraumdisko, die Stimmung war mittelmäßig. Um richtig Stimmung aufkommen zu lassen, waren wir wohl alle noch zu nüchtern. Die Disko von der ich spreche, verwendet für die Bezahlung der Getränke, welche wahlweise an Automaten oder den Theken bezogen werden können, Plastik-Magnetkarten im Format von ec-Karten. Scherzhaft meinte ich zu einem meiner Freunde bevor es abends losging noch, dass es nicht verkehrt wäre eine verloren gegangene Plastikkarte zu finden. Der Abend neigte sich schon gegen Ende als ich, auf dem Weg zu den Porzellanschüsseln, aus den Augenwinkeln etwas Ungewöhnliches an einem der besagten Automaten feststellte. Als erfahrener Hase war mir aus dem Augenwinkel aufgefallen, dass im Display des Bierspenders nicht wie üblich ein fröhliches "Herzlich Willkommen" zu lesen war, sondern eine Reihe von aneinandergereihten Ziffern einen Geldbetrag anzeigten.


Clever wie Sherlock kombinierte ich, dass dies nur einen Grund haben konnte: Eine herrenlose Karte musste sich noch im Lesegerät des Automaten befinden. Zügigen Schrittes eilte ich zur Hilfe und rettete unbeobachtet das wertvolle Stück um im nächsten Moment zurück zu meinen Freunden zu spurten. Hier verkündete ich die frohe Botschaft und holte mir Unterstützung um in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Getränke aus dem Kasten zu leiern. Nach dem dritten Getränk stand plötzlich eine wunderschöne Frau neben mir, sichtlich aufgelöst. Während ich weiterhin, leicht irritiert, Getränke aus der Alkoholmine förderte sprach die Dame auf uns ein, ob wir ihre Magnetkarte gesehen hätte, welche sie nur einige Momente vorher an diesem Automaten hatte liegen lassen.

Für einen kurzen Moment hin- und hergerissen zwischen Alkohol und der schönen Frau entschied ich mich dann, ihr ahnt es sicherlich, für den Alkohol und stritt ab ihre Karte gesehen zu haben. Trotzdem waren wir natürlich nicht unhöflich und gaben ihr noch den Tipp an der Infotheke nachzufragen, ob die Karte eventuell abgegeben worden sei, bzw. dort die Karte sperren zu lassen. Die Dame eilte hinfort, wir in die entgegengesetzte Richtung zum nächsten Automaten um von dort aus eine Tour durch den Laden zu starten, aus Angst an einem Automaten ertappt zu werden. Nach einigen weiteren Getränken war die Karte dann gesperrt, woraufhin wir diese entsorgten.


Fröhlich über unseren Schatz suchten wir einen Stehtisch direkt neben einer Tanzfläche gelegen auf, auf welchem wir unsere Flaschen positionierten. Fröhlich, noch am Lachen über diese Geschichte fiel mir dann auf, dass eben diese Frau wieder auf der Tanzfläche unterwegs war. In meinem Übermut trat ich vor sie und erkundigte mich besorgt um den Verbleib ihrer Karte. Sie schilderte mir daraufhin, dass sie noch in der Infotheke mit der Mitarbeiterin verfolgen konnte, wie verschiedene Getränke von der Karte gebucht wurden. Ich sprach ihr mein Beileid über die Unkosten aus und gesellte mich wieder zu meinen Freunden. Keine 2 Minuten später stand die nette Dame dann plötzlich zwischen uns und fragte mich, ob es Zufall sei, dass wir genau diese Getränke auf unserem Tisch hätten, die von ihrer Karte abgebucht worden seien. Kurzum, ich war etwas empört über diesen Verdacht und wir stritten alles ab, was sie uns zu glauben schien. Es kam zwischen ihr und mir zu einem sehr netten Gespräch, bis sie mit ihren Freunden die Disko verlassen wollte, nicht aber ohne meine Handynummer zu erfragen, welche ich ihr bereitwillig aushändigte. Ich möchte beichten, dass ich am nächsten Tag nicht nur mit einem ordentlichen Kater erwachte, sondern mich auch das schlechte Gewissen plagte. Anderseits sagte sie selbst, dass sie wohl genauso gehandelt hätte, wenn sie eine Karte gefunden hätte. Da sie sich nie bei mir meldete hatte ich auch keine Chance ihr meine Sünde zu beichten, weshalb ich es auf diesem Weg tue, in der Hoffnung um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029368 vom 15.09.2011 um 17:04:47 Uhr in Darmstadt (26 Kommentare).

