Windeln, Muttermilch und Erziehung

8

Fetisch Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich beichte, dass ich darauf stehe, Windeln zu tragen und sie auch zu benutzen. Ich habe einen verantwortungsvollen Job, den ich auch sehr gerne mache und die Windeln sind wie eine Art Barriere, mit der ich abends den Alltag aussperren kann. Ich träume auch davon, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00024896 vom 05.10.2008 um 20:22:43 Uhr (8 Kommentare).

Gebeichtet von Paul4711
In WhatsApp teilen

Die menschenverachtende Gesellschaft zerstört mich!

37

Zorn Ignoranz Verzweiflung Frankreich

Diese Welt ekelt mich an! Ich (21) bringe jedem Menschen von Anfang an Respekt entgegen. Voll und zu 100 Prozent. Und was passiert? Sie denken jedes Mal, sie könnten mich ausnutzen, aber nicht mehr. Es verletzt mich. Dank ungünstiger Konstellationen ist es dann auch grundsätzlich nicht so einfach, das den Wenigen einfach zu sagen. Dieses Mal bin ich in Frankreich. Ich habe hier einen Mann besucht, von dem ich dachte, er wäre wirklich tatsächlich einer der wenigen, die nicht ignorant, unbewusst und selbstsüchtig durchs Leben rennen. Sauber getäuscht habe ich mich hiermit auch dieses Mal wieder. Und dabei gibt es gleich noch zwei Sachen, von denen ich gar nicht weiß, welche jetzt die Bessere ist: Ich habe mich anfangs in ihn verliebt, ich dachte ernsthaft, er wäre ein netter Mensch, herzlich, warm; die ganze Kiste.
Er ist HIV+ und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bin ich das jetzt auch, denn wir hatten Oralverkehr, natürlich dachte ich dabei, dass er keine Krankheit hätte, weil ich ihm darin vertraute, dass er mir das wohl sagen würde. Weit gefehlt. Er hat es mir drei Tage später gesagt. Wir sind also ins Krankenhaus und ich habe einen Test gemacht und musste zudem bis heute (insgesamt 3 Tage) lustige Medikamente nehmen, die Durchfall, Blähungen, allmorgendliche Übelkeit, Bauchschmerzen, extreme Schläfrigkeit und Haut-Irritationen hervorrufen. Zudem muss ich auch heute wieder bei diesem Mann schlafen. So sieht bisher mein Urlaub hier aus. Aber naja. Meine Test-Ergebnisse sind unbestimmt, wahrscheinlich fehlerhaft-positiv, aber Gewissheit habe ich immer noch nicht. Noch mehr angeekelt bin ich von dem Fakt, dass dieser Mann mich anscheinend nur auf Sexuelles reduziert, was am Anfang, das heißt vor sechs Tagen, noch nicht der Fall war. Jetzt bin ich nur noch interessant, wenn er Verkehr will, oder Sonstiges. Und ich kann hier nirgends anders hin, ich kenne hier niemanden außer einer Freundin von ihm, die unglaublich nett und herzlich ist - nur kann ich gerade zu der schlecht gehen. Ich bin übrigens auch ein Mann. Allerdings halte ich das mal für eher weniger wichtig.

Tatsache ist, dass ich diesen Urlaub unternommen habe, weil ich wissen wollte, wie die Welt nun drauf ist. Also ob sie so schein***, ignorant, selbstgefällig und egozentrisch-rücksichtslos ist, wie ich sie bis jetzt erlebt habe, oder ob es nicht zumindest in den Großstädten dieser Welt noch Menschen gibt, die fähig sind, bedingungslos und respektvoll zu lieben. Diese Stadt ist die dritte, bei der ich das herausfinden wollte und nun hat diese mich am meisten enttäuscht. Ich dachte wirklich, ich hätte hier Liebe gefunden, denn am Anfang war es das.

Vier Tage später und ich bin völlig uninteressant, reduziert als Objekt. Ich möchte anfügen, dass ich weder hässlich, noch dumm, noch introvertiert oder sonst etwas bin. Ich habe eine ganze Menge Liebe zu geben, aber ich gehe davon aus, dass, wenn ich nach Hause komme, auch die Liebe eine der Sachen sein wird, die ich ins Grab legen werde. Es ist damit dann die letzte Sache, die ich ins Grab lege, alles andere, was Menschen idealisieren können, sehe ich bereits aus nüchternem Blickwinkel.

