Wenn Frauen die Initiative übernehmen müssen

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Zorn Verzweiflung Begehrlichkeit Studentenleben

Wenn Frauen die Initiative übernehmen müssen
Mich (w/22) nervt die Partnersuche nur noch. An der Uni muss man seine Kommilitonen schon überfallen, nur um mit denen halbwegs in Kontakt zu kommen. Alles schüchterne Typen, die mich nie im Leben angesprochen hätten, egal wie viele "Signale" ich gesendet hätte. Selbst die gut aussehenden Typen, von denen man mehr Selbstbewusstsein erwarten würde, verhalten sich extrem passiv. Früher käme ich nie auf den Gedanken einen anzusprechen, heute jedoch lassen mir die Umstände keine andere Wahl. Selbst auf der Straße, in der Disco etc. wird nur noch geguckt, nicht mehr aktiv gehandelt. Nur einige Mucki-Typen ohne Gehirn, kein Wunder. Ich bin weder hässlich noch ein Supermodel und würde mich allenfalls als etwas überdurchschnittlich bezeichnen, aber mittlerweile ist es schwierig geworden, selbst wenn man nur abgeschleppt werden will. Ich bin auch keine Emanze, aber aktives Handeln von beiden Seiten wäre wirklich erwünscht. Ich beichte also, dass mich die heutigen Männer und die damit verbundene Partnersuche nur noch nerven!

Beichthaus.com Beichte #00035150 vom 25.02.2015 um 16:11:05 Uhr (72 Kommentare).

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Ode an Berlin

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Hass Zorn Verzweiflung Vorurteile

Berlin ist oberflächlich, raubt dir deine Zeit, Energie und Geld, möchte deine tiefgründige und unbescholtene Seele klauen, frisst dich auf, lässt dich schneller altern und ruiniert deine Gesundheit! Berlin zieht dich hinab in seinen Abgrund - irgendwann wird jeder […]
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Beichthaus.com Beichte #00035143 vom 24.02.2015 um 19:36:32 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die vegane Terrornachbarin

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Rache Zorn Zwietracht Nachbarn Hamburg

Ich (m/30) habe ein Problem mit einer Nachbarin. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus mit dünnen Wänden. Wenn jemand niest, kann man demjenigen Gesundheit wünschen und hört dann ein Danke. Quasi alle Nachbarn haben sich damit abgefunden, dass es nun mal hellhörig ist. Knarzende Dielen sind zwar am Anfang etwas ungewohnt, aber man kann mit jedem im Haus reden, falls es doch mal zu laut wird - was wirklich sehr selten ist. Eine Nachbarin - ich würde sie auf 50 schätzen, obwohl ich weiß sie ist Anfang 40 - scheint nicht so ganz begriffen zu haben, was es heißt, in der Stadt in einer Mietwohnung zu wohnen. Bei meinem Einzug schaute sie bereits genauestens, was ich alles in meine Wohnung transportiere. Gut, ich habe es auf Neugier geschoben. Ich habe die erste Woche natürlich etwas gebohrt und aufgebaut, danach war aber Ruhe. Ich war durch meinen Job auch kaum zu Hause, und wenn, dann nur zum Schlafen oder mal ein bisschen vorm Fernsehen.