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Straßenkerb

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Betrug Habgier Trunksucht Süßen

Vor einiger Zeit war bei uns in der Nähe eine Straßenkerb. Am ersten Abend, der im Verhältnis zu dem was am zweiten Abend folgen sollte ziemlich harmlos verlief, stellten wir fest, dass an einem der Bierstände diese typischen kleinen Standard-Getränkemärkchen von der Rolle verwendet wurden. Meines alkoholischen Zustandes bewusst notierte ich mir sicherheitshalber die Farben und Beschriftungen aller verwendeten Getränkemarken im Handy.


Direkt am nächsten Tag suchte ich unseren örtlichen Dealer für Party- und Festbedarf auf, in der Hoffnung dort die verwendeten Getränkebons käuflich erwerben zu können. Nun, mein Glück war nicht ganz auf meiner Seite, so hatte der Laden zwar Märkchen in der richtigen Beschriftung, als auch Märkchen in der richtigen Farbe, lediglich die richtige Kombination war nicht im Sortiment des Fachhandels. Nach einigem Abwägen entschied ich mich trotzdem 4,50 Euro zu investieren und erstand eine 1000er Rolle mit der korrekten Beschriftung, aber einer falschen Farbe. Die Farbe war jedoch sehr ähnlich und war bei schlechtem Licht kaum noch zu unterscheiden.


Nun war nur noch das Problem, dass die Bons gestempelt waren. Aber auch da fiel mir eine Lösung ein. Mit Taschenmesser und 2 großen Speisekartoffeln (hartkochend) bewaffnet setzte ich mich nachmittags an einen See in die Sonne und begann mir 3 schöne Stempel zu schnitzen. Abends wurden die Bons in einer kleinen Runde abgestempelt. Wir verwendeten absichtlich etwas wenig Tinte, und verwischten die Farbe, um ein etwas unscharfes Abbild zu kommen. Anschließend, jeder von uns bewaffnet mit circa 30-40 Getränkemarken, suchten wir den Getränkestand auf und wagten einen ersten Versuch. Die zapfende Person kontrollierte meine Bons ganz genau und guckte etwas skeptisch, händigte mir dann aber drei frisch gezapfte Pils aus. Der Abend war damit eröffnet und mutierte innerhalb weniger Stunden zu einer meiner unglaublichsten Partys. Um nicht unnötig Verdacht auf uns zu lenken streuten wir noch einige Bons, indem wir zufällig einige von denen auf den Boden fallen ließen, oder unseren Freunden und Bekannten großzügig ein Bierchen ausgaben. Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass ich aufgrund meiner Blödheit insgesamt sechs Stempel geschnitzt habe, da ich vergessen hatte, dass die Kartoffeln natürlich spiegelverkehrt zugeschnitten werden mussten. Deshalb habe ich unnötigerweise Lebensmittel missbraucht. Außerdem möchte ich beichten, dass ich mich auf Kosten anderer Betrunken habe, was im Nachhinein betrachtet wirklich nicht korrekt war. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00029365 vom 14.09.2011 um 13:20:41 Uhr in Süßen (15 Kommentare).