Damit meine ich die Gesellschaft in ihrem ganzen, die Tatsache, dass sie sich beständig im Kreis dreht und immer mehr Menschen unter die Räder fallen und immer mehr so getan wird, als wäre es egal. Als wäre es völlig in Ordnung, einen Menschen einfach nur für seine eigenen Zwecke auszunutzen und ihn danach liegen zu lassen wie ein schmutziges Stück Klopapier, mit dem man sich den Hintern abgewischt hat; Spülung drücken, fertig. Mit „Klar“-Sehen meine ich: Dass es auf diesem Planeten das Wissen gibt, wie wir ihn besser gestalten könnten, wie die Menschheit vielleicht nicht unbedingt jeden Tag glücklich sein könnte (diesen Zustand gibt es nicht, denn er widerspricht dem Prinzip des Lebens, zu dem Schmerz und Trauer dazu gehören) aber auf jeden Fall Möglichkeiten, wie die Menschheit nicht jeden Tag unglücklich sein müsste (abgesehen von einigen Ausnahmen, der Großteil dieser Welt leidet im Moment dennoch, auch wenn es ihm vielleicht nicht bewusst ist - siehe Foucault, siehe Alice Müller, siehe Schiller, …) stattdessen beuten wir den Planeten aus und zerstören dabei eine Seele nach der anderen, Hauptsache der Profit stimmt, Hauptsache es müssen keine Fehler eingestanden werden, Hauptsache nicht ehrlich sein müssen. Hauptsache nicht denken müssen: einfach nur funktionieren, dann reicht schon. So funktioniert dieser Planet mittlerweile und keinen scheint es großartig zu stören, im Gegenteil - die meisten machen noch fröhlich mit, denn die Konsumgesellschaft bietet ja reichlich Ablenkung. Und die Schule lehrt mittlerweile alles - nur nicht so etwas wie Autonomie, Respekt oder gar Verständnis. Ganz im Gegenteil, es wird nur noch Idiotie beigebracht.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die zum Selbstmord getrieben werden, oder in die Drogen- und Alkoholsucht. Dafür werden dann zum einen die Drogen, zum anderen die Kinder selbst als schuldig befunden. Die widerlich egoistische Gesellschaft, die nur noch sich selbst dient, sonst aber keinen Nutzen hat, sieht sich hier keiner Schuld bewusst. Dass sie Menschen dazu treibt, sich Heroin zu spritzen, andere zu ermorden oder zu vergewaltigen, sich selbst mit sanften Drogen wie Cannabis das ganze Hirn wegzuballern, weil sie die Drogen nicht zur Erweiterung des Bewusstseins und in voller Anwesenheit ihres Selbst konsumieren, sondern in narzisstischer Einsamkeit aus der sie für kurze Zeit zu fliehen hoffen, wodurch sie sich einen falschen Gott substituieren - das kann natürlich unmöglich eine Ursache in dem menschenverachtenden Verhalten der Gesellschaft haben.

Es ist nicht nur die Sache, dass es vor 2000 Jahren irgendwie netter auf diesem Planeten war. Es ist vor allem auch die Tatsache, dass es hier immer schlimmer wird. Ein Krieg jagt den nächsten, keinen stört es. Eine Fassade schützt die nächste, eine Lüge verdeckt die ihre folgende und so weiter! Keiner kommt auf die Idee, mal weiter als von 12 bis Mittag zu denken. Alle haben etwas gegen Krieg, aber keiner fragt sich, woher das Geld für den Krieg und dessen Maschinerie kommt, dass das aus eben den Steuergeldern finanziert wird, die wir bezahlen, ist nur wenigen aufgegangen. Dass die meisten Länder immer mehr in Rüstung und immer weniger in Bildung investieren, interessiert auch wenig. Dass wir schon lange nicht mehr das bekommen, was wir wollen. Dass überhaupt die Möglichkeit besteht, dass jeder Einzelne selbst an dieser ganzen Misere, die wir auch noch hochtrabend und selbstgerecht "moderne Zivilisation" nennen, schuld sein könnte, scheint eine Sache außerhalb des Denkbaren zu sein.
Und nun sitze ich hier, in Frankreich. Der Mann, bei dem ich schlafe, sitzt hinter mir am Tisch. Er kann kein Deutsch und selbst wenn, wäre es mir egal. Ich weiß nicht, was ich hier eigentlich noch soll, aber ich werde die Stadt erst in zwei Tagen verlassen.