Nach einigen Wochen, als ich gerade telefoniert habe, klingelte es an der Tür. Sie wollte sich über mich beschweren, ich wäre unangemessen laut gewesen die letzten Tage. Zur Info, die Dame wohnt im vierten Stock, während ich im Fünften wohne. Ein furchtbares Weib, fettige, zerzauste Haare, käseweiß, abgemergelt, wirklich unansehnlich. Ich sagte erst mal, dass ich mich bessern würde, wusste aber gar nicht, wie. Der Fernseher lief kaum mal, und wenn, dann wirklich leise. Ansonsten war ich alleine zu Hause und war mir keiner Schuld bewusst. Ein paar Wochen darauf hatte ich einen anonymen Zettel im Briefkasten, ich solle leiser sein. Als ich wiederum ein paar Tage später schon tief geschlafen hatte, klopfte sie gegen die Heizung - dabei kam der Lärm aus dem zweiten Stock, wie ich kurze Zeit später mitbekommen hatte. Die Krönung war der zweimalige Besuch der Polizei, die wegen einer Ruhestörung klingelten - beim ersten Mal nahmen sie lediglich die Personalien auf, beim zweiten Mal drehten sie an der Tür schon um. Beim dritten Mal haben sie mich nur angerufen, ich war aber sofort am Telefon und es war kein Lärm zu hören. Das Klopfen gegen die Heizung ging unterdessen fröhlich weiter.


Durch eine andere Nachbarin, deren Wohnung im ersten Stock ich glücklicherweise kurze Zeit später übernehmen konnte, habe ich dann erfahren, was mit ihr nicht stimmt. Sie hat wohl mehrere Psychosen, unter anderem einen extremen Putzfimmel, ist total von Esoterik fasziniert, lebt vegan und lässt andere Meinungen nicht zu. In Diskussionen wird mindestens einmal erwähnt, dass sie ja Abitur hat - einen Mann hat sie wohl schon seit Langem nicht mehr an ihrer Seite gehabt. Kein Wunder, selbst ein verzweifelter Kerl ohne Selbstwertgefühl bekommt bei der ohne Kran keinen hoch. Sie war die Einzige, die mich jemals "gehört" hat - beide Nachbarn neben, sowie der Kerl über mir haben mich nie gehört. Als dann meine Briefe verdächtig nach geöffnet und wieder verschlossen aussahen und ich sie an den Briefkästen erwischt habe (wo sie sehr erschrocken war), hatte ich die Nase voll.


Vermutlich ist sie einfach frustriert und gelangweilt. Da ich in einem Dorf aufgewachsen bin, machen mir nächtliche Tiergeräusche überhaupt nichts aus. Jeder, der schon mal Heimchen gesehen und gehört hat, weiß, dass die ziemlich laut werden können. Also hatte sie nachts plötzlich diese lichtscheuen Besucher in der Wohnung. Diese Tierchen fressen alles und beim kleinsten Anzeichen von Licht verschwinden sie. Es hat drei Monate gedauert, bis das Zirpen verschwunden ist. In der Zwischenzeit hatte ich ihr über einen Erotikversand einen Fleischdildo bestellt - für eine frigide Veganerin vermutlich doppelt peinlich. Natürlich hatte sie mich im Verdacht, konnte aber nichts beweisen. Ihre Fußmatte wurde wahlweise in ein anderes Stockwerk transportiert oder mit Kresse übersät und heimlich gegossen - bis sie diese wegen der Keimlinge entsorgen musste. Das Namensschild an ihrem Briefkasten ist genauso oft verschwunden, wie der Aufkleber "Bitte keine Werbung einwerfen". Die Werbung für Rollstühle, Mingvasen, Alles für den Hund, der Wachturm und viele weitere tolle Prospekte fanden sich in ihrem Briefkasten. Irgendein Scherzkeks hat wohl auch ein rohes Ei unter ihre mittlerweile vierte Fußmatte gepackt und es platt getreten.


Seit meinem Umzug in den ersten Stock habe ich meine Ruhe, mein Nachmieter allerdings durfte genau die gleichen Schritte mitmachen - erst das Meckern an der Tür, dann die anonymen Zettel. Ich weiß, dass es falsch und kindisch ist, aber ich werde nicht aufhören mit den Spielchen - dafür macht es einfach zu viel Spaß. Dennoch bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035142 vom 24.02.2015 um 10:57:16 Uhr in Hamburg (Oberaltenalle) (15 Kommentare).