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Türsteher in Berlin

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Aggression Gewalt Zorn Arbeit Last Night Berlin

Ich (m/28) arbeite seit knapp 5 Jahren nebenbei als Türsteher. Der Nebenverdienst ist ganz gut, ich lerne dadurch viele Menschen kennen und arbeite sehr oft mit guten Kollegen zusammen. Stress gibt es so gut wie immer, meist mit alkoholisierten Leuten und denjenigen mit Migrationshintergrund. Da wir uns physisch, wie auch psychisch in guter Konstitution befinden, können wir immer Schaden von uns und dem Partyvolk abwenden. Hiermit möchte ich beichten, dass ich in den Sommermonaten am liebsten auf Dorffesten und Open Airs arbeite, da dort die Möglichkeit besteht, das betrunkene Dorfvolk am Rande der Parks bzw. Waldstücke besonders eindringlich auf unseren Arbeitsauftrag hinzuweisen. Innerhalb der Räumlichkeiten einer Diskothek führen Handgreiflichkeiten, wenn sich diese nicht vermeiden lassen, schnell zu einer Anzeige. Auf einem großen und offenen Gelände bleibt man jedoch meist unerkannt, bzw. können einzelne Aktionen nicht einwandfrei zugeordnet werden und es steht dann Aussage gegen Aussage, wenn bestimmte Personen es wirklich ganz genau wissen wollen und sich nicht durch Worte bzw. Festhaltetechniken bremsen lassen. Im Endeffekt sitzen wir am längeren Hebel, da wir nur in Notwehr handeln und stehen meist in enger Verbindung mit der ortsansässigen Polizei, so dass wir auf solchen Events noch nie Probleme mit Anzeigen hatten, und die Störenfriede dann sowieso mitgenommen wurden. Sicherlich gibt es viele schwarze Schafe, die nur an der Tür stehen um ihren Frust unterhalb der Woche zu kompensieren. Ich nehme diesen Nebenjob jedoch sehr ernst, da ich für die Sicherheit der mir anvertrauten Party verantwortlich bin und es somit auch nicht dulden kann diese zu gefährden. Die Hemmschwelle ist bei mir besonders hoch, körperlich gegen andere vorzugehen. Aber es gibt wie gesagt immer wieder welche, die es förmlich nur drauf anlegen und der Meinung sind, dass Türsteher die letzten Affen sind. Diese Leute sollten sich beim nächsten Openair bzw. Dorffest genau überlegen, wie weit sie bereit sind zu gehen, denn in 99,99 % aller Fälle, die ich in den 5 Jahren erlebt habe, endete es immer mit Blessuren, Krankenhaus und einem lustigen, folgenlosen Abend für uns.

Beichthaus.com Beichte #00029364 vom 13.09.2011 um 15:21:11 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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Blitzer Berlin

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Trunksucht Drogen Boshaftigkeit Auto & Co. Last Night Berlin

Ich möchte beichten, dass ich jemanden mit voller Absicht zu einem gefährlichem Fahrmanöver gebracht habe. Doch von Anfang an: Es begann abends auf einer Party. Ich war mit dem Auto da und beobachtete ihn - dieser hatte zu diesem Zeitpunkt ein halbes Sixpack geleert und sich ordentlich mit THC zugepumpt und war schon da ein trauriger Anblick. Natürlich hatte er vor, mit dem Auto nach Hause zu fahren, und tat dies später auch - da ich niemals auch nur mit einem Schluck Bier Auto fahre und seit meinem Führerschein komplett auf THC verzichte, baute sich eine gewisse Wut auf, und komplett nüchtern setzte ich mich so in mein Auto und fuhr ihm hinterher, alleine schon, weil ich im Falle eines Unfalls sofort zur Stelle sein wollte. Doch schon an der dritten Ampel kam mir ein böser Gedanke. Seinem Fahrstil zu urteilen, konnte er sowieso nur noch mit Glück eine grüne von einer roten Ampel unterscheiden, so hielt er auf den Linksabbiegerspuren einer Kreuzung, die getrennte Ampelschaltungen für das Geradeausfahren und das Abbiegen hat. Rechts von uns fuhren Autos über die grüne Ampel, ich versicherte mich, dass er, wenn er über rot fährt, keinen anderen Verkehrsteilnehmer Schaden zufügen konnte. Dann benutzte ich Hupe und Lichthupe, als wenn ich nur darauf warten würde, dass er losfährt. Und er fuhr los, über die rote Ampel, schön durch einen Blitzer.