Ich werde dies deswegen tun, weil ich jetzt einfach noch nicht gehen kann. Ich bin so unglaublich naiv, dass ich hoffe, dass von dieser Liebe, die ich anfangs spürte, noch etwas da ist; dass diese Liebe widerkehrt. Ich hoffe das deswegen, weil es das erste Mal in meinem Leben wäre, dass meine Seele nicht mit Füßen getreten werden würde, sondern stattdessen geliebt und respektiert werden würde. Ich kann diesen Schritt, diesen Schmerz völlig zuzulassen, jetzt einfach noch nicht machen, es würde zu sehr wehtun, denn noch habe ich nicht jede Chance gewährt, die zu gewähren sein könnte, und außerdem kann ich hier jetzt noch nicht weg, denn ich habe keine Möglichkeit. Gleichzeitig ist es aber auch die Sache, dass ich mich dabei selbst verkaufe, denn ich muss mich dabei selbst ignorieren, mich selbst mit Füßen treten, weil ich sonst nicht mehr an die Liebe glauben kann. Aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Nur wird es dies Mal das letzte Mal sein. Denn wie ich sagte: Wenn auch dieser Versuch, sich als eine Illusion herausstellt, dann werde ich auch die Liebe zu Grabe tragen. Nicht mich selbst, aber einen wesentlichen Teil von mir.

Das Ironische: Ich habe angefangen diese Reisen zu machen (das ist vielleicht vier Monate her) weil ich eben gerade jenes bemerkt habe: Ich habe bemerkt, dass die Liebe aus mir zu schwinden begann. und nun stehe ich vor einem Häufchen Asche, das mal eine große Flamme war. Ich hatte befürchtet, dass sie vielleicht kleiner werden könnte, denn ich habe mich immer offener und tiefer in diese Welt und die Gesellschaft begeben und immer mehr und mehr Dummes und Widersprüchliches, aber auch Verletzendes/Menschenverachtendes gesehen und gefunden und ich habe immer mehr gefragt, wo hier die Liebe sein soll. Ich hatte die Befürchtung, die Liebe könnte evtl. weniger werden und nun ist sie kurz davor, völlig zu gehen. Grandios. So etwas schaffe ich immer.

Beichthaus.com Beichte #00024888 vom 02.10.2008 um 21:53:15 Uhr in Frankreich (Paris) (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Suche nach dem Sinn

40

anhören

Trägheit Verzweiflung Unglaube Gesellschaft

Die Suche nach dem Sinn
Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich habe ich auch nichts zu beichten. Ich habe noch nie eine Freundin betrogen, auch nie irgendwas Relevantes geklaut. Ich habe in meiner Kindheit nur mittelmäßigen Unsinn angestellt und auch sonst habe ich mir wenig bis nichts zuschulden kommen lassen, denke ich zumindest. Ich bin auch nicht jedes Wochenende dauersteif und habe auch noch nie in meinem Leben Drogen genommen. Ich gehe auch nie auf Bräutejagd um meinen Samen zu säen und meinen Trieben die Oberhand über mein ICH zu gewähren. Ich onaniere auch nur selten, höchstens um der Pollution vorzubeugen. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und ich denke, dass alles seine Existenzberechtigung hat, auch Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit, sonst würde man die schönen Dinge im Leben doch gar nicht zu schätzen wissen. Es verleiht dieser Welt doch die nötige Vielseitigkeit. Deswegen rege ich mich auch nicht über Menschen auf, die sich von Grund auf moralisch unsittlich benehmen und die Natur und den Menschen nicht zu schätzen wissen und somit natürlich auch seine Gefühle. Ich habe nie Rachegedanken oder aggressive Vorstellungen. Ich rede eigentlich auch nie von mir, deswegen gebrauche ich in dieser Beichte auch so oft das Wort "ich".