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Törtchen mit leckerer Spezial-Glasur

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Falschheit Ekel Ekel Schule Grevenbroich-Kapellen

Als unsere Schulleiterin in unserer Klasse die Vertretung gemacht hat, kamen nach einer Weile ein paar Mädchen aus der Parallelklasse zu uns und überreichten der Schulleiterin ein kleines Törtchen. Als sie dann kurz weg war, spuckte ein Klassenkamerad in den Kuchen und ich habe es der Schulleiterin nicht gesagt, sondern dabei zugeguckt, wie sie genüsslich ihren Kuchen isst und über die leckere "Glasur" schwärmt.

Beichthaus.com Beichte #00035136 vom 23.02.2015 um 18:42:33 Uhr in Grevenbroich-Kapellen (3 Kommentare).

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Hilfe, mein Bruder ist psychisch labil!

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Zorn Lügen Selbstsucht Familie

Ich möchte beichten, dass ich egoistisch bin. Ich habe einen Bruder - wir sind beide in den Zwanzigern, ich bin jedoch etwas älter als er. Es geht ihm psychisch sehr schlecht, er hat Drogen genommen, jetzt angeblich aber damit aufgehört und ist total auf Entzug. Wir hatten beide keine leichte Kindheit und leider meistens keinen guten Draht zueinander. Ständig macht er unserer Mutter und unserem Stiefvater Vorwürfe, dass sie ihm das Leben kaputtgemacht haben, dass meine Mutter ihn nie geliebt hat, und was er nicht alles erlitten hat. Er schafft es nicht zu arbeiten, geschweige denn erwachsen zu handeln oder auf seine Wohnung zu achten. Er tut mir wirklich leid, er ist echt ein psychisches Wrack. Nun haben meine Mutter und mein Stiefvater schon Abstand von ihm genommen und wollen wenig mit ihm zu tun haben, weil er ihnen das Leben zur Hölle macht - mit Vorwürfen, hundert Entschuldigungen und dann wieder neuen Vorwürfen. Sie haben so viel für ihn getan und sind sicher nicht perfekt, aber er stößt sie mit seinem Verhalten einfach immer wieder extrem von sich.


Sicher, meine Mutter war keine gute Mutter, als wir Kinder waren, aber sie war so hilflos, so einsam, verzweifelt und psychisch nicht stabil. Aber es tut ihr schon seit Langem leid und ich habe ihr ehrlich verziehen und wir verstehen uns mittlerweile ganz gut. Nun kommt mein Bruder bei ihnen eben nicht mehr weiter, weil er alles verlangt und dann wieder blockiert, streitet und sogar eifersüchtig ist auf meinen kleinen Sohn, wenn er bei unserer Mutter ist und sie auf meinen Sohn aufpasst. Jetzt versucht mein Bruder mich da mit reinzuziehen, indem er mich oft verzweifelt und total wirr anruft, ich solle ihm helfen, es geht ihm schließlich schlecht. Ich soll zu ihm kommen, ich soll ihn rausholen, woraus auch immer, und so weiter. Ich habe ihm geraten in Therapie zu gehen, sich Hilfe zu holen oder sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen, weil es so nicht mehr weitergeht. Aber eigentlich will ich damit nichts zu tun haben. Ich habe meine eigene Familie und für mich war auch niemand da, als es mir schlecht ging. Ich will, dass es ihm besser geht, klar, aber soll ich dafür hüpfen und springen und machen und tun? Nein, ich bin nicht der Therapeut oder die Lebensberatung, die er braucht. Es tut mir so leid, dass er sich jetzt auch von mir im Stich gelassen fühlt, weil ich bei seinem letzten Anruf nicht abgehoben habe, aber ich kann und will ihn nicht in mein Leben lassen. Bitte vergebt mir meinen Egoismus und die Wut, die mich überkommt, wenn ich daran denke, dass ausgerechnet ich ihm jetzt helfen soll. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035135 vom 23.02.2015 um 17:46:34 Uhr (13 Kommentare).

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