Schwanger mit Mitte 40

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Gewalt Hass Zorn Familie

Ich (w/23) möchte für meine schrecklichen Gedanken um Vergebung bitten. Nun, die Situation ist wie folgt:
In meiner Kindheit hatte meine Mutter sehr wenig Zeit als Alleinerziehende. Sie kam selbst aus schwierigen Verhältnissen und für sie war es völlig normal, dass die Hand einige Male ausrutschte. Schließlich verliebte sie sich in einen Mann. Der zwei Meter groß war, breit, Bauarbeiter und seine Aggressionen nicht im Griff hatte. Er wurde unser Stiefvater und so wurden mein Bruder und ich häufig Opfer seiner brutalen Art. Den Höhepunkt erreichte er, indem er meinem Bruder den Arm brach. Platzwunden und blaue Flecken waren Standard geworden. Es ist ja nicht so, dass wir nur Schlechtes erfahren mussten, doch überwog dies. Meine Mutter allgemein ist eine sehr komplizierte und manipulative Frau. Ich musste ihr danken, dass sie mich nicht abgetrieben hat und als Kind redete sie mir ein, dass ich adoptiert wäre. Ich stellte mit 12 Jahren schließlich fest, dass sie mich angelogen hat. Geplagt von ständigen Schuldgefühlen ihr gegenüber zwang sie mich, immer Dinge zu tun, die sie wollte. Mein Bruder geriet auf die schiefe Bahn und stürzte sich in Drogen.


Ich könnte noch Stunden über die unzähligen Taten und Böswilligkeiten meiner Mutter und meines Stiefvaters berichten, möchte mich aber noch mit zwei Beispielen kurzfassen: Eines Tages im Urlaub, als ich nicht mit an den Strand wollte, ist sie so ausgerastet, dass sie mich verprügelt und ohne Schuhe, ohne Pass und ohne Wohnungsschlüssel in Kroatien auf die Straße geworfen hat. Ich hatte allerdings noch meine ID-Karte dabei und konnte mich, nachdem ich verzweifelt umherirrte, an den Flughafen befördern lassen. Sie meldete sich ein halbes Jahr nicht und entschuldigte sich nie dafür. Ich war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt. Das Nächste war, dass sie meinen Stiefvater immer als Drohmittel einsetzte. Taten wir nicht, was sie wollte, oder waren mal ein Kind, das Fehler machte, schickte sie den Stiefvater, der uns schließlich verprügelte.


Nun. Jetzt bin ich 23, habe eine abgeschlossene Ausbildung, wohne alleine, habe mir auf dem zweiten Bildungsweg die gymnasiale Matur ermöglicht und beginne das Medizinstudium. Ich hatte länger keinen Kontakt zu meiner Mutter.
Gestern wollte ich sie fragen, ob wir ein Darlehensvertrag machen könnten, sodass ich mich aufs Studium konzentrieren kann und nicht zu viel arbeiten müsste nebenbei. Dann erzählte sie mir, dass sie mit 44 Jahren geplant schwanger geworden ist - von meinem Stiefvater. Sie habe jetzt eine neue Familie und ich sei ihre Vergangenheit. Sie müsse jetzt auf sich schauen. Ich bin total geschockt und finde das unfassbar. Nicht nur die Tatsache, dass sie schwanger ist, sondern die Tatsache, dass diese menschenunwürdige Gestalt, mein Stiefvater, jetzt noch Vater wird. Ich weiß, dass sie schlechte Eltern waren. Die Behauptung ihrerseits, dass das Kind jetzt alles bekommt, was sie meinem Bruder und mir nicht bieten konnte, sind genau so Märchen wie die Tatsache, dass sie das Kind nicht misshandeln werden.


Ich kann nicht akzeptieren, dass diese Frau ihre Machtspiele an einem neuen Lebewesen ausübt. Gleichzeitig empfinde ich einen unheimlich abstoßenden Ekel gegenüber diesem Kind. Ich bin mir absolut bewusst, dass das Kind nichts für die Sache kann, aber ich will es nie kennenlernen. Auch ekelt mich der Gedanke, dass wenn ich in 5-10 Jahren selbst Kinder habe, die Kinder sich quasi im gleichen Altersbereich befinden. Ich finde das so unnatürlich. Ich denke, ich würde viel weniger Probleme haben, wenn es nicht mein Stiefvater wäre, der Vater wird. Der Grund, weswegen ich Ärztin werden wollte, ist, damit ich als Kinderärztin Kindern, welche in meiner Situation befinden, helfen kann. Ich weiß, wie ein blauer Fleck aussieht, der einem Kind zugefügt wurde und wenn es sich beim Spielen verletzt hat.