Ein paar Wochen sind seitdem vergangen, vor ein paar Tagen musste er seinen Führerschein dann endlich abgeben, nachdem er gegen das Urteil geklagt hat. Noch bevor seine Gegenklage durch war, fuhr er mit seinem Auto gegen eine Laterne (wobei mir unklar ist, wie er das geschafft hat), die nachfolgenden Tests bei der Polizei enthüllten 1,1 Promille und einen unglaublich hohen Pegel der THC-Abbauprodukte. Seinen Führerschein ist er jetzt los. Ich hab ihm zwar nur eine noch größere Geldstrafe aufgebrummt, da er das Auto später eh geschrottet hat und so aufgefallen ist, aber damit muss er nach so einer Rücksichtslosigkeit wohl leben. Außerdem hätte ich vielleicht Menschenleben gerettet, wenn er sich nicht selber verraten hätte.

Beichthaus.com Beichte #00029357 vom 11.09.2011 um 17:51:41 Uhr in 12347 Berlin (18 Kommentare).

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Jamaica-Tee-Mischung

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Drogen Betrug Wathlingen

Damals kannte ich einen Typen, der prahlte in unserer Gegenwart immer damit herum, dass er jede Sorte Gras sofort an der Konsistenz und am Geruch erkennen könne. Der Prahlhans ging mir schon immer mächtig auf den Senkel, also beschlossen meine Kumpels und ich mal sein Können zu testen. Ich - mittlerweile als Jurist tätig - bin daraufhin nach Hause und wir haben den Entschluss gefasst, ihm meine Scheiße als Dope zu verkaufen. Ich hatte damals eine alte Campingkocherherdplatte, die haben wir angeschmissen und mithilfe von alten Gartenarbeitshandschuhen und einer Rasierklinge zurechtgeschnittene Teile meines Shits auf eben dieser Rasierklinge erwärmt. Um den Geruch nicht zu stark werden zu lassen, haben wir eine abgelaufene Jamaica-Tee-Mischung hinzugefügt und das Material nach einer kurzen Abkühlphase in ein Tütchen gepackt.


Das Problem war, dass die Tüte schon nach kurzer Zeit total beschlagen war und ich deshalb annahm, dass er die Sache bestimmt durchschauen würde, als ich auf dem Weg war, mich mit ihm zu treffen. Das Lachen musste ich mir bei jedem Schritt von Neuem unterdrücken. Dort angekommen erklärte ich ihm, der Stoff, sei von Novosibirsk, über Rotterdam, von Berlin direkt nach Wathlingen gelangt und es würde sich um den "weichen Afghanen" handeln. Beste Ware, die mitunter schon Hitze in der Tüte produziere. Er sagte mir, er bezahle morgen. Und ich hätte auch nichts gesagt, wenn die Zahlung ausgeblieben wäre, der Spaß war es bis dahin wert. Am nächsten Tag allerdings kam der Typ und legte - damals noch - 20 DM auf den Tisch. Ok, eines kann man mir nicht nachsagen; dass ich unkorrekt geschissen hätte: 2 Gramm waren es bestimmt. Als ich dann eine Bekannte anrief, bei der der Typ mit seinem Kumpel zum Rauchen aufgetaucht war, da teilte sie mir auf meine Anfrage hin mit, dass die ganze Bude nach Scheiße gestunken haben solle und dass die Jungs wohl auf ihre Frage, nach der Wirkung des Stoffes gemeint haben sollen: "Knallt nicht besonders, aber lässt sich saugeil bröseln!" Danach soll der eine Typ auch wohl erst mal ne Woche lang Husten gehabt haben. Kein Wunder, die Nacht davor hatte ich durchgesoffen und nur übelsten Rauchstoff zu mir genommen. Heute würde ich sowas nie wieder machen, aber irgendwie war es zu meiner Teenagerzeit eine verdammt lustige Nummer. Und das ganze Dorf wusste damals von der Story. Für ihn war es die Blamage des Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00029354 vom 09.09.2011 um 19:03:21 Uhr in 29339 Wathlingen (Bahnhofstraße) (9 Kommentare).

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