Traditionelles Familientreffen

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Lügen Falschheit Selbstsucht Familie Floß

Ich (m/24) habe viele Verwandte, die quer verstreut in Europa leben. Dementsprechend sind Familientreffen äußerst kompliziert und finden auch nur alle paar Jahre statt. In zwei Wochen wäre wieder eines und es wird darauf wertgelegt, dass ich dort auch erscheine. Ich beichte, dass ich behaupten werde, mein Chef hätte mir keinen Urlaub gegeben, dabei hätte ich noch genügend Urlaub. In Wahrheit habe ich geplant meinen Urlaubsflirt, eine ziemlich gut aussehende Ungarin, die gerade an diesem Wochenende Zeit hat, wiederzutreffen. Und sollte das mit dem Treffen nicht klappen, fällt mir schon etwas anderes ein, das besser ist, als 800 Kilometer zu meiner nervenden, esoterischen Tante und ihren hyperaktiven Kindern in die Schweiz zu fahren.

Beichthaus.com Beichte #00036251 vom 26.07.2015 um 12:42:53 Uhr in Floß (6 Kommentare).

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Träume von meiner Cousine

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Begehrlichkeit Masturbation Morallosigkeit Familie Buttenheim

Ich (m/21) muss dringend etwas beichten, denn ich träume des Öfteren von meiner Cousine. Und das nicht freundschaftlich, sondern oft von Sex, Knutschen oder einfach nur vom nackt sein. Es macht mir irgendwie Angst, aber gleichzeitig kann ich danach nicht vermeiden, eben auf diese Träume zu masturbieren. In mir kommt dann oft auch der Wunsch auf, sie wirklich mal zu vögeln oder nackt zu sehen. Der Wunsch geht so weit, dass ich mir sogar ein Fakeprofil erstellen würde, um solche Bilder zu erhalten. Ich bitte daher um Absolution für meine Träume und Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00036248 vom 26.07.2015 um 11:14:40 Uhr in 96155 Buttenheim (3 Kommentare).

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Das Love Book

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Gyhum

Das Love Book
Als ich 18 wurde, habe ich angefangen, ein Tagebuch über die Frauen zu führen, mit denen ich geschlafen habe. Es trägt den Titel "Love Book". Ich habe es aus Langeweile angefangen und ein paar dubiose Regeln festgelegt. 1: Nie mehr als eine Seite pro Frau schreiben. 2: Nie den echten Namen der Frauen verwenden. 3: Immer bei der Wahrheit bleiben. Und so weiter. Der Inhalt gibt meine Erlebnisse und Empfindungen vom ersten Kennenlernen bis zum Sex wieder, alles in Kurzform. Nicht erwähnt wird alles, was danach passiert, also weitere Treffen. Begonnen habe ich mit zwei Einträgen. Die aktuelle Seitenzahl beträgt jetzt, zwei Jahre später, 25. Also nicht einmal so viel. Hiermit beichte ich, dass ich die Gefühle einiger Frauen zugunsten meiner "Sammlung" verletzt habe, aber dennoch immer ehrlich war und ihnen nie etwas vorgespielt habe. Ich werde mit dem Schreiben aufhören, sobald ich eine Beziehung eingehe.

Beichthaus.com Beichte #00036247 vom 26.07.2015 um 07:06:24 Uhr in Gyhum (9 Kommentare).

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Die Konsequenzen eines Freifahrtscheins

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Verzweiflung Falschheit Neugier Partnerschaft

Ich (w/22) bin seit neun Jahren mit meinem Freund (m/23) zusammen. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen und ich liebe ihn sehr und bin sehr glücklich mit ihm. Ich weiß, dass er mich auch liebt, aber ich weiß auch, dass er dennoch gerne sein Leben genießen will. Er würde gerne seine Erfahrungen mit anderen Frauen machen und mal rumkommen. Das verstehe ich auch total, deshalb habe ich ihm schon oft angeboten, dass wir uns für ein Jahr oder so trennen, damit er sich ausprobieren kann. Ich habe nämlich Angst davor, dass er es später, wenn wir verheiratet sind, alles nachholt und die Ehe kaputtmacht. Das kommt für ihn aber nicht infrage. Er will sich auf keinen Fall von mir trennen. Da habe ich ihm angeboten, dass er mit anderen Frauen schlafen kann, wenn sich mal eine Gelegenheit bietet. Ich denke viele von euch können das jetzt nicht verstehen, aber für mich wäre das akzeptabel, dachte ich jedenfalls.