Nun will ich beichten, dass ich insgeheim hoffe, dass meine Mutter das Kind verliert oder ihr das Sorgerecht entzogen wird. Auch bitte ich um Vergebung, dass ich den Kontakt endgültig eingestellt habe und das Kind sich selbst überlasse. Ich kann keine weitere Verantwortung für das Handeln meiner Mutter übernehmen. Irgendwie fühle ich mich dem Kind gegenüber schuldig, aber gleichzeitig ekle ich mich vor ihm. Ich will hiermit beichten, dass ich den Kontakt zu "meiner" Familie eingestellt habe und meiner Mutter ein böses Erwachen wünsche.

Beichthaus.com Beichte #00036224 vom 22.07.2015 um 15:43:32 Uhr (15 Kommentare).

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Der Schatz meines Opas

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Falschheit Diebstahl Geld Familie

Ich möchte beichten, dass ich mich möglicherweise zu Unrecht bereichert habe. Vor zwei Monaten ist mein Opa gestorben. Er hatte nur eine kleine Rente und lebte seit Jahren allein. Nun ging es darum, die Wohnung aufzulösen.
Meine Mutter sagte, sie könnte das nicht, mein Vater hatte kein Interesse und mein Bruder "keine Zeit." Da ich in der Familie die engste Bindung zu meinem Opa hatte und mich auch mehr als alle anderen um ihn gekümmert habe, habe ich mich dann um die Auflösung der Wohnung gekümmert. Ich habe zwei Monate lang jedes Wochenende dort verbracht, bin mit einem geliehenen Transporter zig Mal zur Müllhalde gefahren und habe echt viel geleistet. Mein Bruder war nur einmal da, hat eine halbe Stunde mit angepackt und sich dann die Waschmaschine, die mein Opa erst ein halbes Jahr vorher gekauft hatte, unter den Nagel gerissen und ist verschwunden. Bei schweren Möbeln hat mir ein Freund geholfen, aber ansonsten habe ich alles alleine gemacht. Weil ich meinen Opa sehr gemocht habe und er als Kind auch viel Zeit mit mir verbracht hat, war das irgendwie selbstverständlich für mich. Trotzdem fand ich es sehr schade, dass sonst niemand aus der Familie helfen wollte und das, obwohl mein Opa immer für alle da war und geholfen hat, wo er nur konnte.


Als ich fast fertig war, habe ich einen alten massiven Tisch zerlegt und ein Fach unter der Tischplatte entdeckt. Darin befand sich etwas Goldschmuck, mehrere Goldmünzen und Bargeld. Dies habe ich komplett für mich behalten und niemandem etwas davon erzählt. Schmuck und Münzen habe ich verkauft und zusammen mit dem Bargeld habe ich nun etwa 12.000 Euro für mich behalten. Ich weiß, dass der Rest der Familie genau so einen Anspruch darauf hätte, aber ich finde, die haben es nicht verdient, und wenn die Wohnungsauflösung durch eine Firma erfolgt wäre, hätte auch niemand etwas von dem "Schatz" abgekriegt. Auf der einen Seite finde ich, dass mir das Geld zusteht, auf der anderen Seite habe ich ein schlechtes Gewissen, vor allem weil ein solcher Betrag auch für mehrere Wochenenden Arbeit sicher weit überzogen ist.

Beichthaus.com Beichte #00036221 vom 22.07.2015 um 10:47:59 Uhr (15 Kommentare).

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Der dicke Hipster

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Zorn Rache Arbeit

Ich (m/23) arbeite momentan in einem Callcenter, um in den Semesterferien etwas Geld zu verdienen, eigentlich studiere ich aber Ethnologie. Die Arbeit ist anstrengend und schlecht bezahlt, wenigstens hat es aber ein paar nette Kollegen darunter. Darunter hat es aber auch sehr merkwürdige Personen, einen kann ich ganz besonders wenig leiden. Er ist ca. 30 und ebenfalls Student, aber der größte Hipster überhaupt. Er hat nicht nur einen ungepflegten Bart, sondern auch diese hässlichen Ohrentunnels und kleidet sich hipstermäßig. Darüber hinaus hat er auch aus modischen Gründen einen sogenannten kleinen "Lippenteller", wie man es von Bildern afrikanischer Völker kennt. Er ist auch adipös, macht aber immer kleine Witze über sein Gewicht, als hätte er nur einen kleinen Bierbauch. Zum Beispiel bat ihm jemand einen Keks an, worauf er lachend ablehnte und sagte: "Nee, das setzt ja bei mir an, wie man sieht." Weiter hat er einen unangenehmen Sprechstil und schreit beim Telefonieren immer ins Headset, sodass sich niemand auf das eigene Telefonat konzentrieren kann.