Aber das Wichtigste im Leben, dieses Gefühl, dass man mit sich selbst im Reinen ist, das fehlt irgendwie. Und ich suche und suche und suche - und finde nichts - ich habe kein Ziel, ich sehe keinen Sinn in alledem. Die meisten Jugendlichen in meinem Alter kümmern sich einen Dreck um so etwas, ich beneide sie, ich würde so gerne aufwachen können und einfach meinem Alltag nachgehen, meinen Wünschen nachgehen, das tun, was mich glücklich macht. Aber ich habe keine Wünsche, mich macht nichts glücklich, zumindest erfüllt mich keine Handlung oder kein materieller Gegenstand so, um dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit zu spüren. Es fehlt mir ja eigentlich an nichts. Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine intakte Familie. Die Natur hat mich mit einem soliden Intellekt ausgestattet und mit einer guten Portion Bescheidenheit und Realismus. Anstatt den vermeintlich schönen Dingen des Lebens zu folgen, die unserer Gesellschaft suggeriert werden, teile ich an Wochenenden abends Essen für Menschen, die an der Existenzgrenze leben, aus und besuche immer mittwochs eine an Parkinson erkrankte Seniorin, die ich mit dem Rollstuhl spazieren fahre. Ja - ich muss sogar zugeben, dass ich es nicht nur für die anderen Menschen mache, um ihnen etwas Gutes zu tun, sondern auch für mich selbst. Ich versuche, meine innerliche Leere durch das Leid anderer zu füllen. Ich schäme mich manchmal dafür, aber im Grunde genommen profitieren diese Menschen davon, da sich jemand um sie kümmert und ich mache das ja auch sehr gerne. Manchmal bekomme ich aber Angst, dass ich in ein paar Jahren eine andere Sichtweise auf die Welt und ihre Rätsel bekomme und es bereuen werde, meine Jugend nicht exzessiv ausgelebt zu haben. Mensch! Ich lebe in Berlin - ich könnte zweimal die Woche ins Sonnenstudio gehen und mir die Augenbrauen zupfen und mir schöne Freunde suchen, mit denen ich die heißesten Clubs der Stadt "abchecken" könnte und den ganzen Tag feiern könnte und Mädchen klar machen! Menschen konsumieren, so hart es geht und mein Selbstwertgefühl somit steigern, so wie es meine Ex-Freundin jetzt macht.

An der liegt nämlich sogar vielleicht meine Abgestumpftheit zu meinem Leben. Übermorgen wären es 5 Jahre gewesen - ganze 5 Jahre und jetzt treibt sie es mit einem 25-jährigen Software-Entwickler. Er sei ja so lustig und würde einfach nur in den Tag hinein leben - und dann hoppelt sie mit ihrem neuen ICH, auf Oberflächlichkeit getrimmt, in der Schule vor mir rum und alles, was ich von dem Menschen, dem ich so viele Jahre meines noch jungen Lebens gewidmet habe, den ich praktisch miterzogen habe, zu hören bekomme sind Dinge wie: "Deine neue Jacke ist cool!"

Ich verstehe so etwas nicht, wir haben jahrelang - praktisch ein Viertel unseres gesamten Lebens - zusammengelebt, unsere Seelen ausgetauscht und einfach... Ich könnte heulen, jetzt wo ich das schreibe. Dabei war sie doch immer die kleine Zerbrechliche, die doch so oft traurig und nicht zufrieden mit sich selbst war. Ich habe sie aufgemuntert, wenn ihre Freunde sie ausgegrenzt haben und sie weinend zu mir kam oder wenn sie ihre Theorieprüfung versemmelt hatte. Ich musste ihr sagen, dass sie sehr schön sei und gar nicht dick. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich sie liebe, das hat sie gestört. Ich bin aber der Meinung, dass man den anderen spüren lassen sollte, dass er etwas ganz Besonderes sei und es ihm nicht jeden Tag sagen sollte. Jetzt ist alles vorbei und kaputt. Sie hat gelernt, sich richtig zu schminken und aufreizende Klamotten anzuziehen, hat die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht und wackelt mit ihrem süßen Po sodass die ganzen spitzen Schlosser natürlich alle anfangen zu hupen, und da sie ja jetzt von der allgemeinen Masse so viel Aufmerksamkeit bekommt, kann sie auf Leute wie mich verzichten. Ich verstehe sie und ich gönne ihr auch ihr Glück aber insgeheim weiß ich, dass ich ihr menschlich immer noch überlegen bin - auch wenn ich ihr so einiges beigebracht habe. Ich trage natürlich eine Mitschuld an allem, klar. Immerhin hab ich ihr "vergöttern" früher nicht genug geschätzt. Aber das lag eh nur an ihrem Kindeseifer in diesem Alter. Sie wird wahrscheinlich nie wieder jemanden so lieben können - oder sich einbilden können, jemanden so zu lieben, wie sie mich geglaubt hat zu lieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich Menschen entwickeln, vor allem in der Pubertät. Es ist sicherlich eine wichtige Lebenserfahrung. Nichts ist wohl von Ewigkeit aber wenigstens Liebe muss doch unendlich sein, alles andere ist doch Illusion. Alles andere macht doch noch weniger Sinn. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es reicht jetzt. Mal sehen, wo ich lande, wo ich in fünf Jahren bin, vielleicht beichte ich ja dann, dass ich Frauen schlecht behandele und im Alkohol versunken bin. Ich bin gespannt. Danke fürs Lesen. Hat gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00024860 vom 29.09.2008 um 19:32:06 Uhr (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Junge, den ich angefahren habe