Meine einzige Bedingung war, dass er mir nichts verheimlicht. Ich wollte Bescheid wissen, wenn er mal eine neue Erfahrung gemacht hat. Nun habe ich gestern erfahren, dass er vor vier Monaten mit einer 40-jährigen Frau geschlafen hat. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich kann auch mit niemandem darüber reden, weil ich befürchte, dass man mich für blöd erklärt. Ich beichte hiermit, dass ich meinem Freund einen Freifahrtsschein gegeben habe, aber nun mit meinem Gefühlschaos nicht klarkomme. Ich bitte um Absolution für meine eigene Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00036241 vom 25.07.2015 um 17:31:38 Uhr (18 Kommentare).

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Pastors Tochter im Freudenhaus

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Prostitution Morallosigkeit Neugier Last Night Berlin-Kreuzberg

Pastors Tochter im Freudenhaus
Es ist ein später Sommerabend in Berlin. Heute treffe ich (w/23) mich mit Jan. Zumindest ist das sein Deckname, während meiner Alicia ist. Wir sind undercover für einen Radiospot unterwegs. Es geht um das erotische Nachtleben Berlins. Den Job habe ich angenommen, weil ich der Überzeugung bin, dass niemand ehrlicher sein könnte, als die Tochter eines Pastors. Ich bin sehr streng aufgewachsen und machte erst spät sexuelle Erfahrungen. Mir war all das nicht wichtig. Ich wurde schließlich auch religiös erzogen.

Doch dieser Job bedeutete viel für mein Ego. Ich wollte ausbrechen, nicht etwa weil man mich gefangen hielte, sondern mehr weil ich mich selbst gefangen hielt. Ich musste mein Ego auf die Probe stellen. So bewarb ich mich auf die Ausschreibung und bekam eine Aufgabe zur Probe. Ich sollte mit meinem Radiokollegen in eine Art Freudenhaus gehen, verdeckt als Paar, um zu sehen, wie es so ist. Natürlich darüber erzählen, unauffällig bleiben und mitmischen. Das war mir alles unangenehm und suspekt. Bis zur letzten Sekunde wollte ich noch einen Rückzieher machen, aber ich packte meinen ganzen Mut zusammen. Wir trafen uns in Berlin Kreuzberg. Nicht weit von einer berühmten Straße entfernt, sollte eine Privatwohnung sein, die dafür genutzt wird, sexuelle Abenteuer zu erleben. Ich wusste nicht, wie ich mich kleiden sollte. Mein Kollege sagte etwas freches, aber nackt sein wollte ich nicht. Also entschloss ich mich für den Schulmädchen-Look.

Strümpfe, ein Schweifrock und oben rum ein BH mit Spitze - golden und schwarz. Meine Haare ließ ich offen. Und steckte meinen Pony in eine Klammer. Rosa Lipgloss und ein wenig Rouge. Schon war der "Süßes Mädchen"-Look geboren. Dort angekommen fühlte ich mich zunächst ziemlich unwohl. Ich setzte mich in eine Ecke - Jan hingegen flirtete los. Wir waren als Pärchen da, damit wir umsonst reinkamen. Die Tarnung durfte nicht auffliegen, aber ich hatte zuvor noch nie meinen Kollegen geküsst. Strange, diese Situation. Ich trank Wein und wurde bald auch angeflirtet: "Eigentlich ein ganz süßer Typ" - dachte ich, doch direkt kam mir der Gedanke, dass er für Sex zahlt. Wieder ein komisches Gefühl.

Ich ging in das Raucher-Zimmer. Julia, die dort als festes Girl arbeitet, war auch gerade dabei zu rauchen. Sie war mir schon beim Reingehen aufgefallen. Sie hat gemachte Brüste, aber ehrlich gesagt hätte ich sie gerne genommen, wenn ich ein Mann wäre. Auch als Frau hätte ich mir ihr rummachen wollen. Die Gedanken an Kontakt mit einer Frau kamen mir an diesem Abend übrigens das erste Mal. Wir rauchten und unterhielten uns. Sie fasste mir ans Knie und ich wollte sie am Liebsten packen, aber die Arbeit ging vor. Ich stellte ihr also Fragen, wie alt sie sei und wieso sie diese Arbeit verrichtete. Die Antwort war so klar - ich hätte es mir denken können: Geld!

Julia ist gerade einmal 20 Jahre jung. Drei Jahre jünger als ich und verdient wahrscheinlich das Dreifache. Sie musste dann aber wieder rein und ich war in Gedanken versinken. Irgendwie bemitleidete ich sie. "Armes Ding", dachte ich. Wie kann Geld einen dazu bringen. Doch was später kommen sollte, hat mich umso mehr mitgenommen. Ich ging wieder ins Zimmer. Dort sind noch weitere Girls. Eine ist Rosalia. Sie ist aus Bulgarien und kann kaum ein Wort Deutsch. Wir unterhalten uns irgendwie, ich hatte tatsächlich absolut kein Interesse an den Männern dort. Und auch kein sexuelles Interesse mehr an Frauen, aber ich war neugierig und wollte wissen, wieso diese Mädchen dort sind. Rosalia hat einen Sohn, ist alleinerziehend und braucht Geld, erfahre ich.