Einmal musste er just beim Beginn des Telefonats niesen, was wohl für einen Lacher beim Kunden sorgte und schlussendlich sogar zu einem Verkaufsabschluss eines Zeitschriftenabos. Deshalb fälscht er nun sehr oft ein Niesen bei Beginn eines Telefonats, was für alle sehr störend ist, aber er behauptet, dadurch wird er für den Kunden sympathisch, was die Chance für einen Abschluss erhöht. Als Rache für seine nervtötende Art habe ich in einer Pause seine Maus- und Tastaturkonfiguration subtil aber entscheidend verstellt, wodurch er gestern Nachmittag fast verzweifelte, da er Verkaufsabschlüsse gemacht hatte, sie aber nicht im PC einloggen konnte, der Kunde ungeduldig wurde und schlussendlich einfach auflegte. Wir werden auch nach Provision bezahlt, wodurch der Fette gestern sicherlich eine Verdiensteinbuße erlitt, da er normalerweise zu den besten Verkäufern gehört. Dafür tut es mir auch leid, aber er kann es sicher verkraften.

Beichthaus.com Beichte #00036220 vom 22.07.2015 um 10:40:38 Uhr (14 Kommentare).

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Frauen mit Tunnel

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Eitelkeit Vorurteile Lügen

Ich habe heute im Einkaufszentrum ein total hübsches Girl gesehen und sie sprach mich sogar an. Leider hatte sie, wie viele junge Mädels heutzutage, einen sogenannten Flesh-Tunnel. Das ist ein extragroßes Loch im Ohr, kommt anscheinend aus Afrika. Ich finde das aber total eklig und abstoßend und besonders später, oder wenn man es entfernen will, wird es superhässlich aussehen und nicht verheilen. Deshalb habe ich ihr mit betrübtem Blick erklärt, ich sei in einer Beziehung. Mädels, ihr könnt von mir aus mit so einem Mist im Ohr nach Afrika, da ist das total sexy und beliebt, aber ich finde das hier einfach nur total eklig, ist ja auch nichts Elegantes dabei, wie es vielleicht bei normalen Ohrringen der Fall wäre. Auf jeden Fall tut es mir sehr leid, das ich so einen Hass auf diesen Körperschmuck habe und dass ich dieses Mädel angelogen habe, aber ich möchte nicht mit einem Flatterohr zusammenleben.

Beichthaus.com Beichte #00036216 vom 21.07.2015 um 20:02:35 Uhr (17 Kommentare).

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Der Haufen auf der Rolltreppe

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Ekel Unreinlichkeit Neugier

Neulich im Büro spürte ich ein Grummeln in der Magengegend und wusste – da ist was Größeres im Anmarsch. Der Haufen war mir zu schade, um ihn schnöde im Klo runterzuspülen, ich wollte etwas Besseres damit anfangen. Auf dem Topf sitzend ließ ich den gewaltigen Schiss also in ein Papierhandtuch gleiten und er war tatsächlich eindrucksvoll! Ich rollte eine schöne große Kugel und wickelte ihn noch in ein paar mehr Papiertücher ein. Dann musste ich ihn noch bis zum Feierabend verstecken, aber zum Glück gibt es bei uns auf dem Klo eine Ecke, wo man ihn schön reinschieben und wieder rausholen kann und wo normalerweise niemand nachschaut.


Zum Büroschluss habe ich mir das Bündel dann genüsslich in die Hosentasche gesteckt und bin dann ein paar Stationen mit der U-Bahn gefahren. Es stieg schon ein leichter Kackgeruch an mir auf - zwar nicht so stark, dass irgendjemand etwas sagen könnte, aber das gefällt mir ja gerade. Dann hatte ich den Zielort erreicht. Ich fuhr mit der Rolltreppe eine Ebene hoch und passte den richtigen Moment ab, um wieder nach unten zu fahren. Auf der Treppe nach unten wickelte ich den Haufen, abgesehen von der letzten Papierschicht, wieder aus und platzierte ihn mittig auf einer Rolltreppenstufe. Dann bloß noch gemütlich runterfahren und sich eine geeignete, nicht zu auffällige, Beobachterposition suchen. Es dauerte nur ein paar Minuten, bis der Erste am Fuß der Rolltreppe voll reingelatscht ist und den Haufen schön breitgetreten hat. Gleichzeitig verbreitete sich ein angenehmer Geruch nach Scheiße in der ganzen Umgebung. In den nächsten Minuten hat es dann noch ein paar Leute mehr erwischt, und der Rolltreppenabsatz sah aus wie Sau. Gleichzeitig hatten sich noch weitere staunende Beobachter im Bereich der Rolltreppe platziert und schauten sich das Spektakel ungläubig an. Ich beichte, dass mir das Ganze großen Spaß gemacht hat und dass ich das vermutlich wieder tun werde.

Beichthaus.com Beichte #00036215 vom 21.07.2015 um 13:57:24 Uhr (19 Kommentare).

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