26

Habgier Stolz Waghalsigkeit Unfall Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich im Alter von 18 Jahren eine kleinen Jungen angefahren habe. Ich war in einer 30er-Zone mit ca. 60 km/h unterwegs, als der Kleine mit seinem, wie ich später erfuhr, nagelneuen Fahrrad von links aus einem Fahrradweg kam. Ich habe zwar noch gebremst, aber den Kleinen voll erwischt. Das Fahrrad war einen Meter weg, der Kleine auf der Motorhaube - gegen Windschutzscheibe, Rolle rückwärts aufs Fahrrad! Zum Glück hatte der kleine Kacker einen Helm auf. Ich bin dann ausgestiegen und war bisschen unter Schock. Der Zwerg steht auf, hockt sich auf sein Fahrrad und machte die Düse. Später stellte ich dann fest, dass meine Karre ordentlich etwas abbekommen hatte.

Die Motorhaube war zerkratzt und die Windschutzscheibe hatte einen Riss. Also habe ich beschlossen, die Bullen zu rufen und ihnen eine Unfallflucht des kleinen Kackers aufzutischen. Und was soll ich sagen, die Bullen sind doch tatsächlich mal zu etwas zu gebrauchen. Die haben den Kleinen ausfindig gemacht und ich habe saftig Kohle für den Schaden von der Versicherung bekommen, da ich nur die Scheibe bei dem alten Golf habe machen lassen. Da dem Kleinen nichts passiert ist, bereue ich es eigentlich nicht. Zu Schaden ist ja nur die Haftpflicht von seinem Alten gekommen und die Versicherungen sahnen eh kräftig ab.

Beichthaus.com Beichte #00024859 vom 29.09.2008 um 18:35:15 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Boshafte Nachbarn und falsche Vorwürfe

17

anhören

Boshaftigkeit Rache Nachbarn Oberfranken

Ich habe eine äußerst boshafte Nachbarin, die alles und jeden in den Dreck zieht und Unwahrheiten über andere Menschen verbreitet. Eigentlich gibt es Niemanden, mit dem sie, hinterrücks, versteht sich, kein Problem hat und keine Stimmung gegen die Leute macht. Sie hat offensichtlich auch Wahnvorstellungen und war wegen psychischer Probleme bereits in Behandlung - das werde ich an einer passenden Stelle auch noch publik machen, es ist ja keine Lüge. Jedenfalls: da ich sehr gern sehr laut, sehr heftigen Metal höre und mich die letzten Jahre extrem zurückgehalten habe, aber nun bald umziehe, lasse ich es jetzt scheppern, dass es selbst mir nach einer Weile auf die Nerven geht, und erfreue mich daran, wenn ich es von oben trampeln und treten höre. Das hat die blöde Schlampe nun davon, das sie rumerzählt hat, bei mir wäre es, vor allem Abends, wenn ihre Kinder schlafen sollen, immer so laut. Ich habe selbst ein Kind und verhalte mich allein aus dem Grund sehr ruhig, normalerweise auch tagsüber, aber das ist nun vorbei. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Ein paar Monate bleibe ich schon noch hier.

Beichthaus.com Beichte #00024857 vom 29.09.2008 um 12:46:59 Uhr in Oberfranken (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000