Während dieser Zeit kümmerte sich Jan um die hübsche, mit den gemachten Brüsten - Julia. Dabei beobachte ich die beiden und empfinde Scham, gemischt mit Eifersucht, denn er war ja mit mir da. Er hätte auch mich haben können. Doch dieser Gedanke ging so schnell, wie er kam. Er nahm sie von hinten, es gab nicht einmal einen Kuss oder irgendeine Zärtlichkeit. Er nahm sie einfach von hinten. In ihren Augen sah ich nichts. Leere machte sich breit, während er sie ohne Gefühl, wie ein Stück Fleisch durchnahm. Ekel durchflutete mich. Er fickte sie, weil er geil auf sie war. Nichts davon gehörte zum Job. Währenddessen war ich dennoch von Eifersucht umklammert. Ich wollte herkommen, um mich von meinen eigenen Fesseln zu lösen, doch ich blieb des Pastors braves Mädchen. Julia war völlig emotionslos. Sie ließ sich ficken, bestimmt 100 Mal. So sah es jedenfalls aus.

Ich fragte mich, ob sie auch lieben könnte oder ob sie wisse, wie es sich anfühlt, Sex aus Liebe zu haben. Ich musste gehen. Doch Jan kam mir nach und hielt mich am Arm fest. Wohin ich denn wolle, fragte er, und mein Blick neigte sich. Er bemerkte meine Scham, vielleicht auch meine Sehnsucht. Er küsste mich. Ich war überwältigt und im nächsten Moment angeekelt. Erst fickt er eine Nutte und denkt, er könne das auch mit mir machen. Der Job war mir plötzlich scheißegal! Ich stieß ihn von mir, nahm meine Sachen, zog mich an und ging hinaus. Ich lief die dunkle Straße entlang. Ich kaufte Zigaretten. Mir war auf einmal nach rauchen. Obwohl ich es aufgegeben hatte und vorher mit Julia nur dachte, dass ich so einfacher Antworten auf meine Fragen bekommen würde. Ich rauchte und lief die Straßen lang. Genervt und verletzt von den Umständen, in denen sich einige Frauen wohl befinden, nicht nur in diesem Haus, sondern in vielen weiteren Häusern. In Deutschland und überall auf der Welt.

Ich rief einen alten Freund an. Wollte reden und kuscheln. Ich wollte Sex haben - mit jemandem, den ich mag und kenne. Mich jemandem widmen, der sich meiner Seele widmet. Wir trafen uns und tranken viel Wein und bald darauf Jacky Cola. Ich regte mich auf und wieder ab. War laut, dann wieder leise. Stefan nahm meine Hand und küsste sie sanft. Ich sah ihn an und lachte und er lachte auch. Es war so kitschig und süß und dennoch komisch. Wir zahlten, gingen nach Hause und wollten wilden, geilen Sex haben. Doch am Ende schliefen wir ein, nebeneinander. Hand in Hand, ab und zu umarmte er mich im Schlaf und küsste meine Stirn und meinen Hals. Wir knutschten rum und leckten auch ein bisschen, aber wir wollten einfach nur beieinander sein. Was aus Jan und der Radio Show wurde, weiß ich bis heute nicht. Er hat sich zwar gemeldet, aber irgendwie wollte ich nicht so ganz reagieren. Und Stefan und ich? Ab und zu haben wir Sex. Wir haben uns lieb, aber mehr ist nicht daraus geworden.

Wie auch immer. Ich habe meine Fesseln gelöst, und auch wenn ich nicht in diesem privaten Liebeshaus mitgemacht habe, habe ich doch etwas Neues für mich entdeckt: Geld verdienen kann einfach sein, Spaß machen und den Kick verleihen, der nötig ist, um aus dem langweiligen Alltag auszubrechen. Ich würde mich nicht als Nutte bezeichnen, dafür bin ich in einer ganz anderen Gesellschaft unterwegs. Man könnte meinen, ich weiß jetzt einfach, worauf es im Leben ankommt und kommt es mal hart, bin ich gut vorbereitet.

Beichthaus.com Beichte #00036239 vom 25.07.2015 um 21:13:28 Uhr in Berlin-Kreuzberg (17 Kommentare).

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